Gmail mit eigener Domain nutzen – ohne Google Apps

Vielleicht erinnert ihr euch noch an die tolle Zeit als man die Google Apps mit der eigenen Domain nutzen konnte. Das war schon klasse. Ich selber habe das auch benutzt und entsprechend hier im Blog Anleitungen geschrieben. Es war halt für Google-Nutzer mit Gmail-Affinität eine feine Sache. So konnte sich zum Beispiel auch eine kleine Firma flott eine vernünftige Mail-Adresse unter gewohnter Gmail-Haube fertig machen, ohne dass man auf dem Auto einen Aufkleber „ihr_fliesenleger_musterstadt@gmail.com“ haben musste.

Nicht lachen, diese GMX und Co-nutzenden Firmen fahren immer noch rum. Die Nutzung einer solchen Mail muss nichts mit der Professionalität der Firma als solches zu tun haben – doch wird man ihr vielleicht diese aufgrund der genutzten Mail-Adresse absprechen.

Lange Geschichte kurzer Sinn: Kostenlos Google Apps für die eigene Domain ist Geschichte. Eine reine Domain mit Mail-Anschluss und ohne Webseite ist für Peanuts mittlerweile zu haben.

Wer dennoch nackte Domains hat und vielleicht mal wieder ein bisschen rumspielen möchte, der kann sich ja das anschauen, was ich mir in den letzten Tagen angeschaut habe. Ich habe ein paar ungenutzte Domains ohne Speicher und Mail-Gelumpe und würde das wohl auch nie nutzen, da ich Gmail-Nutzer bin.

Ich mag die Apps, die Oberfläche und die Verwaltung. Gibt für mich nichts besseres. Hilft mir aber nichts bei meinen Domains. MeinName@caschys.blog (die Domain habe ich) ist nicht möglich mit Gmail, so wie es das damals bei Google Apps für die eigene Domain gab. Oder doch?

Ich will hier keine Monster-Anleitung schreiben oder die absolute Nützlichkeit unterstellen, aber vielleicht ist es für den einen oder anderen hilfreich, der mehrere Mail-Adressen seiner Domain braucht, sofern diese kein Mail-Paket beim Hoster oder Anbieter (Schlund etc.).

Was ihr braucht: Eine Domain. Einen Gmail-Account. Etwas Zeit und wirklich nur ein bisschen Ahnung.

Was ihr danach habt: Beliebige @DeineDomain-Adressen, die auf Gmail, Outlook und Co genutzt werden können.

Vorbereitende Schritte: Ihr benötigt einen Account bei Mailgun. Dieses eigentlich für Entwickler konzipierte Angebot gehört zu Rackspace, einem US-Anbieter. Zu den Kunden zählen beispielsweise GitHub, Vodafone und Mazda. Machen Cloud und Server.

Legt euch da einen Account mit der Gmail-Adresse an, die ihr für eure Domain nutzen wollt, wo die Mails quasi landen. Ihr müsst zur Account-Verifizierung eure Telefonnummer hinterlegen, aber keine Zahlungsdaten. Sollte auf eurer Nummer kein Verifizierungscode ankommen, so mailt den Support an, dann wird von Hand freigeschaltet. War bei mir der Fall, ging ratz fatz.

Sobald euer Account roger ist, habt ihr im Dashboard die Option, eine Domain zu hinterlegen. Logo, da muss eure Domain hinterlegt werden, die ihr nutzen wollt. In meinem Fall caschys.blog. Nun kommt das Spannende, denn ihr müsst dort, wo eure Domain registriert ist, ein paar Daten ändern.

Hier kann ich euch schlecht Screenshots liefern, denn das sieht bei jedem anders aus. Wer bei 1&1 eine nackte Domain hat, der sieht was anderes als der, der bei Schlund ist. Fakt dürfte sein: Wer so Domains registriert, sollte nun wissen, wo was einzustellen ist. Nach dem Hinzufügen einer Domain zeigt euch Mailgun etwas an.

Nämlich die Hostnamen und Werte in Sachen DNS für das Senden von E-Mails. Hierbei handelt es sich um die TXT / MX Records nebst Priority. Einfach das eingeben, was bei Mailgun zu sehen ist – und wenn a Ende alles stimmt, gibt es das grüne Häkchen bei Mailgun.

Sieht im Falle einer 1&1 gehosteten Domain so aus:

Denkt auch an die Subdomain email.DeineDomain, diese solltet ihr auch anlegen und als CNAME den Alias mailgun.org hinterlegen. Ist alles richtig eingetragen, die Häkchen grün und der Status aktiv, so kann es weitergehen.

Nun müssen wir eine Route anlegen. Eine Route ist ein Mailweg. Ihr könnt sagen, dass jegliche Mail an *@eureDomain.de bei euch aufläuft – oder eben der Match Recipient. Der Match Recipient ist eine genaue Mailadresse, die ihr nutzen wollt. Hier könnt ihr kreativ sein. Bei mir ist es testweise kontakt@caschys.blog. Da habe ich dann die Action forward, also weiterleiten, an meine normale Adresse. Ihr könnt da Mailadressen an eure Gmail-Adresse weiterleiten lassen, wie ihr lustig seid.

Wichtig zu wissen an dieser Stelle: Das funktioniert bis hier hin erst einmal nur der Empfang. Sendet euch selbst eine Mail an eure neue Adresse, wenn ihr die Route angelegt habt. Wichtig: Sendet NICHT von eurem Gmail-Account, auf dem die Mail später ankommt. Das klappt nicht. Muss eine andere Adresse sein. Die Mail kommt an? Herzlichen Glückwunsch.

Du willst anderen aus der Familie oder Firma eine Weiterleitung ermöglichen? Die kannst du nicht einfach eintragen. In den Account-Einstellungen bei Mailgun findest du Authorized Recipients. Hier die Mail des gewünschten Mitglieds eingeben. Dieses bekommt eine Abfrage, welche bestätigt werden muss. Erst dann funktioniert die Route auch.

So. Empfangen geht also.

Was mit Senden ist? Geht auch. Auch über Gmail. Sodass Mails beim Empfänger nicht mit eurem Absender @gmail.com ankommen – sondern @eureDomain.tld. Hierfür muss man in die Einstellungen von Gmail, Punkt Konten und Import, Abteilung „senden als“.

Hier richtet man ein neues Konto ein. SMTP ist smtp.mailgun.org, alle anderen Einstellungen können so bleiben. Ihr braucht nur die Mail-Adresse (die eurer Domain) eingeben und das SMTP-Passwort. Das bekommt ihr bei Mailgun unter: Domains > Eure Domain > Manage SMTP credentials.

Hinter diesem Punkt lässt sich für jede Mail-Adresse ein SMTP-Password vergeben. Dieses gibt man dann bei Google ein. Zum Abschließen der Aktion schickt Google einen Code an euch (Domain-Mail), die aufgrund der Weiterleitung bei euch in Gmail landet. Diesen Code in das Abfragefeld bei der Google´schen Einrichtung eingeben, fertig.

So. Und so kannst du Mail über deine eigene Domain via Gmail senden und empfangen. Ob es einen Haken gibt? Ja. Mailgun erlaubt in der kostenlosen Version 10.000 E-Mails im Monat nebst Logs für 2 Tage. Des Weiteren testet mal ein bisschen mit Freunden rum, nicht dass über Gmail gesendete Mails bei denen im Spam landen – das kann unter Umständen leider passieren, wenn Accounts delegiert sind oder irgendwo Mailgun auf der Blacklist steht. Seht das Ganze vielleicht erst einmal als nette Sache zum Spielen und probiert das für euch aus.

Hinweis: Ich würde niemandem empfehlen, dieses Konstrukt produktiv zu nutzen, stattdessen sollte man vielleicht günstig die Mail-Angebote des Anbieters nutzen – oder eben doch Google Apps. Kostet nicht die Welt, ist einfacher zu konfigurieren und man hat keine Zwischeninstanz dazwischen, die Fehler verursachen kann.

Falls euch das hier Geschriebene nicht reicht:

Using Gmail With a Custom Domain

Forwarding mail to your Gmail account with Mailgun

Hacking Gmail to use custom domains for free

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    Man sieht oft Firmenfahrzeuge die zwar eine eigene Domain für ihre Internetseite haben, nutzen aber z.B. eine Mailadresse von T-Online. Ich frage mich dann immer, warum?

  2. Für frühere Nutzer gibt es das ja noch.

    Zumindest benutze ich es (und meine Familie) so ^^

  3. Ich hab es so gemacht: Normales Postfach bei meinem Anbieter angelegt. Dort den Spamfilter „missbraucht“: E-Mail weiterleiten (an xx@gmail.com) und dann direkt löschen. Bei Gmail habe ich dann ab „Senden-Teil“ hier alles gleich gemacht. Weniger Aufwand und doch das gleiche Ergebnis, oder?

  4. Man könnte sich die Domain auch kostenlos und direkt bei zoho.com einrichten. Das wäre dann auch für den produktiven Einsatz eine Möglichkeit.

  5. Genial, genau das brauche ich! Mein Email-Anbieter hat vor ein paar Monaten die Infrastruktur umgebaut. Seither kriege ich sehr viele Spams und teilweise habe ich Probleme beim Senden. Wie filterst Du Spams raus?

  6. Ich hab nachwievor einen alten kostenlosen GoogleApps Account. Sollten Sie den irgendwann streichen, werde ich dafür zahlen. Dafür funktioniert es einfach super.

  7. Wieso ist Gmail Apps und eigene Domain Geschichte? Ich habe das damals nach deiner Anleitung eingerichtet und nutze das heute noch einwandfrei. Oder muss ich mich auf was gefasst machen?

  8. Ich habe auch einfach eine Weiterleitung bei meinem Domainanbieter auf die Gmail-Adresse eingerichtet + die Senden-Als-Funktion bei Gmail auf den SMTP-Server meiner Domain. Spam filtert Gmail ganz hervorragend aus

  9. Unsinniges Unterfangen. Meine Strato-Domain habe ich direkt bei Gmail im MX Record eingetragen. Ich versende und empfange nun direkt mit Gmail unter meiner Domain-Mailadresse. Ohne Umleitung- und Alias-Gedöns.

    Klar, das geht nur mit kostenpflichtigen Account. Aber der ist werbefrei, riesig und per Exchange Active Sync nutzbar. Endlich wieder sofort eintreffende Mails am Smartphone. Das ist mir die 3€ im Monat wert.

  10. Also ich kann mir kaum vorstellen, das jemand über alle diese Hürden springt bloß um mail von seinem Gmail Account zu verschicken. Es ist doch zigfach einfacher einfach die Domain direkt zu nutzen. Das geht Ratz Fatz ohne son Zeugs ^^

  11. Natürlich geht es einfach. Man kann einfach ein Postfach in Gmail einbinden und alles ist nach 2 min erledigt. Aber wenn man richtig liest, kann man sehen, dass es um domain-only geht und da kann man eben nicht einfach das Postfach einbinden. Er schreibt zudem ja extra, dass es auch nicht um GSuite geht.

    Was für domain-only eine Lösung wäre: Auf den eigenen Webspace-Provider routen und dort ein Postfach anlegen. Das dann einbinden.

  12. Blöd gefragt: Eigentlich ist das doch nur Weiterleiten auf die Gmail-Adresse und senden über den Provider-SMTP-Server. Wäre es da nicht sinnvoller den Weg über Mailgun einzusparen?
    Ich nutze das schon ähnlich länger produktiv: info@ leitet zu gmail um und versendet werden die Mails über den Mailserver vom Registrar.

  13. Diese ganzen @t-online.de oder gar @aol.com Adressen bei Firmen hinterlassen bei mir ebenfalls direkt einen ganz massiv negativen Eindruck. Für mich ist die Firma gedanklich dann schon in der Schublade „kleine Hinterhofklitsche“, auch wenn ich damit sicher schon der einen oder anderen Firma gedanklich Unrecht getan habe.

  14. Also bei mir läuft es aktuell so:
    Email bei Gmail über „Nachrichten von anderen Konten abrufen“ (auf der gleichen Seite wie „Senden als“) abrufen. Damit klappt das Empfangen. Dann noch das „Senden als“ konfigurieren, indem man die SMTP Daten seines Anbieters eingibt (bei Netcup z.B. „mail..de“ also der MX Eintrag oder bei Strato „smtp.strato.de“ etc.).

    Dann muss man die Email nicht über Mailgun schicken…

  15. Natürlich sind die Firmen Adressen mit @t-online, @gmx usw nicht schön. Anders geht es aber auch. Einer unserer Großkunden übertreibt es seit Jahren mit den E-Mail Adressen. Erst hatten sie @abcdefg.de Dann sind sie vor 2 1/2 Jahren auf abcdefg-stadt.de umgestiegen, damit der lokale Charakter hervorgehoben wird. Nach nur einem Jahr sind sie dann wieder zurückgeschwenkt, aber dann nicht auf @abcdefg.de sondern auf .com Man muss ja schließlich noch größer denken. Und zu allem Überfluss haben sie dieses Jahr zum 1.1. von vorname.nachname @abcdefg.com auf 1.BuchstabeVorname.Nachname @abcdefg.com gewechselt. Mal gucken was sie sich als nächstes überlegen 😀

  16. Hallo. Das was du hier geschrieben hast habe ich bei DF.eu gemacht. Ging auch so einfach.
    Nur was macht man wenn Gmail die Annahme einer Mail verweigert weil da eine Zip Datei im Anhang ist. Da sieht der Absender meine Gmail Adresse.

  17. Ich mache es genauso wie Manfred + Fabian: Ich habe eine E-Mail-Adresse unter meiner Domain angelegt und lasse die Mails direkt an mein gmail-Konto weiterleiten. E-Mails werden mit den SMTP-Daten der Domain gesendet. Ich nutze das so schon seit mehreren Jahren und hab bisher keine Probleme erkennen können, auch beim Senden nicht. Spam wird sehr gut durch den Filter in Gmail erkannt.

    Gibt es einen relevanten Unterschied zu der im Artikel beschriebenen Vorgehensweise?

  18. Zoho bietet ebenfalls für bis zu 25 Nutzer gratis E-Mail Hosting:
    https://www.zoho.com/mail/
    Kann man natürlich auch ohne Probleme auf Gmail weiterleiten wie bei anderen Mailadressen. Nebst den 25 Nutzern kann man auch ein Catch-All Konto anlegen und jedem Nutzer zusätzliche Alias Adressen zuteilen – diese werden nicht als Nutzer gezählt.

  19. Schneidersche says:

    Ich kann euch nur den Tipp mit Mailbox.org ans Herz legen, gibt keinen besseren Email Anbieter auch für die eigene Domain! Einfach mal testen.

  20. Schöne Anleitung. Aber das Geld für einen eigenen Google Business- oder Office365-Account ist gut angelegt. Alleine schon deshalb, weil man telefonischen Support erhält, wenn etwas schief läuft. Habe ich bei Google zweimal erlebt. Einzigartig! Die rufen einen aus Irland aus zurück und bemühen sich wirklich. Wer nichts bezahlt, bekommt auch nichts und kann in irgendwelche Foren schreiben und hoffen, daß ihm jemand hilft. Nee, vielen Dank. An 3, 4 oder 5 Euro im Monat soll es nicht scheitern.

  21. Das geht doch mit jedem Provider.
    Und mobil über Apps kann man das Ganze dann nicht nutzen.
    Sonst wäre es meine Lösung. Wenn ich über Apps versende, ist immer Gmail der Absender.
    Ich zahle mittlerweile auch für Gmail und bin zufrieden.

  22. joshuabeny1999 says:

    Toller Tipp. Ich mache dies schon länger mit einem eigenen Mailserver. Dort leite ich dann meine Mails um auf Gmail und in Gmail habe ich die SMTP-Konig erstellt für meine Domains. Klappt wunderbar. Sonit kann ich für alle meine Mailadressen Google Inbox verwenden.

  23. Vielleicht kann man hier auch Mailbox.org erwähnen. Da zahlt man 1€/Monat für zwar nur 2 GB Emailspeicher, kann aber auch Exchange nutzen. Dies wenn man will mit eigener Domain und allen möglichen Sicherheitsoptionen.

  24. Habe mein Gmail bisher auch direkt mit meiner Domain verbunden. Wie Fabian, Manfred und Markus. Einziger Nachteil … Wenn ich eine E-Mail mit einem Meeting (von Outlook oder Gmail) bekomme wird die nur nicht in meinen google Kalender eingetragen. Das geht nur wenn sie direkt an die Gmail Adresse geschickt wird. Habt ihr da ne Lösung?

  25. Verstehe auch nicht ganz, warum das so kompliziert muss. Habe für jede Email (bei mir sind es nur 10 ein „Senden als“ via SMTP eingerichtet und auf der eigentlichen Domain sind diese 10 Emailadressen auf ein Konto verknüpft, welches einfach an Gmail weiterleitet.

    Zwar kommen die Emails dann nicht wirklich in „Echtzeit“ oder wie man das nennt an. Sind aber trotzdem meistens nach 30 Sekunden bei Google…

  26. Vorsicht bei den Weiterleitungen. Dank DMARC und SPF funktioniert die klassische Weiterleitung nicht mehr zuverlässig. In Caschy’s Beispiel bedeutet das: Alle Mails werden bei Google mit diesen Techniken geprüft und Google sieht: „ohoh, da gibt sich mailgun als dhl.de aus – darf der das?“ und der SPF-record von dhl.de sagt „nein“. Zusammen mit der DMARC-Prüfung ist dann Tuk und einige Mails werden von Google nicht mehr angenommen. (Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/DMARC#Kritik)

    Hängt aber von mehreren Faktoren ab, unter anderem davon, wie SPF, DKIM und DMARC von den Absenderdomains konfiguriert sind und wie der Empfänger damit umgeht.
    Wer alle Mails bekommen möchte, sollte zusätzlich noch einen POP3-Abruf konfigurieren. Google ist so schlau und holt die Mails nicht doppelt. Und alle Mails kommen an (wenn auch mit Zeitverzug im Fall von POP3).

  27. by the way, es ist herzlich sinnfrei den domainkey im DNS Panel zu pixeln. erstens lässt der sich ganz einfach mit ner DNS abfrage aufrufen und 2. ist das ein PUBLIC KEY, daher ohnehin kein geheimnis.

  28. Sascha Fitzner says:

    Super Tipp. Schon komisch, genau nach so einer Möglichkeit habe ich vor kurzem gesucht. Die Lösung ist speziell, aber meine Anforderung auch. Ich habe meine Domain bei Schlund ohne irgend ein Mail- oder Hosting-Paket und wollte eine Static Site bei Gitlab, Github oder Bitbucket einrichten. Habe es jetzt zwischenzeitlich über die Aufschaltung der Domain bei einem 1&1-Webspace-Paket gelöst.Kostet dann nochmal einmalig 9 Eur pro Domain, wenn ich sie bei Schlund lasse. Aber Deine Lösung werde ich für andere Domains nutzen. Besten Dank dafür!

  29. Hab grad es genauso eingerichtet. Bekomme aber diese Meldung beim senden über SMTP: 554 Free accounts are for test purposes only. Please upgrade or add the address to authorized recipients in Account Settings.

    Wenn ich richtig verstehe, muss ich jeden Empfänger, an den ich was senden will, in die Liste „authorized recipients“ hinzufügen.

    Ist es so?

  30. @stweiss

    Danke für den POP3-Hinweis.
    Mich nervt es schon seit geraumer Zeit, dass von outlook.com weitergeleitete Mails im Fall von Twitter und PayPal von Google abgelehnt werden.

  31. @stweiss: Das von mir erwähnte Zoho Mail bietet Dmarc usw., war für mich auch ein Grund das auszuprobieren.

    @Maik: Also in den offiziellen Apps von Google kannst du den Absender wechseln. Und bei anderen Apps musst du einfach ein zusätzliches Konto einrichten mit den Logindaten von Gmail aber der anderen Absenderadresse (zuvor natürlich auf Gmail die Alternativadresse einrichten).

  32. Ich gehe in zwischen andersherum vor: Wenn ein Handwerker keine Homepage und keinen FB-Auftritt hat, Kommunikation nur via Telefon, vielleicht noch Handy und SMS anbiete, und sich dennoch auf dem Markt halten kann, dann kann das Ergebnis seiner handwerklichen Arbeit nicht schlecht sein. Dann schicke ich die Anfrage eines Angebots auch gerne an Fliesenchef@aol.com.

  33. Nun ja, wer unbedingt noch den alten Weg mit Google Apps gehen will steht auch nicht im Regen. In Foren wie lowendtalk.com tummeln sich noch genug Anbieter die Google App Accounts mit 10 – 1000 Usern anbieten. Natürlich nicht umsonst, aber ein 100er Account kostet meist auch so 100€. Die Experten packen einem dann auch noch die eigene Domain als primäre Domain rein. Habs selber auf zwei Domains laufen, bisher nie Probleme.

  34. Oder man nutzt Mailbox.org, kann unkomplizierter eigene Domains nutzen und wird dabei nicht von Google ausspioniert.

  35. @stweiss

    guter kommentar. deckt sich mit meinen erfahrungen. weiterleitungen sind in verbindung mit spam-prüfungen hochgradiger schwachsinn.

  36. Geht deutlich einfacher mit Yandex. Einfach den Schritten auf domain.yandex.com folgen und dann die auch im Artikel beschriebene Integration in Gmail vornehmen, bloß mit den Server Daten von Yandex.

  37. Hihi, Yandex. Damit deine Mails nicht nur in den USA liegen, sondern auch in Russland waren (und ggf. bleiben). 😉

  38. @My1: Das dachte ich mir auch. Gegen Firmen hetzen, die AOL, T-Online & Co. verwenden, dann aber andererseits DNS-Einträge pixeln – das zeugt nicht gerade vom Verständnis der zugrundeliegenden Technik, um es mal vorsichtig auszudrücken.

  39. @John: Ich hetze keineswegs. Das zu behaupten, erfordert schon Chuzpe.

  40. „jlelse 6. Februar 2017 um 16:39 Uhr
    Geht deutlich einfacher mit Yandex. Einfach den Schritten auf domain.yandex.com folgen und dann die auch im Artikel beschriebene Integration in Gmail vornehmen, bloß mit den Server Daten von Yandex.“

    Super! Damit geht es sehr gut. Danke!

  41. @Caschy, @John
    Das muss ich an dieser Stelle mal absolut bestätigen: Ich glaube, ich habe noch nie ein Wort der Hetze von Caschy gelesen, auch deine Reaktionen auf Kritik bis hin zu Angriffen empfinde ich immer als angemessen und angenehm.

  42. @stweiss

    Das stimmt nicht ganz. Mailgun nutzt SRS (Sender Rewriting Scheme) um genau das zu verhindern. Ich habe mal ohne Probleme die hier genannte Methode genutzt, inzwischen verwende ich meinen eigenen Mailserver für die Weiterleitung. Nach Einrichten von SRS ist dann auch bei Google Mail nichts mehr im Spam gelandet, was dort nicht rein gehörte.

  43. Die Lösung hier macht wirklich nur für den Domain-only Sparfuchs Sinn 😉

    Habe noch einen alten Google Apps Standard Account mit 500 Nutzern laufen. Bin zufrieden, da wenig Administrationsaufwand und gute Spamfilter. Insgesamt also bester Komfort, aber eben US-Unternehmen, das gerne mitliest…

    Bei eBay & Co. gibt es noch massig Accounts…die dann vermutlich über die 30-Tage-Testversion in der Domain geändert werden (da das sonst in der kostenlosen Variante nicht mehr geht).

    Wenn ich aber bezahlen müsste, würde ich wahrscheinlich eher zu Office 365 Business Essentials für etwas über 3 € greifen…denn da ist das Zusammenspiel mit Outlook, sowie Kontaktgruppen dann doch reibungsloser.

  44. OK, ich nehme die Behauptung zurück. Nach nochmaligem Lesen ist das tatsächlich nicht als „Hetze“ zu bewerten. Sorry. Die Inkompetenz in Sachen DNS ist leider dennoch unschön auf einem technisch angehauchten Blog.

  45. Sieht so aus als hätte mailgun das Senden für den Free Account eingeschränkt. 554 Free accounts are for test purposes only. Please upgrade or add the address to authorized recipients in Account Settings. Mann muss jede E-Mail Adresse zu den authorized recipients hinzufügen und der Empfänger bekommt einen Bestätigungs- Link.

  46. Jaroslaw Fedorowicz says:

    Danke für den Artikel. Mein Setup sieht jetzt so aus, dass Mailgun die Weiterleitung auf meine Gmail Adresse übernimmt (und keine DMARC Policy verletzt wird wie bei Weiterleitungen durch Zoho). Für den Mail Versand nutze ich weiterhin Zoho. Bei Zoho gibt es keine Beschränkung beim Versand.

  47. Danke für die Anleitung! Wie sieht es denn mit dsgvo bei mailgun aus?

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