Mixed Reality: Googles Standalone-VR-Headset soll bei der FCC aufgetaucht sein

daydreamvrGoogles Daydream-Plattform ist nicht die einzige VR-Baustelle des Unternehmens. Google soll auch an einem VR-Headset arbeiten, das komplett ohne Smartphone oder PC auskommt. Das bedeutet auch, dass alle Sensoren für die räumliche Erkennung direkt in das Headset integriert sein müssen, für die räumliche Darstellung wird deshalb auch Eye-Tracking genutzt. So soll der reelle und der virtuelle Raum verschmelzen, Mixed Reality ist hier der passende Begriff. Der Unterschied zu Microsofts HoloLens ist dabei, dass nicht die virtuelle Realität in die echte Welt gebracht wird, sondern die echte Welt in die virtuelle.

Teil des Ganzen soll auch Movidius sein, eine Firma, die kürzlich von Intel übernommen wurde. Intel selbst spricht bekanntlich beim Thema VR ebenfalls von Mixed Reality, also einer Mischung aus Virtual Reality und Augmented Reality. Durch die Nutzung der Raumsensoren und des Eye-Trackings können virtuelle Objekte an echte Objekte angepasst angezeigt werden.

Dass Google an einem solchen Headset arbeitet, ist nicht neu, dieses tauchte nun aber offenbar bei der FCC auf. Viel zu erkennen gibt es in den Dokumenten nicht, allerdings wird der Director of Product Management für Googles VR-Gruppe als Kontakt genannt. Aus den Dokumenten gehen lediglich Informationen zu Wireless-Funktionen hervor. Spannende Geschichte, zumal im Juli berichtet wurde, dass Google Pläne in diese Richtung eingestellt hat. Ob und wann man das Standalone-Headset von Google sehen wird? Das steht in den Sternen.

(via Engadget)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. „der reelle und der virtuelle Raum verschmelzen“ – wie bitte? Unter einem Helm der die reelle Welt komplett ausblendet? Schlecht aus dem englischen übersetzt oder Marketing geblubber?

  2. Ja, seltsamer Artikel. Unter „Mixed Reality ist hier der passende Begriff“ hätte ich sowas wie die HoloLens erwartet: Virtuelle Dinge in der Realen Welt – aber doch kein runherum geschlossenes Reingugg-Gehäuse.

    Und den Nachsatz „echte Welt in die virtuelle“ glaube ich nicht, dazu müßte die echte Welt rundherum ja ersteinmal irgendwie aufgenommen werden – womit passiert das hier?

    Die einzige echte Information hier ist daß die Sensoren im geschlossenen Headset statt einem Zusatz-Gerät stecken. Das kann ich überhaupt nicht mit „mixed reality“ in Verbindung bringen. Es ist und bleibt VR.

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