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Sony PlayStation 5: Interner Speicher soll erst später erweitert werden können

Der interne Speicher der neuen Sony PlayStation 5 fällt mit 667 GB freier Kapazität doch recht überschaubar aus, wenn man mal bedenkt, wie groß die Installationsgrößen der einzelnen vom Start an angebotenen Games so ausfallen werden. Wie Sony gegenüber The Verge nun aber bestätigt hat, werdet ihr diesen internen Speicher zumindest zu Beginn auch noch nicht erweitern dürfen. Sonys Mark Cerny hatte sich diesbezüglich bereits im März dieses Jahres entsprechend geäußert, ein offizielles Statement fehlte aber bislang.

“It’d be great if that happened by launch, but it’s likely to be a bit past it, so please hold off on getting that M.2 drive until you hear from us,” – Mark Cerny

Sony begründet seine Entscheidung damit, dass man noch immer mit entsprechenden Kompatibilitätstests beschäftigt sei, da derzeit wenige oder gar keine der angebotenen SSDs auf dem Markt hundertprozentig mit den Anforderungen der PS5 konform gehen. Die bisherigen M.2-SSDs seien teils noch zu langsam, zu breit oder nicht kompatibel mit dem I/O-Controller von Sony.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Da tauchen ja jeden Tag neue interessante Details auf. Kein (natives) 1440P, kein VR in absehbarer Zeit und jetzt auch noch Kompatiblitätsprobleme beim erweiterbaren Speicher. Bin gespannt, was da noch kommt….

    • Um es sich schönzureden:
      Wer benutzt bei einer 4K Konsole die an einem 1440 Bildschirm?

      VR funktioniert – bekommst sogar n kostenlosen Adapter; von einer PSVR2 war niemals die Rede – zumal die auch wieder kostet, erst mal brauch PlayStation die Nutzerbase & man hat ja schon 400/500€ ausgegeben, wer möchte nochmal das gleiche in der heutigen Zeit ausgeben?

      Die Spiele sollen zwar mehr Speicher ziehen aber auch einzelne Modi sollen sich löschen lassen – zumal es ja noch nicht viele NextGen Spiele gibt; dafür reicht auch eine normale Festplatte am USB

      • Jeder der auf Monitor Konsole spielt. Das sind diverse…die Festplatte ist trotzdem kleiner….und wird immer kleiner bleiben..1,6 anstatt 2tb

      • PSVR hat leider ganz andere „Probleme“ auf der PS5. Die PS5 Versionen von Hitman 3 und No Man Sky unterstützen kein PSVR. Im PS4 Kompatibilitätsmodus geht es hingegen. Da muss Sony echt noch ein wenig aufräumen.
        1440p betrifft mich persnlich nicht, kenne aber ein paar Leute, die einen 1440p Monitor besitzen und da gerne nativen Support für die PS4 Pro und PS5 gehabt hätten. Microsoft bietet das hingegen mit der One X und vermutlich auch mit der Series X an.

  2. Selbst, wenn die Spiele 60Gb groß sind, reicht das doch für 11 Spiele.
    Gibt es wirklich viele Leute, die so viele Spiele gleichzeitig spielen und deshalb keins deinstallieren können?

    • Heute bewegt man sich locker im doppelten Bereich. Beim neuen COD sollen es 175 GB auf dem Computer sein. Das wird bei nativ höheren Texturen nur steigen wird und so bei Den Konsolen auch kommen.

      • Die Spiele sollen allerdings auch deutlich kleiner werden. Aktuell sind Texturen in mehrfacher Auflösung und noch in unzähligen Duplikaten auf den Festplatten, damit der Lesekopf von Festplatten schnell genug Daten abholen kann. Dazu kommen noch die deutlich besseren Komprimierungsalgorithmen und die Möglichkeit der modularen Aufteilung.

        CoD ist sowieso ein Sonderfall weil es durch Updates wächst. Eine Neuinstallation verkleinert die Installationsbasis drastisch. Von daher ist es kaum ein gutes Beispiel dafür.

    • Jetzt stell dir mal vor du benutzt die Konsole als Familie. Dann geht das recht schnell voll…

      • Ok, das stimmt natürlich!
        Ich hab auf meiner PS4 irgendwie immer nur 2-3 Spiele drauf :).

        • meine 2tb Platte kratzt immer wieder am Limit :D. Bin aber auch ein Messie. Irgendwann will man ja bestimmt ein bestimmtes Spiel spielen und dann will man es vorher nicht installieren….irgendwann.

  3. Rainer Winkler says:

    Das ist nur noch ein Witz, was Sony dort produziert hat. 667 GB ist fast auf dem Niveau der ersten Ps4 (500gb). Damals waren die Spiele noch deutlich kleiner.

    In spätestens zwei Jahren wird man Probleme haben mit der geringen Kapazität.

    Ich habe wirklich die Lust auf die Playstation verloren…

    • Ich kann dieses Gejammere nicht nachvollziehen.

      Das keine 2TB zur Verfügung stehen war klar.
      Das Formatierung und Betriebssystem noch Platz einnehmen sollte auch nicht überraschen.

      Das bei der SSD keine andere Größe möglich ist, ohne dass die Konsole unverhältnismäßig teuer wird (bei gleicher Geschwindigkeit) ist ebenfalls lange bekannt.

      Einfach ein wenig strukturierter sein und nicht 20 Spiele gleichzeitig auf der SSD parken…
      Sollte nicht allzu schwer sein.

      • @Rainer, nur dass von der 500GB der PS4 auch über 100GB Systemseitig belegt waren…. was ein unqualifizierter Kommentar… Und erweitern lässt sich der Speicher ja, nur halt nicht direkt am ersten Tag. Es werden ruck zuck Online listen auftauchen welche (nicht explizit von Sony freigegebenen) SSD passen und funktionieren, dafür werden die Spieler schon sorgen. und dann kannst du jederzeit aufrüsten.

        Der Einbau einer SSD mit 2 oder gar 4TB Größe wäre einfach zu teuer gewesen und viele hätten den Speicher dann nie genutzt bzw sich die PS5 dann nicht mehr gekauft…

        @AvonPok
        das Problem ist, wenn es mehrere Nutzer sind die ein und die selbe Konsole Teilen wird der Platz schnell knapp weil man gar nicht die Wahl hat. Da spielen dann die 2 Erwachsenen im Haus jeweils 3-4 unterschiedliche Spiele (so ist es bei uns) und wenn dann noch 1-2 Jugendliche im Haus sind ist man schnell bei 10-15 Spielen. Und da diese heute schon gern mal >50GB sind und in Zukunft wohl eher größer werden wird es dann eng. Nicht immer nur an die eigene Nutzung denken 😉

        Also ich finde den Weg den Sony und MS wählen schon nicht verkehrt. 670 bzw. 800 GB (2-3 Spiele Unterschied) sind sehr nahe beieinander, es haben sich also beide Firmen für einen recht ähnlichen Weg entschieden. Warum? Weil das am besten zur Masse passt. Es passen so einige Spiele auf die Konsole (und die Konsolen bleiben ‚bezahlbar‘ (je nach finanzieller Situation)), für die Leute die wirklich mehr brauchen ist es möglich zu erweitern und bei denen, die nur 4-5 Spiele haben liegen dann am Ende nicht teuer bezahlte 2TB Speicher ungenutzt rum.

        • Die vorherige Konselen hatte aber beide eine 500GB und eine 1TB Version. Man hatte die Wahl mehr Geld für mehr Speicher auszugeben. Jetzt nicht mehr.

          • Aber auch nicht von Beginn an. Wird sicherlich mit der zweiten Revision anders aussehen. Bei der PS3 gab es hingegen von beginn an 60GB (+weiter Features) und 20GB und später noch 80GB etc.). Im Gegensatz zur PS3 und PS4 sind bei der PS5 auch keine SATA Platten oder überhaupt Speicher, die man per Slot anstecken kann, verbaut. Der Speicher ist fest auf die Platine gelötet. Vielleicht ist das auch Grund, warum momentan nicht mehrere Varianten angeboten werden und man

          • Ja, die kam dann dazu… und die Wahl so wie es schreibst – mehr geld für mehr Speicher auszugeben hast du jetzt doch auch, musst halt ne SSD kaufen. Hast nur von Tag 1 an nicht direkt Sony Playstation 5 zertifizierte SSDs sondern musst 1-2 wochen auf die Community warten, die bis dahin alle verfügbaren und in Frage gekommenen SSDs getestet hat. Dafür behälst du aber die Freiheit dir ne den Hersteller selbst zu wählen. Bei der xBox (welche ich hier jetzt nicht irgendwie „bashen“ will) musst du auf ne proprietäre Lösung von Microsoft zurückgreifen….

  4. „Die bisherigen M.2-SSDs seien teils noch zu langsam, zu breit oder nicht kompatibel mit dem I/O-Controller von Sony.“

    Zu langsam verstehe ich ja noch, aber zu breit und nicht kompatibel? Ist das nicht standarisiert? Hätte man das nicht vorher testen müssen?

    • Bei der Breite stimme ich dir zu.

      Was den I/O-Controller betrifft…
      Der ist eine Eigenentwicklung von Sony und der Grund warum die SSD so schnell ist.
      Das da Inkompatibilitäten auftreten ist anfangs zu erwarten und völlig normal.

  5. Na super, trifft mich beides – habe einen WQHD Monitor am Schreibtisch an dem ich meine PS4 gerne mal anschließe, wenn der TV belegt ist. Meine 1TB PS4 ist immer randvoll, weil ich nur selten zocke und dann gerne wenigstens meine „Top 5“ Games startbereit habe.
    Irgendwie ist mir die Xbox viel sympathischer, aber bin durch die Spiele-Bibliothek, PS+, Speicherstände und Game-Sharing leider im Sony Universum gefangen…

  6. Wie kann eine M.2 zu breit sein? Das ist ein fester Formfaktor bei dem alle Maße bekannt sind. Glaub man will eher Geld mit „certified for PS5“ machen

    • Das gleiche ist mit dem I/O-Controller, das ist auch alles definiert. Das hätte man auch _vorher_ testen können.

      • Ähm, nein.

        Der I/O-Controller ist eine Eigenentwicklung von Sony und der Grund warum die SSD so schnell ist.

        • Ähm, nein.

          Sony muss hier für Kompatibilität zu bekannten Standards herstellen, nicht anders herum. Wenn sie mit ihrer Entwicklung, die durchaus sinnig ist, es nicht können, wollen oder nicht schaffen werden zu Release, dann ist das deren Verschwunden.

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