Synology Cloudstation: ein kurzer Blick

8. Dezember 2012 Kategorie: Backup & Security, Hardware, Software & Co, geschrieben von: caschy

Heute morgen bin ich das erste Mal dazu gekommen, mir ein Feature der Synology DiskStation genauer anzuschauen. Seit April 2010 verrichtet die Synology DiskStation 710+ hier bei mir ihren Dienst als Datengrab. Nun ja, nicht nur als Datengrab, ich nutze auch die diversen Dienste, die auf dem Gerät laufen. Ich kann es als TimeMachine, als iTunes-Server, als DLNA-Server oder als Downloadstation für Torrents und Co laufen lassen.

Ein Stück Hardware, welches ich jedem ans Herz legen kann. Kostet vielleicht einen Euro mehr als andere NAS-Geräte, bekommt dabei aber immer frisch neue Software und Features spendiert. Ich empfehle an dieser Stelle übrigens nicht nur die DS 710+, sondern auch die Synology DS 211+- Der einzige Unterschied (neben dem Preis) ist: die 211+ hat 512 MB RAM, die 710+ eben 1024 MB- Für die meisten Menschen langt da sicherlich auch 512 MB RAM.

Kommen wir nun aber zum Feature Cloudstation. Die Synology Cloudstation ist ähnlich wie die Dropbox – mit dem Unterschied, dass sich die Daten in den eigenen vier Wänden befinden. Auf der DiskStation wird dabei ein Dienst eingerichtet, der im Zusammenspiel mit dem Client für Mac oder Windows zur persönlichen Cloud wird. Daten, die man lokal in den Ordner der Cloudstation wirft, werden auf eure DiskStation übertragen.

Dort werden, sofern etwas gelöscht wird, 32 Versionen gespeichert. Wer also Fotos lokal auf dem Rechner hat, der kann diese auch immer gleichzeitig auf sein NAS werfen und dort sichern. Die maximale Dateigröße beträgt übrigens 5 GB. Wer das NAS im Büro einsetzt, der kann die Cloudstation auch nutzen, um Gruppenordner zu synchronisieren. Neben dem einen Ordner der direkt über die Cloudstation angelegt wird, lassen sich noch zwei gemeinsame Ordner auf der Cloudstation synchronisieren.

Gefällt mir auf den ersten Blick ganz gut, zumindest für Dinge, die ich in meinem Netzwerk veranstalte – und wer mag, der kann sogar von außen auf die Cloudstation zugreifen. Wer schnell Dateien mit anderen im Netz teilen will, der bleibt bei den anderen Lösungen, die wirklich online sind. Geht halt schneller.

 

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Über den Autor: caschy

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