Bericht: Huawei setzt Notebook-Lieferungen und -Entwicklung aus

Das sind schlechte Nachrichten, sollte sich der Bericht des chinesischen Branchenmagazins Digitimes (Paywall) bewahrheiten. Dort heißt es, dass Huawei die Lieferungen und die Entwicklung von Notebooks aussetze. Huawei habe kürzlich seine Partner in der Notebook-Lieferkette gebeten, die Lieferungen auszusetzen und hat auch alle seine neuen Notebook-Projekte eingestellt, so die Quellen aus der entsprechenden vorgelagerten Lieferkette.

Dass der Konzern seine Unternehmungen in diesem Bereich einstellt, ist schade. Es könnte aber daran liegen, dass man die entsprechenden Prozessoren und auch das Betriebssystem Windows nicht bekommt – der Handelsstreit mit den USA lässt grüßen und macht dem Unternehmen Huawei, aber auch den Partnern, in allen Bereichen Probleme.

Ich selber würde es schade finden: Huawei ist recht frisch im Notebook-Markt und konnte bereits mit seinen Geräten viele Nutzer überzeugen.

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via drwindows

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caschy

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9 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    Da sieht man, Linux auf dem Desktop hat es nach all den Jahren immer noch nicht geschafft.

    • Linux auf dem Desktop ist eine so gigantische Baustelle, dass es das wohl niemals zu einem nennenswerten Marktanteil auf dem Desktop schaffen wird.

      Die „Szene“ steht sich da aber auch bereits seit Jahrzehnten selbst im Weg mit ihren Grabenkämpfen und den Hang wie ein beleidigtes Kind dann halt den x-ten Fork zu gründen, statt sich einfach mal zusammen an einen Tisch zu setzen und konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten und dabei das große Ganze im Blick zu behalten.

      • Es nützt einfach nichts 98% des Workflows abzudecken, es müssen einfach 100% sein. Ich hatte jahrelang einen kleinen Linux Rechner (hab schon vergessen wie damals die kleinen Dinger mit Atom hießen) wenn man nur surft, email schreibt quasi konsummiert, alles prima und kein Problem. Update ist ein Traum, Obefläche auch. Aber wenn es ans eingemachte geht oder besser Dinge die ich brauche, da fehlen die letzten 2% und ich falle zurück auf Windows (oder MacOS mit Lightroom).

      • Sehe ich absolut genauso, wieso ich mich nach anfänglicher Begeisterung von Linux wieder abgewendet habe. Die Leute, die daran arbeiten und das nutzen sind zwar technisch absolut begabt, aber oftmals in ihrem Denken sehr festgefahren. Und gefühlt hat niemand den 08/15 User im Blick oder ein Auge für gutes Design. Es ist zwar alles funktional, sieht aber meistens sehr hässlich aus und ist dazu leider auch unintuitiv.

        • Unsinn, wann hast du dich abgewendet, vor 5 Jahren? zB. KDE sieht absolut gelungen aus, da ist Windows 10 designmäßig der wilde Westen gegen.

          • Stimmt. Die schönsten, flexibelsten und leistungsfähigsten Desktops gibt es bei Linux. Aber halt nicht überall standardmäßig out of the box. Bei Linux sind halt gerade manche unbedarften Neulinge von den Auswahlmöglichkeiten überfordert.

          • Wolfgang D. says:

            @Kasupke „KDE sieht absolut gelungen aus“

            Es geht um Funktion. Wie @elknipso ja schrieb. Genau das ist der Grund, weshalb Huawei jetzt eben kein Linux auf die Windows Rechner klatscht. Stattdessen stellt man lieber die Produktion ein, was richtig schmerzt.

            Dazu die Designfails vom Desktop, wo die Distris häufig jeden Blödsinn von W10 nachahmen. Ich musste lange probieren, um ein D(esktop)E(nvironment) mit einzelnen Browserfenstern desselben Browsers, und sortierbar auf der Taskleiste, zu finden. Selbst bei dem klappt Drag und Drop nicht problemfrei, oder mal eben einen Link auf den Schreibtisch ziehen führt bei verschiedenen Browsern zu unterschiedlichen Ergebnissen. Unmöglich.

            Dazu gibt es so viele Sachen für die alltägliche Nutzung nur für Windows, ohne VM und Zweitrechner für spezielle Sachen geht hier nix. Von daher, blieb Huawei hier ohne Microsoft Lizenz keine andere Wahl. Deshalb meine ursprüngliche Bemerkung.

    • Aber Trump fördert mit seinem Wirtschaftskrieg dämlicherweise, dass sich immer mehr Länder und Institutionen von USA unabhängig machen und schießt damit auch Microsoft ins Knie. Beispielsweise Südkorea stellt seine Verwaltung komplett auf Linux um, oder z.B. Russland seine Armee auf eine besonders abgesicherte Linux-Distribution. Weitere werden folgen. Trump erreicht also langfristig genau das Gegenteil, aber das ist diesem Typ wohl sowieso egal. Er kann noch einmal wiedergewählt werden, spätestens dann ist gottseidank Schluss.

      • Wolfgang D. says:

        @Franz „schießt damit auch Microsoft ins Knie“
        Träum‘ weiter. Als ob man eine Softwareumstellung von heute auf morgen machen könnte – die Bestrebungen zur Unabhängigkeit bei Kernelementen gibt es doch nicht erst seit heute.
        Nur die blöden Deutschen zahlen lieber an Microsoft und stampfen das kostenintensive Linuxprojekt ein. Fähige Programmierer arbeiten eben nicht für lau.

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