Apple Watch Series 4 ausprobiert

Neben den diesjährigen iPhones hat Apple uns im September natürlich auch eine neue Apple Watch Series 4 präsentiert. Für mich das eigentliche Highlight der Keynote, denn im Gegensatz zu den iPhones hat Apple hier richtig Arbeit reingesteckt und eine runderneuerte Watch geliefert. Die bisherigen Modelle kann man mehr oder weniger als S-Versionen der Ur-Apple-Watch bezeichnen, denn bis auf die Interna hatte man wenig geändert.

Ich habe mir die Uhr mittlerweile selbst beschafft und trage sie seit 21. September an meinem Handgelenk. Ich komme von der Apple Watch Series 2, da ich die 3 nicht wirklich als Revolution sah und LTE für mich kein Must-have ist. Auch in diesem Jahr entschied ich mich deshalb für die Series 4 GPS, ohne LTE. Ich habe eh immer das iPhone dabei.

In den vergangenen Wochen konnte ich mir ein gutes Bild des kleinen Computers am Handgelenk bilden und möchte meine Eindrücke gern mit euch teilen.

Frei nach dem Motto: Größer ist immer besser

Das hat sich Apple wahrscheinlich gedacht und hört nun endlich auf seine Nutzer. Zum ersten Mal seit Erscheinen der Apple Smartwatch baut Apple das Design um. Nicht komplett, aber schon leicht. Die Uhr ist nun nicht mehr wie bisher in 38 mm und 42 mm erhältlich, sondern kommt in 40 mm und 44 mm Größe zu euch. 2 Millimeter die nicht wirklich auffallen, dafür ist die Uhr nicht mehr ganz so dick und sitzt meiner Meinung nach wesentlich besser am Handgelenk. Merkt man direkt nach Ablegen der Series 2 und Anlegen der 4.

Der Hauptgrund für den größeren Body ist das neue, verbesserte und um 30 Prozent gewachsene Display. Nun fast randlos sitzt es in der Uhr und bringt die Inhalte wesentlich größer rüber. Damit einhergehend hat Apple auch direkt zwei neue Zifferblätter für die Uhr vorgesehen, die den Namen Infograph und Infograph Modular tragen und bis zu acht Komplikationen fassen. Kurzum: Ihr könnt enorm viel Informationen auf einen Screen pressen, wenn ihr das wünscht, aber dazu später mehr.

Besitzer der Series 3 oder älter kennen das Problem, dass man mit den eigenen Fingern doch ab und an mal den falschen Knopf erwischt, weil das Display so klein ist. Vor allem beim Sport kann das nervig sein, wenn man bei 180 Puls ist und mal eben einen Titel wechseln will oder anderes. Genau dieses Szenario gehört nun der Vergangenheit an, denn mit dem gewachsenen Display sind auch die Bedienelemente größer und erleichtern die Arbeit auf der Uhr um einiges.

Doch neben dem Display hat sich noch anderes geändert. So ist der Lautsprecher nun deutlich lauter im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen. Auch besitzt er nun einen größeren Lautsprecher-Grill der nun nicht mehr aus einem, sondern aus zwei Schlitzen besteht. Siri, Anrufe und auch die neue Walkie-Talkie-App nutzen den Lautsprecher gut aus. Die Chancen, dass ihr die Inhalte nicht versteht, sind auch bei lauteren Nebengeräuschen um einiges gesunken.

Das Mikro hat ebenfalls den Platz gewechselt und sitzt nun zwischen der digitalen Krone und dem Seiten-Button. Warum das gemacht wurde? Man möchte Rückkopplungen und andere Störungen durch die Lautsprecher vermeiden.

Die Digital Crown wurde entwickelt, um auf der Apple Watch einfach navigieren zu können, ohne dabei das Display zu verdecken. Bei der Apple Watch Series 4 haben wir diesen Mechanismus komplett überarbeitet. Haptisches Feedback sorgt jetzt beim Scrollen für ein präzises, klickähnliches Gefühl.?Die Digital Crown ist eins der komplexesten Systeme, die Apple je entwickelt hat. Bei der Apple Watch Series 4 bekommt sie jetzt noch mehr Funktionen auf deutlich weniger Raum. Insgesamt ist sie 30 % kleiner, hat aber 21 % mehr Komponenten.

Wo wir gerade bei digitaler Krone und Seiten-Button sind. Die Krone ist auch schmaler geworden und gibt nun ein Feedback über die Taptic Engine. Fühlt sich genauso an als wenn ihr an einer richtigen mechanischen Krone dreht. Kann man als Spielerei bezeichnen, finde aber, dass das ein feines und nettes Detail ist, was irgendwie zu einer Uhr dazu gehört. Wer das nicht haben möchte, kann das Feedback auch ausschalten.

Auch der Seiten-Button ist nicht mehr mit dem Vorgänger zu vergleichen, er sitzt nun bündig im Gehäuse und steht nicht mehr so ab wie beim Vorgänger. Hat man im Vorfeld der Präsentation vermutet, dass Apple auf einen Solid-State-„Knopf“ wechselt, wie er auch im iPhone 7 zu finden ist, wird man das wahrscheinlich erst in den nächsten Modellen umsetzen.

Soviel zu den Äußerlichkeiten, die man sieht, wenn man die Uhr am Arm trägt. Doch wollen wir die Unterseite nicht vergessen. Dort befindet sich ein vollkommen neu entwickelter Herzfrequenzsensor, aber dazu später noch etwas mehr. Außerdem ist die Unterseite nun nicht mehr aus Metall wie noch bei den Vorgängern, sondern aus Keramik. Ist hautverträglicher als Metall und auch einfacher zu reinigen. Ob das Ganze anfälliger gegen versehentliche Stürze ist, kann ich nicht sagen und wollte ich auch nicht wirklich ausprobieren.

Wer sich nach dem Lesen der bisherigen Zeilen nun fragt, ob denn da die Armbänder überhaupt noch passen, wenn die Uhr größer geworden ist, den kann ich beruhigen. Ja, es wäre Apple durchaus zuzutrauen, dass man die alten Bänder untauglich macht, aber dem ist hier nicht so. Ihr könnt die bisher gekauften 38 mm und 42 mm ohne Probleme an den entsprechend größeren Uhren benutzen.

Die Series 4 im Alltag

Ich komme von der Series 2 und direkt nach dem Anlegen merkt man, was für Welten zwischen diesen Uhren liegen. Nicht nur was das Aussehen betrifft, sondern vor allem die Performance.

Neuer S4 Chip. Der S4 ist mehr als nur ein Prozessor. Er ist ein Silicon in Package (SiP) mit dem gesamten System auf einer einzigen Komponente. Diese Architektur erlaubt der Apple Watch, beein­druckende Funktionen auf kleinstem Raum auszuführen. Tatsächlich ist die Apple Watch das einzige Produkt weltweit, das komplett auf einem SiP läuft.

Das Herz der Apple Watch Series 4 ist ein Dual-Core SiP, der auf den Namen S4 hört. Dieser Prozessor stellt alles bisher auf Apple Smartwatches dagewesene in den Schatten. Animationen, Apps und die generelle Bedienung des Gerätes laufen butterweich und ich hatte bisher nie den Eindruck, dass der Uhr an irgendeinem Punkt zu wenig Ressourcen zur Verfügung standen und die Smartwatch irgendwo ins Stocken kam. Wenn ich mich da an die erste Apple Watch zurückerinnere, wie Apps da ewig brauchten, um auf dem Bildschirm zu landen. Man hat hier ganz schöne Fortschritte gemacht und ich ertappe mich oft dabei, wieder mehr an der Uhr zu fummeln, als dann doch lieber das iPhone aus der Tasche zu ziehen.

Bis zu 2x schneller. Diese CPU der vierten Generation ist schneller als je zuvor.2 Apps starten schneller und die Performance des gesamten Systems ist deutlich besser.

Probiert doch mal auf der Apple Watch öfter zwischen Apps hin und her zu springen, geht per doppeltem Druck auf die Krone oder über das Dock. Auf meiner Series 2 hatte ich oft das Problem, dass Inhalte nachgeladen werden mussten, komplette Hänger gehörten ebenfalls ab und an zum Alltag. Mit der Series 4 alles kein Problem, da kann man auch mal eine Mail lesen, schnell zu iMessage springen, per Spracheingabe eine Nachricht schreiben und wieder zurück zu Mail und so weiter. Natürlich ist das nicht andauernd der Fall, dass man alles auf der Uhr erledigt. Aber es ist ein Beispiel dafür, wie gut die Series 4 etwas Last wegstecken kann.

Das Betriebssystem – watchOS 5

Man kann viel mit Hardware erschlagen, doch den eigentlichen Hebel bringt fast immer die Software mit. Mit watchOS 5 hat Apple wieder einiges geändert und hat auch ein paar Neuerungen eingebaut, zu denen ich bereits in einigen Artikel informierte.

Für die Series 4 hat Apple wie oben schon einmal erwähnt separate Watch Faces entworfen, neben den Infograph-Zifferblättern gibt es nun ein Voll-Farb-Zifferblatt und Watch Faces mit Nebel, Feuer, Wasser und flüssigen Metall. Bei den letztgenannten sieht man auch Apples Liebe zum Detail, denn die Animationen sind nicht etwa irgendwelche Render, sondern echte Kamera-Aufnahmen der entsprechenden Stoffe.

Doch kommen wir noch einmal zum Infograph, einem Zifferblatt vollgestopft mit Informationen und Komplikationen. Es ist bunt. Sehr bunt und mir persönlich too much. Wenn überhaupt bevorzuge ich die modulare Version, die etwas augenfreundlicher ist. Ich würde mir wünschen, dass man sich ähnlich wie bei dem normalen modularen Zifferblatt für eine Farbe oder Bunt entscheiden kann. Aber das behält man sich bestimmt für zukünftige Versionen von watchOS.

Infograph hat ein weiteres Manko, denn nicht alle Komplikationen unterstützen die neuen Positionen, sehr wenige um genau zu sein. Wenn ihr Drittanbieter-Apps integrieren wollt, kommt ihr um die bisherigen Watch Faces eigentlich nicht drum rum. Finde ich persönlich aber nicht schlimm und wenn man Apple und die Entwickler-Community kennt, wird hier sicherlich schnell einiges nachgezogen. Aber warten wir es ab.

Ich erwähnte bereits, dass ich zu einigen Features von watchOS bereits etwas geschrieben habe, aber meiner Meinung nach gehört es der Vollständigkeit halber dennoch hier rein, auch wenn viele Funktionen nicht Apple Watch Series 4 exklusiv sind aber fangen wir doch direkt bei Apples persönlicher Assistentin an: Siri.

Mit der neuesten Version des mobilen Betriebssystems bekommt die Uhr nun eine Funktion, die Siri beim Anheben der Uhr in Höhe des Mundes automatisch startet. Anheben, los labern und go. Funktioniert mit der Series 4 ganz hervorragend und muss nicht benutzt werden, wir erklärten euch bereits, wie ihr das deaktiviert. Ich persönlich bin mittlerweile Fan davon und sage kaum noch „Hey Siri“ oder drücke lange an der Krone herum. Es vereinfacht viel. Das Sprachfeedback von Siri kann in der Lautstärke eingestellt werden, man regelt es über die Stummschaltung oder aber man schaltet es komplett ab. Jeder wie er mag.

Übrigens funktionieren auch die Kurzbefehle auf der Apple Watch, die ihr unter iOS definiert habt. Damit könnt ihr mit kurzen Phrasen relativ komplexe Dinge ausführen. Wenn ich beispielsweise Siri mit dem Wort „BVB“ konfrontiere, bringt sie mir automatisch das Ergebnis des letzten Spieltags, holt sich die Information aber aus OneFootball und nicht über die normalen Quellen. Wenn die Kurzbefehle komplexer werden, brauch Siri jedoch eine Weile und benachrichtigt euch per Tap an euer Handgelenk.

Neu in watchOS 5 ist auch, dass Benachrichtigungen nun genau wie auch unter iOS 12 zusammengefasst und in App-Bündeln angezeigt werden. Habt ihr gerade 50 Mails empfangen und 20 WhatsApp-Nachrichten, so seht ihr im Benachrichtigungsmenü nun nur noch 2 Items und nicht mehr 70. Per Druck auf die Gruppe klappt diese sich auf und zeigt euch die einzelnen Items an.

Solltet ihr zukünftig einen Link empfangen, dann zeigt euch die Uhr nun eine Vorschau an, ihr könnt mit der Apple Watch Series 4 vor theoretisch auch ohne Probleme eine Webseite lesen, was aber etwas mühsam ist. Das Display ist zwar größer geworden, so groß nun aber auch wieder nicht.

Eine etwas interessantere Sache ist die Walkie-Talkie-App. Hier und da gibt es noch ein paar Verbesserungswünsche, wie beispielsweise die Tatsache, dass man nicht immer für bestimmte ausgewählte Kontakte verfügbar sein kann. Dennoch ist es ein netter Spaß für zwischendurch euren Bekannten eine kurze Sprachnachricht zu senden und auf Antwort zu warten. Ob sich die Sache durchsetzen wird bleibt abzuwarten, aber wenn man in Kolonne unterwegs ist und sich auf der Autobahn fix verständigen möchte, ist das auf jeden Fall eine Alternative. Früher hat man halt einfach ein paar Walkie-Talkies irgendwo mit hingeschleppt. Richtig lustig würde die Sache werden, wenn Apple die App auch für Wear OS anbieten würde. Man wird ja noch mal ein bisschen spinnen dürfen 🙂

Die Apple Watch Series 4 beim Sport

Sport und Gesundheit sind der eigentliche Fokus der Apple Watch. Die Uhr soll euch dabei unterstützen gesünder zu leben und auf euren Körper zu achten. Gerade in diesem Segment baut der Konzern aus Cupertino andauernd neue Funktionen ein, nimmt ständig an Studien teil und sucht sich kompetente Partner, um die Watch so genau wie möglich zu gestalten. Es gibt schon ein paar Beispiele, wo der nun schon länger vorhandene Herzalarm ein Leben gerettet hat.

Für alle, die dieses Feature noch nicht kennen: Ihr könnt in der Watch-App ein paar Einstellungen zur Herzgesundheit vornehmen. Genauer gesagt habt ihr zwei verschiedene Einstellungen zur Hand. Mit der ersten könnt ihr einen Alarm bei zu hohem Puls festlegen. Solltet ihr 10 Minuten lang inaktiv sein und euer Herz schlägt trotzdem schneller als 120 mal pro Minute, dann alarmiert euch die Apple Watch, denn dann muss irgendetwas seltsames in eurem Körper vorgehen. Ein Freund hat beispielsweise einen Herzfehler und für ihn sind solche abnorm hohen Pulswerte bei absoluter Inaktivität keine Seltenheit. Er nimmt dann ein Medikament um wieder „runter zu kommen“.

Die zweite Einstellung betrifft die niedrigeren Schwellwert. Hier könnt ihr das absolute Minimum für euren Puls festlegen, der Standard liegt bei 40 bpm. Sollte euer Puls 10 Minuten lang unter diesen Schwellwert fallen, bekommt ihr ebenfalls eine Meldung und könnt im schlimmsten Fall zügig den Arzt kontaktieren.

Der optische Herzsensor war von Anfang an Teil der Apple Watch. Mit ihm kannst du schnell deine Herzfrequenz messen. Jetzt erkennt er auch, wenn deine Herzfrequenz einen bestimmten Grenzwert unterschreitet, sobald du 10 Minuten lang nicht aktiv warst. Du bekommst dann einen Hinweis, dass deine Herzfrequenz niedrig ist. Dies kann ein Anzeichen für Bradykardie sein und gefährlich werden, wenn das Herz nicht genug sauerstoffreiches Blut in den Körper pumpt.

Kurzer Ausflug zur Herzgesundheit, aber kommen wir zurück zu den Basics. Fangen wir beim normalen Tracking der üblichen Dinge wie Schritte, Treppensteigen und Co. an. An der Genauigkeit hat sich hier wenig geändert, wenn die Uhr entsprechend kalibriert ist, stimmen die Werte meiner Meinung nach ziemlich genau. Ich habe mir die Mühe gemacht und mal über eine Strecke von 250 Metern mitgezählt, die Uhr zeigte mir denselben Wert an. Über den Tag wird es sicherlich zu dem einen oder anderen verzählten Schritt kommen, aber das hält sich, denke ich, die Waage. Dasselbe gilt für die gemessenen Treppen.

Mit watchOS 5 kommt erstmals die automatische Trainingserkennung an euer Handgelenk, eine Funktion die Kontrahenten schon länger anbieten. Wenn ihr einen größeren Spaziergang macht oder Laufen geht, jedoch vergesst, das Training anzuschalten, erinnert euch die Uhr daran. In meinem bisherigen Test fragte die Watch nach gut 800 Metern zu 100 Prozent zuverlässig immer ab, ob ich denn gerade Gehe oder Laufe und ein Training loggen möchte.

Bestätigt ihr das, werden automatisch die bisherigen Informationen zum Training hinzugefügt und ihr befindet euch mitten im Workout. Eine feine Sache, für den Fall, dass man vergisst die Workout-App zu bemühen. Mittlerweile logge ich größere Spaziergänge nicht mehr per Hand, sondern vertraue auf die Trainingserkennung. Bisher lag diese noch nie daneben. Übrigens erinnert euch die Uhr auch daran, das Training zu beenden, falls ihr so damit beschäftigt seid, euch zu erholen.

Die Automatik ist leider nur für bestimmte einfach zu erkennende Workouts verfügbar, Hantelbank-Workouts oder ähnliche Kraft-Trainings müssen vorerst weiter per Hand getrackt werden. Vielleicht kommt ja in den zukünftigen watchOS-Versionen noch etwas dazu.

Seid ihr oft draußen Wandern oder betreibt ihr in eurer Freizeit gern Yoga? Auch dafür hat die Uhr bzw. watchOS 5 nun endlich ein entsprechendes Training parat und trackt eure verbrauchten Kalorien somit wesentlich genauer. Eigentlich schon seltsam, dass das nicht schon viel eher auf der Uhr verfügbar war.

Vor allem die Läufer unter euch werden sich über watchOS 5 freuen, zumindest wenn man statt Runtastic oder ähnlichen Apps lieber auf die Workout-App setzt. Dieses bietet nun endlich auch die Möglichkeit an, eine Pace festzulegen, sogar eine rollende Pace ist möglich. Wenn ihr mal langsamer oder schneller als euer Zielwert seid, benachrichtigt euch die Uhr über den Zustand und ihr könnt die Laufgeschwindigkeit entsprechend anpassen.

Weiterhin gibt der neue Messwert für die Kadenz Auskunft über die Schritte pro Minute, der Normalo liegt zwischen 160 und 170. Behaltet diesen Wert im Auge um einen ausgeglichenen und möglichst gesunden Lauf zu absolvieren. Wer eine zu große Schrittlänge und eine zu geringe Kadenz an den Tag legt (unter 160) riskiert eventuell Verletzungen, denn dann setzt der Fuß zu weit vom Körperschwerpunkt auf. Profis laufen beispielsweise oft mit einer Kadenz von 180 oder mehr. Wollt ihr also beim Laufen schneller werden, dann arbeitet ihr am besten zuerst an der Kadenz, bevor ihr die Schrittlänge in Angriff nehmt.

Auch Schwimmer kommen mit der Apple Watch Series 4 nicht zu kurz, denn der kleine Helfer am Handgelenk ist nach ISO Norm 22810:2010 wasserdicht bis 50 Meter. Apple empfiehlt die Uhr jedoch nicht beim Sport-Tauchen, Wasserski oder bei anderen Sportarten in tiefen Gewässern und höheren Geschwindigkeiten zu verwenden. Wer in ein Fitnessstudio mit entsprechenden Geräten geht, kann auch auf die Connected Gym-Funktion zurückgreifen und die Uhr per Tip mit dem Trainingsgerät verknüpfen.

Kommen wir noch zu einer weiteren neuen Funktion, die euch gegen eure Freunde antreten lässt, den Aktivitätswettbewerben. Ihr könnt eure Freunde über die Aktivitäten-App herausfordern und in einen siebentägigen Wettbewerb gehen. Pro Tag kann man insgesamt 600 Punkte kassieren, einen Punkt pro erreichten Prozentpunkt in den Ringen Bewegen, Trainieren und Stehen. Das heißt ihr könnt im Verlauf der Woche maximal 4.200 Punkte einheimsen und hoffen, dass euer Freund am Ende weniger hat. Sollte das nicht der Fall sein, landet ihr bei einem Remis, bei dem beide den Erfolg für die Challenge erhalten. Nette Sache um sich gegenseitig anzustacheln und gesünder und fitter zu werden.

Achtsamkeit und EKG

Die Apple Watch ist nicht einfach nur eine Smartwatch oder ein Sport-Tracker, sondern mausert sich im Verlauf der Jahre immer mehr zu einem medizinischen Gerät und einem Gadget, welches voll auf eure Gesundheit fokussiert ist.

Mit dem neuen Beschleunigungs- und Gyrosensor kann die Apple Watch erkennen, dass du gestürzt bist. Dann meldet deine Watch einen harten Aufprall, sodass du ganz einfach einen Notruf abgeben oder die Warnung ignorieren kannst. Wenn du 60 Sekunden lang nicht reagierst, wird automatisch ein Notruf gestartet und deine Notfallkontakte werden benachrichtigt.

So gibt es nun unter anderem auch eine Sturzerkennung, bei der die Apple Watch über Beschleunigungs- und Gyrosensor den Aufprall registriert und euch anpingt. Die Uhr fragt euch dann, ob ihr gestürzt seid und wie es euch geht. Solltet ihr 60 Sekunden lang nicht auf die Warnung reagieren, ruft die Apple Watch automatisch den Notruf und alarmiert eure Notfallkontakte. Wenn ihr unter 65 Jahre alt und ein Tollpatsch seid, dann müsst ihr die Erkennung aber erst einmal anschalten. Für die ältere Generation wird die Option automatisch angeschaltet. Übrigens ist die aus den anderen Uhren bekannte Notfall-SOS-Funktion natürlich auch mit an Bord.

Habt ihr auch ab und an einen stressigen Alltag? Ärger im Job, aufmüpfige Kinder und vieles mehr können einen schon an den Rand der Verzweiflung bringen. Um ruhig zu bleiben und wieder runterzukommen können Atemübungen ziemlich nützlich sein, mag komisch klingen, hilft aber wirklich. Die Apple Watch hat dafür schon länger eine separate App an Bord die passenderweise „Atmen“ heißt. Sie unterstützt euch beim richtigen und vor allem ruhigen Atmen. Wer nicht immer die App aufmachen möchte, kann nun auch ein passendes Zifferblatt wählen.

Zu dem neuen Herzalarm habe ich euch weiter oben schon ein paar Zeilen geschrieben, fehlt noch das EKG. Ja, die Apple Watch Series 4 ist in der Lage ein EKG aufzuzeichnen und genau jetzt sind wir nicht mehr bei einer normalen Smartwatch. Doch wie funktioniert das Ganze denn?

Jeder Schlag eures Herzens sendet einen kleinen elektrischen Impuls aus. Um diesen abzufangen, benötigt man Elektroden, die Apple Watch hat zwei davon. Eine Elektrode befindet sich an der Unterseite der Uhr, wo auch der Pulsmesser sitzt. Dort hat die Elektrode ständigen Kontakt mit eurer Haut. Die zweite Elektrode sitzt in der neu konzipierten digitalen Krone. Um ein EKG aufzuzeichnen, müsst ihr nun den „Stromkreis“ zwischen den Elektroden schließen. Dazu nehmt ihr den Zeigefinger der rechten Hand (wenn die Uhr links sitzt) und legt diesen an die Krone. Die EKG-App, die noch nicht verfügbar ist, nimmt nun 30 Sekunden lang den Sinus-Rhythmus eures Herzens auf und speichert diesen in der Health-App. Von dort könntet ihr die Daten als PDF exportieren und eurem Arzt bereitstellen.

Klingt doch ganz gut oder? Da gibt es jedoch einen kleinen Wermutstropfen, denn um dieses Features offiziell in einem Land nutzbar zu machen, benötigt man eine entsprechende Zertifizierung durch die Behörden. Wie sich nach der Keynote im September herausstellte, bekam Apple die FDA-Zertifizierung in den USA erst kurz vor der Vorstellung. Aus diesem Grund gibt es die EKG-App wahrscheinlich auch noch nicht und deshalb wird das Feature auch (vorerst) nicht in Deutschland verfügbar sein. Sobald man die Funktion in den USA nutzen kann, wird man sicherlich auch hierzulande über die Umstellung der Region an die EKG-App kommen. Ich werde es auf jeden Fall für euch testen, wenn es soweit ist. Bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden.

Die Akkulaufzeit

Es stecken eine Menge Features in dem kleinen Gerät drin, die allesamt auch Strom verbrauchen. Da ist es doch interessant zu wissen, wie lange man mit der Uhr so über die Runden kommt. Apple sagt einen vollen Tag lang und legt im gleichen Atemzug die 18 Stunden-Marke vor.

Ich gebe zu, dass ich wohl einer der Nutzer bin, die die Uhr über den Tag stressen. Etliche Benachrichtigungen fliegen ein, Siri hier, Apps da und das obligatorische Workout darf meistens auch nicht fehlen. Mein Tag beginnt um 04:30 Uhr und endet meist gegen 23:00 Uhr. Wenn ich um diese Zeit dann noch einmal auf die verbleibenden Prozente sehe, bleibt meist eine Restladung von 60 Prozent über. Das reicht dann theoretisch locker noch für einen weiteren halben Tag.

Ich bin nicht der Typ, der die Uhr über Nacht trägt, daher kommt das Gerät sowieso jeden Abend auf den Lader. Dennoch muss man sagen, dass Konkurrenten wie die Galaxy Watch von Samsung bezüglich der Akkulaufzeit deutlich besser unterwegs sind, und bis zu drei Tage durchhalten. Sicherlich kann man bei weniger Nutzung auch mit der Apple Watch auf zwei Tage kommen (bei Caschy klappt das meistens), doch in meinem Szenario greift das nicht.

Was viele nicht wissen: Die Apple Watch Series 4 hat 20 Prozent weniger Akku-Kapazität als der Vorgänger und trotzdem kommt man auf dieselbe Laufzeit. Warum hat man also die Uhr nicht einfach so dick gelassen und stattdessen mehr Akku verbaut? Wir werden es nicht herausfinden, wahrscheinlich ist es auch nicht in Apples derzeitigem Interesse mehr als einen Tag anzubieten.

Was die Uhr nicht kann

Die Apple Watch Series 4 kann viel, doch eben nicht alles. Schlaf-Tracking gehört beispielsweise dazu. Macht mir persönlich nichts aus, doch es gehört an dieser Stelle erwähnt, denn der ein oder andere braucht vielleicht genau das. Wer das richtig machen möchte, greift jedoch besser zu Geräten wie Withings Sleep. Solltet ihr davon noch nichts gehört haben, dann lege ich euch Saschas Testbericht dazu wärmstens ans Herz.

Was die Apple Watch außerdem nicht hat, ist ein Always-on-Display. Mit AMOLED und der eigentlich okay-en Akkulaufzeit sollte das theoretisch möglich sein, doch praktisch leider nicht. Ihr kommt nicht drumrum zum Ablesen der Uhrzeit das Handgelenk anzuheben.

Mein Fazit zur Apple Watch Series 4

Ich komme von der Apple Watch Series 2 und bin begeistert von der Series 4. Allein, wenn man das Display und die Performance in Betracht zieht, liegen Welten zwischen den beiden Uhren. Alles was man der Series 4 hinwirft, verarbeitet die Uhr ohne Probleme und zeigt die Inhalte auf einem schönen, großen Display an. Das Redesign war lange überfällig und ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere Apple Watch Series 3-Käufer sich ärgert, dass nicht noch ein Jahr gewartet wurde.

Für mich liefert die Series 4 das beste Gesamtpaket einer Smartwatch und im Zusammenspiel mit dem iPhone kann man damit gut seinen Alltag vereinfachen. Ich habe schon oft gelesen, dass die Apple Watch das eigentliche Argument für einen iPhone-Kauf ist, wenn man ein Android-Smartphone besitzt und auf der Suche nach einer passenden Smartwatch ist. Auch Samsung hat sich mit dem Kappen aller Verbindungen von S-Health keinen Gefallen getan und verliert sicher auch ein paar potentielle Käufer.

Doch auch die Uhr ist nicht perfekt, fehlende Features wie das Schlaf-Tracking und das Always-on-Display und die für viele vielleicht zu kurze Akkulaufzeit könnten vom Kauf abhalten. Der eigentliche Killer wird für viele der Kaufpreis sein, denn die GPS-Version kostet 429 Euro und die Version mit LTE und GPS sogar 529 Euro. Wer jedoch das beste Gesamtpaket haben möchte, wird auch diesen Preis bezahlen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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26 Kommentare

  1. „Die Apple Watch Series 4 kann viel, doch eben nicht alles. Schlaf-Tracking gehört beispielsweise dazu.“

    Natürlich kann sie das, Apple hat das zwar noch nicht als Standard-Feature eingebaut, aber z.B. mit der App AutoSleep klappt das sehr gut.

    Ausserdem merkwürdig…bei einer Restladung von 60% abends reicht dir der Akku nur noch für einen halben Tag? Damit solltest du eigentlich auch noch am nächsten Tag auskommen oder verliert deine Watch so viel Akku über Nacht, also bei mir ist das nicht der Fall (inkl. Schlaf-Tracking). Klingt für mich eher so, dass du deine Watch jede Nacht lädst und es noch nicht ausprobiert hast, wie lange der Akku tatsächlich hält. Bei mir reicht der Akku definitiv 2 Tage, aber ich bin auch nicht wirklich ein Heavy User.

  2. Bedauerlicherweise ist die Watch nirgends auf Lager.
    Bei MediaMarkt 12 Wochen… bald wird die Series 5 vorgestellt

    • Fallst Du in deiner nähe einen Appe Store hast, einfach mal hingehen und fragen ob eine Watch da ist. Bin letzen Donnerstag nach der Arbeit in einen Store und konnte eine mitnehmen.

    • Die Series 5 wird ganz sicher nicht gleich vorgestellt. Und wenn dann wird es, ähnlich wie bei Series 3, eher ein kleineres Update sein. Die Series 4 wurde von Grund auf neu gestaltet und ist auch noch in 12 Wochen ein tolles State of the Art Produkt.

    • Bestell sie doch beim Apple Shop, Lieferung des GPS Modells zwischen 8-12 November das sind vier Wochen.

  3. Ich bleibe dabei – die Apple Watch mag Wear OS in mancher Hinsicht überlegen sein, aber ich finde die Teile hässlich wie die Nacht…

    • Wie alles…Geschmacksache, aber Danke, dass du uns daran teilhaben lässt, wie du die Apple Watch findest. 😀 Und sonst so? Was gibt’s zu Essen heute?

  4. Mir fehlt der detailliertere Blick über den Tellerrand. Was heißt denn Gesamtpaket? Ein direkter Vergleich mit der Galaxy Watch mit dem iPhone würde deutlich weiterhelfen.

    • Den Vergleich kann ich dir liefern: Ich musste letztens zu Android wechseln und hab meine Apple Watch mit der Galaxy Watch abgelöst. Leider wurde ich schon bei der Anzeige der Benachrichtigungen auf der Galaxy Watch enttäuscht, da diese zb bei Whatsapp 1-2 Sekunden brauchen bis sie angezeigt werden. Allein das hat mich schon so genervt, dass ich sie zurückgeschickt habe. Mag kleinkariert klingen, aber wenn ich den Arm hebe und das Display angeht muss dort die Nachricht stehen, das war ich von der apple watch so gewohnt. Android Wear muss einfach demnächst endlich mal abliefern sonst wirds echt traurig. Ich schau mir die kommende Uhr von Huawei als nächstes an.

      edit: hatte die galaxy watch auch mit dem iphone genutzt, die erfahrung ist nochmal deutlich schlechter als mit android.

      • Dankeschön! Das klang in einigen Testberichten zwar deutlich positiver, aber es geht eben nichts über den persönlichen, unvoreingenommen Eindruck.

  5. Ich frage mich immer noch, ob ich die Apple Watch generell ohne iPhone nutzen kann?
    Halt nur für die Einrichtung das iPhone, sonst ohne.

  6. Ich habe mal eine Frage zum Armband. Du hast offensichtlich das „geflochtene“ Armband ist das ok und löst sich nicht während des Tages? Ich würde ja eher zu dem Silikon Armband tendieren aber das geflochtene gefällt mir besser,

    • Das Sport Loop, das du meinst, hat 5 einzelne Klettstreifen. Die AW sitzt damit fest am Handgelenk. Vorteil beim Sport Loop, es ist bequemer zu tragen, da du es flexibel an den Umfang des Handgelenks anpassen kannst.

    • Da löst sich nix. Und ist meines Erachtens deutlich angenehmer beim Tragen und einfacher anzulegen, als das Silikonband.

      • Danke für die Antworten, dann wird es das Sport Loop. Ich dachte ja ich bin gegen Smartwachtes immun, aber die Neue hat es mir echt angetan (habe sie mir mal bei Gravis angesehen).

    • Das geflochtene (wenn man es so nennen kann) ist sehr robust und da löst sich nichts auf. Finde es persönlich auch viel angenehmer während des Sport. Die Reinigung ist etwas „komplizierter“, weil man es nicht so einfach abwischen kann, aber wenn man es in ein Wäschenetz mit in die Waschmaschine gibt dann ist das auch kein Problem. Schon zweimal gewaschen und immer noch aller perfekt.

  7. Ich hatte die Serie 2, jetzt auf die Serie 4 umgestiegen. Und ich bin begeistert!
    Eine klare Kaufempfehlung.

  8. Also ich bin gestern Nachmittag 15 Uhr einfach mal in München in den Apple Store in der Rosenstraße und habe gefragt, welche Series 4 Watches denn zum Mitnehmen da wären…ich hatte dann eine große Auswahl von 40 um 44mm Watches (mit und ohne LTE), sogar die Nike Modelle gab es, nur die Edelstahl-Modelle nicht, und habe mich dann für eine silberne mit Sport-Loop Band entschieden. Danach bezahlt und zu Hause die Bestellung im Apple Onlineshop mit Liefertermin Anfang November storniert. Also wer einen Applestore in Reichweite hat, nachfragen lohnt sich!
    Ich komme von einer Series 3 und bin begeistert von der Series 4….nicht nur die Geschwindigkeit der Watch ist verblüffend, auch das neue Display ist absolut toll. So hätte die Watch von Anfang an sein solle!

  9. Klasse Bericht, sehr angenehm zu lesen keine Frage. Aber das interessanteste Detail: „Mein Tag beginnt um 04:30 Uhr und endet meist gegen 23:00 Uhr.“ Holy moly, kannst du mal ein Bericht dazu schreiben was bei dir so abgeht? 🙂
    Ich wünsche dir viel Spaß mit der Uhr.

    • Dachte ich mir auch, wenn das so weiter geht wird mit 50 Schluss sein, wenn nicht sogar früher.
      Habe letztens meinen Onkel auf die selbe Weise verloren, dass Herz hat irgendwann einfach nicht mehr mitgemacht und mit 47 war dann Schluss.

      Ist es das Wert?

  10. Danke für diesen, ausführlichen, Test. Hilft etwas bei der Kaufentscheidung.
    Jetzt nur abwarten ob es neue iPads gibt und dann entweder oder.

  11. Hallo,

    guter Testbericht bis auf eine Sache die nicht stimmt und bereits angemerkt wurde: Sleeptracking.
    Nutze meine AppleWatch 2 in Verbindung mit AutoSleep und habe wunderbares Sleeptracking. Wüsste nicht was Apple da besser machen kann.

    so long

  12. Kurze Frage, wie sieht es mit der Kratzerempfindlichkeit bei dem Alu-Modell aus?

  13. da habt Ihr euch viel Mühe gemacht, sehr ausführlich, danke

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