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Sony PlayStation 5 im Ersteindruck: Nicht schön, aber selten

Microsoft hat letzte Woche mit den Xbox Series X|S die nächste Konsolengeneration eingeläutet. Ich habe mir die Xbox Series X auch schon angeschaut. Meiner Meinung nach ist die Series X ein toller Nachfolger für die Xbox One X und damit aller Voraussicht nach die beste Multiplattform-Konsole. Zumal sie in Kombination mit dem Xbox Game Pass Ultimate ein saustarkes Gesamtpaket bietet. Doch nun ist Sony am Zug: Meine vorbestellte PlayStation 5 trudelte bei mir an diesem Donnerstag ein. In diesem Beitrag schildere ich euch also meine Ersteindrücke – natürlich auch oftmals im direkten Vergleich mit der Xbox Series X.

Im Blog bin ich es gewohnt: Schreibe ich über eine Konsole, dann bin ich immer der Fanboy der jeweils anderen Seite, wenn man nach den Kommentaren geht. Als ich mir etwa mit der Xbox One S meine erste Microsoft-Konsole ins Haus holte, wurde ich hart im PlayStation-Lager verortet. Weise ich auf den Leistungsunterschied zwischen der Xbox Series X und der PlayStation 5 hin, dann bin ich für einige Teil der Xbox-Propaganda-Maschine. Dabei sollte es Bände sprechen, dass ich mir beide Konsolen zum Launch ins Wohnzimmer stelle.

Blicke ich etwa auf die letzte Konsolengeneration zurück, so möchte ich keine der beiden Seiten missen. Bei den Exklusivtiteln wie „Spider-Man“, „Horizon Zero Dawn“ oder auch „God of War“ lag Sony meilenweit mit der PS4 vorne. Mit der Xbox One X veröffentlichte Microsoft aber schließlich die beste Multiplattform-Konsole der letzten Generation. Ähnliche Verhältnisse erwarte ich auch für diese just angebrochene Konsolengeneration.

Technische Daten der Sony PlayStation 5

  • CPU: Custom AMD Zen 2, 8-Kerner 3,5 GHz
  • GPU: Custom RDNA 2, 10,28 TFLOPS, 36 Recheneinheiten @ 2,23 GHz
  • RAM: 16 GB GDDR6, 256 Bit
  • RAM-Bandbreite: 448 GB/s
  • SSD: 825 GB
  • I/O-Durchsatz: 5,5 GB/s – 8 bis 9 GB/s komprimiert
  • Externe Speichererweiterungen: Ja
  • Optisches Laufwerk: UHD Blu-ray (Digital Edition ohne)
  • Auflösung: Maximal 8K bei 60 Hz / 4K bei 120 Hz
  • Preis 499 Euro

Die PlayStation 5 hat dabei übrigens andere Stärken, die sich so nicht aus dem Datenblatt ablesen lassen. So mag man erst einmal ernüchtert sein: CPU-, GPU- und RAM-Leistung sind der Xbox Series X unterlegen. Ein schnelleres SSD verkürzt natürlich im Idealfall die Ladezeiten. Abseits dessen dürfte der Geschwindigkeitszuwachs aber nur in Exklusivtiteln eine Rolle spielen. Doch schnell habe ich im ersten Eindruck gelernt, dass es eher die Faktoren abseits des Datenblattes sind, welche den Reiz der PlayStation 5 ausmachen.

Ausstattung und Verarbeitung

Hässlich wie die Nacht: Damit tut man der Nacht unrecht, wenn man mit ihrer Hilfe die PlayStation 5 beschreibt. Das Design der PS5 ist ein Fall von: Man liebt es oder man hasst es. Ich gehöre in diesem Fall zu den Hatern und daran ändert auch der Eindruck aus erster Hand rein gar nichts. Auf mich wirkt Sonys PS5 so, als hätte sich ein Designer im Jahr 2000 ausgemalt, wie eine Konsole der Zukunft aussehen könnte. Den Entwurf nahm Sony dann zwei Dekaden später aus der Schublade. Retro-futuristisch, oder wie soll man das nennen? Egal, ich kann damit nichts anfangen.

Da sagt mir das schlichte und pragmatische Design der Xbox Series X mehr zu: Microsoft ging nach dem Credo „Form follows function“ vor und bastelte eine Konsole, die an einen Mini-PC erinnert. Das sticht nicht heraus – und genau das sagt mir zu. Die PlayStation 5 mag ein Hingucker sein – aber das ist so, wie die Warze auf der Nase des guten Kumpels. Man muss irgendwie hinschauen, aber Freude bereitet das nicht. Allerdings ist die Optik an sich nicht der einzige Kritikpunkt.

Auch die Verarbeitung der USB-Anschlüsse würde ich beispielsweise als mäßig beschreiben, wie ihr vielleicht auf meiner Nahaufnahme seht. Die abnehmbaren Plastikflügel der PS5 erwecken auch wenig Vertrauen. Ich habe sie zum Test entfernt und wieder angesetzt – wie oft sie das schadlos überleben, wage ich nicht zu spekulieren. Glücklicherweise muss man sie ja nur abnehmen, wenn man innen Staubabsaugen oder ein zusätzliches SSD verbauen möchte. Letzteres ist aktuell noch unmöglich. Sony will erst später erste Modelle zertifizieren und dann die Möglichkeit zur Speichererweiterung freischalten. Da ist Microsoft mit seinem Partner Seagate schon weiter – siehe mein Test der Seagate Storage Expansion Card.

Das ist auch etwas bitter, da der Speicherplatz im Falle der PS5 knapper bemessen ist als bei der Xbox Series X: Von den 825 GByte des SSDs sind ab Werk nur 667 GByte frei verfügbar. Viel Platz für größere Next-Gen-Spiele ist das leider nicht. Der Ständer der PS5 ist übrigens Plünn: Dünnes Plastik, das sich ziemlich billig anfühlt. Anbringbar ist der Ständer auf zwei Weisen, je nachdem, ob ihr die Konsole vertikal oder horizontal aufstellt. Ich habe mich für die aufrechte Aufstellung entschieden.

Einen Blick in die Anleitung sollte man werfen, da wird mit Bildern gut beschrieben, wie die PS5 aufgestellt bzw. der Ständer angeschraubt wird. Puh, und die Konsole ist ein Koloss. Dagegen wirkt die Xbox Series X wie ein Zwerg. Aber ich will zu den weiteren Kritikpunkten kommen, die ich andeutete: Das schwarze Hochglanzplastik des mittleren Teils weckt bei mir Erinnerungen an den Klavierlack-Look der PS3. Und das meine ich keinesfalls positiv. Da sieht man natürlich jeden Fingerabdruck und auch für Mikro-Kratzer ist das Material sehr empfänglich. Allerdings kann ich der Xbox Series X hier auch keine überlegene Materialwahl bescheinigen, da das matte Plastik der Series X ebenfalls jede Berührung geradezu abspeichert.

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Dem DualSense werde ich übrigens heute noch einen eigenen Beitrag widmen, da der Controller es absolut verdient hat. Daher gehe ich an dieser Stelle nicht auf das Pad ein – falls ihr euch wundert.

Die Lautstärke

Um es zunächst aus dem Weg zu räumen: Die PlayStation 5 ist lauter als die Xbox Series X. Wie viel lauter, das hängt aber vom Einzelfall ab. Das ist nur eine sehr kleine Stichprobe, aber ich habe bisher drei unterschiedliche PS5 live angehört: die jeweiligen von zwei Kumpels und meine eigene. Alle drei Modelle weisen unterschiedliche Lautstärken auf. Während meine Xbox Series X flüsterleise ist und ich von allen Bekannten und Kollegen die gleiche Rückmeldung bekommen habe, sieht das Szenario bei der PS5 komplexer aus. Das Modell eines Kumpels ist fast so leise wie meine Xbox Series X und aus normalem Sitzabstand beim Spielen nicht wahrnehmbar.

Wiederum ist das andere Modell eines Kollegen definitiv hörbar. Schon im Idle-Betrieb ist der Lüfter wahrnehmbar. Meine eigene Konsole ordnet sich nun dazwischen ein: Beim Zocken höre ich sie nicht, schalte ich aber den Ton ab, kann ich sie bei ca. 2,3 m Entfernung deutlich hören. Die Konsole steht bei mir offen neben dem TV. Hier sehe ich also Microsoft bei der Lautstärkeentwicklung (wieder einmal) klar vorne. Es scheint aber hier schlichtweg eine größere Serienstreuung zu geben als bei der Xbox Series X. Ihr könnt also Glück / Pech haben und eine leise PS5 erwischen oder eben in akustischen Erinnerungen an die PS4 Pro schwelgen.

Dazu kommt das optische Laufwerk für Ultra HD Blu-ray. Kleiner Reminder: Das Disc-Laufwerk der Xbox Series X ist weder lauter noch leiser als bei den meisten Standalone-Playern. Die Sony PlayStation 5 erweist sich auch hier als lautstärker. Ganz ehrlich: Für die Filmwiedergabe wäre mir persönlich das Laufwerk zu laut. Beim Spielen ist das wiederum wurscht, da wird die Disc ja ohnehin nur bei der Installation durchgerödelt bzw. einmal beim Spielstart als Kopierschutz eingelesen.

Die ersten Spiele

Zum Launch habe ich mir für die PlayStation 5 die beiden Spiele „Spider-Man Miles Morales“ sowie „Sackboy: A Big Adventure“ gekauft. Via PlayStation Plus habe ich zudem mal direkt „Bugsnax“ mitgenommen. Auch das lohnenswerte „Watch Dogs Legion“ habe ich mir auf der PlayStation 5 angeschaut. „Überraschung“: Das Game sieht 1:1 identisch zur Xbox Series X aus und es gibt auch keinerlei Performance-Unterschiede. Die theoretische Mehrleistung der Xbox Series X spiegelt sich derzeit im Alltag also nicht wider. Das legen auch erste Vergleichsvideos von Digital Foundry zu beispielsweise „Devil May Cry 5: Special Edition“ sowie „Assassin’s Creed Valhalla“ (hier mein Test) nahe.

Nun sind die von mir erwähnten Titel bis auf „Spider-Man Miles Morales“ keine Grafikkracher. Und selbst der Netzschwinger ist ein Cross-Generation-Titel, dem man vielfach seine PS4-Ursprünge deutlich ansieht. Hier taucht also das gleiche Problem auf wie schon an der Xbox Series X: Zum Launch gibt es kein Spiel, das so richtig etwas aus der Hardware herauskitzelt. Das Ray-Tracing in „Spider-Man Miles Morales“ ist beispielsweise edel und überzeugt mich im Gesamtbild noch mehr als bei „Watch Dogs Legion“. Allerdings ziehe ich jederzeit den Performance-Modus mit 60 fps vor. Denn meist hat man in der rasanten Schwingerei durch New York City ohnehin keine Zeit sich an Reflexionen zu ergötzen. Von der hohen Framerate profitiert man aber dauerhaft.

Der Geheimtipp zum Launch ist aber meiner Meinung nach „Sackboy: A Big Adventure“. Zwar fehlt hier der Baukasten für die Community, der „Little Big Planet“ für viele zu etwas Besonderem machte, dafür erhält man aber ein familientaugliches Geschicklichkeitsspiel mit Charme. Das Spiel nutzt zudem die Aktivitätskarten der neuen Benutzeroberfläche recht geschickt aus und lässt euch so nahtlos in verschiedene Bereiche des Spiels sofort eintauchen. Da ist „Spider-Man Miles Morales“ übrigens eher schwach. Das führt bei mir zu der Annahme, dass man stark beobachten muss, ob Spieleentwickler die Möglichkeiten wirklich ausnutzen. Ich denke bei Multiplattformtiteln wird das Feature eher halbherzig eingebunden werden. Zumal die Karten wohl optional sind.

„Sackboy: A Big Adventure“ läuft übrigens ebenfalls in 60 fps, so wie es sich für ein Geschicklichkeitsspiel dieser Art ja auch gehört. Nach meinem Eindruck kommt hier aber eine dynamische Auflösung zum Einsatz. Zumindest sieht das Bild nicht nach konstantem 4K aus. Und auch sonst ist das Spiel mit seinen etwas polygonarmen Umgebungen eben keine Tech-Demo. Dafür überzeugt das fantasievolle Art Design. Schade, dass man die Kamera allerdings nicht manuell beeinflussen kann.

„Bugsnax“ ist nochmals grafisch einfacher gehalten und steht allen Abonnenten von PlayStation Plus an der PS5 direkt kostenlos im Rahmen der monatlichen Spiele zur Verfügung. Das Spiel erinnert mich an eine Mischung aus „Pokémon“ und Titeln wie „Animal Crossing“. Wobei der Fokus etwas mehr auf der Story und den Charakteren liegt. Die sehen zwar allesamt sehr krude aus, haben aber überraschend einnehmende Persönlichkeiten, so mein erster Eindruck. Im Spiel beschäftigt ihr euch mit allerlei Kreaturen, die aus Lebensmitteln jeglicher Couleur bestehen. Ist schon ganz niedlich gemacht.

Seien wir aber ehrlich: Das Launch-Line-up der PlayStation 5 ist auch nur minimal besser als das der Xbox Series X. Außer dem „Haben wollen“-Effekt gibt es also im Grunde keine Killer-App, die den Kauf der PlayStation 5 zur Veröffentlichung zwingend notwendig machen würde. Klar, auch die PlayStation Plus Collection ist ein netter Bonus. Sie enthält 20 Spiele. Darunter sind PS4-Klassiker wie „God of War“, „Persona 5“ und „inFamous Second Son“. Allerdings sind diese Last-Gen-Games nun kein Kaufgrund für eine neue Konsole.

Weitere Features

Die Sony PlayStation 5 wirkt auf mich zum Launch, als sei sie noch im Reifungsprozess: Im Gegensatz zur Xbox Series X fehlt Unterstützung für VRR (Variable Refresh Rate) und selbst ALLM (Auto Low Latency Mode), das viele schon von der Xbox One X kennen, glänzt durch Abwesenheit. Außerdem ist es schwach, dass auf dem Karton ein fettes 8K-Logo prangt, die Auflösung aber gar nicht ausgegeben werden kann. Ebenfalls dürften Anwender mit QHD-Monitoren, die ihre neue Konsole an den Gaming-Monitor hängen wollten, enttäuscht sein, dass eine 1440p-Ausgabe nicht möglich ist. Erste Hersteller bewerben zwar schon Lösungen, hier sollte Sony aber mit einem Update nachlegen.

Auch ist die HDMI-2.1-Schnittstelle der PlayStation 5 aktuell auf eine Bandbreite von 32 Gbps beschränkt. Das führt dazu, dass bei 4K mit 120 Hz kein Chroma mit 4:4:4 ausgegeben werden kann und ein automatisches Downgrade auf 4:2:2 vorgenommen wird. Im Alltag dürfte das vielen Nutzern gar nicht auffallen, aber es summieren sich viele, kleine Versäumnisse, die zu dem Gesamteindruck führen, dass da unter Zeitdruck an einigen Ecken und Enden gespart wurde. Das kann man zwar alles durch Firmware-Updates richten, in diesen Feinheiten läuft es bei der Xbox Series X jedoch besser. Letztere beherrscht etwa die native 1440p-Ausgabe, VRR und auch 4:4:4-Chroma bei 4K und 120 Hz.

Auch SSD-Speichererweiterungen sind wie gesagt an der PlayStation 5 aktuell nicht möglich. Mal sehen, wie sich dieses Thema jedoch in Zukunft entwickelt. Denn während Microsoft auf eine proprietäre Lösung setzt, passen in einen internen Slot der PS5 reguläre SSDs im Format M.2. In Zukunft könnte Sony da also sogar die kundenfreundlichere Lösung in petto haben. Aktuell muss man das aber mit einem großen Fragezeichen versehen, da offen ist, wie der Zertifizierungsprozess für kompatible SSDs ablaufen soll.

Kurz etwas zur Medienwiedergabe: Wie die Xbox Series X kann die PlayStation 5 DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays abspielen. Für Discs unterstützt sie weder HDR10+ noch Dolby Vision. Lediglich das statische HDR10 ist vorhanden – so wie auch bei Microsofts Konsole. Im Falle der PS5 muss aktuell aber ein weiterer Abstrich vorgenommen werden. So wird Dolby Vision aktuell leider auch für Streaming-Apps nicht unterstützt. Während die Xbox Series X also etwa für Netflix Dolby Vision in petto hat, fehlt der dynamische HDR-Standard an der PS5 gänzlich.

Ein ähnliches Szenario erleben wir bei Dolby Atmos: Die PlayStation 5 kann, wie die Vorgängermodelle PS3 (ab der Slim) und PS4, Dolby Atmos von Discs weiterleiten. Das funktioniert, wenn ihr die Tonausgabe auf Bitstream umstellt. Dann decodiert die PS5 den Ton nämlich nicht, sondern überlässt dies eurem nächsten Gerät in der Kette – etwa dem AVR. Streaming-Apps müssen hingegen ohne Dolby Atmos auskommen. Das ist schon etwas bitter.

Abwärtskompatibilität? Ich habe mal „Ghost of Tsushima“ geladen, das ich an der PS4 Pro durchspielte. Das macht mit nun 60 fps schon Laune. „Days Gone“, enthalten in der PS Plus Collection, kommt da ähnlich sauber weg. Auch bei „Horizon Zero Dawn“ oder etwa „Persona 5 Royal“ konnte ich keine Probleme aufstöbern. Sony hat also offenbar seine Hausaufgaben gemacht – mehr kann ich aus meinen kurzen Ersteindrücken aber noch nicht sagen. Ich hatte ja auch nicht mehr Zeit zum Testen als ihr.

Fazit

Die Sony PlayStation 5 ist in vielen Punkten die Antithese der Xbox Series X: Sony wagt Innovation beim Dashboard und beim Controller – dem DualSense. Auch das Design könnte unterschiedlicher nicht sein. Da haben wir einmal die pragmatische, unauffällige Xbox Series X|S und dann die knallige PlayStation 5, die quasi visuell nach Aufmerksamkeit schreit. Optisch und haptisch ist die Xbox Series X für mich die erwachsenere Konsole, während das Design der PS5 auf mich aus der Zeit gefallen wirkt. Zumal die Materialien für den Preis eher minderwertig wirken – insbesondere der klapprige Ständer aus dünnem Plastik.

Dafür hat die PlayStation 5 andere Stärken: Das neue Dashboard gefällt mir und ist wesentlich übersichtlicher und intuitiver als jenes der Xbox Series X|S. Leider hat Sony aber sein Lautstärkeproblem immer noch nicht voll im Griff bzw. es scheint durchaus eine merkliche Serienstreuung zu geben. Auch das optische Laufwerk ist mir persönlich für die Film- und Serienwiedergabe zu laut. Dass Dolby Atmos und Dolby Vision für Streaming-Apps und Spiele fehlen, ist ebenfalls bedauerlich.

Sonys Stärken liegen jedoch anderswo: Das Launch-Line-up der PS5 mag schwach sein, doch mit „Sackboy: A Big Adventure“ und „Spider-Man Miles Morales“ sind schon zwei interessantere Games dabei, als bei Microsoft. Und Exklusivtitel wie das kommende „Horizon Forbidden West“ dürften die PlayStation-Community sicherlich erneut in ihrer Kaufentscheidung bestätigen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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79 Kommentare

  1. Erstaunlich das man sich so an dem Design einer Konsole abarbeiten kann 🙂

    „ Meiner Meinung nach ist die Series X ein toller Nachfolger für die Xbox One X und damit aller Voraussicht nach die beste Multiplattform-Konsole.“

    – was sagst du denn zu den ersten Performance Tests im Vergleich mit der Ps5 bei Valhalla usw.?

    • André Westphal says:

      Na ja, das zeigt, dass Sony bei den Entwickler-Kits seine Hausaufgaben gemacht hat. Sony nutzt laut Entwicklern die selbe Umgebung wie bei der PS4 – ergo kann man leichter optimieren. MS hat umgestellt. Man wird da aber sicher bald deutlichere Leistungsunterschiede zugunsten der Xbox sehen.

      • Wenn die Xbox besser ist, dann ist es pure Hardware Power – ist sie schwächer, dann sind Entwickler und Dev Kits schuld 🙂
        Es ist immer eine harte Zeit als Xbox Fan. Aber warum auch eine PlayStation nutzen – The Lasr of Us 2 war ja auch so schlecht. Dann doch lieber nochmal ne Runde Halo im Game Pass 😀

        Wir sollten uns doch einfach freuen, dass es zwei so tolle Konsolen gibt, sowohl von Ms als auch Sony.
        Es ist nur schade, weil hier auch so eine Einseitigkeit durchscheint im Test. Jeder mag ja einem Lager angehören, aber im Testbericht Ps5 sowohl Demon Souls als auch Astros Playroom unerwähnt zu lassen ist schon extrem schwach.
        Zudem kritisierst du Dinge wie 1440p, VRR, lässt aber unerwähnt das die PlayStation mit WiFi 6 einen aktuelleren Standard verbaut hat als die Series X. Die ersten beiden Punkte sind ein reines Software Thema. Nicht das dass so relevant wäre, aber wenn man sich an jeder Kleinigkeit hochzieht, dann sollte man so etwas auch erwähnen.

        • André Westphal says:

          Dass die Xbox Series X die technisch überlegene Hardware hat, ist nun einmal einfach objektiv so. Da gibts nix zu diskutieren. Wie die Hardware ausgenutzt wird, das ist eine andere Sache.

          Astros Playroom habe ich nicht erwähnt, weil der Titel im Controller-Bericht auftaucht. Demon’s Souls habe und werde ich nicht spielen, weil mich das Game nicht interessiert. Ich habe im Xbox-Artikel übrigens auch nicht jeden GamePass-Titel aufgezählt ;-).

          Ich hätte nun auch noch mehr Details an der PS5 loben und kritisieren können, aber irgendwann ist der Test dann 6.000 Wörter lang und das liest dann kein Mensch mehr.

          • Also aus entwicklungstechnischer Sicht kann ich noch nicht einschätzen ob der Vorteil für die Series X so klar sein wird, wie auf dem Papier. Bei der GPU ist es deutlich. Bei der CPU bin ich mir nicht sicher. Die SSD ist einfach ein großes Fragezeichen und wie stark auch am PC Games für diese SSDs künftig optimiert werden. Das wird auf jeden Fall die CPU entlasten. Ich versteh auch nicht, warum Microsoft nicht einfach auch eine brandneue SSD verbaut hat. Sinn und Zweck der Series X ist ja, die stärkste Hardware anzubieten.

          • Finde es komisch das sie es nicht angepasst haben
            Valhalla war ja das Vorzeige Spiel der Xbox

            … in Dirt 5 liegt die Xbox auch wieder zurück …

            Wenn das so weiter läuft bringt denen die stärkere Maschine auch nichts – da ist die PlayStation mit USB C, Wifi 6, Bluetooth 5.1 schon zukunftssicherer

            • André Westphal says:

              Da die Mehrleistung der Xbox insbesondere im GPU-Bereich signifikant ist, wird sich das auf die Dauer auch bemerkbar machen. Ist natürlich schade, dass es sich in den ersten Games noch nicht zeigt, das wird sich aber schon ergeben.

          • Wie wäre es mal aus der Perspektive eines normalen Anwenders zu schreiben? Der Artikel ist fürchterlich fanboy-mäßig… muss man sich das geben?

        • Ist irgendwo rauszulesen, dass Andre sich nicht über die 2 Konsolen freut? Immer diese Unterstellungen. Davon abgesehen ist das Ganze sicher kein Test. In der Überschrift stht schon Ersteindruck. Und dieser wird nunmal geschildert.

          Ich denke, es ist bekannt, dass er eher ein Freund des PS-Spieleangebots ist. Die technischen Schwächen der Konsole wird ja noch aufzeigen dürfen wenn diese da sind.
          Ob diese dann für ein selber relevant sind (wie zB 1440p etc.), kann jeder für sich entscheiden. Trotzdem sind es Hardware-Fakten, die man dann auch so benennen kann.

          • Das schon aber man merkt eben das André deutlich pro Xbox ist – was vollkommen ok ist für einen Blog. Wir lesen hier mit um auch eigene Meinungen der Autoren zu lesen.
            Trotzdem finde ich den Vergleich teils nicht ganz gerecht, so wird bei der PlayStation wirklich jede Kleinigkeit kritisiert (teils noch fehlende Software Features, Optik, etc.), was auch alles in Ordnung ist, dann sollte man aber gleichermaßen auch Details anführen wie Wifi 6 auf der Ps5.

            Es macht schon den Eindruck als verliert man sich sehr in Zahlenwelten (12 TF), vielen schönen Begriffen (Dolby Vision, Atmos)… usw.
            Das die PlayStation mit 3D Audio über normale Kopfhörer aber durchaus auch einen netten Ansatz bietet, bleibt unerwähnt oder wird wie so vieles sehr nüchtern abgetan.
            Demon souls, The last of us 2, … alles wenig interessant.
            Nur was ist auf der Xbox an Spielen denn aktuell tolles verfügbar?
            Einzig das die höhere Leistung evtl mal Vorteile ggü. der Ps5 bringen wird, dass ist das eine große Argument.
            Wie groß dieser Vorteil an Leistung aktuell aussieht sieht man an Dirt5 & Valhalla, welche auf der Ps5 besser laufen.
            Aber das liegt alles an den Dev Tools, welche noch stark verbessert werden. Etwas was bei der Konkurrenz natürlich nicht passieren wird, da ist das Maximum schon erreicht ^^

            Ich mag beide Konsolen und finde beide Produkte sehr spannend.
            Man sollte sich nur davon verabschieden das es sich bei einer der Konsolen im eine kleine Wunder Kiste handelt, nein auch die 12 TF auf dem Papier bewirken keine Wunder.

            • Die rohen technischen Daten sind nunmal so wie sie sind. Ob und wie sich das bemerkbar macht, ist natürlich wieder eine andere Frage. Aber in der letzen Generation wurde der Xbox One von einem Großteil der Sony-Fanboys ja ebenfalls ein Strick gedreht aus ihren leicht schlechteren technischen Daten. Was wurde über eines meiner Lieblingsspiele hergezogen das es ja nur in 900P läuft und nicht in 1080P: Sunset Overdrive. Da sollten sich vielleicht beide Fraktion mal an die Nase fassen und sich fragen, ob das alles sein muss.

              Ich selbst spiele größtenteils auf der Xbox (seit der 360), hatte aber auch jede Generation der Playstation. Das wird sich auch diese Generation nicht ändern. Aktuell habe ich nur die Xbox Series X, bei der Playstation 5 werde ich auf eine Slim-Variante mit hoffentlich einhergehender Design-Änderung warten. Die aktuelle PS5 ist mir persönlich einfach zu groß und gefällt mir optisch nicht.

              Für mich habe beiden Konsolen interessante Spiele, daher werden auch immer beide Systeme gekauft, wenn es eine neue Generation gibt.

              • Bei der Xbox One hat Microsoft vieles falsch gemacht. Kinectzwang im 1. Jahr, schwächere Hardware, schlechte Kommunikation. Beim Spielen selbst hat mich die schwächere Hardware der Xbox One aber weniger gestört als die Lautstärke der PS4. Ich spiele ohne Kopfhörer, das war mit der PS4 kaum noch zu ertragen. Das sieht sicher jeder anders, ich selbst empfand die geringere Auflösung beim Abtauchen in ein Spiel als keinen störenden Faktor, den Lüfter der PS4 sehr wohl.

                Ich glaube das sich die Geschichte wiederholt. MS kam stark und arrogant aus der 360-Ära, so lief dann auch die Kommunikation in der Xbox One-Ära am Anfang bis Phil Spencer übernommen hat.
                So ähnlich sehe ich das jetzt bei Sony beim Übergang von PS4 zu PS5. Generell kann ich mich auch des Eindrucks nicht erwehren, das Sony im Dezember 2019 von der ersten Vorstellung der Series X (mit finalem Design) überrumpelt wurde und die PS5-Entwicklung eigentlich noch ein paar Monate gebraucht hätte. Aber eine Situation wie bei der PS3 war keine Option für Sony.

                • Haben sie doch aber. Ms hatte nach der Präsentation der Series X doch erstmal eine Sonderstellung. Sony zeigte die Ps5 doch tatsächlich erst eine lange Zeit später.
                  Das es für beide eine herausfordernde Entwicklung war während Corona, das merkt man doch an vielen Stellen. Seien es die Dev Kits bei der Xbox – wobei auch das auf einem Gerücht basiert, die Entwickler von Dirt 5 haben das nicht kalt bestätigt – als auch einige fehlende Features auf der Ps5. Jim Ryan von Sony hatte sich zum schwierigen Launch in diesem Jahr auch geäußert in einem Interview.

          • Naja, eine bloße Mängelliste garniert mit der Erinnerung welche Konsole eigentlich die „beste“ ist,
            hat wenig mit einem Verweis auf „Fakten“ zu tun. Das sei dem Autor unbenommen, schliesslich
            ist jede Meinung zulässig; nur kann man sich dann auch den Verweis auf die eigene „Objektivität“
            (eingangs)sparen. Wegen 2 läppischen Launchtiteln und einem Dashboard gibt niemand
            500€ aus, aber die vielen „Mängel“ (unter Anderem dem irrelevanten Chroma 4:4:4) sorgen
            gleich für ein Desinteresse an der PS. Was auch immer die Gedanken beim Schreiben waren,
            die Kritik dazu ist wohlverdient, dafür muss man kein „Fanboy“ sein.
            Den Artikel zur XBox hab ich auch gelesen, der ist trotz aller Mängel ganz optimistisch angehaucht.

    • When fanboydom goes WRONG. Der Autor sollte sich bitte nur noch XBOX News widmen. Bei Sony News schreibt der Autor nicht neutral.

      • Das neue Assassins Creed läuft nachweislich auch besser auf der PS5 und alle melden es (siehe Computerbase z.B.). Nur hier findet man es komischerweise nicht 🙂

        • Eig alle Multiplattform Titel bisher.
          CoD, Dirt5, Valhalla, Watch Dogs Legion, Observer… alle performen besser auf der Ps5.
          Aber wie gesagt es liegt an den Dev Kits oder Unfähigen Entwicklern.
          Vielleicht sind TF doch nicht alles.
          Die PS3 war auf dem Papier auch besser als die Xbox 360, trotzdem waren Multiplattform Titel auf der 360 fast immer besser.
          Es ist eben schwer zu akzeptieren da 10 TF eben keine 12 TF sind.
          Für einige Geeks nicht begreifbar.

        • André Westphal says:

          Weil „man“ den Artikel wohl nicht gelesen hat, was? Das Video dazu ist sogar eingebunden. Mann, Mann, Mann….

  2. Nintendo Fanboy! 😛

  3. Ich teile da deine Meinung hinsichtlich Design gar nicht. Beide Konsolen habe ich hier stehen und ich finde die ps5 viel schöner. Sieht mehr nach Next Gen aus. Wenn ich die Series X neben meinen HP Microserver stelle kann ich die beiden nicht mal mehr auseinander halten. 😀

    Die ps5 bleibt auch viel kühler. Die Oberfläche der Series X ist nicht mal in 4K gerendert und sieht genauso aus wie auf der Xbox One X und ist mir zu verschachtelt.

    Und wie man bei einem Playstation 5 Review auf den exklusiven (und famosen) Launch-Titel „Demon Souls“ vergessen kann ist mir ein Rätsel. Alleine schon dieses Game ist für mich Kaufargument genug. 😉

    Und man bekommt auch noch das vorinstallierte Astro’s Playroom dazu welches mir auch extrem gut gefallen hat. Hätte ich keinen Gamepass wüsste ich nicht recht was ich auf der Series X zocken sollte. Ich habe mir das zeitexklusive „Yakuza – Like a Dragon“ geholt welches mir gut gefällt aber alles andere als Next Gen aussieht.

    Ach ja und wer ein wirklich gutes Ralley-Game für seine ps5 sucht und mit dem Fun-Racer Dirt 5 nicht war wird dem kann ich WRC 9 (auf dem PC leider nur im EPIC-Store erhältlich ans Herz legen. 😉

    • Also das die ps5 kühler bleibt ist ein Märchen

      • Kühl nicht aber laut Tests kühler als die Series X.
        Alberne Diskussion auch – solche Geräte bleiben eben nicht kalt.

      • Das ist kein Märchen, sondern ein direkter Vergleich nach 3 Stunden Demon Souls und 3 Stunden Yakuza Like a Dragon.

        • Was ja schon mal völliger Blödsinn ist, weil 2 verschiedene Titel die Hardware auch unterschiedlich beanspruchen. Erst recht wenn das eine Spiel auf die PS5 zugeschnitten ist, während das andere Multi-Plattform ist und vielleicht etliche Optimierungen fehlen.

          Prinzipiell ist die Frage aber nicht welche Konsole heißer wird als die andere, sondern ob eine der Konsolen ZU heiß wird für ihre Hardware-Spezifikation – und das ist bei beiden Konsolen glücklicherweise nicht der Fall und damit auch auf beiden Seiten nicht bedenklich.

          • Für die Frage der Kühlung spielt die Optimierung keine Rolle. Bei annähernd gleicher interner Hardware ist das Kühlkonzept entscheidend: hier hat sich MS für die Kombi kleines Gehäuse+Fokus auf Lautstärke entschieden. Das ist gemeinhin synonym mit „heiß“ bzw heißer als das Sony-Konzept
            GROß+lieber kühl als leise. Ich gehe aber natürlich auch davon aus, dass beide Konzepte funktionieren werden, soviel Erfahrung sollten beide Konzerne schliesslich haben.

    • Hihi
      ein Fanboy. ^^

  4. Optisch gefällt mir die Xbox auch besser, weil schlichter, aber im Endeffekt stellt man Konsolen doch heutzutage eh versteckt auf, oder nicht? Wozu gibts denn kabellose Controller usw…? Was mich bei der PS5 sehr geärgert hat, dass sie hörbar ist, wie schon beschrieben sogar im Idle…weswegen ich meine Konsole gestern Abend via Kleinanzeige an einen neuen Besitzer gebracht habe. Ich warte lieber noch nen Weilchen bis eine leisere PS5 kommt. Eigentlich interessiert mich auch nur GTA und das gibts ja sowieso noch nicht.

  5. Rainer Winkler says:

    Eine Konsole, welche man in Jahr 2017 noch als nextgen gefeiert hätte. Was Sony dort produziert hat, ist nicht mehr zeitgemäß. Probleme und schlechte Hardware. Sie machen den Fehler wie Microsoft damals

  6. Ich finde die Konsole auch echt hässlich, ich habe sie auch versteckt. Ich hoffe es dauert nicht lange, bis es neu designte bessere Seitenteile aus China gibt.

  7. Klavierlack in 2020 geht gar nicht.

  8. Deiner Meinung zum Design der beiden Konsolen kann ich nur zustimmen. Die Xbox sieht in meinen Augen optisch viel wertiger und fertiger aus. Auch von der Infrastruktur scheint Microsoft die Nase vorn zu haben, also ein gelungenes Gesamtpaket. Ich glaube aber, das Sony aufgrund ihres Controllers das Rennen machen wird. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag wohl vornehmlich hier und nicht bei der (kaum unterscheidbaren) Hardware der Konsolen. Persönlich warte ich auf die „PS5-Slim“ die mal wieder schlanker, stromsparenderer und leiser sein wird, als ihr Vorgänger. Es gibt noch genügend Playstation 4 Spiele, die es jetzt günstig zu kaufen gibt und ich noch nicht gespielt habe.

    • Der Grund, warum auch diesmal – zumindest in Deutschland – die Playstation weit vorne liegen wird, ist nicht der coole Controller – sondern einfach die Marke Playstation. Einzig und allein das. Engstirnige Denkweise, aber so ist das nun mal – schließlich sind „alle Freunde“ bei Sony zuhause und nicht bei „diesem Microsoft“ – das waren doch die mit Windows und so. Ja leider denken Viele so.

      • Vielleicht liegt es auch einfach am tollen Spiele Lineup?
        Ob nun 10 oder 12 TF interessiert den normalen Spieler recht wenig. Ebenso ob nun echte 4K oder Dynamische 4K. Das sind Details für Digital Foundry und die Grabenkämpfe der Fanboy Lager.
        Der Spieler sieht Titel wie God of war, Horizon, SpiderMan usw. und hat Bock die zu zocken.
        Relativ einfache Geschichte.
        Xbox als Marke ist auch stark aber hat eben – teilweise – einfach weniger zu bieten.

        • Stimme 100 prozentig zu, genau deswegen bin ich bei der Playstation Zuhause. Wenn allerdings ein neues TES nur für die XBox kommen sollte, habe ich ein Problem.

  9. Da scheine ich Glück gehabt zu haben, denn meine ist leise. Wenn ich die Soundbar mute, kann ich den Lüfter ganz leise rattern hören. Da muss ich mich dann aber schon drauf konzentrieren.

    Nach anfänglicher Skepsis bin ich nun ganz zufrieden mit der Konsole. Da es mir nur ums gemütliche Zocken geht, bietet sie mir echten Mehrwert. Astrobots macht mir deutlich mehr Spaß, als ich gedacht hätte und den neue Controller habe ich auch schon direkt ins Herz geschlossen. Bugsnacks ist sicher kein Nextgen Spiel. Aber es macht Spaß und entwickelt sich echt weird o__o. Ist jetzt nicht unbedingt ein Kinderspiel meiner Meinung nach.

    Der Konsolen-Krieg interessiert mich sowieso nicht, da ich dieses Mal beide im Haus haben werde.

  10. Doch gibt es die Killer Applikation es heißt Demon’s Soils. Ob man es mag oder nicht es wird GotY. Die Grafik ist bei diesen Titel definitiv next Gen, obwohl es kein Raytracing hat. Sind Art Design, Texturen, Lichtreflexionen und der dynamische Schatten denen anderer Launch Titel weit voraus.
    Metacritic: 91 Punkte! Bei Kritikern info Gamern

    • André Westphal says:

      Das Remake eines PS3-Games ist für mich nun auch kein Kracher. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache: Ich kann mit den ganzen Souls-Titeln persönlich null anfangen, daher reizt mich das subjektiv gar nicht. Aber es stimmt schon generell ist es ein guter Launch-Titel – aber eine Killer-App auch nicht, das wäre zum Launch eher „Horizon Forbidden West“ gewesen.

    • Ich liebe Demon‘s Souls und es sieht Klasse aus, keine Frage. Aber da rein spielerisch so gut wie nichts zum Original geändert wurde, sehe ich da kein GOTY. Ein sehr, sehr schönes Remaster? Ja, keine Frage. Aber nie im Leben ein GOTY!

  11. Ich finde das Design der PS5 auch wirklich grauenvoll, ausserdem ist sie viel zu groß. Es wirkt auf mich wirklich so als hätte Sony da irgendwie verschlafen. Vielleicht hätten sie noch Zeit gebraucht, 6 Monate länger und sie hätten eine durchdachtere, fertigere und nicht so häßliche Konsole bringen können.

    • Und sie hätten das Weihnachtsgeschäft verschlafen sowie das Rennen gegen Microsoft verloren. Keine Option.

    • André Westphal says:

      Mein Eindruck ist auch, dass die PS5 noch etwas mehr Zeit gebraucht hätte und da Zeitdruck durch die vielen frühen Ankündigungen von Microsoft entstanden ist. Man merkt der PS5 eben schon an, dass sie noch reifen muss – das sieht man schon daran, dass etwa auf der Verpackung mit 8K geworben wird, die Auflösung faktisch aber gar nicht ausgegeben werden kann. Kein VRR, kein ALLM, nur 32 Gbps HDMI-Bandbreite, keine 1440p-Ausgabe, kein Dolby Atmos / Dolby Vision für Apps….

      Das sind alles einzeln für sich genommen keine großen Sachen im Gesamtbild, entsteht aber eben der Eindruck, dass ein paar Monate länger wohl zu einem runderen Gesamtprodukt geführt hätten. Langfristig ist das kein Beinbruch, denn da werden schon Firmware-Updates folgen. Zum Launch sind das aber wichtige Kritikpunkte.

      • Weiter oben erwähnst du, dass die Entwicklungsumgebung der Xbox weniger ausgereift ist, als die der Ps5.
        Wie passt deine Aussage damit zusammen das gerade die Ps5 „unfertig“ ist?

        Sind optimierte Spiele nicht erstmal wichtiger, als ob nun 32 Gb oder 40 Gb durch die hdmi Leitung fließen? Inwieweit bist du als Spieler aktuell davon beeinflusst, das derzeit nur 32 GB durch hdmi übertragen werden?
        Was ist an dem 8K Logo auf der Packung so schlimm, wenn das später ermöglicht wird? Dolby Vision in Spielen bietet die Xbox auch erst im nächsten Jahr, obwohl schon damit geworben wird.

  12. Wie würdest du (nach Blick in die Glaskugel) die zukünftige Entwicklung der beiden Konsolen sehen? Liest sich für mich ein wenig so, als ob die Xbox grundsätzlich etwas länger Voraussetzungen/Power für die kommenden Spieleentwicklungen parat hält?!

    • André Westphal says:

      Ich vermute, dass Sony wieder die stärkeren First-Party-Titel haben wird und MS mittelfristig bei Multiplattform-Titeln mit mehr Leistung punktet. Dass das aktuell noch nicht der Fall ist, dürfte an der mangelnden Optimierung liegen: Microsoft hat auf neue Entwicklungsumgebungen umgestellt, Sony im Wesentlichen jene der PS4 etwas angepasst. Das macht es leichter, gerade bei Cross-Generation-Spielen, nun für die PS5 zu optimieren.

      Ansonsten sollte man das kaufen, wo die für einen persönlich interessanten Games warten :-). Allerdings ist die Xbox Series X für mich zum Launch klar die ausgereiftere Plattform. Dass die PS5 etwa kein ALLM und kein VRR zum Launch bietet und nur maximal 32 Gbps via HDMI 2.1 liefert, ist recht merkwürdig. Allerdings ist das alles nichts, was nicht durch Firmware korrigiert werden könnte.

    • …wenn denn nicht der Anker der Series S das bremsen würde

      • Die Series S ist kein Anker, die ist auf einem Level mit der stärksten Konsole der Welt (12 TF!!!), zeigt die Spiele aber eben nur in einer etwas geringeren Auflösung a, speziell für Spieler ohne 4K Monitore.
        Wie toll das funktioniert, sieht man bei assassins creed Valhalla oder Devil May Cry 5.

        • Bei Assassins Creed funktioniert es aber nicht toll, denn die Version für die Series S läuft nicht nur in einer niedrigeren Auflösung, sondern zusätzlich auch nur mit 30 FPS. Digital Foundry war von der Series S Version enttäuscht.

        • Mit der Formilierung wäre ich vorsichtig. Nicht nur die Auflösung ist geringer. Die CPU ist (minimal) niedriger getaktet, der Arbeitsspeicher ist zudem nicht mehr 16 sondern nur noch 10 GB groß. Ich denke, da wird bei zukünftigen Titeln noch viel mehr bei der S abspecken müssen als nur die Auflösung, aber man wird sehen.

      • Den Kommentar verstehe ich auch nicht. Ich meine, was machen dann PC Spieler? Jedes Spiel in Minecraft Look spielen, damit es auch noch auf dem 10 Jahre alten PC von Oma läuft? Da bremst die alte, respektive schlechtere Hardware, auch nicht die Entwicklung. Wohlgemerkt bei deutlich größerer Varianz an Konfigurationen. Sicher ist der Vergleich nicht ganz praxisnah, klar ist aber, dass nur wegen der geringeren Leistung das Ergebnis auf der Series X und PS5 noch lange nicht beeinflusst sein wird.

        Zumal man nicht nur einfach die Leistung per se nehmen darf, immerhin hat die Series S auf Grund der Auflösung auch nur halb so viel Power nötig.

  13. Ob die starke Performance des Apple M1 Chips perspektivisch auch Potenzial für Konsolen hat? Zumindest die ARM Architektur generell, wahrscheinlich sind kompaktere Konsolen mit weniger Stromverbrauch möglich.

    • André Westphal says:

      Die Switch nutzt ja schon einen ARM-Chip beispielsweise, wird also schon gemacht, sowas :-).

    • Nicht unbedingt. Der M1-Chip ist stark spezialisiert im Vergleich zu den x86, trägt keine Altlasten mit sich und kommt zu allem Überfluß auch noch in 5nm-Größe. Den gleichen Ansatz in x86 und er sieht
      bei weitem nicht so gut aus und hat zudem nach oben hin weniger „Puste“.
      Die Frage allerdings, ob die ARM-Architektur schneller in der Leistung der Konkurrenz näherkommt als die Konkurrenz ihr in der Sparsamkeit, hat Apple vorläufig mit einem 1-0 für ARM beantwortet.

  14. Ohne Top Spiele wer kauft so ein Qaurk, der HDMI 2.1 Port ist gedrosselt nur 32 GBit und es gibt kein datei Verzeichniss,
    und bis mal richtige Spiele für die Hardware erscheint dauert noch bis ende 2021,
    geschweige die ganzen kaputten PS5 Lüfter usw..,

  15. Ich finde die PS5 wertig verarbeitet, zumindest wenn man sie mit der alten PS4 vergleicht ist die PS5 ein ganzes Stück besser verarbeitet. Ich habe keine Mängel oder Kratzer gefunden. Der Fuss finde ich auch nicht wirklich gelungen, er erfüllt seinen Zweck aber erstaunlich gut, sogar quer hingelegt steht die PS5 stabil und fest. Der neue Controller ist einfach nur genial. Das Design der PS5 gefällt mir, ich mag keine 08/15 Designs aller XBox, wen man bei der XBox überhaupt von Design sprechen will. Ein viereckiger schwarzer Monolith, wie Innovativ.

    Ich habe jetzt etliche Stunden gespielt, auf der PS5 machen sogar die alten Spiele Spaß zu spielen, ich hatte bisher keinerlei Bedürfnisse an meine PS4 Pro zu spielen. Sackboy finde ich genial und wir haben es zu dritt gespielt. Spiderman haut einem regelrecht um vor lauter Grafik und Inszenierung am Anfang, es bietet so viel mehr von allem als dass alte Spiderman.

    Die Lautstärke ist im längeren Betrieb in einem hörbaren Bereich aber deutlich leiser als eine PS4 Pro. Ich habe ein sehr gutes Gehör und kann sie deshalb auch ganz gut hôren. Ich kann den Lüfter etwas hören, der ist aber zu keiner Zeit störend oder aufdringlich. Am Anfang wenn die Konsole noch kalt ist, kann man sie so gut wie garnicht hören, erst nach einer Weile, wenn man länger spielt, wird er hörbar. Dass es Serienstreuung geben soll halte ich für Blödsinn, meinem Schwager seine PS5 hört sich genauso an wie meine.

    Ich bin bisher super zufrieden und bin echt begeistert von der neuen PS5. Leider muss ich André den Vorwurf machen das er eher aus Sicht eines XBox Users den Artikel geschrieben hat. Mein Artikel wäre deutlich positiver ausgefallen. Zum Launch der PS4 haben wir nicht so viel gespielt wie wir es jetzt schon getan haben. Der Controller, die Grafik, das neue wirklich gut gelungene OS und die Optik der Konsole sind in der Gesamtheit die beste Playstation die ich bisher hatte.

    Chapeau Sony, alles richtig gemacht.

    • Da muss ich dir allerdings sagen, klingt dein Kommentar jetzt mächtig nach der Sicht eines Sony Fanboy. Also kein Stück besser als der – deiner Meinung nach – Ersteindruck des Autors, nur eben von der anderen Seite des Flusses.

      Ehrlich, ich Kringel mich jedes mal am Boden wenn ich sowas lese. Jeder Test, Ersteindruck, Preview oder Review ist subjektiv. Das geht auch gar nicht anders. Man versucht als Autor natürlich ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu finden und doch, bei großen Themen wie dem Vergleich der Next Gen, gibt es einfach zu viele Punkte, um wirklich alles zu nennen. Der Artikel hätte auch doppelt so lang sein können und trotzdem wäre nicht alles gesagt gewesen.

      Das Problem ist nicht der Autor, sondern der Leser, der sofort damit anfängt auf die Suche zu gehen, was denn ganz Toll an seiner jeweilig im Besitz befindlichen PS5 oder Xbox ist, aber im Artikel vergessen worden ist. Dabei macht er dem Autor Vorwürfe über Befangenheit und Fanboytum, ist aber eigentlich allein selbst der Fanboy. Da kann auch 3 mal erwähnt werden beide Konsolen zu besitzen und beide gut zu finden, völlig egal, Scheuklappe auf und los gemeckert, denn da steht ja nicht mein Demon’s Souls (oder X- anders Ding) im Text.

      Kommunikation bzw. Interaktionen mit anderen in den Kommentaren? Auch fast unmöglich. Zumindest nicht konstruktiv. Schreibt man die kleinste Positive Sache, oder schlimmer noch, die kleinste negative Sache zu einer Konsole, bist Du automatisch Fanboy einer Seite – no matter what.

      Vielleicht sollten einige Leute damit anfangen zu lernen das es nicht DIE Konsole gibt. Beide haben Vorzüge, beide haben Nachteile. Beide haben vor allem – deutlicher und mehr denn je – ihr eigenes Konzept und ihren eigenen Weg. Verschiedene Konzepte auf Grund dessen sie m.M.n. gar nicht mal so stark in Konkurrenz stehen, wie das hier einige glauben.

      Wie wäre es, wenn wir und darauf zurück besinnen alle Gamer zu sein, egal welche Plattform und einfach Spaß mit unseren Geräten haben?

  16. Komme eben von meiner „Forza Horizon 4“-Session auf meiner XBox Series X und sehe, in den Kommentaren ist alles wichtige gesagt worden:

    – Das Launch-Line up der PS5 mit Demon Souls/Spidderman: MM etc. ist dem der XBoxen weit voraus

    – die PS5 empfiehlt sich nach ersten Tests wider allen Erwartungen als potentere Multiplattform-Maschine

    – der PS5-Controller ist ein Quantensprung

    🙂

  17. Ich bin ein wenig irritiert. Bei mir steht bei der PS5 bei aktuelles Videosignal nur 3840×2160 -60Hz. Müsste da nicht 120Hz stehen? Neuster Lg Oled CX9. Bei der Xbox kann ich 120Hz auswählen und es funktioniert auch, bei der PS5 kann ich aber nix einstellen…

    • Nee die 120 Hz lassen sich für die Ps5 in den Einstellungen nicht auswählen. Bei Spielen die das unterstützen werden dann im Spiel aber dennoch 120 FPS ausgegeben.
      Das ganze Thema wirkt auf der Ps5 noch nicht wirklich final, funktioniert aber erstmal.
      Ein Update mit VRR ist seitens Sony nun schon bestätigt.

      • Also steht bei dir dort auch 60Hz bei Videoausgabe am 4K/120Hz TV?

        Kennst du ein Spiel auf der PS5 was 120 Hz unterstützt? Auf der Xbox konnte ich das schon erfolgreich mit Ori 2 testen

        • Dirt5, Devil May Cry 5 unterstützen 120 FPS.
          Ich glaube das aktuelle CoD im Multiplayer (Warzone ggf. auch) und für Rainbow Sox Siege kommt auch ein Update mit 120 FPS Option – bei Siege weiß ich nicht ob das Update schon draußen ist.
          Schein aber alles ok zu sein bei dir.
          Geh mal in die Optionen der Ps5 – Videoausgabe, dort kann man Infos zur Videoausgabe abrufen. Dort sollten alle von deinem Tv unterstützen Modi aufgelistet werden, eben auch die 120 FPS.

  18. Zwei Anmerkungen, die ich wichtig finde, weshalb ich sie nicht in einem Thread vergraben sehen möchte.

    #1: Es wird bzgl. der sichtbaren Leistungsunterschiede zwischen XBox und PS5 bei Multiplattformtiteln argumentiert, die Studios hätten keinen Zugriff auf ein ausgereiftes Entwickler-Kit von Microsoft gehabt, das für die PS5 sei im Wesentlichen das der PS4 und deshalb einfacher „zu bedienen“ gewesen.
    Dieses Argument ist so hanebüchen, wenn man bedenkt, dass MS als Software-Firma hier immer Vorteile gegenüber der Konkurrenz haben sollte und auch meistens gehabt hat. Die XBox-Entwicklung unterscheidet sich im Grunde nicht von der für den PC, weshalb gerade Multiplattformtitel sich auf der XBox besser angepaßt zeigen müßten. Wir sehen längere Ladezeiten von der schnelleren PS5-SSD. Nicht verwunderlich. Nutzen die AC:Valhalla- und Dirt5-Entwickler bereits die Kraken-Kompression und händeln sie die neue Anbindung zu ihrem Vorteil? Die Ladezeiten sollten doch mindestens gleich zu denen der XBox sein. Cerny sprach selbst davon, ein unoptimiertes(!) Spiel falle bedingt durch die schnellere Datenarchitektur performance-mäßig zurück, sprich: die schnellere SSD wird zu einem Flaschenhals.
    Das Entwickler-Kit-Argument ist IMO Fanboy-Blahbah.

    #2: Der Mythos, die Xbox sei mit ihren 12TF die potentere Konsole wird durch frühe Tests als Märchen entlarvt. Es wird seit Monaten von Chip-Entwicklern immer wieder durchgestochen, die unbekannten Features der PS5-GPU umfaßten auch RDNA3-Features. IMO gewinnt diese Vermutung immer mehr an Plausibilität. Von Anfang an, mit der Vorstellung der XBox Series X und mit Bekanntwerden der PS5-Specs, wurde das Teraflop-Argument bemüht, um die XBox als leistungsfähigere Konsole zu vermarkten, dabei weiß jeder, der sich mit der Materie auskennt, das das Bullsh?t ist. Leistungsfähiger ist die PS5-SSD. Eine GPU mit einem umfangreicheren und moderneren Feature-Set ist leistungsfähiger – was immer abstrakte Teraflop-Zahlen aussagen mögen. Ein harmonischeres Hardware-Gesamtkonzept ist leistungsfähiger, weil es Spieleentwicklung vereinfacht und zu besseren Ergebnissen führt. In diesen Bereichen hat Sony vielleicht nicht mehr Erfahrung, aber es zeichnet sich ab, dass man dort verstanden hat, was wichtig ist, während bei Microsoft das PC-Blick noch immer die Entwicklung der neuen XBox beeinträchtigt hat.

    • André Westphal says:

      Puh, da schreibst du eine Menge Spekulatives und teilweise Falsches, also der Reihe nach:

      1. Wenn man argumentieren möchte, sollte man dem Gegenüber nicht das Wort im Mund umdrehen, sondern schon genau hinhören: Microsoft nutzt eine neue Umgebung für Entwickler – von unausgereift steht nirgends etwas. Sony bleibt im Wesentlichen bei seiner alten. Da ist es ganz logisch, dass es für Developer erst einmal einfacher ist die PS5 auszunutzen, weil die schlichtweg die gewohnten Tools nutzen.

      Fakt ist: Aktuell kommen Entwickler mit der PS5 offenbar besser zurecht. Ist doch auch ok? Das kann man nicht bestreiten. Fakt ist auch, dass die Xbox Series X aber nunmal mehr Rohleistung in so gut wie allen Bereichen hat. Und das wird man auf Dauer in Spielen auch merken, wenn die Optimierungen weiter sind. Das ist naheliegend und realistisch. Dass es aktuell nicht der Fall ist – schade. Aber das ist bei jedem neuen Konsolen-Launch so, dass die Hardware nicht voll beansprucht wird.

      Umgekehrt gibst du es lustigerweise im Fall Sony ja sogar zu: Teilweise gibt es bei der PS5 längere Ladezeiten als an der Xbox Series X. Das wäre aber auch Quatsch, sich da nun hinzudrehen „Oh, schau her!!! hahaa! Xbox rulez!!!“ – auch das ist noch fehlende Optimierung.

      2.. Die PS5 hat offenbar nicht einmal volles RDNA 2, sondern nur eine Art RDNA 1.5. Das ist mittlerweile auch mehr oder minder bestätigt, durch einen Tweet von Microsoft: https://twitter.com/XboxWire/status/1321497858940395520

      Da erwähnt MS, dass die Xbox Series X|S die einzigen Konsolen mit vollem RDNA 2 seien. Der Tweet geht als Dankeschön an AMD. Wenn man sich ein wenig in der Industrie auskennt, dann weiß man, dass so eine Behauptung nicht einfach hingekritzelt wird, erst recht nicht, wenn sie an einen direkten Partner geht. Das geht vorher durch die Rechtsabteilung.

      Es mag dir nun nicht gefallen, dass die Xbox Series X mehr Leistung hat als die PS5. So wie es umgekehrt damals auch einigen Xbox-Fans nicht gefiel, als die PS4 technisch vorne lag. Sich die objektiven, technischen Daten aber irgendwie hindrehen zu wollen, ist albern.

      • „Microsoft nutzt eine neue Umgebung für Entwickler – von unausgereift steht nirgends etwas. Sony bleibt im Wesentlichen bei seiner alten. Da ist es ganz logisch, dass es für Developer erst einmal einfacher ist die PS5 auszunutzen, weil die schlichtweg die gewohnten Tools nutzen.“

        Aus Entwicklersicht sage ich, „die Tools erklären nicht die Perfomance-Unterschiede“, zumal im Fall der XBox erhebliche Synergien bestehen, wenn man auch für die PC-Plattform entwickelt. Konsequenterweise erwarte ich durch das Vorhandensein der Series S-Hardware keine grafischen Einbußen bei Spielen auf der Series X. Es ist heute sehr einfach, skaliert zu programmieren. Aber warum zeigt sich das nicht auf der Konsole jenes Herstellers, der seine Meriten beinahe ausschließlich mit Entwicklungsumgebungen erworben hat, während die Konsole jenes Herstellers, dessen Schwäche immer (zu recht) im Software-Bereich ausgemacht wurde, zufriedenstellende Next-Gen-Grafik darstellt (welche wir auf der XBox Series X afaik noch gar nicht betrachten konnten)?
        Rhetorisch gefragt.

        „Umgekehrt gibst du es lustigerweise im Fall Sony ja sogar zu: Teilweise gibt es bei der PS5 längere Ladezeiten als an der Xbox Series X. Das wäre aber auch Quatsch, sich da nun hinzudrehen „Oh, schau her!!! hahaa! Xbox rulez!!!“ – auch das ist noch fehlende Optimierung.“

        Nirgendwo behaupte ich „Konsole X/Y rulezzz!!“. Auch weiter unten argumentierst du ad hominem, indem du unterstellst, mir würde es nicht gefallen, wenn die XBox mehr Leistung als die PS5 hätte. Anmerkung: Ich habe eine XBox Series X (keine PS5); eine bewußte Entscheidung pro XBox und gegen PS5, da ich mir von MS in dieser Generation viele gute Spiele in meinen bevorzugten Genres erwarte (Obsidian, Bethesda etc.). Weshalb sollte mir es da nicht gefallen, wenn die Konsole meiner Wahl die leistungsfähigere wäre. Nur ziehe ich das in Zweifel.
        Mir geht es um die Zusammenhänge. Weshalb fällt die XBox Series X bei Current Gen-Spielen hinter ihrer vermeintlich schwächeren Konkurrenz zurück? Ich sehe übrigens ein interessantes Phänomen auf der XBox Series X bei „The Outer Worlds“: Nach dem Laden eines Levels, was unglaublich schnell vonstatten geht, werden die Texturen oftmals mit zwei bis drei Sekunden Verspätung eingeblendet. Sicherlich ist das Spiel nicht für XBSX optimiert. Aber wir spekulieren hier nur. Das ist legitim. Mein Verdacht ist, dass MS wie schon bei der vorigen Generation hardware-seitig Stolpersteine erzeugt hat ( https://youtu.be/HS_QPiHU7mw?t=71 ).

        „Die PS5 hat offenbar nicht einmal volles RDNA 2, sondern nur eine Art RDNA 1.5. Das ist mittlerweile auch mehr oder minder bestätigt, durch einen Tweet von Microsoft: https://twitter.com/XboxWire/status/1321497858940395520

        Ein Microsoft-Tweed ist natürlich eine wunderbare Quelle, wenn es um die Spezifikationen der konkurrierenden Hardware geht. Vermutlcih hat MS nicht einmal unrecht, wenn sie die XBox als einzige Konsole mit vollständigem Feature-Set der RDNA 2-Architektur beschreiben. Ich halte es allerdings für ausgemacht, dass der PS5 zwar einige RDNA 2-Instructions fehlen, dafür einige RDNA 3-Instructions enthalten sind. Seit Monaten pfeifen es die Spatzen von Dächern.

      • Ich möchte mich schonmal im Vorraus entschuldigen, sollte ich zu persönlich werden…

        @André
        Was schreibst du da?

        So langsam habe ich den Eindruck, daß du von der Technik kaum bis gar keine Ahnung hast.
        Und fragwürdige Tweets als Beweise heranzuziehen macht es definitiv nicht besser.

        Beispiel:
        Terraflops sind und waren noch nie der Gardmesser für die wirkliche Leistung.
        Jeder Hardwareentwikler wird dir das bestätigen (auch bei MS).
        Das dann aber so hinzustellen war und ist Marketing Blabla.
        Zur reellen Leistung gehören viele Komponenten, nicht nur die der Vector ALU.
        Ich empfehle da den Part der GDC von Sony, in der Marc Cerny das anspricht (https://www.youtube.com/watch?v=ph8LyNIT9sg ca. ab 31:52 bis ca. 33:10).

        Ich könnte noch viel mehr schreiben (Speicherbandbreite, API, etc.), aber das sollte reichnen um mal zum allgemeinen Nachdenken zu animieren und das simple Zitieren von Marketingaussagen zu lassen.

        Da bist du aber auch nicht allein.
        Die meisten (möchtegern) Technik-YouTuber machen das gleiche.
        Die ein/zwei Ausnahmen derer, die wirklich Ahnung von der Materie haben, gehen in der Masse leider unter.

        In diesem Sinne, noch einen schönen Sonntag.

        • André Westphal says:

          Schöne Argumentationweise: Als erstes Mal direkt den Gesprächspartner und seine Quellen als komplett inkompetent hinstelle ;-). So fängt man ein gutes sachliches Gespräch an. Dann triffst du keinerlei irgendwie belastbare, konkrete Aussage, außer zu behaupten „Ich weiß Bescheid! Du nicht! Ich kann zwar nix belegen – aber recherchier mal!!!“

          Klar, Microsofts Tweet ist „fragwürdig“ – Cernys Präsentation aber dann wieder nicht – merkste was?

          Kleiner Hint zusätzlich: Es sind „Teraflops“ und nicht „Terraflops“. Und die Xbox Series X hat übrigens nicht nur mehr GPU-, sondern auch CPU- und RAM-Leistung – schlimm was? Ob das alles in der Praxis (für dich) eine Rolle spielt, ist eine andere Frage. Aktuell ist es ja eh noch nicht wirklich relevant, wie erste Games zeigen. Aber wenn man schon „klugscheißen“ will, dann bitte mit etwas mehr Sachlichkeit – und auch Stil ;-).

          • Schöne Argumentationweise:

            Danke, habe mir Mühe gegeben… 😉

            Als erstes Mal direkt den Gesprächspartner und seine Quellen als komplett inkompetent hinstelle ;-).

            Ich stelle dich nicht als Inkompetent dar, nur zu sehr auf Marketingaussagen fixiert.
            Und den Eindruck habe ich über viele Aussagen deinerseits gewonnen.

            Dann triffst du keinerlei irgendwie belastbare, konkrete Aussage, außer zu behaupten „Ich weiß Bescheid! Du nicht! Ich kann zwar nix belegen – aber recherchier mal!!!:

            Ich muß nicht recherchieren, du bist hier Author.
            Und ja, ich denke man kann erwarten, daß selbiger weiß worüber er schreibt.
            Ich könnte auch entsprechende Informationen liefern, aber das ist nicht meine Aufgabe.
            Ich habe schon einen Job. 😉

            Klar, Microsofts Tweet ist „fragwürdig“ – Cernys Präsentation aber dann wieder nicht – merkste was?

            Aussagen zu Features (RDNA) bezüglich Hardware, an deren Entwicklung man nicht beteiligt war…
            Zu dem Tweet muß ich ja wohl nichts sagen.
            Cerny ist nicht auf spezielle Hardware eingegangen.
            Er hat nur allgemeine Wechselwirkungen dargelegt.
            Das betrifft jeden Chip von jedem Hersteller.
            Da ist nichts fragwürdig, das sind physikalische Realitäten von Chips.

            Als erstes Mal direkt den Gesprächspartner und seine Quellen als komplett inkompetent hinstelle ;-).

            Kleiner Hint zusätzlich: Es heißt in diesem Fall „hinstellen“ nicht „hinstelle“.

            Und die Xbox Series X hat übrigens nicht nur mehr GPU-, sondern auch CPU- und RAM-Leistung – schlimm was?

            Auch da…
            Ob GPU oder CPU, es sind Chips.
            Teraflops ≠ Systemleistung
            Und was die RAM-Leistung betrifft:
            Es ist schon seltsam wie immer nur der schnellere Teil des RAMs der XBox genannt wird.
            Der langsamere wird immer unter den Teppich gekehrt, vor allem im Marketing von MS.
            Welcher Ansatz der Konsolen diesbezüglich besser ist lasse ich mal dahingestellt.

            Aber wenn man schon „klugscheißen“ will, dann bitte mit etwas mehr Sachlichkeit – und auch Stil ;-).

            Wenn man schon technikbezogene Artikel schreibt, dann bitte mit mehr Substanz. 😉

  19. Das Problem ist das du in einem Sony Artikel die Xbox erwähnst und Vergleiche ziehst aber gleichzeitig erwähnst das du es Objektiv betrachtest. Du widersprichst dich selber damit.
    Zu dem ist es bis jetzt ein Fakt klar: Sony liefert alles noch nach, auch die 8K Ausgabe, VRR usw. aber ein Vergleich ist einfach nicht zu ziehen. Es gibt keine Next Gen Spiele zur. Ich meine auch keine Visiuellen Updates für die Next Gens. Das werden wir erst 2021 sehen. Es wird so wie immer sein dass das ein oder andere Spiel(Non-Exclusiv) mal da mal hier detaillierter läuft. Bei den AAA Titeln wird es keinen Unterschied geben, da man keinen Spieler im Nachteil lassen möchte. Ansonsten finde ich, sollte man die Konsole nehmen wo die meistens Freunde spielen. Stichwort: GTA- Es ist nahezu unmöglich oder ist unmöglich gewisse Missionen alleine durch zu führen. Mit fremden Kids ist es nur Zeit Verschwendung.

  20. Bzgl RDNA kann man noch hinzufügen, dass auch seitens Sony bestätigt wurde, dass man auf ein Custom System setzt. Ob das nun besser/schlechter oder irgendwie gleichwertig ist, dazu gibt es aktuell keine Infos.

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