Testbericht Huawei P10 lite

10. April 2017 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Normalerweise stellen wir hier im Blog oft Flaggschiffe aus dem Bereich der Smartphones vor. Höher, schneller und vor allem auch teurer. Doch oftmals sind es nicht diese Geräte, die der allergrößte Erfolg einer Firma sind. Denn zwar sind Smartphones im oberen Preisbereich oft mit einem Mehr an Möglichkeiten ausgestattet – doch wenn man diese Möglichkeiten nicht nutzen will, dann sollte man nicht so viel Geld ausgeben.

Heutige Smartphones, die wir als „Budget“ bezeichnen, sind in vielen Belangen schon ausreichend – für viele immer noch zu leistungsstark. Wir haben uns das Huawei P10 lite angeschaut. Das ist quasi der leichte Bruder des Huawei P10 und des großen P10 Plus.

Huawei P10 lite: Unter der Haube

Rein technisch? Huawei setzt auf ein 13,2 cm (5,2 Zoll)-großes IPS FHD-Display (1.920 x 1.080 px, 423 ppi). Das Design der Version in Sapphire Blue hat laut Huawei ein besonderes Extra: Unter dem Glas auf der Rückseite des Geräts ist eine 0,1 mm dünne Effektschicht eingearbeitet, durch die je nach Lichteinfall Reflektionen ähnlich denen von Wellen entstehen. Muss man mögen. Ich hab mich zum Test für das schwarze Gerät entschieden.

Das HUAWEI P10 lite ist mit dem hauseigenen Octa-Core-Prozessor Kirin 658 ausgestattet, verfügt über 4 GB RAM, 32 GB Speicher und ist per microSD-Karte um bis zu 256 GB erweiterbar. Als Betriebssystem kommt Android 7.0 zum Einsatz, dieses wird durch EMUI 5.1 ergänzt. Auf der Rückseite des Smartphones ist ein Fingerabdrucksensor mit Fingerprint 3.0-Technologie verbaut.

Über diese Funktion lassen sich zudem Anrufe entgegennehmen sowie der Objektivverschluss der Kamera bedienen oder auch Fotos in der Galerie durchblättern. Über die Knuckle-Funktion, die erstmals in die lite-Serie integriert ist, können durch einfaches Klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display Screenshots und Videos aufgenommen sowie Apps gestartet werden. Wenn man es kennt und verinnerlicht hat, nutzt man es tatsächlich. Ich zumindest.

Das Huawei P10 lite bietet Nutzern einen 3.000 mAh starken Akku mit Smart Power-Saving 5.0. Er soll sich in 90 Minuten komplett aufladen lassen. Die Kamera des HUAWEI P10 lite verfügt über einige Eigenschaften, die bereits beim HUAWEI P10 zum Einsatz kommen. Mithilfe der 12 MP-Hauptkamera (1,25 µm; f2.2) mit Phase-Detection-Autofokus und Blitz sollen Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen gelingen.

Die 8 MP- Frontkamera verfügt über die HUAWEI Selfie Technologie für das „perfekte“ (es geht auch grotesk) Selbstporträt. Durch eine Vielzahl an Filtern und Fotografie-Funktionen können Nutzer ihre Fotos im Anschluss bearbeiten und sich kreativ austoben, beispielsweise verfügt die Frontkamera des HUAWEI P10 lite über einen Porträtmodus mit Bokeh-Effekt.

Huawei P10 lite: Optik und Haptik

Die erste Berührung mit dem Huawei P10 lite. Als jemand, der bereits das Huawei P10 schon ausgiebig testen konnte, war es anfangs etwas komisch. In Europa gehört das lite eben zur kompletten P10-Reihe, unterscheidet sich aber. Während beim Huawei P10 der Fingerabdrucksensor vorne zu finden ist, ist er beim P10 lite weiterhin hinten verbaut. Auch in Sachen Anschluss kommt das Huawei P10 lite anders daher, statt über USB-C verfügt es über microUSB. Ansonsten besitzt es eine nicht abstreitbare Ähnlichkeit zum P10, ist aber leicht größer.

Es ist solide verarbeitet, erinnert ein bisschen an einen P9- / P10-Mix, allerdings mit einer Rückseite aus Glas. Hier hätte ich persönlich lieber ein anderes Material gesehen, aber dies ist ja nur mein Geschmack. Es liegt dadurch nicht glitschiger in der Hand, ganz im Gegenteil. Ein Handschmeichler quasi. Seitlich rechts  finden wir die Bedienelemente für die Lautstärke und den Power-Button, unten hat man einen Lautsprecher, den microUSB-Anschluss, während sich links der SIM-Schacht befindet.

Dieser nimmt bei DualSIM-Möglichkeit zwei Karten oder eine Karte nebst microSD-Karte auf. Nette Sache, wenn auch ich selber eigentlich nie zu einer zweiten SIM greifen muss – ich kenne aber viele, die dies wertschätzen. Persönliche Meinung: Optik und Haptik gelungen. Mit etwas Übung kann man recht viel mit einer Hand abarbeiten – eine Tatsache, die bei vielen größeren Smartphones ja nicht mehr gegeben ist.

Huawei P10 lite: Display

Das Display wirkt auf mich in Sachen Farbe in der Standardeinstellung gut und ausgewogen. Huawei bietet Nutzern mit anderen Präferenzen über die Einstellungen die Möglichkeit an, selbst an der Farbwärme zu regulieren. Das ist praktisch, ebenso der mittlerweile in EMUI verzahnte Blaulichtfilter, der auf Basis Zeit zuschlagen kann. Den Blickwinkel empfinde ich ebenfalls als stabil.

Wer der Meinung ist, dass Texte auf dem Display mit seinen 1920 x 1080 Pixeln bei 423 ppi zu klein dargestellt werden, der kann die Textgröße in den Einstellungen ebenfalls für sich passend justieren. Es empfiehlt sich eh ein Blick in die Einstellungen, da dort viele Dinge beeinflusst werden können, die sich vielleicht noch eine Ecke positiver auf das Nutzererlebnis auswirken.

Huawei P10 lite: Im Alltag

Tja, wer nutzt so ein Gerät? Der Hardcore-Zocker? Oder der Schnitt durch die Bevölkerung? Fakt ist, dass der Octa-Core-Prozessor Kirin 658 mit seinen 4 GB RAM an der Seite in meinen Alltag nicht schwächelte. Nun bin ich aber auch kein Hardcore-Zocker, habe aber dennoch mal ein paar Spiele ausprobiert. Da muss ich sicherlich keinem erzählen, dass Super Mario Run oder auch ein Billard-Spiel rund laufen.

Aber auch Geschichten wie Asphalt 8, die ich ganz gerne mal zum Testen nutzen, liefen sehr rund, ich konnte also frei von Ruckeleien Highspeed durch Nevada und Co flitzen. Als Alternative macht auch ein Game wie Dirt Xtreme keine Probleme – falls da lieber jemand auf zwei Rädern unterwegs ist.

Ab und an merkte ich zwar minimale Framedrops, aber alles im grünen Bereich bei diesen doch recht einfachen Spielen. Für meine Belange wird es also dicke reichen, da ich nicht der große Mobilspieler bin. Aber gut zu wissen, dass ich locker ein paar Games spielen könnte, ohne dass das Huawei P10 lite die Grätsche macht.

Synthetische Benchmarks habe ich natürlich auch gemacht. Hier zeigt sich dann, dass eben doch kein Prozessor aus einem Flaggschiff verbaut ist, sondern ein etwas genügsamerer. Wie immer habe ich mehrere Benchmarks nacheinander gemacht, da einer alleine nicht reicht – denn die Kisten regeln oftmals runter, wenn sie ordentlich warm werden. Und die Leistung dann zählt letzten Endes.

Während die von mir getesteten Spiele gut liefen, sah es im Slingshot-Benchmark etwas anders aus. Der führt ein Smartphone an die Grenze und letzten Endes konnte man da sehen, wie sich das Smartphone unter extremer Belastung verhält. Und gemessen an den Zahlen sieht man einfach, dass die Werte deutlich unter dem Flaggschiff P10 und unter dem Mate 9 liegen. Logo – das sind andere Preis- und Leistungskategorien, soll aber nicht unerwähnt bleiben. Normale Spielchen laufen gut, wer sich in der Abteilung Hardcore-Zocker sieht, sollte sich anderweitig umschauen.

Ansonsten lief der ganze Spaß recht rund, das System ließ sich flüssig bedienen und machte in meiner Testphase nicht müde. Ich testete eine Zeit lang das nackte System ohne Aufsätze, bevor ich dann mithilfe der Datensicherungs-App von einem Smartphone auf das P10 lite umzog. Da kam dann meine Nova Launcher-Setup zum Einsatz, nebst meinen ganzen Apps. Auch hier: Alles in Ordnung.

Huawei P10 lite: Die Software

Ich schrieb es im Test zum Huawei P10: Ich habe keine Probleme mit der EMUI von Huawei. Ich nutze sie dennoch nicht, da ich auf jedem Smartphone den Nova Launcher mit einem auf mich angepasstem Setup einsetze. Dennoch verliere ich einmal ein paar Worte zur Oberfläche und den Apps. Huawei setzt beim P10 lite auf Android 7.0, EMUI ist in Version 5.1 enthalten.

Ich persönlich mag nacktes Android, finde aber, dass in Sachen Einstellungen und Co. die Hersteller mittlerweile wieder Boden gutgemacht haben. EMUI 5.1 bietet einmal die aus iOS bekannte Ansicht mit allen Apps auf den Bildschirmen, seit dem Mate 9 gibt es aber auch einen App Drawer, der optional hinzugeschaltet werden kann.

Die Einstellungen des Launchers sind für viele Nutzer sicherlich ausreichend. Man kann das Raster anpassen (4×4 und 4×5), dazu gibt es einstellbare Übergänge. Huawei zeigt auch auf Wunsch App-Benachrichtigungen im eigenen Launcher an, eine Funktion, die erst nativ mit Android O eingeführt wird.

Erwähnenswert für alle, die keine Dritt-App in Sachen Fotos nutzen oder gar Google Fotos: Die Galerie-App von Huawei taugt. Ich war ja immer der  Meinung, dass Menschen Dritt-Apps oder so nutzen, aber als ich mal rumgefragt habe, haben viele Menschen, die ich nicht als Tech-Freaks bezeichne, durch die Bank ausgesagt, dass sie die Lösung ihres Herstellers nutzen. Die Huawei Galerie-App funktionierte auch beim P10 lite mit größerem Bestand an Bildern gut und funktionierte „fluid“.

Sie ist auch nicht mehr das, was eine einfache Galerie früher ausmachte: nämlich ein Haufen von Bildern, die man in Ordner stecken konnte. Stattdessen ist man zusätzlich smart. Man zeigt die Location der Bilder an, sofern vorhanden – und sie versucht automatisiert, Ordner anzulegen. Ein Hauch von Google Fotos, allerdings auf dem Smartphone. Im Gegensatz zum P10 fehlt hier aber die standardmäßige Bearbeitungsfunktion, die man in Partnerschaft mit GoPro schafft.

Des Weiteren sind die Produktiv-Apps wie Kalender und Notizen wirklich mal ab Werk brauchbar. War seit dem P10 mal mit den beiden Lösungen unterwegs und habe die Nutzung auch beim P10 lite fortgeführt.

Muss man vielleicht gar nicht erst lange nach Alternativen suchen, wenn man ab Werk Brauchbares vorfindet. Ich kann logischerweise nicht für andere sprechen, aber das darf man ruhig ausprobieren.

Ansonsten bietet EMUI 5.1 auch beim P10 lite wieder einiges – wer die Software bereits kennt, der weiß, dass sie auf allen Geräten fast gleich arbeitet. So wird z.B. bei jeder App gewarnt, die viel Strom im Hintergrund verbraucht. Dann kann man diese kappen.

Machte ich hinterher auch bei einigen, denn alles muss ich tatsächlich nicht immer aktiv haben, Instagram oder meinen Feedreader rufe ich wirklich nur bei Nutzung ab und ich bin immer dankbar für jedes Quentchen, welches ich einsparen kann. Muss man nur schauen, dass man keine wichtigen Apps drosselt, sonst funktionieren diese im Hintergrund nicht. Bei Mail und ähnlichem vielleicht nicht so gut. 

Huawei P10 lite: Die Akkuleistung

Ich habe das Huawei P10 lite als mein Hauptgerät im Rahmen dieses Tests genutzt (ich habe eh immer unterwegs zwei Handys am Mann). Hier habe ich bis auf Bluetooth alles angeschaltet gelassen. Bei moderater Nutzung ohne Gaming bin ich jeden Tag bis in die Nacht hinein mit dem Akku hingekommen – gefühlt bin ich nicht kürzer als beim P10 dabei weggekommen  Ich habe dann aber dennoch immer am Abend nachgeladen, da ich tagsüber ja ohne Anschluss durchbrutzeln wollte.

In Sachen synthetischer Benchmark liegt man ein wenig vor dem Huawei P10. Eine auf die Minute genaue Angabe ist allerdings unmöglich, da so unfassbar viele Szenarien wie WLAN oder mobiler Netzzugang, Signalstärke, automatische Displayhelligkeit, Außenbedingungen, Art der Anwendung und ähnliches mit in die Laufzeit des Akkus fallen. In der letzten Zeit gehen wir hier aber im Blog etwas anders mit Test-Szenarien um, um zumindest etwas konkreter werden zu können.

Wie bei den letzten Tests haben wir einen synthetischen Benchmark hinzugezogen –  in Form der App „PCMark“. Hierbei wurde die Helligkeit manuell auf 50 Prozent eingestellt (was schon viel ist), WLAN war die ganze Zeit über aktiv, LTE auch und die Benachrichtigungen des Smartphones waren aktiviert.

Daraufhin durchläuft der Benchmark verschiedene Alltags-Nutzungsszenarien wie das Betrachten von Bildern und Videos, das Surfen um Web und vieles mehr. Dies spielt der Benchmark-Test so lange durch, bis der vorher vollgeladene Akku auf 20 Prozent runtergefahren ist. Hier ergab sich der Wert von 7 Stunden und 13 Minuten – 433 Minuten. Kramt man sein Schul-Mathe raus auf und rechnet die restlichen 20 Prozent drauf, kommt das Huawei P10 lite auf eine ungefähre Akkulaufzeit 541 Minuten – oder aber auch rund 9 Stunden und 1 Minuten.

Huawei P10 lite: Sonstiges

Telefonieren geht auch, klar. Ich habe das Gerät auch zum Telefonieren genutzt, im Netz von o2. Meine Gesprächspartner hatten nichts zu meckern, ich könnte diese auch gut verstehen. Die Lautsprecher sind brauchbar, besitzen einen warmen Klang, der nicht zu sehr in die Höhen peakt im Bereich bis 75 Prozent. Es ist eine Benachrichtigungs-LED verbaut. Huawei gibt auch ein FM-Radio mit, hierfür muss das mitgelieferte Headset angeschlossen werden.

Huawei P10 lite: Die Kamera

Huawei setzt im P10 lite nicht auf die Leica-Optik, das ist aber kaum verwunderlich. Die Kamera des HUAWEI P10 lite verfügt aber über einige Eigenschaften, die bereits beim HUAWEI P10 zum Einsatz kommen. Mithilfe der 12 MP-Hauptkamera (1,25 µm; f2.2) mit Phase-Detection-Autofokus und Blitz sollen Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen gelingen.

Das klappt auch, doch fand ich, dass die Kamera in einer dunklen Umgebung schneller zum Rauschen neigt. In normalen Lichtverhältnissen (naja, normal im Sinne von: es ist halt kalt, nass und grau im Testzeitraum bei uns) machte die Hauptkamera akzeptable Fotos. Aber klar: Man merkt den Unterschied zu den „großen“ Brüdern schon. Dennoch macht das Huawei P10 lite für ein Gerät dieser Klasse scharfe Fotos mit natürlichen Farben, allerdings sind die Details manchmal verwischt, wenn man in ein Bild zoomt.

99 Prozent meiner Fotos werden aus der Hüfte geschossen, für die anderen 1 Prozent gibt es dann auch noch den Profimodus.  Huawei packt wie üblich wieder ordentlich drauf, hat neben dem Profimodus noch einige Filter parat, die man live auf das Foto anwenden kann. Was ich ebenfalls an der Huawei-Kamera mag: Die Bearbeitungsoptionen. Da kann man noch einiges rausholen, wenn man dies denn möchte. Und für alles andere gibt es Snapseed.

Die Fronkamera ist wieder klasse, die Generation Selfie wird es freuen. Es gibt wieder die Option Perfect Selfie, die die letzte Pore glattzieht. Hier gibt es mehrere Stufen, die bei mittlerer Einstellung ok wirken, man kann das Ganze aber auch – Huawei-typisch – bis ins Groteske ziehen. Wer mag, der kann bei Selfies auch einen Unschärfemodus benutzen, hierbei wird der Hintergrund geblurrt. Das klappt auch meistens ganz gut.

Abschlussfazit zur Kamera? Das Smartphone würde ich mit in den Urlaub nehmen und würde keine Digiknipse vermissen, geschweige denn nutzen wollen. Ich bin bei weitem kein professioneller Fotograf, bin aber mit den Fotos zufrieden. (P10 legt natürlich eine Schüppe drauf, von den Fotos war dann auch meine bessere Hälfte sehr angetan).

Huawei P10 lite: Eine Art Fazit

Das Huawei P10 lite muss man definitiv anders bewerten als ein Flaggschiff für ab 800 Euro. Und das sind ja die Geräte, die ich mir in der Mehrzahl anschaue. Erst einmal muss ich festhalten, dass ich bei Dingen mit „lite“ im Namen immer an nichts Gutes denke. Das hört sich schlechter, abgespeckt an. Das würde dem Huawei P10 lite aber einfach nicht gerecht. Das kostet – einen Preisverfall in naher Zukunft rechne ich mal nicht rein, zwischen 299 und 349 Euro. Dafür bekommt man ein sehr gutes Smartphone, welches sich hinter kaum einem Gerät in der Mittelklasse verstecken müsste.

Ich glaube sogar, dass das Huawei P10 lite für Huawei der wichtigste Start dieses Jahres bisher ist, da in der Preisklasse mehr gekauft wird. Das große Aber ist: Man begibt sich in ein Gebiet, in der auch das beliebte OnePlus daheim ist. Gut für Huawei, dass die die Vertriebswege bei OPO noch nicht so ausgebaut haben, dass man das mal eben beim Elektronikhändler ums Eck oder bei Amazon kauft. Des Weiteren hat man natürlich auch Wettbewerb im eigenen Haus. Eine Ecke schmaler ausgestattet, dafür aber günstiger ist das Huawei P8 Lite (2017)  – und selbst das Honor 8 könnte für viele eine Option sein.

Das Huawei P10 lite ist ein gutes Smartphone, welches aber auch in der härtesten Liga kämpft – der Mittelklasse zwischen 249 und 349 Euro. Da bekommt man mittlerweile die interessanteste und größte Auswahl. Müsste ich etwas am Huawei P10 lite kritisieren, dann wäre dies die nicht durchgezogene Linie in der P10-Familie. Da ist der Fingerabdrucksensor nämlich vorne und USB-C-Programm. Wobei dies Sachen sind, die einen Käufer des Gerätes sicher nicht stören werden.

Persönliche letzte Worte von mir: Ich habe mittlerweile durch andere Launcher keinen Stress mit EMUI, da sind schicke Zusatzfunktionen mit drin, die Standard-Icons gefielen mir aber so gar nicht. Kann man ja zum Glück ändern. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, da hat sich in den letzten eineinhalb bis zwei Jahren in dieser Preisklasse extrem viel getan. Ob die Glasrückseite gefällt, muss jeder für sich entscheiden, ich würde wahrscheinlich zu einem schicken Case greifen. Letzten Endes ist Huawei mit dem Gerät sehr gut unterwegs und zeigt, dass viele Menschen wahrscheinlich keine 500 oder mehr Euro ausgeben müssen.

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