Google Tasks: Das ist der neue Aufgabenplaner von Google

Google hat heute nicht nur das neue Gmail von der Leine gelassen, sondern mit Google Tasks auch gleich eine neue To-Do-App vorgestellt. Jene lässt sich zwar auch integriert mit Gmail, aber ebenso gut als Stand-Alone Aufgabenplaner verwenden. Gerüchte dazu gab es ja schon. Die App steht aktuell bereits für Android zur Verfügung. Die iOS-Version sollte aber auch sehr bald aufschlagen (ist jetzt da). Außerdem kann Google Tasks auch über Gmail oder den Google Kalender verwendet werden.

In der App lassen sich, wie bei so vielen To-Do-Apps, Listen anlegen, die man dann eben mit Aufgabe befüllen kann. Einzelnen Aufgaben kann man einen Titel, Details und einen Termin verpassen. Außerdem sind Unteraufgaben möglich. Nicht möglich sind hingegen Anhänge zu Aufgaben. Man kann sich also nicht einfach ein Bild dazu hochladen oder so.

Sortieren kann man die Anzeige der Aufgaben. Das macht man entweder in der Reihenfolge, in der sie eingeben wurden oder nach Datum. Wobei Aufgaben ohne Datum dann hinten angestellt werden. Leider gibt es bei Nutzung mehrerer Listen keine Universalliste mit allen Einträgen. Das wäre sicher noch ganz nett. So muss man in die einzelnen Listen schauen, welche Aufgaben denn nun gerade fällig sind.

Die App macht bereits einen guten Eindruck. Sie ist durchaus logisch aufgebaut und erschlägt einen auch nicht mit Funktionen. Dass Aufgaben zwischen Diensten und Geräten synchronisiert werden, ist sehr praktisch und kann auch für ein effektiveres Abarbeiten von Aufgaben sorgen. Aktuell kann ich das Ganze allerdings nur in der Android-App ausprobieren. Gmail und Google Kalender verweigern mir noch den Zugang zu Tasks.

Anleitungen für Google Tasks in den verschiedenen Diensten gibt es auf dieser Seite.

Google Tasks
Google Tasks
Entwickler: Google, Inc.
Preis: Kostenlos
  • Google Tasks Screenshot
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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Die iOS App ist auch verfügbar
    https://itunes.apple.com/de/app/google-tasks/id1353634006?mt=8

    Leider lassen sich keine Erinnerungen / Mitteilungen einstellen.

    • Im Text etwas eintragen wie: [23:50]

      Funktioniert zumindest bei den bisherigen Aufgaben und steht so da, wenn man das mit anderen Tools einträgt (aKalender unter Android bzw. Thunderbird/Lightning).
      Der Google-Kalender online ignoriert die Zeit zwar (alle Termine sind immer ganztags) aber sonst habe ich bisher kein Problem bemerkt.

  2. Wie erreiche ich denn die Standalone-Funktionalität im Browser? https://tasks.google.com funktioniert nicht.

  3. Es wäre interessant zu wissen, ob es auch einen Abgleich mit Google Keep geben wird, welches ich wiederum als Zwischenspeicher für Aufgaben nutze. Von da wandern sie dann zu Trello (ja doppelt angefasste Tasks, könnte sie auch gleich in Trello erfassen…). Trelloist für mich das Tool meiner Wahl mit erheblich größerem Funktionsumfang und Gruppenarbeiten. Wekan werde ich mir in Kürze auch mal anschauen als Self-hosted Alternative zu Trello.

  4. Das ist doch nix anderes als die alten Aufgaben in neuem Gewand. Ich hab keinen Mehrwert feststellen können…

    • Ein neues Design ist mehr als genug Mehrwert 🙂

      • Bleiben tut das Nebeneinander von Erinnerungen und Aufgaben, dass Erstere nicht von Drittanbietern ausgelesen werden dürfen (z.B. in anderen Kalender-Apps) und eine tiefere Einbindung in GMail und GKalender gibts auch nicht. Und weshalb kann ich Erinnerungen eine Uhrzeit geben und Tasks nicht.

  5. Oh, eine neue App/ein neuer Service, den sie nach einigen Monaten wieder einstellen/abdrehen können. Ich möchte solchen neuen Google-Dienste nicht mehr verwenden, denn trotz Milliarden-Gewinnen haben sie zahlreiche andere Dienste einfach eingestellt.

    • Nennt sich „Life Cycle Management“, ist wahrscheinlich einer der Gründe warum sie Milliarden-Gewinne machen. Produkte werden eingeführt und wieder eingestellt, für die die sie benutzen natürlich schade, aber die sind a) kein Wohlfahrtsverein und b) machen sie so Kapazitäten für neue Themen frei. Ganz normaler Vorgang….

      • Ja, sie werden wohl genug Marketing-Menschen haben, die genau untersuchen, ob sich eine Quer-Subventionierung der Dienste auszahlt. Meiner Meinung nach kann ich eben z. B. nicht in diesen neuen Task-Manager vertrauen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass ähnliche kleine Dienste wie z. B. der Google-Short-URL-Service (goo.gl) nach einiger Zeit wieder eingestellt werden, obwohl es noch zahlreiche NutzerInnen gibt.

  6. Schade hab da auf mehr gehofft. Tasks/Listen teilen gemeinsam verwenden wäre super gewesen. Dann Labels zu Tasks bessere Kategorienverwaltung usw. da bin ich nun doch von Google etwas enttäuscht, neues Gewand aber viel Potential verschwendet.

  7. Also bisher ist da FÜR MICH kein Mehrwert zu Keep erkennbar. Meine Einkauflisten sind genau wie meine Wochenplanung als Google Keep Liste. Bisher ist Online das Design auch furchtbar. Und es ist nun einmal komfortabler es am PC zu tippen und am Handy abzuhaken.

    • Seh‘ ich auch so. Da weiß man bei Google mal wieder nicht wohin die Reise eigentlich gehen soll. Einfach mal ein paar (unausgegorene) Produkte in den Ring werfen und gucken was passiert. Man kann die Uhr danach stellen, dass von Keep und Tasks mittelfristig nur ein Produkt überleben wird.

      Die (für mich) mit Abstand beste Lösung ist bislang Reminder unter Inbox. Schnell im Mail-Client einen Reminder anlegen, Erinnerung (Snooze) mit zwei Klicks dazu und fertig. Besser geht’s eigentlich nicht. Wenn Inbox denn nicht der traurige Trümmerhaufen wäre, der es inzwischen ist.

  8. Die Aufgaben des neuen GoogleTasks werden mir nicht in der GoogleKalender-Android-App angezeigt. Sondern nur noch die Erinnerungen. Früher konnten die GoogleTasks sogar Drittanbieter auslesen und anzeigen… So ein Schrott.

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