Anleitung: Synology NAS mit verschlüsselter Cloud-Synchronisation

19. März 2015 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Mit der Version 5.2 des DiskStation Managers hat Synology die Verschlüsselung bei der Cloud-Synchronisation eingeführt. Seit längerer Zeit kann man beispielsweise Inhalte von Dropbox, OneDrive oder Google Drive synchronisieren, seit der Version 5.2 ist dies auch verschlüsselt möglich. Dem Nutzer stehen hier mehrere Optionen zur Verfügung. Entweder er synchronisiert lediglich Cloud-Änderungen auf das NAS, NAS-Änderungen in die Cloud – aber auch das bidirektionale Synchronisieren ist möglich.

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Richtet man auf der Oberfläche unter dem Punkt Cloud Sync die Synchronisation bei einem beliebigen Dienst ein, der vom Synology NAS unterstützt wird, dann hat man ab Version 5.2 nun auch die Möglichkeit, Inhalte zu verschlüsseln, bevor diese in die Cloud wandern. Lege ich beispielsweise Bilder auf mein NAS, um diese zu Dropbox oder OneDrive zu schieben, so landen diese lediglich verschlüsselt in der Cloud, sind aber weiterhin direkt über das NAS lesbar – und von einem auf das NAS zugreifenden Rechner natürlich auch. Das Ganze ist kein Hexenwerk und in wenigen Schritten erledigt.

– Cloud Sync über das Synology NAS aufrufen und gewünschten Dienst hinzufügen. Die Autorisation erfolgt über OAUTH.

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– Namen für die Synchronisationsaufgabe vergeben und einen lokalen, auf dem NAS befindlichen Ordner angeben, über den die Synchronisation ablaufen kann. Hier lässt sich ebenfalls auswählen, wie die Synchronisation vonstatten gehen soll. Bidirektional (hierbei werden die Änderungen in beide Richtungen synchronisiert) – oder eben nur in die Cloud oder aus der Cloud.

Screenshot 2015-03-19 um 14.29.06– Hat man dies erledigt, so kann man anschließend anhaken, dass man verschlüsseln möchte. Hat man den Haken gesetzt, so wird noch ein Passwort zum Entschlüsseln vom System angefragt.

Screenshot 2015-03-19 um 14.29.18Sollte man auf Nummer Sicher gehen wollen, dann kann man nach der Einrichtung im Reiter Einstellungen den Schlüssel exportieren.

Screenshot 2015-03-19 um 15.50.37Entschließt man sich für die bidirektionale Sicherung, dann sieht das Ganze beispielsweise so aus: Über die Cloud hochgeladene Dateien bleiben weiterhin unverschlüsselt und sind überall sichtbar. Dokumente, die über das NAS in die Cloud verschoben werden, sind in der Cloud verschlüsselt und können nicht eingesehen werden. Lokal auf dem NAS verbleiben die Dateien allerdings unverschlüsselt.

Anmerkung: dieser Beitrag wurde mit einer Betaversion des DiskStation Managers erstellt, sollte sich in einer kommenden Finalversion etwas ändern, so wird dieser Artikel noch um momentan fehlende Informationen ergänzt.


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