Sony PlayStation 5 im Ersteindruck: Nicht schön, aber selten

Microsoft hat letzte Woche mit den Xbox Series X|S die nächste Konsolengeneration eingeläutet. Ich habe mir die Xbox Series X auch schon angeschaut. Meiner Meinung nach ist die Series X ein toller Nachfolger für die Xbox One X und damit aller Voraussicht nach die beste Multiplattform-Konsole. Zumal sie in Kombination mit dem Xbox Game Pass Ultimate ein saustarkes Gesamtpaket bietet. Doch nun ist Sony am Zug: Meine vorbestellte PlayStation 5 trudelte bei mir an diesem Donnerstag ein. In diesem Beitrag schildere ich euch also meine Ersteindrücke – natürlich auch oftmals im direkten Vergleich mit der Xbox Series X.

Im Blog bin ich es gewohnt: Schreibe ich über eine Konsole, dann bin ich immer der Fanboy der jeweils anderen Seite, wenn man nach den Kommentaren geht. Als ich mir etwa mit der Xbox One S meine erste Microsoft-Konsole ins Haus holte, wurde ich hart im PlayStation-Lager verortet. Weise ich auf den Leistungsunterschied zwischen der Xbox Series X und der PlayStation 5 hin, dann bin ich für einige Teil der Xbox-Propaganda-Maschine. Dabei sollte es Bände sprechen, dass ich mir beide Konsolen zum Launch ins Wohnzimmer stelle.

Blicke ich etwa auf die letzte Konsolengeneration zurück, so möchte ich keine der beiden Seiten missen. Bei den Exklusivtiteln wie „Spider-Man“, „Horizon Zero Dawn“ oder auch „God of War“ lag Sony meilenweit mit der PS4 vorne. Mit der Xbox One X veröffentlichte Microsoft aber schließlich die beste Multiplattform-Konsole der letzten Generation. Ähnliche Verhältnisse erwarte ich auch für diese just angebrochene Konsolengeneration.

Technische Daten der Sony PlayStation 5

  • CPU: Custom AMD Zen 2, 8-Kerner 3,5 GHz
  • GPU: Custom RDNA 2, 10,28 TFLOPS, 36 Recheneinheiten @ 2,23 GHz
  • RAM: 16 GB GDDR6, 256 Bit
  • RAM-Bandbreite: 448 GB/s
  • SSD: 825 GB
  • I/O-Durchsatz: 5,5 GB/s – 8 bis 9 GB/s komprimiert
  • Externe Speichererweiterungen: Ja
  • Optisches Laufwerk: UHD Blu-ray (Digital Edition ohne)
  • Auflösung: Maximal 8K bei 60 Hz / 4K bei 120 Hz
  • Preis 499 Euro

Die PlayStation 5 hat dabei übrigens andere Stärken, die sich so nicht aus dem Datenblatt ablesen lassen. So mag man erst einmal ernüchtert sein: CPU-, GPU- und RAM-Leistung sind der Xbox Series X unterlegen. Ein schnelleres SSD verkürzt natürlich im Idealfall die Ladezeiten. Abseits dessen dürfte der Geschwindigkeitszuwachs aber nur in Exklusivtiteln eine Rolle spielen. Doch schnell habe ich im ersten Eindruck gelernt, dass es eher die Faktoren abseits des Datenblattes sind, welche den Reiz der PlayStation 5 ausmachen.

Ausstattung und Verarbeitung

Hässlich wie die Nacht: Damit tut man der Nacht unrecht, wenn man mit ihrer Hilfe die PlayStation 5 beschreibt. Das Design der PS5 ist ein Fall von: Man liebt es oder man hasst es. Ich gehöre in diesem Fall zu den Hatern und daran ändert auch der Eindruck aus erster Hand rein gar nichts. Auf mich wirkt Sonys PS5 so, als hätte sich ein Designer im Jahr 2000 ausgemalt, wie eine Konsole der Zukunft aussehen könnte. Den Entwurf nahm Sony dann zwei Dekaden später aus der Schublade. Retro-futuristisch, oder wie soll man das nennen? Egal, ich kann damit nichts anfangen.

Da sagt mir das schlichte und pragmatische Design der Xbox Series X mehr zu: Microsoft ging nach dem Credo „Form follows function“ vor und bastelte eine Konsole, die an einen Mini-PC erinnert. Das sticht nicht heraus – und genau das sagt mir zu. Die PlayStation 5 mag ein Hingucker sein – aber das ist so, wie die Warze auf der Nase des guten Kumpels. Man muss irgendwie hinschauen, aber Freude bereitet das nicht. Allerdings ist die Optik an sich nicht der einzige Kritikpunkt.

Auch die Verarbeitung der USB-Anschlüsse würde ich beispielsweise als mäßig beschreiben, wie ihr vielleicht auf meiner Nahaufnahme seht. Die abnehmbaren Plastikflügel der PS5 erwecken auch wenig Vertrauen. Ich habe sie zum Test entfernt und wieder angesetzt – wie oft sie das schadlos überleben, wage ich nicht zu spekulieren. Glücklicherweise muss man sie ja nur abnehmen, wenn man innen Staubabsaugen oder ein zusätzliches SSD verbauen möchte. Letzteres ist aktuell noch unmöglich. Sony will erst später erste Modelle zertifizieren und dann die Möglichkeit zur Speichererweiterung freischalten. Da ist Microsoft mit seinem Partner Seagate schon weiter – siehe mein Test der Seagate Storage Expansion Card.

Das ist auch etwas bitter, da der Speicherplatz im Falle der PS5 knapper bemessen ist als bei der Xbox Series X: Von den 825 GByte des SSDs sind ab Werk nur 667 GByte frei verfügbar. Viel Platz für größere Next-Gen-Spiele ist das leider nicht. Der Ständer der PS5 ist übrigens Plünn: Dünnes Plastik, das sich ziemlich billig anfühlt. Anbringbar ist der Ständer auf zwei Weisen, je nachdem, ob ihr die Konsole vertikal oder horizontal aufstellt. Ich habe mich für die aufrechte Aufstellung entschieden.

Einen Blick in die Anleitung sollte man werfen, da wird mit Bildern gut beschrieben, wie die PS5 aufgestellt bzw. der Ständer angeschraubt wird. Puh, und die Konsole ist ein Koloss. Dagegen wirkt die Xbox Series X wie ein Zwerg. Aber ich will zu den weiteren Kritikpunkten kommen, die ich andeutete: Das schwarze Hochglanzplastik des mittleren Teils weckt bei mir Erinnerungen an den Klavierlack-Look der PS3. Und das meine ich keinesfalls positiv. Da sieht man natürlich jeden Fingerabdruck und auch für Mikro-Kratzer ist das Material sehr empfänglich. Allerdings kann ich der Xbox Series X hier auch keine überlegene Materialwahl bescheinigen, da das matte Plastik der Series X ebenfalls jede Berührung geradezu abspeichert.

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Dem DualSense werde ich übrigens heute noch einen eigenen Beitrag widmen, da der Controller es absolut verdient hat. Daher gehe ich an dieser Stelle nicht auf das Pad ein – falls ihr euch wundert.

Die Lautstärke

Um es zunächst aus dem Weg zu räumen: Die PlayStation 5 ist lauter als die Xbox Series X. Wie viel lauter, das hängt aber vom Einzelfall ab. Das ist nur eine sehr kleine Stichprobe, aber ich habe bisher drei unterschiedliche PS5 live angehört: die jeweiligen von zwei Kumpels und meine eigene. Alle drei Modelle weisen unterschiedliche Lautstärken auf. Während meine Xbox Series X flüsterleise ist und ich von allen Bekannten und Kollegen die gleiche Rückmeldung bekommen habe, sieht das Szenario bei der PS5 komplexer aus. Das Modell eines Kumpels ist fast so leise wie meine Xbox Series X und aus normalem Sitzabstand beim Spielen nicht wahrnehmbar.

Wiederum ist das andere Modell eines Kollegen definitiv hörbar. Schon im Idle-Betrieb ist der Lüfter wahrnehmbar. Meine eigene Konsole ordnet sich nun dazwischen ein: Beim Zocken höre ich sie nicht, schalte ich aber den Ton ab, kann ich sie bei ca. 2,3 m Entfernung deutlich hören. Die Konsole steht bei mir offen neben dem TV. Hier sehe ich also Microsoft bei der Lautstärkeentwicklung (wieder einmal) klar vorne. Es scheint aber hier schlichtweg eine größere Serienstreuung zu geben als bei der Xbox Series X. Ihr könnt also Glück / Pech haben und eine leise PS5 erwischen oder eben in akustischen Erinnerungen an die PS4 Pro schwelgen.

Dazu kommt das optische Laufwerk für Ultra HD Blu-ray. Kleiner Reminder: Das Disc-Laufwerk der Xbox Series X ist weder lauter noch leiser als bei den meisten Standalone-Playern. Die Sony PlayStation 5 erweist sich auch hier als lautstärker. Ganz ehrlich: Für die Filmwiedergabe wäre mir persönlich das Laufwerk zu laut. Beim Spielen ist das wiederum wurscht, da wird die Disc ja ohnehin nur bei der Installation durchgerödelt bzw. einmal beim Spielstart als Kopierschutz eingelesen.

Die ersten Spiele

Zum Launch habe ich mir für die PlayStation 5 die beiden Spiele „Spider-Man Miles Morales“ sowie „Sackboy: A Big Adventure“ gekauft. Via PlayStation Plus habe ich zudem mal direkt „Bugsnax“ mitgenommen. Auch das lohnenswerte „Watch Dogs Legion“ habe ich mir auf der PlayStation 5 angeschaut. „Überraschung“: Das Game sieht 1:1 identisch zur Xbox Series X aus und es gibt auch keinerlei Performance-Unterschiede. Die theoretische Mehrleistung der Xbox Series X spiegelt sich derzeit im Alltag also nicht wider. Das legen auch erste Vergleichsvideos von Digital Foundry zu beispielsweise „Devil May Cry 5: Special Edition“ sowie „Assassin’s Creed Valhalla“ (hier mein Test) nahe.

Nun sind die von mir erwähnten Titel bis auf „Spider-Man Miles Morales“ keine Grafikkracher. Und selbst der Netzschwinger ist ein Cross-Generation-Titel, dem man vielfach seine PS4-Ursprünge deutlich ansieht. Hier taucht also das gleiche Problem auf wie schon an der Xbox Series X: Zum Launch gibt es kein Spiel, das so richtig etwas aus der Hardware herauskitzelt. Das Ray-Tracing in „Spider-Man Miles Morales“ ist beispielsweise edel und überzeugt mich im Gesamtbild noch mehr als bei „Watch Dogs Legion“. Allerdings ziehe ich jederzeit den Performance-Modus mit 60 fps vor. Denn meist hat man in der rasanten Schwingerei durch New York City ohnehin keine Zeit sich an Reflexionen zu ergötzen. Von der hohen Framerate profitiert man aber dauerhaft.

Der Geheimtipp zum Launch ist aber meiner Meinung nach „Sackboy: A Big Adventure“. Zwar fehlt hier der Baukasten für die Community, der „Little Big Planet“ für viele zu etwas Besonderem machte, dafür erhält man aber ein familientaugliches Geschicklichkeitsspiel mit Charme. Das Spiel nutzt zudem die Aktivitätskarten der neuen Benutzeroberfläche recht geschickt aus und lässt euch so nahtlos in verschiedene Bereiche des Spiels sofort eintauchen. Da ist „Spider-Man Miles Morales“ übrigens eher schwach. Das führt bei mir zu der Annahme, dass man stark beobachten muss, ob Spieleentwickler die Möglichkeiten wirklich ausnutzen. Ich denke bei Multiplattformtiteln wird das Feature eher halbherzig eingebunden werden. Zumal die Karten wohl optional sind.

„Sackboy: A Big Adventure“ läuft übrigens ebenfalls in 60 fps, so wie es sich für ein Geschicklichkeitsspiel dieser Art ja auch gehört. Nach meinem Eindruck kommt hier aber eine dynamische Auflösung zum Einsatz. Zumindest sieht das Bild nicht nach konstantem 4K aus. Und auch sonst ist das Spiel mit seinen etwas polygonarmen Umgebungen eben keine Tech-Demo. Dafür überzeugt das fantasievolle Art Design. Schade, dass man die Kamera allerdings nicht manuell beeinflussen kann.

„Bugsnax“ ist nochmals grafisch einfacher gehalten und steht allen Abonnenten von PlayStation Plus an der PS5 direkt kostenlos im Rahmen der monatlichen Spiele zur Verfügung. Das Spiel erinnert mich an eine Mischung aus „Pokémon“ und Titeln wie „Animal Crossing“. Wobei der Fokus etwas mehr auf der Story und den Charakteren liegt. Die sehen zwar allesamt sehr krude aus, haben aber überraschend einnehmende Persönlichkeiten, so mein erster Eindruck. Im Spiel beschäftigt ihr euch mit allerlei Kreaturen, die aus Lebensmitteln jeglicher Couleur bestehen. Ist schon ganz niedlich gemacht.

Seien wir aber ehrlich: Das Launch-Line-up der PlayStation 5 ist auch nur minimal besser als das der Xbox Series X. Außer dem „Haben wollen“-Effekt gibt es also im Grunde keine Killer-App, die den Kauf der PlayStation 5 zur Veröffentlichung zwingend notwendig machen würde. Klar, auch die PlayStation Plus Collection ist ein netter Bonus. Sie enthält 20 Spiele. Darunter sind PS4-Klassiker wie „God of War“, „Persona 5“ und „inFamous Second Son“. Allerdings sind diese Last-Gen-Games nun kein Kaufgrund für eine neue Konsole.

Weitere Features

Die Sony PlayStation 5 wirkt auf mich zum Launch, als sei sie noch im Reifungsprozess: Im Gegensatz zur Xbox Series X fehlt Unterstützung für VRR (Variable Refresh Rate) und selbst ALLM (Auto Low Latency Mode), das viele schon von der Xbox One X kennen, glänzt durch Abwesenheit. Außerdem ist es schwach, dass auf dem Karton ein fettes 8K-Logo prangt, die Auflösung aber gar nicht ausgegeben werden kann. Ebenfalls dürften Anwender mit QHD-Monitoren, die ihre neue Konsole an den Gaming-Monitor hängen wollten, enttäuscht sein, dass eine 1440p-Ausgabe nicht möglich ist. Erste Hersteller bewerben zwar schon Lösungen, hier sollte Sony aber mit einem Update nachlegen.

Auch ist die HDMI-2.1-Schnittstelle der PlayStation 5 aktuell auf eine Bandbreite von 32 Gbps beschränkt. Das führt dazu, dass bei 4K mit 120 Hz kein Chroma mit 4:4:4 ausgegeben werden kann und ein automatisches Downgrade auf 4:2:2 vorgenommen wird. Im Alltag dürfte das vielen Nutzern gar nicht auffallen, aber es summieren sich viele, kleine Versäumnisse, die zu dem Gesamteindruck führen, dass da unter Zeitdruck an einigen Ecken und Enden gespart wurde. Das kann man zwar alles durch Firmware-Updates richten, in diesen Feinheiten läuft es bei der Xbox Series X jedoch besser. Letztere beherrscht etwa die native 1440p-Ausgabe, VRR und auch 4:4:4-Chroma bei 4K und 120 Hz.

Auch SSD-Speichererweiterungen sind wie gesagt an der PlayStation 5 aktuell nicht möglich. Mal sehen, wie sich dieses Thema jedoch in Zukunft entwickelt. Denn während Microsoft auf eine proprietäre Lösung setzt, passen in einen internen Slot der PS5 reguläre SSDs im Format M.2. In Zukunft könnte Sony da also sogar die kundenfreundlichere Lösung in petto haben. Aktuell muss man das aber mit einem großen Fragezeichen versehen, da offen ist, wie der Zertifizierungsprozess für kompatible SSDs ablaufen soll.

Kurz etwas zur Medienwiedergabe: Wie die Xbox Series X kann die PlayStation 5 DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays abspielen. Für Discs unterstützt sie weder HDR10+ noch Dolby Vision. Lediglich das statische HDR10 ist vorhanden – so wie auch bei Microsofts Konsole. Im Falle der PS5 muss aktuell aber ein weiterer Abstrich vorgenommen werden. So wird Dolby Vision aktuell leider auch für Streaming-Apps nicht unterstützt. Während die Xbox Series X also etwa für Netflix Dolby Vision in petto hat, fehlt der dynamische HDR-Standard an der PS5 gänzlich.

Ein ähnliches Szenario erleben wir bei Dolby Atmos: Die PlayStation 5 kann, wie die Vorgängermodelle PS3 (ab der Slim) und PS4, Dolby Atmos von Discs weiterleiten. Das funktioniert, wenn ihr die Tonausgabe auf Bitstream umstellt. Dann decodiert die PS5 den Ton nämlich nicht, sondern überlässt dies eurem nächsten Gerät in der Kette – etwa dem AVR. Streaming-Apps müssen hingegen ohne Dolby Atmos auskommen. Das ist schon etwas bitter.

Abwärtskompatibilität? Ich habe mal „Ghost of Tsushima“ geladen, das ich an der PS4 Pro durchspielte. Das macht mit nun 60 fps schon Laune. „Days Gone“, enthalten in der PS Plus Collection, kommt da ähnlich sauber weg. Auch bei „Horizon Zero Dawn“ oder etwa „Persona 5 Royal“ konnte ich keine Probleme aufstöbern. Sony hat also offenbar seine Hausaufgaben gemacht – mehr kann ich aus meinen kurzen Ersteindrücken aber noch nicht sagen. Ich hatte ja auch nicht mehr Zeit zum Testen als ihr.

Fazit

Die Sony PlayStation 5 ist in vielen Punkten die Antithese der Xbox Series X: Sony wagt Innovation beim Dashboard und beim Controller – dem DualSense. Auch das Design könnte unterschiedlicher nicht sein. Da haben wir einmal die pragmatische, unauffällige Xbox Series X|S und dann die knallige PlayStation 5, die quasi visuell nach Aufmerksamkeit schreit. Optisch und haptisch ist die Xbox Series X für mich die erwachsenere Konsole, während das Design der PS5 auf mich aus der Zeit gefallen wirkt. Zumal die Materialien für den Preis eher minderwertig wirken – insbesondere der klapprige Ständer aus dünnem Plastik.

Dafür hat die PlayStation 5 andere Stärken: Das neue Dashboard gefällt mir und ist wesentlich übersichtlicher und intuitiver als jenes der Xbox Series X|S. Leider hat Sony aber sein Lautstärkeproblem immer noch nicht voll im Griff bzw. es scheint durchaus eine merkliche Serienstreuung zu geben. Auch das optische Laufwerk ist mir persönlich für die Film- und Serienwiedergabe zu laut. Dass Dolby Atmos und Dolby Vision für Streaming-Apps und Spiele fehlen, ist ebenfalls bedauerlich.

Sonys Stärken liegen jedoch anderswo: Das Launch-Line-up der PS5 mag schwach sein, doch mit „Sackboy: A Big Adventure“ und „Spider-Man Miles Morales“ sind schon zwei interessantere Games dabei, als bei Microsoft. Und Exklusivtitel wie das kommende „Horizon Forbidden West“ dürften die PlayStation-Community sicherlich erneut in ihrer Kaufentscheidung bestätigen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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79 Kommentare

  1. Autor und Fanboys in hitziger Diskussion… Reicht mir, dieses ewige hin und her. Ich fand den Artikel einfach mal gut und ich freue mich, dass ich als Kunde (wenn auch PS3, PS4 und PS4pro Besitzer) die Wahl zwischen zwei tollen neuen Konsolen habe …. wann auch immer die mal wieder verfügbar sind.
    Die XBOX verfolgt einen etwas anderen Ansatz als die PS5, daher lohnt für den Alltags-Gamer dieses ganze hin und her geflame überhaupt nicht.
    Denn Fakt ist: Man wird mit jeder der beiden Konsolen großen Spaß haben.

    Mag man den Gamepass mit großer Auswahl, dann nimmt man die XBOX, mag man eher Exklusivtitel wie Horizon Zero Dawn, Uncharted etc. wählt man die PS5. Scheiß auf Terraflops und RDNA Gedödel. So einfach. Sich hier in technischen Details zu verlieren, die erst in mehreren Jahren (für Alltagsgamer) zum tragen kommen KÖNNTEN oder „billigen Kunststoff“ zu bemäkeln finde ich nicht gerechtfertigt.

  2. Warum sind Exklusivtitel so wichtig und warum hängen sich so viele daran auf?

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