Kurzfilm Sintel: von einer Freundschaft zwischen einem Drachen und einem kleinen Mädchen

Nach langer Zeit mal wieder ein Kurzfilm. Es geht um ein kleines rothaariges Mädchen, welches eine Freundschaft mit einem kleinen Drachen pflegt. Nun ja, ich habe auch eine rothaariges weibliches Wesen bei mir – die hat aber keinen kleinen Drachen, die ist selber ab und an mal einer. Spaß beiseite: wunderbarer Kurzfilm mit traurigem Ende (fast so traurig wie World Builder!). Nehmt euch die 15 Minuten ruhig. Realisiert wurde der Film mit dem Open Source-Programm Blender (was nicht heißt, dass die Produktion nichts gekostet hat). Gefunden übrigens bei Minds Delight.

Weitere sehenwerte Kurzfilme: Armut kennt viele Geschichten, Schockvideo vs. Botschaft, Unfall wegen einer SMS, A thousand word, Sunshine & Legacy, ArkA short love story.Außerdem: Kurioses (12345678), Lustiges (12345678), Nachdenkliches (12345)  oder einfach nur gut gemachte Werbung (123456).

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

26 Kommentare

  1. Ich fand den Film so genial, hatte auch die „Status-Seite“ des neusten Blender-Machwerks als Startseite, weil ich auf jedenfall einer der ersten sein wollte, der das Ding sieht…

    Richtig genial ist übrigens der Download in 2048×872 px – herrlich detailliert.

    Die Kritiken halten sich bei den meisten anderen Foren allerdings in Grenzen, zumal hier immer wieder Pixar als Referenz genannt wird.

    Vielleicht sollte man erwähnen, dass hier gar nicht versucht wird, Pixar zu imitieren sondern mit Opensource qualitativ aufwändiges Zeugs zu machen. Und das Ziel haben die Jungs und Mädels bei Blender.org garantiert erreicht.

  2. DonHæberle says:

    Hatte den Filme bereits letzte Woche schon gesehen und kann meinem Vorredner nur beipflichten: Die zahlreichen Vergleiche mit professionellen Kinoproduktionen sind in der Tat nicht ganz fair und ich weiß auch nicht, warum Leute, die nicht einmal Ahnung von der Materie haben, immer alles gleich so schlecht reden müssen (Minderwertigkeitskomplexe‽). Man sollte auch einmal das Ergebnis zu würdigen verstehen und nicht immer übertrieben hohe, unrealistische Ansprüche stellen. In Anbetracht der Voraussetzungen ist das Ergebnis eine gnadenlos beeindruckende Meisterleistung.

  3. Irgentwie traurig der kurzfilm….
    Aber geil gemacht…

  4. Schon ein Paar Tage alt der Film. Aber echt geil der Film. Zwar sehen die Haare nicht so echt aus wie in Final Fantasy aber können sich trotzdem sehen lassen. Aber generell finde ich Final Fantasy reeller.
    Trotzdem echt sehr gut gelungen das Teil. =)

  5. Ein super Film! Allerdings in der Tat sehr traurig.

  6. Super Film, aber ich find’s echt kacke, dass du vorweg geschrieben hast, dass es ein trauriges Ende gibt… Hätte ich das nicht gewusst, wäre der Film sicher noch 10× eindrucksvoller gewesen.

  7. Ich finde den Film (wie auch schon „Big Buck Bunny“ und „Elephants Dream“) wieder mal super gelungen, und auch die Geschichte hat das gewisse „etwas“.
    Dass der Film traurig endet, kann ich so nicht teilen. Der Effekt war sicherlich mit der Szene so geplant, aber ich sehe diese Szene noch nicht als Ende.
    Und ob man die Protagonistin wirklich als „kleines Mädchen“ bezeichnen kann?

    Gruesse, Stefan

  8. JürgenHugo says:

    Oh jeh! ich hab mir die 270 MB gleich beim Erscheinen runtergeladen. Und abgespeichert – und noch gaanich angeschaut.

    Muß ich doch später mal machen – trauriges Ende hin oder her… :mrgreen:

  9. OT:

    @Caschy: Was für ein Plugin hast du für „Ähnliche Beiträge aus der Kategorie“ im Einsatz? Danke im voraus!

    Gruß Adam

  10. http://www.sintel.org/ – Hier gibts das Video und die Untertitel zum runterladen… in HD… krass wie viel Detail man da rausbekommt… Im VLC müsst ihr aber leider die Untertiteldatei manuell zusätzlich öffnen…

  11. OT:

    @Caschy: Du hast jetzt eine super Position für das Facebook-Plugin gefunden. So gefällt es mir besser. Gut gemacht!

    Gruß Adam

  12. Ich find den Film story-technisch nicht so gut. Und auch die Qualität der Animationen schwankt ziemlich stark. Vieles sieht sehr gut aus (respekt!), einiges dagegen ziemlich lieblos =/

    Trotz allem: toll, was man mit OSS bewerkstelligen kann!

  13. Das darf doch wohl nicht war sein!
    Ich freue mich schon seit langem auf den fertigen Film. (hab erst anfang letzter Woche auf der Entwickler-Homepage nachgesehen nur um festzustellen dass er noch nicht raus ist) und jetzt stolper ich hier über den Beitrage, lese ihn in den Glauben „Na wird ja wohl kein Spoiler enthalten“ und dann das!

    Boah, das darf echt nicht war sein. „.. mit traurigem Ende“. Mit der Aussage wurde das Ende ja sowas von vorhersehbar, dass ich es nicht einmal mehr traurig fand, sondern mich schlichtweg nur geärgert habe, dass ich mir den Ausgang der Geschichte am Anfang schon zusammenreimen konnte.

    Was lehrt mich dass? Lesen schadet.

    Ah, dass tat gut. Echtschuldigt, diesen kurzen Ausbruch meiener Frustration. Das hat mich jetzt echt sowas von aufgeregt.
    Und nein ich mache Caschy keinen Vorwurf! Sowas passiert. ist ok, ich bin im Grunde selber dran schuld.

  14. DonHæberle says:

    Merkwürdige Einstellung. Ich schaue mir doch keinen Film an, bzw. lese ein Buch, nur um das Ende einer Geschichte zu erfahren. Es geht doch vielmehr darum, die Geschichte im Gesamten zu erfahren. Ich habe schon eine Menge Bücher gelesen, Filme gesehen und Hörbücher gehört, wo ich den Ausgang kannte. Dennoch hat es mir nie die Spannung genommen, weil man den genauen Verlauf der Geschichte, die Intensionen der Akteure oder auch die Bilder trotzdem nicht kennt und man ja vor allem auch daran interessiert ist. Evtl. solltet ihr eure Einstellung vielleicht mal überdenken? Zu einer Geschichte gehört wesentlich mehr als nur das Ende. Und sie nur darauf zu reduzieren (und den Rest wegzulassen) hört sich für mich so an, als ob hier „Perlen vor die Säue“ geworfen werden.

  15. Es gab doch mal so einen Kurzfilm über einen jungen Mann, Büroarbeiter, der die Frau im gegenüberliegenden Bürogebäude mittels mit dickem Edding auf Kopierpapier geschriebene Botschaften kennengelernt hat. Ich meine, ich habe den Film hier im Blog entdeckt, finde ihn jetzt aber nicht wieder. Kann mir jemand helfen?

  16. @André: Ja, genau. Super, herzlichen Dank!

  17. hab den Film schon vor ein paar Tagen gesehen. Sehr schöne Story, bewegend und wirkt irgendwie erwachsener als viele der Dreamworks/Pixar – Produktionen (ohne das jetzt qualitativ/technisch vergleichen zu wollen).

    Sehr beeindruckend, was da mit Blender und Co geschaffen wurde!

  18. Weiß nicht… ist nett, aber wenn man sich mal anschaut, was so auf Kurzfilmfestivals läuft, dann haut mich das jetzt nicht vom Hocker. Mal abgesehen davon, dass das Ding vor Pathos und Klischees nur so trieft.

  19. Für einen 3D-Kurzfilm eine reife Leistung. Allerdings ist die Story total unausgewogen. Hätte mir auch ein anderes Ende gewünscht. So kann man nur erraten.

    Welchen Kurzfilm ich noch nicht kannte war „Armut kennt viele Geschichten“ sehr nice. Diesen sollte man unseren Nasen in Berlin senden. Tausendfach am Besten, auch wenn ich bezweifel das irgendwer von denen das verstehen wird.

  20. Klasse Film!

  21. @DonHæberle
    Ähm, dir ist aber schon klar das eine Kurzgeschichte wie Sintel nicht mit einer komplexen Geschichte wie z.B. Herr der Ringe verglichen werden darf oder? Sintel geht knapp 12 Minuten (zzgl. 3 Minuten Abspann). Reimt man sich mit dem Wissen aus dem Trailer einen Handlungsverlauf inkl. Animationshighlights zusammen bleibt da nicht mehr viel Spielraum. Das Ende ist hier also geradezu ein essentiel Bestandteil der eigenen Neugier, weil es im Grunde das einzige noch übrige Geheimnis der gesamten Kurzgeschichte ist.
    Und wenn du mich als „Sau“ bezeichnest, weil ich mich an einem Spoiler störe hast du hoffentlich nichts dagegen, wenn ich Personen, die Äpfel mit Birnen oder auch Kurzgeschichten mit ausführlichen Geschichten vergleichen als „Dummschwätzer“ bezichne?

  22. DonHæberle says:

    Wer sich für eine Geschichte nur wegen ihrem Ausgang interessiert und nicht wegen den Inhalten, die sie vermitteln will, der hat sie nicht verdient.

    Hier dient die Geschichte hauptsächlich dazu, die organisatorischen Möglichkeiten einer Open-Source-Infrasturktur aufzuzeigen, die technische Leistung von Blender zu demonstrieren, das Interesse daran zu wecken, die Weiterentwicklung zu fördern und zukünftige Finanzierungen zu sichern:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sintel#Ziele

    Und selbst dramaturgisch ist die Geschichte immer noch reizvoll, wenn man das Ende kennt; wobei das hier wirklich der unwichtigste Part daran ist.

  23. Im Bezug darauf was wichtig ist oder nicht werden wir uns wohl nie einig. Damit wir uns jedoch nicht falsch verstehen: Ich habe nie was gegen das Video ansich geäußert. Mir gefällt es insgesamt sogar recht gut. Aber darf ich micht deshalb nicht an einem Spoiler durch eine dritte Person stören?

  24. Ach noch was: Der einzige der die Geschichte hier auf „nur das Ende“ reduziert hat und uns (meinen Vorrednern und mir) diese Behauptung in den Mund/Text gelegt hat bist übrigens du.