„Versand rückgängig machen“ wird Standard in Gmail

Ich nutze Gmail, seit Google den Maildienst in die Betaphase entlassen hat. Lange Zeit nutzte ich einen Mail-Client, 2010 machte ich Google Mail im Browser zum Standard. Daran hat sich bis heute nichts geändert – außer, dass ich auf Google Inbox umgestiegen bin. Für beide Systeme habe ich hier im Blog zahllose Artikel verfasst, die sich mit Funktionen und Tipps und Tricks beschäftigen. Jüngst erst hat Google Inbox eine „Versand rückgängig machen“-Option bekommen.

gmail

Nutzer haben bei Google Inbox dann die Möglichkeit, einige Sekunden nach Versand auf „Versand rückgängig machen“ zu klicken – falls man einen falschen Empfänger oder falschen Inhalt eingegeben hat. Ist bei Gmail ein alter Hut? Jein! „Versand rückgängig machen“ war bei Gmail bislang nur ein experimentelles Feature, welches der Nutzer selber in den Gmail Labs aktivieren musste.

Einstellungen_-_carsten_knobloch_gmail_com_-_Gmail

Heute, fast fünf Jahre nach Vorstellung der Funktion, wird „Versand rückgängig machen“ zum Standard in Gmail, wie Google kommuniziert. Falls damals noch nicht als Labs-Feature in Gmail aktiviert, findet ihr die Option in eurem Gmail-Einstellungen. Hier stehen euch Zeitspannen von 5, 10, 20 und 30 Sekunden zur Verfügung.

Mal einen Wechsel zu Gmail oder Inbox überlegt? Falls ja, ich habe einiges zum Thema geschrieben 😉

So arbeite ich mit Gmail

Google Inbox: Signatur erstellen

Google Inbox: löschen statt archivieren

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Markierungen, Sternchen, Notification-Programme und Better Gmail

Meine Tipps & Tricks zu Gmail (mehrere Posteingänge, Label reduzieren, Konversationen im Auge behalten, häufige Suchabfragen automatisieren,

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Versand einer Lücke rückgängig machen

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Scott’s Gmail Alert: Benachrichtigungen für Windows

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Alternativ einfach die Suche anwerfen, habe ja schon ab und an über Google Mail geschrieben

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Das ist ein Feature das ich bis heute nicht missen möchte.

  2. Das kann doch aber nur heißen, dass der eigentliche Versand um eine bestimmte Zeit verschoben wird, denn beim Empfänger wird die Funktion nichts ausrichten können. Oder?

  3. @Karsten: richtig.

  4. Naja 30 Sekunden?
    Dann muss mir aber DIREKT nach dem Versand ein kapitaler Bock auffallen 😀

    Aber besser wie nichts.

  5. Schade, daß es keinen Standard für das Zurückziehen von Mails generell gibt. Im Intranet ist das sehr praktisch.

  6. An sich überflüssig, weil man ja direkt danach die Mail lesen müsste. Aber sicherlich eines der vielen kleinen unscheinbaren Helferlein, die einem dann doch helfen.

    Allerdings befürchte ich, dass man sich an so etwas doch irgendwann zu sehr gewöhnt und die Mail erst nach dem Abschicken nochmal schnell überfliegt …

    Naja, ich bleibe bei meinem Thunderbird – ich würde den Fehler im Zweifel eh erst nach 31 Sekunden merken 😉

  7. besucherpete says:

    Das Problem dabei ist, dass man die Mail danach nicht mehr lesen kann, ohne die Option zum rückgängig machen zu verlieren, oder? Wenn man die E-Mail jedenfalls unter „gesendet“ nochmal öffnet ist der Link oben nicht mehr sichtbar. Also muss einem der Fehler schon gleich ein- bzw. auffallen, z.B. wenn man vergessen hat, eine Anlage anzuhängen, auf die man im Text hinweist.

  8. Mir hat das feature schon sehr oft den A…. gerettet… Meistens, weil ich einen falschen Empfänger ausgewählt hatte 🙂

  9. Falscher Empfänger oder vergessener Anhang waren die Hauptgründe bei mir… und dafür war es total hilfreich…..

  10. @Andre: Ich meine Gmail weist auch auf einen vergessenen Anhang hin, wenn man Wörter wie „anbei“ oder „im Anhang“ in der Mail verwendet. Fand ich damals super hilfreich.

  11. Ja, die Anhang-Warnung in gMail hat mich auch schon x-mal gerettet. Ist wohl der verbreitetste Fehler beim Mailen.

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