Anleitung Foto-Backup: Synology DiskStation Manager integriert Amazon Cloud Drive

12. Mai 2015 Kategorie: Backup & Security, Hardware, geschrieben von:

Gute Nachrichten für Nutzer, die ein Synology NAS ihr Eigen nennen und zugleich Nutzer von Amazon Prime sind. Ich fasse kurz zusammen: Der DiskStation Manager ist heute in der finalen Version 5.2 erschienen. Dieser bietet seit Version 5.0 Cloud Sync an, bis dato waren unter anderem Dropbox und der Google Drive integriert.
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Ihr könnt also bestimmte Ordner auf eurem Synology NAS automatisch mit der Cloud synchronisieren, beispielsweise als (verschlüsseltes) Backup. Durch die heute erschienene Version 5.2 kommt noch der Amazon Cloud Drive hinzu. Der bietet 10 Gigabyte freien Speicher an – für die Prime-Kunden hat Amazon aber etwas Nettes im Angebot: unbegrenzter Speicher für Fotos, die in der Cloud gespeichert werden sollen.

Bedeutet: ihr könnt als Prime-Kunde theoretisch euren ganzen Foto-Ordner in die Amazon-Cloud schieben, ohne zusätzliche Kosten, egal wie viele Gigabyte dies sind. Die Einrichtung ist easy, direkt zu vergleichen mit der bei Dropbox. Zu bedenken ist: die Verschlüsselung der Daten ist möglich, hierbei kann aber nicht der unbegrenzte All-in-Speicher von Amazon genutzt werden, schließlich sind die Fotos verschlüsselt und so nicht von Amazon als Fotos zu identifizieren. Kommen wir aber zum kurzen Einstieg für alle, die sich das anschauen wollen.

1. Cloud Sync auf dem NAS starten, Amazon Cloud Drive auswählen:

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2. Im nun erscheinenden Fenster die Amazon-Daten eingeben und bestätigen.

3. Einen Aufgabennamen für die Synchronisation vergeben. Den lokalen Ordner auf dem NAS auswählen, sinnigerweise den, der eure zu synchronisierenden Fotos enthält. Synchronisationsrichtung einstellen. Bidirektional bedeutet, dass sich Änderungen vice versa bemerkbar machen. Neue Fotos auf dem NAS landen in der Cloud, neue Fotos in der Cloud landen auf dem NAS. Auch Löschungen. Verschlüsselung? Dann funktioniert der All-inklusive Speicher nicht, sondern es wird auf 10 GB angerechnet. Wer das will: Unbegrenzter Speicher bei Amazon kostet 60 Euro im Jahr.

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4. Fertigstellen und abwarten, bis die Daten in der Cloud sind.

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