Ausgepackt: NAS Synology DS 710+

17. April 2010 Kategorie: Backup & Security, Hardware, geschrieben von: caschy

Da komme ich aus Berlin nach Hause und wäre fast umgefallen, als ich mein Arbeitszimmer betrat.Da dachte ich echt, dass die Post sich in meiner Abwesenheit hier heimlich eingemietet hat.Berufliche und private Pakete. Puh. Naja, ist ja Wochenende und da packt man ja nur die privaten Pakete aus. Mit dabei: eine Teststellung aus dem Hause Synology. Genauer gesagt die Synology DS 710+. Also ein NAS – bin ja eh großer Fan von Network Attached Storage-Lösungen.

Natürlich werde ich euch keinen Testbericht schreiben. Zumindest jetzt noch nicht. Hardware kann man nicht durch blankes Auspacken testen. Man muss sie nutzen, sie dem Alltag aussetzen. Deswegen mal kurz die technischen Daten und der erste Auspackeindruck.

Die technischen Daten der Synology DS 710+:

CPU: Intel Atom 1,67 GHz (Pineview!)
RAM: 1024 Megabyte
Festplattenunterstützung: 3,5″ SATA(II) X2 oder 2,5″ SATA/SSD X2
Externes HDD-Interface: USB 2.0 port X3, eSATA port X1
LAN: Gigabit X1

Soviel zum groben Umriss. Ich habe die Synology DS 710+ erst einmal ausgepackt und zum Test mit einer S-ATA-Platte bestückt, die ich hier noch rumliegen hatte. Leider hatte ich nicht noch mehr Platten hier, aber das ist das Problem, wenn man, wie ich, momentan drei NAS-Geräte im Haus hat, die bereits insgesamt 8 Festplatten im Test haben (2,2,4).

Die Installation:

Die Synology DS 710+ bringt Software mit, die unter Mac OS X und Windows lauffähig ist. Sehr gut. Zuerst musste die Firmware auf die Platte gespielt werden. Dies geschieht mit der erwähnten Software.

Danach kann man sich in der Verwaltung austoben. 1000 Punkte, aber alles sehr übersichtlich.

Das Ding kann wirklich so ziemlich alles, was der Mensch im Home Office oder im professionellen Umfeld braucht. Und natürlich noch viel mehr.

Traurig: ich muss wieder übel herum frickeln, damit ich die Logitech Squeezebox nutzen kann. Das ist aber nicht die Schuld von Synology, sondern von Logitech und ihrer Software. Die Squeezebox will keinen iTunes-Server annehmen oder DLNA – man will das eigene gekochte Süppchen auslöffeln. Nachtrag: sehr gut, gerade gesehen, dass auf der Firmware-Page seit gestern ein Squeezebox-Server zu haben ist. Juhu!

Erster Eindruck:

wertig verarbeitet
leise
einfach zu bedienen
gut designte Ajax-Weboberfläche

Die Hardware von NAS-Geräten ist aufgrund gestiegener Anforderungen längst im Bereich von Home-Servern auf Atom-Basis angekommen. Die Features richten sich sowohl an normale Nutzer als auch an Profis. Wahrscheinlich werde nicht einmal ich alle Features nutzen – aber mal testen :)

Aber dazu müssen erst einmal neue Festplatten her. Puh. Ich werde die Synology DS207+ testen und natürlich hier im Blog die Testberichte einstellen.

Abschließende Info: für das Testen bekomme ich keinen Cent. Ich selber habe direkt auf der CeBIT explizit nach dem Gerät gefragt. Warum ich das erwähne? Viele Blogger fragen mich, wie man an Geräte oder Software kommt. Ganz einfach: fragen. Kostet nämlich gar nichts. Mehr als ein “Nein” könnt ihr nicht bekommen.

Ach ja: falls ihr Fragen zur Synology DS710+ habt, dann schreibt mir einfach in die Kommentare. Die Kiste steht nämlich gerade auf meinem Schreibtisch. Eben weil sie schön leise ist, nicht wie mein Netgear ReadyNAS Duo 2150, welches in der Abstellkammer vor sich hin arbeitet. Vielleicht sollte ich mal einen neuen, ruhigeren Lüfter einbauen.

Gehabt euch wohl – schickes Restwochenende wünsche ich euch – ich muss morgen Nachmittag wieder den PC-Doktor spielen :)

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Über den Autor: caschy

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