iOS 8 Beta 1: Videorundgang und meine Meinung zu Copycats und Entwicklung

iOS 8 ist in einer ersten Beta erschienen. Über viele der Neuerungen haben wir bereits hier im Blog ausführlich berichtet, wer sich noch etwas einlesen möchte, der findet eine Zusammenfassung der einzelnen Geschehnisse in diesem Beitrag. Bereits gestern Abend habe ich meinen iPod touch der fünften Generation mit der ersten Betaversion von iOS 8 ausgestattet und ein wenig herumgespielt.

Mein Rat an dieser Stelle: packt euch das System auf keinen Fall auf ein Produktivsystem, Beta ist wirklich als Beta zu verstehen – hier und da ruckelt es, auch gibt es einige Hänger. Ich habe einige – aber längst nicht alle Funktionen im Video gezeigt, wer den Spaß sehen will, der schaut sich das Video an.

Auch möchte ich mein Blog nutzen, um meine Meinung zum Ganzen kundzutun, ich denke, als „Allesnutzer“ kann ich einiges vielleicht richtig einschätzen – allerdings werde ich auch unter Umständen andere Sichtweisen als andere habe, sicher auch mal falsch liegen. Ist halt so – Meinungen und Vorlieben sind verschieden.

Fangen wir mal beim großen Thema „Nachrichten“ an. Der WhatsApp-Gründer meint, dass Apple sich viel Inspiration bei WhatsApp geholt ab. Diese Meinung teile ich nicht ganz. WhatsApp hat unfassbar viele Nutzer, aber sicherlich nicht, weil man das Rad neu erfunden hat. Messenger mit Funktionen, die man in WhatsApp vorfindet, gab es bereits vorher.

2014-06-03 10.32.19

That’s just the way the world works.

Apple kann den Wettlauf um die Messenger-Krone nicht gewinnen.

Man funktioniert wunderbar in seinem Ökosystem. iMessage auf dem iPhone, dem iPad oder dem Mac betrachten? Nutzen viele, funktioniert halt für iOS-Nutzer – und die SMS-Flat hat eben doch nicht jeder.

Doch es gibt eben nicht nur iOS, sondern wesentlich mehr Android. Also muss man sich, sofern man ein großes Kontaktfeld beackern will, etwas nutzen, was unabhängig von der Plattform ist. WhatsApp. Facebook. Gerne auch Google Hangouts, die sperren wenigstens nur Windows Phone aus. Eine praktische Sache ist Hangouts allemal – sowohl im Browser als auch am Smartphone lassen sich Chats beantworten. Ja, ich kann einen Messenger abhängig von Kontakten nutzen – doch will ich das? Die Nutzer wollen zumeist ein Tool für alles.

copycat

Kopieren.

Das eine System hat dies, das andere das. System A lässt sich von B beeinflussen, nutzt Funktionen und verbessert diese vielleicht. Macht Apple natürlich auch. Microsoft? Auch. Google? Auch. Sofern ich als Konsument einen echten Mehrwert habe – so what?

That’s just the way the world works.

Aber: Wenn die Macher wissen, dass es einer guten Idee egal ist, wer sie übernimmt – dann bitte doch: Shut the fuck up. Ich schaue mir gerne Keynotes an. Ich mag Späße, sofern sie gut gemacht sind. Aber lasst doch diese albernen Vergleiche – System A kann nicht, was unser System jetzt kann. Kindergarten. Auch gestern zu sehen. PR-Sprech, oftmals aus dem Zusammenhang gerissen.

Apple zeigt Nachrichten am Mac an. Der Mac kann antworten, gar Telefonate annehmen. Lösungen wie DeskSMS konnten vorher auch SMS am Rechner anzeigen und wahrscheinlich gibt es einige andere Lösungen, die dies können. Da hat Apple nachgezogen, aber auch verbessert. Und ich mutmaße mal: Google wird auch Smartphones mit Chrome kommunizieren lassen, sodass das Beantworten von Nicht-Hangouts (SMS & Anrufe) möglich ist. Wenn das soweit ist, dann stelle ich mich nicht hin und schreie lauthals „Copycat!“. Stattdessen freue ich mich für andere Nutzer und mich, die Mehrwert bekommen.

Apple hat nachgezogen.

Sharing in Dritt-Apps, alternative Tastaturen. Oh, was habe ich das vermisst. Es wurde verdammt noch einmal Zeit. Apple hat nachgezogen. Zu spät den Trend und den Nutzen erkannt, jetzt steht man als Nachzügler in der „Copycat-Ecke“. Siehe iCloud Drive. Google hat den Google Drive, Microsoft den OneDrive – und die Androiden spotten: „jetzt hat das iPhone auch mal ein „Filesystem“.

That’s just the way the world works.

Apple hat vorgelegt.

Health Apps, HomeKit. Dinge, die zusammenfassend ineinandergreifend beim Consumer arbeiten. Verbinde alles mit iOS und du hast es bequem. Apple will Nutzer binden – aber welche Firma will dies nicht? Verschiedene Kameras, Sensoren oder Fitness-Apps sind nun übersichtlich unter einer Haube vereint – einheitliche Produkterfahrung for the win.

Familiy Sharing. Jetzt gibt es einen offiziellen Weg, digitale Inhalte mit der Familie einfach zu teilen. Ging mit Umwegen auch bei Google oder auch vorher bei Apple – ein gemeinsames Dummy-Konto für Einkäufe ist das Geheimnis. Machbar aber unbequem. Prognose: Kommt bei Google auch, ich freu mich drauf.

Ich könnte endlos weiter schreiben – hier Vergleiche ziehen, welche Henne das erste Ei gelegt hat – aber irgendwie interessiert es mich nicht, denn ich ich freue mich einfach über kommende und bestehende Funktionen – Systeme, bei denen ich keine Entwicklung feststelle, die mir gefällt, die nutze ich einfach nicht.

Am Ende des Tages muss man feststellen – man nutzt, worauf man Lust hat, was die eigenen Bedürfnisse am besten befriedigt. Und wenn man mal ehrlich ist, unterscheidet sich vieles nur noch in Nuancen. Das eine System hat dieses Feature ein halbes Jahr früher, das andere eben später. Ich freue mich auf Entwicklung, Weiterentwicklung und viele spannende Geräte von diversen Herstellern. Und vor allem auf tolle Lösungen von Entwicklern, die die Schnittstellen nutzen, die sie zur Verfügung gestellt bekommen.

Weiterhin wird es Bashing geben, welche Kunden die besten sind und welches System das beste ist.

That’s just the way the world works.

Nachlese:

Apple WWDC 2014: Mini-Ausblick auf das neue OSX 10.10 mit neuer Dock

Tim Cook frotzelt gegen Windows 8

Apple WWDC 2014: Erster Ausblick auf OS X Yosemite

Apple WWDC 2014: iCloud Drive macht OneDrive, Google Drive und Dropbox Konkurrenz

AirDrop arbeitet mit iOS und OS X, Mac wird zur Telefonzentrale, Yosemite im Herbst kostenlos

Apple WWDC 2014: Apple gibt Ausblick auf iOS 8

Apple WWDC 2014: Apple mit Health und HealthKit

iOS 8: Familienfreigabe bringt gemeinsame Inhalte für Familien

Apple WWDC 2014: Apple zeigt AppStore-Änderungen

iOS 8: Quicktype und Tastaturen von Drittanbietern

iOS 8: diese Geräte werden unterstützt

iOS 8 und OS X bekommen neue Foto-App, iCloud-Speicher-Preise purzeln

Apple stellt HomeKit vor: Eine Zentrale für Heimaccessoires

Apple veröffentlicht iOS 8 SDK: 4.000 neue APIs für Entwickler

OS X Yosemite: Betatester können sich eintragen, nur 1 Million freie Tester-Slots

SwiftKey kommt auf iOS 8

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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55 Kommentare

  1. Der_Sven_R says:

    Ich werde es mal testen. Sag „feige“ !!!

  2. Ben White says:

    @Dominik es bezog sich nicht nur auf diesen beitrag. mir ist aber nicht ganz klar was du mit werbeblock meinst? ich hab auch meinen senf zum thema gegeben. und ich bin mit sicherheit kein apple werber.

  3. Das Dümmste im Kommentarthread das immer wieder hervorgeholt wird:

    Apple verklagt wegen runder Ecken. Es ging nie um runde Ecken, das ist PR-Müll von Samsung.

    Apple verklagt immer alle anderen. Ist auch Schwachsinn. Apple befand sich im letzten Jahr sich auf Platz 1 der beklagten, gefolgt von Amazon.
    http://www.bloomberg.com/news/2014-05-13/apple-among-most-sued-as-patent-shakedowns-skew-market.html

  4. Ja, die Rumklagerei, egal in welche Richtung, ist Schwachsinn und letztendlich zahlt der Konsument dafür, auch etwas enttäuscht über die lahme primär kopierte Entwicklung bin ich ebenso, nichtsdestotrotz ist und bleibt iOS mein System.

    Android hat es mit seiner Ignoranz bis heute geschafft, beharrlich den seit Jahren bekannten Fehler, der eine Ordnerunterstützung unter Exchange 2010 SP2 verhindert (einzig die HTC modifizierte Mailapp kann es sowie eine handvoll Drittanbieterapps mit dafür anderen Unzulänglichkeiten), zu beheben, dabei scheint es eine minimale Parsinganpassung zu sein. Das und das doch immer wieder nach Frickelwerkstatt wirkendes System (spezielle Batterieapps, optisch hinken 90% der Apps hinter iOS Varianten hinterher, viele fehlen oder sind im Funktionsumfang eingeschränkt, es wirkt vieles wie Open Beta) halten mich davon ab, das System wirklich produktiv und nicht als Failover zu nutzen oder gar zu wechseln. Schade eigentlich, aber mit der Öffnung für Drittanbieterapps ist iOS nun noch mal weiter nach vorne in meiner Gunst gekommen.

  5. Gagelmann, Torsten says:

    Es ist immer wieder erbaulich zu beobachten, wie viele Menschen sich Gedanken zu den Problemen von Weltkonzernen machen.
    Was gehen Euch denn Copyright-Verletzungen, Nachbauten oder die Gefahr eines Innovationsstaus an?
    Sucht euch doch einfach die Geräte aus, die für Euch den größten Nutzen bieten.
    Wenn andere die Geräte nicht gut finden (warum auch immer) ist es doch deren Entscheidung (und Geld).
    Der eine hat vielleicht die Zeit und frickelt gerne an seinen Geräten herum („Der Weg ist das Ziel“), der andere sucht einfach nur Geräte, die funktionieren. Ich bin schon über 50 und habe einfach nicht mehr die Zeit, Geräte zu kaufen, die ich erst zum Funktionieren bringen muss.
    Ich erwarte von einem Auto, dass es funktioniert, ein Staubsauger soll keine Treiber laden müssen. Das gleiche gilt für Computer, Telefone und anderes Gedöhns.

    Ich vergleiche auch nicht Gewinnmargen von Porsche oder VW.
    Tupperware hat auch viele Nachahmer.
    Wer an einem Staubsauger basteln will soll sich einen kaufen, bei dem das (noch) möglich ist – aber doch bitte denen, die mit so einem Ding nur Staub saugen wollen, keine Vorwürfe machen, wenn sie sich ein Vorwerk-Gerät kaufen.

    Also: entspannt Euch, kauft die Geräte, die Euch gefallen, setzt Euch danach in den Garten oder den Balkon und genießt die Sonne!
    Es gibt wichtigere Dinge!

  6. Weiß garnicht was immer diese Kommentare von wegen Frickel Android sollen. Geh in den Laden und kauf dir ein aktuelles Android Phone und dann sag mir was da nicht out of the box funktioniert. Da muss garnicht gefrickelt werden wenn man nicht will. Telefonieren, Internet, Mail, Navigation, das funktioniert alles ohne großen Aufwand (mail konto einrichten muss man vllt. noch) auf anhieb und relativ einfach. Du kannst wenn du willst halt viel dran machen, musst aber garnicht weil es auch so funktioniert. Hier wird ja von einigen so getan als müsste man erstmal selber noch irgendwelche Treiber einrichten und Assembler Programmieren können damits mal läuft…
    Soll sich jeder kaufen was er will aber wenn man keine Ahnung hat aufhören die anderen schlecht zu reden. Ist ja nicht zum aushalten.

    • @rampage1234: Grundbedienung funktioniert out-of-the-box, keine Frage. Aber ein neues iOS-Gerät schaltet man einfach ein und stellt von nem Backup wieder her, bei Android muss man vieles erst neu einrichten — und seien es nur Kleinigkeiten wie die ganzen Logins, die Positionierung von Apps am Homescreen, Widgets, Installation von Apps etc. Möchte man regelmäßige Backups haben, um für den Fall eines Gerätediebstahls wenigstens die Daten zu sichern, womöglich noch automatisiert, dann viel Spaß. Bei iOS ist das ein „ja ich will“, bei Android fängt dann erstmal die Suche nach geeigneten Apps an und ich kenne derzeit keine Möglichkeit ala iCloud-Backup ohne jegliches regelmäßiges Zutun des Nutzers alle Daten zu sichern. Anderes Beispiel: Bei Android hat man Auswahl an tollen Tastaturen, dafür ist bei iOS gleich von Haus aus eine sehr gute dabei.

      Viele Dinge die bei iOS „out-of-the-box“ funktionieren, muss man sich bei Android erst einzeln zusammen suchen und dann funktionieren sie oft holpriger. Andererseits stößt man bei einem iOS-Gerät ohne Jailbreak schneller an Grenzen als bei einem Android ohne Root — insgesamt bleibt aber der Eindruck von „weniger Frickelei“, im Guten („nicht nötig“) wie im Schlechten („nicht möglich“).

      PS: Ich verwende Moto G und iPad Mini parallel.

  7. @rampage1234: Mail funktioniert bei mir seit Jahren nicht mit meinem Exchange-Postfach, da ich per Filter Mails in Ordner sortiere und an selbige nicht heran komme, da der jahrelang bekannte Bug nicht behoben wird, kann ich damit out of the box schon mal nichts anfangen. Wie Yu sagt muss ich zudem erst mal die Apps und Einstellungen rekonfigurieren und dann sieht eben so manche Lösung nicht annähernd aus wie unter iOS und liefert auch nicht den gleichen Umfang. Beispiele gibt es zu hauf, das mag auch nicht an Android selbst liegen sondern an den Appentwicklern bzw. zu der Bewertung von Android unter selbigen. So ist natürlich in einer Umgebung, wo es etliches kostenlos gibt oder nur mit Werbung statt auch zum Kauf ohne selbige, wo bekannt ist, dass man APKs auch „so“ erhalten kann, die Motivation der Entwickler sicherlich durchaus geringer als in einem geschlossenen Ökosystem. Du kannst mir glauben, dass ich mit insgesamt in Google eingebuchten 10+ Androiden, die ich allesamt schon getestet habe, durchaus der Wille da ist, bei Gefallen auch zu Android zu wechseln und für die meisten Apps habe ich darauf auch die passenden Alternativen, oft auch gekaufte Software, aber das Mailproblem, das doch noch unausgereift wirkende System und die sagen wir mal vielfach lieblos auf Android portierte Software machen einem das System irgendwo madig. Ist halt eigentlich schade, aber ich nutze auch lieber Photoshop statt Gimp, obwohl es von grundauf eigentlich das gleiche kann, aber es ist eben nicht das gleiche, Open oder LibreOffice vs. Microsoft Office ebenso.

  8. @Yu ich gebe dir Recht dass das Backup bei den Iphones definitiv besser gelöst ist. Die andere Frage ist aber „Will ich überhaupt das Apple ein Backup meines ganzen Systems bei sich auf den Servern liegen hat? Ich möchte das nicht.

    Tastatur? Was ist mit der Tastatur von Android? Auf meinem Nexus 5 ist die selbe wie auf deinem Moto G und du willst mir doch nicht sagen das diese schlechter ist wie die vom iphone?

    Die frickel Zeiten von Android sind vorbei. Meine Frau hat auch das Moto G bekommen und hat sich zu 90 Prozent alles selbst eingerichtet. Da braucht es keinen Nerd mehr zu.

    Beide Geräte haben ihr Vor- und Nachteile und keines ist besser wie das andere ganz einfach.

    Es ist einfach nur lustig anzuschauen wenn die Leute bei jeder Apple Konferenz denken sie haben wieder den Heiligen Gral erfunden und man schaut neben sich auf sein Nexus und denkt nur „Ähm das gibt es doch schon seit 3 Jahren WTF?

    • Frickelei definiert sich für mich nicht dadurch, welche Kenntnisse es erfordert, sondern wie lange es dauert. Bei der Liste an Apps die ich habe, war bei der Einrichtung des Moto G alleine schon das installieren der Apps nervig. Mit Remote-Installation vom PC aus geht es so halbwegs, aber danach kommt erst noch das Anordnen am Homescreen. Auch das empfinde ich als „Frickelei“ verglichen mit iOS.

      Oder eine Alltagsfrickelei: Bei iOS resultiert die automatische Helligkeitsanpassung in einer der Umgebungshelligkeit gut angepassten Helligkeit. Wenn dies mal nicht der Fall ist, ist die Helligkeit durch das Control Center schnell fein-eingestellt angepasst und das System scheint dann sogar die automatische Helligkeitseinstellung an die Änderung anzupassen. Bei allen Androidgeräten, die ich bisher probiert habe, resultiert automatische Helligkeit in einem zu dunklen Display und lässt sich nicht umkonfigurieren. Lösungen mit Apps waren nicht komfortabel genug um besser zu sein als manuelle Helligkeitseinstellung.

      Beim Moto G stürzen bei mir ständig Hintergrundapps ab. Das zu beheben wäre DEFINITIV Frickelei. Ich hatte bisher zwar nur zwei Android-Geräte, da ich nicht häufig wechsle, aber bei beiden kamen regelmäßig Probleme dieser Art auf. Beim iPad bisher nicht.

      Die (Standard-)Tastatur finde ich bei iOS tatsächlich besser, zumindest am iPad. Sie hat eine Undo-Funktion und dezidierte Umlaut- und Eszett-Tasten. Bei Android kenne ich aktuell keine Tastatur, die Umlauttasten und Undo kombiniert und überhaupt keine die eine Eszett-Taste hat. Dazu kommt, dass mir das Layout unter iOS auch in anderen Dingen besser gefällt, z.B. empfine ich „Taste gedrückt halten“ als stark ausbremsend und bevorzuge den iOS-Stil, wo !/? mit Shift+,/. zugänglich sind. Natürlich sind solche Vorlieben rein subjektiv.

      Dem Gegenüber steht unter Android 4.x natürlich das weit bessere Benachrichtigungssystem, die Verfügbarkeit von Tastaturen mit Cursortasten oder Programmier-Symbolen, Konsolen-Emulatoren, Unterstützung für Linux, fehlende Schriftgrößenskalierung in Chrome für iOS, schwacher WLan-Empfang beim iPad Mini… Ich überlege auch vom iPad Mini auf ein Galaxy Note zu wechseln deswegen. Aber diese immer wieder auftretende Frickelei und das Fehlen von automatischen Backups sind halt ziemlich nervig, und ich kenne unter Android keine PDF-Apps die ich auf Augenhöhe mit Documents (bei installiertem PDF Expert 5) empfinde.

  9. Kleine Korrektur: Ich habe gerade gemerkt, dass ich beim Moto G die automatische Helligkeit an habe. ^^‘ Das Problem, dass die Helligkeit eher mal unpassend ist als beim iPad mini besteht zwar nach wie vor, aber wenigstens wird die Helligkeit nicht mehr sprunghaft geändert wie beim LG P970 („Optimus Black“) damals. Dass ich DACHTE, die automatische Helligkeit nicht zu verwenden sagt aber alleine schon, dass sich einiges gebessert hat ^^ Wenn ich Tablets (Nexus 7, Galaxy Notes) im Geschäft ausprobiert habe, war die Autohelligkeit aber meist grob unbefriedigend. Ich müsste mal testen, ob das auf die 2014er-Modelle immernoch zutrifft.

  10. same same, but different…

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