Das neue Gmail: (M)eine Meinung

Das neue Gmail – oder auch Google Mail – ist da. Kann jeder ausprobieren, lässt sich einfach über das Menü oben rechts ausprobieren. Über Einstellungen (das Zahnrad in der oberen rechten Ecke des Posteingangs) gibt es die Option „Probiere das neue Gmail“. Wer später wieder umsteigen möchte, kann an gleicher Stelle „Zurück zum klassischen Gmail“ wählen. Als Nutzer der ersten Stunde konnte ich mir das natürlich nicht nehmen lassen, einen Blick hineinzuwerfen.

Wie viele unserer Leser bin ich seit Erscheinen von Google Inbox auf den alternativen Client gewechselt, da dieser ein für mich besseres Abarbeiten und Organisieren von E-Mails bot / bietet. Doch Gmail steht bei Google im Fokus, nicht Google Inbox. Bei Inbox weiss man nicht, was da noch großartig passiert und viele Funktionen sind bereits in das neue Gmail eingeflossen.

Ich bekomme meistens über 5.000 Mails im Monat, bin also auf gute Organisation angewiesen – will aber nicht durch jede E-Mail in Sachen Benachrichtigung genervt werden, möchte aber auch nichts verpassen. Von daher ist mein Setup vielleicht nicht für jeden etwas, dennoch hoffe ich, dass ihr mir da ein wenig folgen könnt.

Wie es vor Google Inbox war: Ich nutzte Filter und übersprang bei Nachrichten über die Kommenarfunktion, soziale Netzwerke und ähnlichem den Posteingang. So hatte ich alle Mails ungelesen, aber eben vorsortiert, was bei einer großen Menge Mails wichtig ist. Grundsätzlich könnte ich sagen, schaut einfach mal in meinen Beitrag von 2014, der gut beschreibt, wie ich mit Gmail arbeitete – bis ich eben zu Google Inbox wechselte.

Google Inbox startete 2014 und wurde gleich mein Standard. Das hat einfache Gründe gehabt. Ich konnte per Wischgeste E-Mails zurückstellen, archivieren oder löschen. Im neuen Gmail muss die Konfiguration der unterschiedlichen Wischgesten erst einmal implementiert werden. Da gibt es nur eine Geste, die entweder löscht oder archiviert. Dabei sind ja mindestens zwei Gesten in der Übersicht machbar, nämlich nach links und rechts.

Dann waren da die Filter: Schneller als in Gmail kann man bei bestimmten Absendern sagen: Diesen in den Ordner filtern – immer. Bei Gmail sind das mehrere Klicks.

Das größte Plus bei Google Inbox: Bundles. So bekomme ich alle Mails anhand ihres Filter-Labels / -Ordners in die Inbox, aber extrem übersichtlich – und ich kann festlegen, wie ich benachrichtigt werde. Bei Gmail geht das nur halb so gut, hier muss man den Posteingang auf die Trennung „Wichtige zuerst“ einstellen (schlechter: Label-Benachrichtigungen). Schaut bei mir behelfsweise so aus derzeit in Gmail:

Das sorgt dafür, dass der Posteingang quasi zweigeteilt ist – in „Wichtig“ und „alles andere“. Der Vorteil ist, dass ich in den mobilen Apps festlegen kann, dass ich nur bei wichtigen Mails benachrichtigt werden will. Bei allen anderen rappelt das Telefon nicht mit Benachrichtigungen. Mail von Freunden und so? Wichtig – also Benachrichtigung. Kommentare und Netzwerke? Nicht wichtig – keine Benachrichtigung.

Nachteil? Das Ganze ist nicht so gut gelöst wie die Bundles von Google Inbox. Bei Gmail gibt es bei den ausklappbaren Kategorien nur Wichtig und alles andere – bei Inbox kann man mehrere Bundles anlegen und hat so einen sehr übersichtlichen Posteingang. Ich kann so viele Mails in Sachen Headline lesen und alle abhaken, bei Gmail ist das nicht möglich.

Ich muss mich auch ein wenig auf den Google-Algorithmus verlassen, der lernen soll, was ich wichtig finde und was nicht. Wie ich das eingestellt habe in den Einstellungen des Posteinganges von Gmail, seht ihr im folgenden Screenshot, das ist das Setup, welches Google Inbox nah kommt.

Aber was mache ich denn, wenn Google eine wichtige Mail als unwichtig markiert hat oder umgekehrt? Dann muss ich das Gmail mitteilen, indem ich die Mail dann als wichtig oder unwichtig markiere. Das geht über das folgende Symbol im Browser:

Funktioniert auch über die Android-App von Gmail, da im Menü der E-Mail:

Ratet, wo man die Markierung nicht einstellen kann! Richtig, im iOS-Client von Gmail. Muss man nicht raffen, oder? Bei Millionen Nutzern dürfte es ja eigentlich kein Problem für Google sein, mal auf allen Plattformen für ein identisches Nutzererlebnis zu sorgen, oder? Das war übrigens auch der Grund, warum ich seit einiger Zeit Outlook auf dem iPhone X nutze.

Google hat Inbox bisher nicht auf das Display des iPhone X angepasst, was viele Nutzer ärgert. Des Weiteren fühlt sich die App bisweilen echt unrund an. Und Outlook erlaubte mir die Web-Nutzung von Google Inbox, ging mir aber auch nicht mit Millionen Benachrichtigungen auf die Nerven, weil man auch bei Outlook zwei Posteingänge hat, einen relevanten und einen für sonstige Mails. Des Weiteren hat Outlook konfigurierbare Wischgesten, sodass der Umstieg da nicht allzu schwer fiel. Lest euch dazu gerne meinen Beitrag durch.

Das neue Gmail hat einige Neuerungen im Gepäck, diese aber so verpackt, dass es Bestandsnutzern schnell in Fleisch und Blut übergehen wird. Zurückstellen von Nachrichten? Na endlich! Wie das geht, beschrieb ich ja schon in diesem Beitrag.

Automatische Antworten sind auch eine Funktion, die in Google Inbox getestet wurden. Google schlägt automatische Antworten auf Basis der eingegangenen Mail an, das funktioniert eigentlich ganz gut, ist bisher allerdings nur in der englischen Sprache möglich. Demzufolge: In Gmail sehe ich davon noch nichts.

Viele Funktionen sind bei mir auch noch nicht aufgetaucht, beispielsweise automatische Erinnerungen, die dafür sorgen sollen, dass man wichtige Mails nicht unbeantwortet lässt. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein guter Beantworter, sodass Gmail keine Chance hatte, mir welche vorzuschlagen:

Auch das Abbestellen von vielen Newslettern über die Vorschau fand man damals in Inbox und auch dieses ist in Gmail zu finden. Wurde mir auch schon vorgeschlagen, durchaus nützlich, wenn es denn funktioniert. Und was auch kommen soll, das ist die Möglichkeit, sich nur über wichtige Mails benachrichtigen zu lassen.

Ist natürlich etwas komisch, denn genau jenes beschrieb ich ja oben und es ist auch machbar – allerdings will Gmail dazu noch separat auffordern. In den Einstellungen kann man es aber bei Nichtgefallen deaktivieren.

Zu den anderen Funktionen wie selbstlöschenden Mails und so sag ich mal nichts, da ist noch nicht bekannt, ob diese auch in der Gratis-Version von Gmail auftauchen, oder ob dies Nutzern der G-Suite vorbehalten bleibt. Denkspiel: Aufspaltung von Funktionen, um mehr Nutzer in den Bezahlbereich zu drängen.

Was ebenfalls neu ist, das ist die Sidebar von Gmail, die Verknüpfungen zum neuen Google Tasks bietet, dazu zu Google Notizen und zum Google Kalender. Ebenso können Gmail-Addons hinzugefügt werden, da muss man aber schauen, inwiefern das nützlich für den privaten Endanwender ist.

Über das neue Google Tasks habe ich mich schon detailliert ausgelassen. Hinter dem Beitrag stehe ich immer noch, da hat sich nichts geändert. Ansonsten ist es nett, die Funktionen direkt im Posteingang zu haben, ohne dass man einen separaten Tab öffnen muss. Ansonsten ist Tasks weiterhin ein Tool ohne großen Mehrwert, niemand hätte so eine Minimal-App überhaupt erwähnt, wäre sie nicht von Google.

Was etwas stört in der Mailansicht: Ich habe mich ein paar Mal erwischt, dass ich Mails archivierte oder löschte – obwohl ich diese lesen wollte. Was war passiert? Ich klickte in die Ansicht mit den Mail – allerdings schlägt Google beim Hover über die Mails Aktionen vor – beispielsweise löschen, archivieren, zurückstellen oder als ungelesen markieren. Merke: Immer weiter vorne klicken, um eine Mail zu öffnen:

Was bleibt am Ende? Also für mich und normale Anwender? Eigentlich kann ich ja nur aus meiner Warte sprechen. Ich denke mal, dass der normale Anwender, der vorher auch super mit Gmail klar kam, auch mit der neuen Version umgehen kann. Hey, er bekommt neue und nützliche Funktionen.

Was ich sage? Tja. In meinem Workflow wäre Gmail eigentlich wieder ein Rückschritt. Bundles sind echt besser als die derzeitige Lösung von Gmail. Gerade bei vielen E-Mails. Dafür ist die Suche in Inbox aber echter Mist, die in Gmail besser. Filter? Leichter in Inbox erstellt. Die mobile App? Tja, die Möglichkeiten sind meines Erachtens in Inbox besser, allerdings gibt Gmail in Sachen Performance und „Fluffyness“ ein besseres Bild ab. Gerade auf dem iPhone X.

Das große Aber!

Ich meine: Wer zwingt uns denn, alles übergreifend zu nutzen? Richtig, keiner. Natürlich kann man Gmail als Dienst nutzen, aber unter iOS, Android oder am Desktop kann man doch anderes nutzen, wenn man damit klarkommt. Momentan ist es eben so, dass ich Inbox am Desktop mehr mag – aber mobil nervt es halt auf dem iPhone. Also nehme ich Outlook, wie oben beschrieben. Unter Android ist Inbox gesetzt, keine Frage. Aber es gibt eben viele Clients, die Mails verwalten können. Und so muss jeder seinen eigenen Flow finden.

Dass Google es nicht hinbekommt, ein auf allen Plattformen gleiches Nutzererlebnis zu gestalten, ist eigentlich beschämend. Ich meine, mal platt gesagt: Am Konzept der E-Mail soll sich nichts ändern. Die ist ja nicht tot, wie von irgendwelchen Startup-Hipstern und Internet-Laberköppen immer beschrien. Aber es müssen halt Werkzeuge für die Verwaltung dieser Mails verbessert werden. Inbox war ein guter Weg.

Man muss den Nutzern eben nicht nur das Loch in der Wand zeigen (Mails), sondern eben den Bilderrahmen und das Bild, welches man am Nagel für das Loch aufhängt.

Und eure Meinung interessiert uns natürlich auch – nutzt die Kommentarfunktion gerne!

Ebenfalls zum Thema:

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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56 Kommentare

  1. Schade, dass das „neue“ GMail mal wieder nicht für GApp-Accounts zur Verfügung gestellt wird 🙁

  2. Mich stört am neuen Design der Desktopversion, dass ich die Kontakte nicht mehr aufrufen kann. Beim alten Design konnte ich links oben auf „Gmail“ klicken und hatte dann meine Kontakte in der Übersicht und konnte sie auch bearbeiten. Der Punkt ist nun weg. Oder ich habe es übersehen. Dafür kann ich auf der rechten Seite nun den Kalender aufrufen.
    Da ich doch öfter meine Kontakte benötige, bleibe ich beim alten Design (soalnge es geht).

  3. Sehr schöner Beitrag! wie gesagt, ich nutze Inbox seit Anfang an, bin zu Beginn noch öfter hin und her gesprungen nun aber schon länger Inbox exklusiv.

    Hab mich sehr auf das neue GMail gefreut, allerdings gestern Abend schon gemerkt, dass mir die Bundles und Kategorien von Inbox sehr wichtig sind. Auch die grundlegenden Fehler von GMail bleiben ja bestehen (wichtige E-Mail) Mehrere Posteingänge… das ist alles effektiv aber nicht effizient. Da ist Inbox wesentlich schlanker und schneller.

    Gleichzeitig: Einige Komfortfeatures fehlen Inbox. Kalender? Geht nicht, zwar wird Dir eine Reise angezeigt aber nicht automatisch in den Kalender übertragen. Anhänge runterladen oder in Dropbox schieben? Nö geht nicht. Drag and Drop? No. Suche? Ein Krampf. Löschen einzelne Nahcrichten aus der kOnversation? Nicht möglich.

    Ich bin wirklich extrem genervt. Vor dem Hintegrund, dass Tasks nun auch so ein Krüppelprodukt geworden ist, bin ich wirklich drauf und dran ins Microsoft Universum zu wechseln… und zwar mit Sack und Pack – die geben mir wöchentlich Updates. Wunderlist ist mächtig, To Do kommt da auch noch hin. Outloook ist Web und Mobil gut! Nutz eich seit 1999 (privat) – aber Google erkennt die Zeichen der Zeit nicht..,. Schade

    Microsoft hat mit Flow noch eine coole Automatisierung an der Hand und der kalender schickt mir ne Erinnerung wenn der BVB spielt… ich glaube das wars Google…

  4. Ich verstehe vor allem nicht, warum man das ortsbezogene Zurückstellen von Emails nicht implementiert hat. Das gibt’s bei Inbox, das gibt’s bei Google Notizen und das gibts bei den Google Erinnerungen. Nur Gmail macht’s jetzt wieder anders.

  5. Ich verstehe aus dem Text noch nicht ganz, was nun eigentlich der Vorteil von Inbox-Bundles gegenüber den Mitteln von Gmail sein soll.

    Nachteil? Das Ganze ist nicht so gut gelöst wie die Bundles von Google Inbox. Bei Gmail gibt es bei den ausklappbaren Kategorien nur Wichtig und alles andere – bei Inbox kann man mehrere Bundles anlegen und hat so einen sehr übersichtlichen Posteingang. Ich kann so viele Mails in Sachen Headline lesen und alle abhaken, bei Gmail ist das nicht möglich.

    Das ist doch alles auch mit Labels und den entsprechenden Label-Benachrichtungen machbar. Den Posteingang kann man mit Filtern und Labels exakt genau so übersichtlich halten wie mit Bundles. Mir fällt überhaupt nur ein funktioneller Unterschied ein, und zwar, dass man sich Bundles z.B. einmal täglich im Posteingang anzeigen lassen kann. Mir persönlich schien das immer wie eine Spielerei. Wenn ich einmal täglich meine „Newsletter“-Mails anschauen will, schaue ich halt einmal am Tag in mein Label „Newsletter“.

    Habe ich da was übersehen?

    • Sehe ich genauso.
      @Cashy: Du kannst das mit den Bundles lösen wenn du „Sortierter Posteingang“ auswählst und dann einen Bereich mit einem Label versiehst. Dann hast du zus. zu den Wichtig und Alles Andere die Labels die du ausgewählt hast.

  6. Danke für den gut informativen Beitrag.

    Du kannst übrigens bei „Bereiche des Posteingangs“ weitere Bereiche hinterlegen.. also zusätzlich zu Wichtig und Alles andere z.B. das Label „Kommentare“ oder du stellst auf Tabs um, aber das find ich persönlich grauenvoll.
    Muss natürlich erst mit Filtern etc. bestückt werden, aber geht theoretisch.

    Für mich als Otto-Normal-Verbraucher reicht vermutlich wieder gmail. Inbox hatte mich hauptsächlich wegen der Zurückstellen-Aktion überzeugt. Schade nur, dass ich diese nur unter Android hab und diese im Desktop-Browser aktuell ausgegraut ist.

    Auf jeden Fall Schade, dass bei Inbox derzeit nichts passiert, weil es mir einfach auch optisch besser gefallen hat, wenn ich es jetzt so vergleiche. Inbox wirkt frischer, moderner, aufgeräumter… Gmail ist irgendwie so… alt und unüberischtlich!

    • Hi Soeren, schau mal ob du in der Desktop-Version die Konversationsansicht deaktiviert hast. Das deaktiviert die „Zurückstellen“-Funktion gleich mit (ein Bug wohl). Aktivieren – und es geht.

      • wtf?
        Zurückstellen geht nur mit aktivierter Konversationsansicht? Dabei ist genau das der Hauptgrund, warum ich von Inbox zurück zu Gmail gegangen bin (weil die in Inbox nicht abschaltbar ist)

  7. HansundFranz says:

    5000 e-Mails ??? 😀 Ich glaube du brauchst ein Sekretariat 😀

  8. Also ich versuchte schon mehrmals mich auf diese ominösen Automatismen von Google zu verlassen, aber da fühlte ich mich sehr schnell von jeglicher Ordnung verlassen! Ich nutze nur den Standard-Posteingang, denn sobald ich irgendwas von „Wichtig“ oder was es da noch so gibt einschalte, wird jede neue Email sofort als „Wichtig“ markiert, das ist ziemlich unlustig, jedes Mal händisch wieder als „Unwichtig“ zu markieren. Somit lasse ich so gut wie möglich alles was automatisch passieren könnte weg. Kein Wichtig (das weiß ich selbst), keine Filter oder sonst was. Irgendwie bekomme ich diese Dinge nicht so zum laufen obwohl viele andere Anwender gerade darauf schwören. Keine Ahnung was da falsch läuft bei mir. Ich jedenfalls nutze GMail in Chrome und Aqua-Mail auf meinem Smartphone, das wars.

    • Der Unterschied ist aber, dass du Filter nach klaren Kriterien selbst definierst, anders als Googles Wichtig/Unwichtig.

      • Das mit den Filterkriterien ist mir klar, dass ich das selbst definieren kann. Ich brauchte bis jetzt nur keine oder hatte noch keinen wirklichen Bedarf, meine Emails wandern nach einem kurzen Blick in den Papierkorb oder ein passendes Label wird zugewiesen, alles andere wird beantwortet oder im Eingang stehen gelassen, bis alles abgearbeitet wurde. Der Eingang ist somit meine Arbeitsliste bis er leer geräumt ist. Das war bisher der einfachste Weg. Probiere aber das „Wichtig“ Feature nochmal aus, vielleicht sollte ich es einfach mal länger als 10min nutzen. :-))

    • Hallo Wolfgang – bin ganz deiner Meinung. Bin auch so ein Selfmademan. Was ich auf dem Android-Handy probiert habe, war das Zurückstellen – gefällt mir gut. Unter G-Mail in Chrome auf dem Desktop suche ich aber das Label „Zurückgestellt“ vergeblich??? Das ist irgendwie nicht so gut, wenn man unterwegs Mails zurückstellt und dann am Arbeitsplatz nicht mehr darauf zugreifen kann – außer man zieht wieder das Handy heraus. Nur – wozu habe ich dann einen 27 Zöller? Katzenvideos auf Youtube schauen und auf dem Handy arbeiten?

  9. Kann man die neue Gmail version auch in der ios app freischalten. Finde nix im Menu

  10. Der Mürgoh says:

    Auch ich bin Inbox User der ersten Stunde und finde dies ist der bisher gelungenste eMail Client und zwar systemweit. Schneller und unkomplizierter kann man seine eMails nicht verwalten. Zudem finde ich die Zurückstellfunktionen und Erinnerungen in Inbox einfach genial. Gmail ist mir mittlerweilen zu unübersichtlich und „kompliziert“ bzw. konfigurationsaufwändig.

    Ich hoffe Inbox wird uns noch sehr lange erhalten bleiben, schade dass das Tool fast niemand kennt. Wobei ich doch schon einige Bekannte überzeugen konnte…

  11. Bei 5.000 Emails im Monat, also ca. 170 am TAG, willst du nix verpassen? Hut ab, dass du das schon so lange so geregelt bekommst. Ganz ehrlich. Wenn mir 170 x am Tag eine Info zufliegt, würde ich DURCHDREHEN und nach spätestens 2 Tagen ein Nadelöhr einbauen.

  12. ch_wospjrz@kurzepost.de says:

    Du schreibst: „Ich konnte per Wischgeste E-Mails zurückstellen, archivieren oder löschen.“
    Wie geht das denn? Ich sehe bei mir nur zwei Optionen (links und rechts wischen). Habe das in irgendeinem anderen Client mal gesehen (evt. auf iOS), dass man dort unterscheiden konnte wie weit man wischt und somit mehr als nur 2 Optionen hatte. Waere toll, wenn Inbox das auch haette. Uebersehe ich da was?

  13. >> Denkspiel: Aufspaltung von Funktionen, um mehr Nutzer in den Bezahlbereich zu drängen.

    Das verstehe ich nicht. Der Bezahlbereich und das kostenlose GMail haben doch ganz unterschiedliche Zielgruppen. Unternehmen vs. Privatanwender.

    Ich als Privatanwender fühle mich von der Infoseite der Gsuite abgeschreckt anstatt willkommen.

  14. Das manche Funktionen in Apps unter iOS kastrierter wirken als unter Android denke ich liegt an Vorgaben und Einschränkungen von Apple! Da könnte ich mehrere Apps aufzählen die unter Android mehr Funktionsumfang haben.

  15. Bisher habe ich Inbox verwendet und GMail etwas vernachlässigt. Das neue GMail finde ich aber super.
    Auf dem PC wird es wohl Inbox ersetzen. Auf dem Phone bleibe ich aber voerst bei Inbox.

    Was ich noch nicht rausgefunden habe ist „Smart Reply“.Ich vermute mal, dass das nur im Chat geht,
    Das nutze ich aber nicht. Von den Screenshots die ich dazu sah, fand ich es aber nicht schlecht

  16. Automatische Antworten funktioniert ja, aber halt nur wenns Englisch ist. Hatte die Tage mal englische Konversation, da wurde mir dann so simple Dinge vorgeschlagen wie „Many thanks and have a nice day.“ „Can you explain a little bit more?“ (wortlaut kann ich nciht sagen, hab ich mir nicht gemerkt). Fand die Antwortmöglichkeiten dann doch ein wenig zu privatisiert, also eigentlich antworte ich gerne etwas förmlicher. Aber das ist Geschmackssache.

  17. Grundsätzlich macht das neue Gmail einen guten Eindruck, finde ich. Ich vermisse aus Inbox aber zwei Dinge: die Visualisierung von Reisen und das Bündeln von Mails zu einzelnen Trips und die Anzeige von Erinnerungen in der Übersicht. Überhaupt finden Erinnerungen in Gmail ja nach wie vor gar nicht statt. Und die neuen Tasks wiederrum tauchen nicht im Kalender auf. Warum hat Google Erinnerungen und Tasks nicht zusammengeführt?

  18. Mir gefällt GMail deutlich besser als Inbox, auch schon vor dem Redesign.
    * die Suche in Inbox ist gruselig
    * man sieht nicht in der linken Liste wieviele ungelesene Mails in den Ordnern/Labels sind
    * in der Mail-Listenansicht gibt es nicht immer eine Vorschau des Inhaltes in der Zeile

    • Dem schließe ich mich absolut an, in allen Punkten!

      Habe allerdings in einem meiner Accounts den ersten fetten Bug: In diesem Account ist die Funktion „Zurückstellen“ ausgegraut. Geht also nicht. Skurrilerweise wird auch Inbox oben rechts im App-Menü nicht mehr aufgeführt (nein, auch nicht unter „mehr“), vielleicht gibt es da einen Zusammenhang.

      Ich hoffe auf Updates. In den bugfreien Accounts: Begeistert, viel aufgeräumter als die Lesebrillen-Variante Inbox im Lupen-Stil.

      • EDIT: Fehler gefunden! Wenn die Konversationsansicht in den Einstellungen deaktiviert ist, wird die Funktion „Zurückstellen“ auch deaktiviert!

  19. Wegen Google Apps und neuem Gmail-Design: https://twitter.com/gsuite/status/989883514559582208

    „Will the new gmail be offered at some point to Apps accounts?“

    Google: „We have not released any further information at this time“

  20. Mir gefällt das neue Gmail optisch auch besser als die alte Version, die neuen Funktionen sind natürlich nice to have..
    Bin aber auch vorher klar gekommen..

    Aufgefallen ist mir die hier schon angesprochene Sache mit den fehlenden Kontakten, habe mir jetzt auch die Verknüpfung bei den Apps hochgezogen.. 😉

    Und noch etwas ist mir aufgefallen. Ich bekomme einige Newsletter in denen Bilder eingebettet sind, habe ich auch extra in den Einstellungen „Externe Bilder immer anzeigen“ so gewählt.
    Nun ist es so, dass in der neuen Gmail-Version diese Bilder nicht mehr angezeigt werden.. Schalte ich wieder in die alte Gmail-Version zurück sind diese Bilder in den Newslettern wieder da..
    Und wieder auf die neue Version zurück sind die eingebetteten Bilder wieder weg.. Schade, hatte mich daran gewöhnt..

    Hatte auch schon die Idee da könnte eine Erweiterung nicht richtig mitspielen? Aber weiter bin ich mit meiner Suche noch nicht gekommen..

    • Habe den Fehler gefunden.. Es war die Erweiterung „PixelBlock“. Nach Abschalten der Erweiterung funktioniert alles wie gewünscht..

  21. Für den „Rückwechsel“ von Inbox zu Gmail fehlen mir essentielle Funktionen, die ich längst in meinen persönlichen Workflow integriert habe – z. B. Erinnerungen. Oder auch die Möglichkeit, Webseiten in Inbox zu speichern.

    Schade, Chance vertan. Aber die Produktentwickler bei Google waren mir schon immer ein Rätsel…

  22. Ronny508 says:

    Habe gerade festgestellt, dass das neue Gmail noch einen entscheidenden Nachteil hat.

    Ich habe über mein persönliches Gmail-Konto Zugriff auf diverse delegierte Konten, bisher auch immer auf deren Kontakte.
    Im neuen Gmail habe ich zwar weiterhin Zugriff auf die delegierten Konten, komme von dort jedoch nicht mehr in die Kontakte, weil jegliche Auswahlmöglichkeit dazu fehlt …

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