Synology Cloudstation: ein kurzer Blick

8. Dezember 2012 Kategorie: Backup & Security, Hardware, Software & Co, geschrieben von: caschy

Heute morgen bin ich das erste Mal dazu gekommen, mir ein Feature der Synology DiskStation genauer anzuschauen. Seit April 2010 verrichtet die Synology DiskStation 710+ hier bei mir ihren Dienst als Datengrab. Nun ja, nicht nur als Datengrab, ich nutze auch die diversen Dienste, die auf dem Gerät laufen. Ich kann es als TimeMachine, als iTunes-Server, als DLNA-Server oder als Downloadstation für Torrents und Co laufen lassen.

Ein Stück Hardware, welches ich jedem ans Herz legen kann. Kostet vielleicht einen Euro mehr als andere NAS-Geräte, bekommt dabei aber immer frisch neue Software und Features spendiert. Ich empfehle an dieser Stelle übrigens nicht nur die DS 710+, sondern auch die Synology DS 211+- Der einzige Unterschied (neben dem Preis) ist: die 211+ hat 512 MB RAM, die 710+ eben 1024 MB- Für die meisten Menschen langt da sicherlich auch 512 MB RAM.

Kommen wir nun aber zum Feature Cloudstation. Die Synology Cloudstation ist ähnlich wie die Dropbox – mit dem Unterschied, dass sich die Daten in den eigenen vier Wänden befinden. Auf der DiskStation wird dabei ein Dienst eingerichtet, der im Zusammenspiel mit dem Client für Mac oder Windows zur persönlichen Cloud wird. Daten, die man lokal in den Ordner der Cloudstation wirft, werden auf eure DiskStation übertragen.

Dort werden, sofern etwas gelöscht wird, 32 Versionen gespeichert. Wer also Fotos lokal auf dem Rechner hat, der kann diese auch immer gleichzeitig auf sein NAS werfen und dort sichern. Die maximale Dateigröße beträgt übrigens 5 GB. Wer das NAS im Büro einsetzt, der kann die Cloudstation auch nutzen, um Gruppenordner zu synchronisieren. Neben dem einen Ordner der direkt über die Cloudstation angelegt wird, lassen sich noch zwei gemeinsame Ordner auf der Cloudstation synchronisieren.

Gefällt mir auf den ersten Blick ganz gut, zumindest für Dinge, die ich in meinem Netzwerk veranstalte – und wer mag, der kann sogar von außen auf die Cloudstation zugreifen. Wer schnell Dateien mit anderen im Netz teilen will, der bleibt bei den anderen Lösungen, die wirklich online sind. Geht halt schneller.

 

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47 Kommentare

Ben 8. Dezember 2012 um 09:46 Uhr

Hab die DS1512+ von Synology und bin immer noch begeistert. Das ganze Konzept mit dem DSM ist hervorragend umgesetzt und wird auch noch regelmäßig geupdated. Die CloudStation habe ich noch nicht genutzt, da ich, wie du schon geschrieben hast, eher Dropbox und co. nutze. Trotzdem sind die Möglichkeiten genial. Kostet zwar was, aber ist das Geld auf jeden Fall wert!

Basti 8. Dezember 2012 um 09:46 Uhr

Vielleicht für den einen oder anderen Interessant, der diesen Artikel liest und “klein” anfangen möchte:
Pogoplug Classic (~Auslaufmodell) für 15€ inkl. Versand, kostete vor knapp 2 Jahren anscheinend noch >50€.

http://www.mydealz.de/23469/cloud-engines-pogoplug-classic-fur-15e-eigene-cloud-fur-zuhause/

Olaf 8. Dezember 2012 um 09:47 Uhr

Hi,

ich kann dir mit deinem Statement absolut nicht widersprechen, Ich bin selbst begeisterter Synology User und habe die DS213+ am laufen. Angefangen habe ich einst mit der 109+ welche ich noch als Backupmedium laufen habe.

Basti 8. Dezember 2012 um 09:53 Uhr

Irgendwie ging der Kommentar beim ersten Mal nicht durch…

Weiß nicht ob das nen extra Beitrag Wert wäre, aber für alle die erstmal “klein” anfangen wollen, gibts bei myDealz gerade den Pogoplug Classic für 15€ inkl. Versand, war vor rund 2 Jahren noch bei über 50€.

Manuel Lang (@TheMaGnaL) 8. Dezember 2012 um 09:57 Uhr

Bin vor Kurzem komplett von der Dropbox weg und hin zur Cloudstation. Dank flottem Kabel-Anschluss zuhause und Dyndns auf der FritzBox auch von Unterwegs her gut und vor allem Performant zu nutzen. Hatte erst Bedenken, dass ich bestimmte Dienste nicht nutzen kann, die ich mit der Dropbox nutzte, vor allem mobil, aber bis jetzt klappt eigentlich alles ganz gut. Einziges Problem: Nutze den BoxCryptor Container jetzt auch im Cloudstation Ordner und da kann man mobil dann eben nicht mehr drauf zu greifen, weil die BoxCryptor App (zumindest die iOS Version) nicht mit der Cloudstation zu nutzen ist. Aber das kann ich (bis jetzt) verschmerzen.

Christian 8. Dezember 2012 um 09:57 Uhr

Wie geht das mit der Versionisierung? Wo kann ich auf die alten Dateien zugreifen?

bernie0007 8. Dezember 2012 um 10:01 Uhr

Thanks Caschy – Du hast mich überzeugt … die Synology DiskStation DS213+ wird mein “Projekt 2013″ … ;-)

michael 8. Dezember 2012 um 10:21 Uhr

Nutze hier die kleine ds112+ und bin auch begeistert. Die Cloudstation habe ich mit Win7 auch genutzt, war aber bei der Nutzung mit dem Mediaserver nicht so ganz zufrieden, bzw. habe nicht die sinnvollste Art der Nutzung gefunden. Ich möchte einfach alle Daten auf dem PC (auch Musik und Video) per Cloudstation spiegeln. Der Mediaserver kann aber nicht auf diese Ordner zugreifen, sonder nutzt eigene Ordner. Oder was würdet Ihr vorschlagen?

Cornel 8. Dezember 2012 um 10:29 Uhr

mal eine Frage, ich möchte ein NAS kaufen, im Schnitt werden etwa 3-5 PC darauf zugreifen. Reichen dafür 256 MB RAM? Mein Favorit wäre dieses hier Synology DS212j.

Manuel Lang (@TheMaGnaL) 8. Dezember 2012 um 10:34 Uhr

@Michael: Hab es noch nicht getestet, aber man kann angeben in welchen Ordnen die Filme, Musik und Bilder gesucht werden soll. Diese Ordner gelten dann auch für den Medienserver. Da können auch Unterordner angegeben werden.

@Christian: Das geht über die NAS-Oberfläche. In caschys zweitem Screenshot gibts links den Punkt “Papierkorb”. Die gelöschten Files werden dort gelistet und man kann die einzelnen Versionen herunterladen.

Wunderwuzzi 8. Dezember 2012 um 10:56 Uhr

Hatte auch ewig eine Syno. So super sind die Dinger auch nicht mehr.

1. Früher waren sie wirklich im Vergleich super schnell, lean und im Vergleich zu Homeserver günstig. Mittlerweile sind die Dinger relativ teuer. Mit ordentlichen, leisen HDDs ist man gleich sehr viel Geld los.
Eine WD Live HDD mit 3TB als Vergleich erreicht über SMB auch 100MB/s lesen und kostet fertig ca. 170 Euro, für die meisten Heimanwender mehr als ausreichend, da man über Terminal auf die Linux-Ebene kommt und so Programme nachinstallieren kann.

2. Die offiziell nicht wechselbaren Lüfter werden aus Erfahrung immer lauter. Nicht wohnzimmergeeignet, was ja ein modernes NAS sein soll. Nicht jeder hat einen Dachboden oder Keller wo das Ding lärmen darf.
Ein Umbau der Lüfter geht nur mit viel Aufwand -> Deaktivieren der Lüfterüberwachung im Terminal. Mühsam bei jedem Firmware-Update wieder einzuspielen.
WD Live HDD ist z.B. lüfterlos & leise. Ein besserer HP N40L lässt sich ganz einfach ohne Softwareeingriffe auf silent umbauen und kostet auch nur 170 Euro. Eine 4bay Syno mit gleicher Leistung >500er.

3. DSM sieht zwar optisch hervorragend aus, ist aber teils eine Baustelle. Ein Backup ist nur wieder über DSM einspielbar, weil Backup-Dateien geschrieben werden. D.h. wenn die Syno abraucht braucht es wieder eine Syno um das Backup sinnvoll wieder herzustellen. Manchmal gibt es Firmware-Bugs die nerven. Da kann eine fertige Debian/Ubuntu-NAS Lösung oder WHS sicher “mehr”.

keamas 8. Dezember 2012 um 11:02 Uhr

Hi, ich würde gerne meine Bilder Bibliothek, die ich mit meiner DSLR geschossen habe auf allen meinen PCs synchronisieren. Das sind jedoch 200 GB und sehr viele Dateien. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cloudstation bei der Datenmenge leider ziemlich in die Knie gehen soll. Kann das jemand bestätigen? Auch das immer 32 Versionen gespeichert werden und dies nicht beeinfluss bar ist, könnte auch eine enorme Datenmenge verursachen, wenn man ein Bild mehrmals bearbeitet…

Nun überlege ich wie ich dass am besten machen kann.
Mir fallen nun dabei spontan folgende Lösungen ein:

+www.cubby.com
+owncloud.com/
+Cloudstation

Hat jemand schon Erfahrung damit? Und kann mir empfehlen welche Lösung hier am besten funktioniert?

Christian 8. Dezember 2012 um 11:27 Uhr

@Manual: das sieht bei mir leider so aus:
http://christian72d.mine.nu/temp/cloud.JPG
Die Optionen sind grau, also nicht anwählbar.

@Wunderwuzzi:
- Die meisten Heimanwender wissen nicht mal mehr was ein Terminal ist!
- bei meiner DS212 hatte ich einen klickenden Lüfter. Ich habe von Synology einen Standard Lüfter nachgeliefert bekommen und konnte den in 5 Minuten selbst tauschen!
- Wenn du doch so fit mit der Konsole bist: schreib dir über rsync oder wie der Kram heißt doch ein Script was dir ein “normales” überall lesbares Backup erstellt.

Stefan 8. Dezember 2012 um 11:27 Uhr

Ich habe mir ein NAS System angelegt, und bin damit sehr zufrieden. Ich kann damit Daten austauschen und via LAN hin und her schieben. Preislich ist es mittlerweile günstiger einen externen Webserver anzumieten, das kostet weniger als ein NAS System zu kaufen.

Manuel Lang (@TheMaGnaL) 8. Dezember 2012 um 12:16 Uhr

@Christian: Du hast ja auch noch nichts gelöscht :) Soweit ich weiß kann man nur bei gelöschten Files auf die Versionierung zugreifen.
Hier ein Beispiel: https://www.evernote.com/shard/s210/sh/e0649a96-02e3-42c3-ab2c-739d90a36a48/9121c645a9d145b0bfd06f16c5d96acb

elknipso 8. Dezember 2012 um 12:18 Uhr

Ich habe bei mir auch schon eine Weile ein DS110j im Einsatz und bin auch sehr zufrieden mit dem Gerät.
Und was ich als sehr positiv bemerkt habe, obwohl mein Modell ja nun schon nicht mehr das jüngste ist, wird es immer noch mit neuen Firmware Versionen versorgt, wie alle anderen neuen Modelle auch. Sehr löblich von Synology.

Mike 8. Dezember 2012 um 12:19 Uhr

Was ist denn hier jetzt die Definition von Cloud?

Auf meinem NAS hab ich ZFS als Dateisystem, damit Rechteverwaltung, Versionierung und Checksums. Das ganze ist via HTTP und SFTP verfügbar, wüßte aber nicht, was daran so “special” ist, dass man es Cloud nennen könnte.

Für Textdokumente/Bilder auch mobil super, aber für größere Uploads sind die ~120kb/s bei DSL16k einfach nicht tauglich.

keamas 8. Dezember 2012 um 12:32 Uhr

@mike
Was genau setzt du da ein ? Kannst du syncen mit der lösung ?

Mike 8. Dezember 2012 um 12:50 Uhr

@keamas,

ist ein NAS von Thecus mit ein paar inoffiziellen Modulen und Kernelerweiterungen(alles im Forum zu finden).

Meine Linux-Kisten mounten das NAS via SSHFS, das Macbook via AFP und Windows via SMB. Dazu CalDev und WebDAV. Syncen, kommt drauf an, was man drunter versteht? Automatischer Abgleich geht, mag ich persönlich aber nicht und mache das lieber on-demand. Unter Android nutz ich den SolidExplorer für Zugriffe.

Es gibt auch OwnCloud für das NAS, hab ich aber selbt noch nicht getestet.

Ralf 8. Dezember 2012 um 12:56 Uhr

Cashy – Stopp – Da ist nen inhaltlicher Fehler in deinem Text.

Ich selbst hatte die DS211+ für mehr als ein Jahr, habe sie gestern ausgetauscht gegen eine DS713+.

Es gibt massive unterschiede zwischen den von dir zitierten NAS Systemen.

Ich hatte bis vor einer Woche eine äußerlich mies verarbeitete DS 213+ bei mir zu Hause, dachte die sei die Alternative zur DS21+

Folgendes gilt es zu beachten.
DS71X – laufen mit Atom Prozessoren -> flexibel ohne Ende, besonders was Fremdsoftware wie PLEX betrifft.

DS211+ läuft mit ARM – Prozessor, ist super im idle Modus, aber für mich war die DS211+ zu langsam.

DS213+ läuft mit POWER-PC, super Performance ! aber – das Baby hat durch den Prozessor das Problem, dass es viele Drittanbieter Dienste nicht gibt.

Bei einem Preisunterschied zwischen DS713+ und D213+ von ca. 90,- lohnt es sich doch gleich die DS713+ zu nehmen -> ich wollte halt gern USB 3.0 haben.

Wenn wir schon bei Empfehlungen sind.

Ich hatte früher im NAS (ds211+) Seagate Barracuda green 2 TB zu laufen, leider aus der Problemserie, bei der die Firmware auf die Platte outgesourct wurde – > das war wirklich schlecht, zudem sind sie laut.

Als ideale Datengrab Platte möchte ich euch die WD RED´s ans Herz legen, bei mir gerade 2* 3TB … laufen super leiser, dass NAS ist gar nicht mehr zu hören.

MFG

Christian 8. Dezember 2012 um 12:58 Uhr

@Manuel: ich habe da ca. 60GB an Daten drauf liegen.
Davon 40GB an Fotos, gerade diese werden in der Anfangszeit oft verändert, also JA; ich habe Sachen geändert und gelöscht!

Roger 8. Dezember 2012 um 13:08 Uhr

@Christian: Vermutlich hast du dich beim DSM nicht mit dem User angemeldet, den du bei der CloudStation verwendest. Man findet im Papierkorb immer nur seine “eigenen” gelöschten Dateien.

Nick 8. Dezember 2012 um 14:47 Uhr

Enzig das androis app passend zur Cloudstation ist faktisch unnutzbar, da es zum einen nicht alle Dateitypen synct und man den Speicherort nicht ändern kann.

coriandreas 8. Dezember 2012 um 15:34 Uhr

Kann man denn diese NAS-Station direkt mit einem Fritz-Box-Router verbinden oder braucht man zwingend einen PC/Mac dazwischen? Danke!

caschy 8. Dezember 2012 um 15:50 Uhr

Kann auch an den Router

nobodydn 8. Dezember 2012 um 17:19 Uhr

@Cornel:
Ich habe auch die DS212j. Habe einen Arbeits-PC und einen Media-PC (am Fernseher) mit LAN Kabel über die FritzBox daran angeschlossen. Zudem noch 2 Android Geräte mit WLAN.
Bin super zufrieden mit dem Teil. Die CPU geht zwar gelegentlich schon mal gegen 100%, aber der RAM war noch nie über 50%.
Die Investition in die DS 212j kann ich nur empfehlen!

Gruß
nobodydn

Juergen 8. Dezember 2012 um 17:29 Uhr

Hier etwas Aufklärung speziell zu den DS2xx Modellen….
DS213+ (2-Bay; PowerPC Dual Core Prozessor mit 1,066 GHz; 512 MB RAM) – Neu!
DS213 (2-Bay; ARM Single Core Prozessor mit 2,00 GHz; 512 MB RAM) – Neu!
DS212+ (2-Bay; ARM Single Core Prozessor mit 2,00 GHz; 512 MB RAM) – Auslaufmodell
DS212 (2-Bay; ARM Single Core Prozessor mit 1,60 GHz; 256 MB RAM) – Auslaufmodell
DS212j (2-Bay; ARM Single Core Prozessor mit 1,2 GHz; 256 MB RAM) – Auslaufmodell

Im Grunde wurde die alte DS212+ zu DS213 umbenannt. Softwareseitig hat man dann aber ein paar Limitierungen eingefügt, die aber kaum eine Rolle spielen (man möge diese beiden Modell auf der Synology Webseite über “Produkte vergleichen” vergleichen):
http://www.synology.com/products/compare_spec.php?lang=deu&product_id_list=109%2C108%2C89#compare_show_top

Die 213er Reihe ist vor ein paar Monaten neu aufgelegt worden. Neu ist auch, dass wieder zu den PowerPC Prozessoren gegriffen wird. Das gab es früher bereits, aber dann wurde bei Synology mehr auf die ARM Modelle gesetzt.
Man sollte sich nicht täuschen lassen, der Dual Core PowerPC mit nur 1 GHz ist teils deutlich flinker als der Single Core ARM Prozessor mit 2 GHz. Insbesondere wenn mehr zu tun ist, merkt man den Vorteil des Dual Core. Die Fließkomma-Einheit im PowerPC hilft in einigen Bereichen auch deutlich (Thumbnails erstellen,…).
Bitte nicht nur von den GHz blenden lassen. Man kann einen ARM Prozessor nicht direkt mit einem PowerPC Prozessor vergleichen (Äpfel vs Birnen).

Ich denke mit den günstigen “j” Modellen kommt man nicht weit. Mag es am Anfang reichen (Datengrab und DLNA/UPnP Streaming Server), wird man schnell weitere Funktionen nutzen wollen und dann stößt man schnell an die Grenzen (in der Regel haben diese nur 128 oder 256 MB RAM und es ist der schwächste Prozessor in der jeweiligen Reihe verbaut).

Zur oben genannten Aussage das vieles nicht auf den PowerPCs läuft, auf den ARM und x86 Modellen (Intel Atom,..) aber schon:
Ja, es gibt einige Anwendungen die nicht oder noch nicht für den PowerPC verfügbar sind.
Ich denke mal eines der prominentesten Vertreter dieser Art ist “Zarafa” (Groupware-Lösung mit E-Mail, Kalender/Kontakt/Aufgabenverwaltung und optionalem Exchange Active Sync (EAS) für das eigene Smartphone). Das Exchange Active Sync Modul ist in PHP umgesetzt und das wäre auch bei den PowerPC Modellen kein Problem.
Generell dürfte alles was mit Java (3rd Party Addon zur Installation von Oracle Java SE Embedded verfügbar…wie auch für die anderen) und PHP zu tun hat laufen.
ownCloud (PHP) läuft als Alternative zum offiziellen Synology Cloud Station beispielsweise auf allen Systemen, egal ob PowerPC, ARM oder x86 (Intel Atom,…).

Für weitere Informationen würde ich neben der offiziellen Synology Seite das deutschsprachige Synology-Forum (http://www.synology-forum.de/) empfehlen.

Manuel S 8. Dezember 2012 um 18:31 Uhr

Habe die etwas ältere DS211j und die läuft super.
Leider sind die beiden 2TB Platten bald voll. Naja, auf jeden Fall sind die Synology Geräte äußerst praktisch was das einspielen bzw. die Auswahl an Erweiterungen angeht.
kann ich nur empfehlen.

Hier in den Kommentaren wurden ja einige Platten vorgeschlagen, die ich mir mal für mein nächstes Upgrade genauer anschauen werde.

Christian 9. Dezember 2012 um 04:59 Uhr

Leider ist das Upgraden der Platten nicht mehr ganz so einfach wie bei den Single Bay Modellen. :(
Da konnte man die Platte (am PC) 1:1 auf die größere spiegeln, die Partition am Schluß anpassen und alles lief ohne Probleme weiter.
Dieses dämliche SHR Dateisystem bekommst du unter Linux nicht mal sauber gelesen. :(

Volker 9. Dezember 2012 um 07:27 Uhr

wo soll denn der Unterschied zu einem normalen share sein? Da kann ich doch auch von allen Clients drauf zugreifen.

waltasar 9. Dezember 2012 um 13:02 Uhr

@manuel
warum lässt du noch boxcryptor laufen, wenn du doch die cloud nach hause verlagert hast? hab ich irgend ein besonderes argument übersehen?
lg

Manuel Lang (@TheMaGnaL) 10. Dezember 2012 um 18:37 Uhr

@waltasar
Ich finde generell, dass verschlüsselte Daten besser sind als offene, egal wo sie lagern. Letztendlich könnte auch jemand in meine Bude einbrechen und das Ding zocken…
Und im Synology NAS sind die einzigen Ordner die man eben nicht verschlüsseln kann die im Home-Verzeichnis der Benutzer, wo eben auch der Ordner der Cloudstation liegt.
Ist also nur eine Vorsichtsmaßnahme.

Stefan 16. Dezember 2012 um 12:27 Uhr

Hallo,

stimmt es, dass die von Synology angebotenen Cloud-Lösung nur in der Lage sind bestimmte Dateitypen zu synchronisieren? Ich liebäugle mit der Anschaffung, habe aber in den Google-Play bewertungen und in der Hilfe der App “DS File” die Bemerkung gefunden, dass man dort beschränkt werde.

Synchronisiert die Synology-App des Weiteren auch die aufgenommenen Bilder automatisch in die Cloud, genau wie es Dropbox macht (nenn sich dort “Kamera-Upload”)?

Ist das NAS darüber hinaus auch dafür geeignet einen Subversion-Server für die Bereitstellung einer Versionskontrolle o.Ä. zu hosten?

Besten Dank für die Beantwortung der Fragen!

Christian 16. Dezember 2012 um 13:31 Uhr

@Stefan: geh mal bei Synology auf die Homepage, dort steht welche Plugins (auch MASSIG von Dritt-Herstellern) angeboten werden, ich meine da mal was von SVN gelesen zu haben.

Standardmässig ist bei der CS eine maximale Dateigröße angegeben, diese kann man aber manuell hochdrehen. Davon daß nur bestimmte Formate abgeglichen würden habe ich noch NIE was gehört.

Mal davon abgesehen hat die DS File App nicht viel mit der CS zu tun.

Stefan 16. Dezember 2012 um 13:59 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort.

Wie heißt denn die App die dann die CS auf das Smartphone bringen würde?

Ich finde nur DS File, DS Foto, … aber nichts cloudartiges?

Grüße
Stefan

Manuel Lang (@TheMaGnaL) 18. Dezember 2012 um 14:09 Uhr

@Stefan:
DS File kann sich auch mit der CloudStation verbinden.

Christian 18. Dezember 2012 um 16:32 Uhr

@Stefan: ich denke nicht daß es Sinn machen würde eine Lösung wie die CloudStation 1:1 auf ein Smartphone zu übertragen.
Bei mir liegen da z.Zt. 60-70GB in meiner Cloud, das muss ich nicht auf dem handy haben. :)

Oder wie genau hattest du das gemeint?

Stefan 18. Dezember 2012 um 16:42 Uhr

Hallo Christian,

also ich würde es so haben wollen, wie es bei Dropbox implementiert ist.

Auf allen Windows-PCs gibt es eine Bibliothek. Alle Dateien (*.*) die in dieser Bibliothek sind werden automatisch zwischen den Rechnern synchronisiert.

Grundsätzlich kann ich auch alle Daten aus meiner Cloud per Smartphone erreichen, dort muss ich aber explizit auswählen welche ich haben möchte. Hier findet also keine automatische Synchronisierung statt, mit einer Ausnahme:

Alle Fotos die ich mit dem Smartphone gemacht habe, landen automatisch auf meinen Windows-Rechnern!

So würde ich das gerne auch mit der Synology-NAS verwenden.

Christian 19. Dezember 2012 um 06:21 Uhr

Bis auf das Foto Upload wird das doch längst über DS File erledigt.
Damit kam man ja schon immer auf die komplette DS, somit natürlich auch auf den CS Ordner.
Und für den Foto Upload gibt es masssig Tools die sowas erledigen können. z.B. Folder Sync.

michael 20. Februar 2013 um 17:33 Uhr

bin eben auf deinen artikel hier gestoßen. habe seit kurzem auch eine DS213+ und möchte auch eine Disk Station betreiben. meine frage wäre nun: in der client software gebe ich den hostname an, unter der die Disk Station erreichbar ist. Das ist ein meinem Fall ein DynDNS Anbieter, der meine Home IP maskiert. Wenn ich aber zuhause im (W)LAN bin wäre es ja nice, wenn die Clientsoftware dann nicht den Umweg übers Internet nimmt, sondern sich mit der internen IP der Disk Station verbindet. Ist das möglich?

Christian 20. Februar 2013 um 18:03 Uhr

Das macht die schon von selbst.

Santo 24. Juni 2013 um 09:55 Uhr

Hallo,
ich habe eine DS213 und die Cloud soweit eingerichtet.
Nun habe ich 2 Sachen bei denen ich mich über Feedback freuen würde.
Caschy schrieb oben ….um Gruppenordner zu synchronisieren….
a) Ich denke, das ist ungefähr das, was ich machen will. Mir ist aber nicht klar, wie ich mit mehreren Rechnern ein Verzeichnis in der Cloud einbinde/synchronisiere.
Also: Auf 4 Rechnern mit 2 unterschiedlichen Usern sollen diese gemeinsam mit Daten in einem Verzeichnis arbeiten.
Dies intern im Netz als auch extern über Internetzugriff.
Wenn Daten verändert werden sollen diese auf allen Rechnern automatisch aktuallisiert werden. Dabei stellt sich dann auch die Frage was passiert wenn User A und User B offline etwas verändern. Was mach die DS dann, wenn diese wieder online zum Synchronisieren sind?
b) W7 & Vista gehen mit dem Cloud-Client einwandfrei, XP-PC erzählt mir immer was von “Netzwerkverbindung überprüfen” obwohl alles läuft (Web-Access/FTP-Access auch auf DS und die anderen Rechner haben auch problemlos connect).

Besten Dank und beste Grüße

Santo

Mav 24. September 2013 um 00:43 Uhr

Ich hab eine DS212j mit 2 Volumes zu je 2 TB (also kein RAID). Ich schaufel jede Nacht automatisiert mit SyncToy Daten von meinem Desktop PC auf’s Volume1 und jeden Morgen nochmal ein Backup dieser Daten von Volume1 auf Volume2. Somit habe ich die Daten 3 mal vorliegen.

Nun möchte ich diese Daten zusätzlich auch auf einen dedizierten Server mit genug HDD Platz syncen, damit ich also auch außer Haus eine Sicherung habe. Kennt ihr gute Tools, die genau dies so tun, so dass ich SyncToy ersetzen kann?

Also ein Tool für beides: auf die Synology und auf den dedizierten Server (per FTP, WebDAV oder besser SFTP oder ähnliches wäre okay).

Mav 24. September 2013 um 00:46 Uhr

Selbstantwort: werde wahrscheinlich ownCloud auf meiner Synology DS und auf meinem Server probieren. Aber evtl. kennt ja noch jemand gute Alternativen, ohne jetzt ownCloud auf allen 3 Maschinen (Desktop PC, Synology DS, ded. Server) laufen lassen zu müssen.


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