Google stellt Picasa ein – und nun?

artikel_google fotosZig Jahre haben Menschen ihre Fotos bei Picasa eingestellt. Schön sortiert, vielleicht mit Tags und Kommentaren versehen. Mühevolle Kleinarbeit bei vielen. Und nun? Feierabend zum 1. Mai 2016, Google stellt den Dienst ein. Ein absehbares Ende. Bei Picasa tat sich schon lange nichts mehr, der neue Star am Himmel heißt bei Google eben „Google Fotos„. Google interessiert es einen feuchten Kehricht, ob viele Menschen mit Herzblut einen Dienst nutzen. Passt der Dienst nicht in das Portfolio, so wird er rasiert. Die Liste der eingestellten Google-Dienste ist lang und Picasa durchaus eines der populäreren Todesopfer.

Aber das Schöne ist: du weisst mal wieder, wie Google von Kunden denkt. Geht die (Misch-)Kalkulation nicht auf, darf die Karawane weiterziehen. Und wenn wir ehrlich sind: das ist doch das Problem bei vielen von uns. Wir wollen Speicher haben, alles haben – und natürlich alles für lau. Und wenn nicht für lau, dann am besten ganz billig. Daumen drücken und hoffen, dass Dienste wie Evernote, Dropbox und Co den zahlfaulen Nutzer durschschleifen, bezahlt wird von denen, die mehr wollen.

Ein Grund, warum es kaum relevante Fotodienste ausserhalb der großen Halden gibt. Die kleinen Startup-Klitschen haben nicht selten tolle Ideen, bauen ihre ganze Hoffnung aber nicht auf ein langfristiges Geschäft, sondern wollen gekauft werden. Schnell geile Features einbauen, alle Nutzer für lau anlocken und zwei Jahre später den Verkauf an Microsoft, Google, Yahoo, Apple oder whatever melden.

Was ich so ausprobiert habe? Fast alles. Wo bin ich bin meinen Fotos? In meinen eigenen vier Wänden. Echt. Flickr hat ein nettes Angebot, wenn man manuell rumschubsen will, sämtliche Tools für Automatismen, Uploads oder Synchronisation sind in der Summe einfach Schrott, mit dem man keine Zeit verschwenden darf.

Google? Synchronisiert auf Wunsch auch mit dem Dienst Google Fotos – falls ihr dahin umziehen wollt. Ich habe einige wenige Fotos bei Google Fotos liegen. Der Dienst sagt mir fast am meisten zu – wenn auch die Sharing-Einstellungen von Alben von offenbar lobotimierten Entwicklern realisiert wurden. Microsoft OneDrive? X Mal getestet, x mal bei mir durchgefallen. Ist aber eine persönliche Geschichte, wenn man wirklich nach Alternativen sucht, muss man auch den OneDrive in Betracht ziehen, bietet er doch mit dem Tool auf Desktop-Seite eine bequeme Lösung, um Fotos zu synchronisieren.

Apples Fotodienst? Mag ich wirklich, gerade bei Einsatz von iPhone und iPad – hilft mir aber nichts, wenn ich mit dem Android-Smartphone was aufnehme. Wenn Apple da mal in die Richtung entwickelt – gerne. Zahle ich dann sogar für.

photostation

Doch zurück zu Picasa. Mich betrifft der Spaß nicht. Mein Fotodienst heißt weiterhin (!) „Synology NAS“ (beziehungsweise PhotoStation)und da liegen die Fotos echt in Jahresordnern, getrennt nach Event. Reicht uns, ich kann sie am TV betrachten und mobile Apps gibt es auch zum betrachten. Dezentrales Backup? Klar, kann man machen, man kann automatisiert die (auch verschlüsselten) Fotos automatisiert an zig Dienste schicken, auch über das NAS. Hilft allerdings nicht jenen, die nun vor ihrem Picasa-Scherbenhaufen sitzen.

Vorteil ist ja: Wer bei Google Fotos bleiben will, muss nichts großartig anstellen, Picasa ist mit Google Fotos verzahnt. Und auch nach Einstellung von Picasa am 1. Mai 2016 soll es laut Google eine Lösung geben, Tags, Kommentare und Co einzusehen, die ihr in Picasa erstellt habt. Anschauen und löschen: ja – doch keine Neu-Uploads erlaubt. Das Wochenende ist doch eigentlich ein guter Zeitpunkt, mal alles zu sichern, oder? Schaut einmal was ihr wollt. Braucht ihr Picasa? Falls nicht: es gibt Google Takeout. Da könnt ihr sämtliche Fotos herunterladen.

Bildschirmfoto 2016-02-13 um 10.34.57

Was man offline vorliegen hat, hat man so zur schnelleren Weiterverarbeitung da. Und wo euer schlussendliches Ziel ist? Ich weiss es nicht. Liegt an euren Bedürfnissen. Ich benötige nicht alle meine Fotos zum direkten Zugriff in höchster Auflösung in irgendeiner Wolke. Von allen Lösungen mit ihren Schwächen hier und da ist das neue Google Fotos doch vielleicht die bequemste Variante derzeit. Zumindest für die nächsten Jahre. Bis es Google wieder in den Fingern juckt.

Ich würde mich freuen, wenn Picasa-Nutzer nun ihre Wege beschreiben, die sie gehen werden. Vielleicht finden auch andere Nutzer dadurch eine gute Lösung für sie. In den Kommentaren zur Schließung von Picasa finden sich bereits einige Ideen.

Weiterführend:

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 1

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 2

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 3

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 4

Google Photos mit Apple Fotos synchronisieren

Google Photos: Gesichtserkennung in Deutschland freischalten

Facebook & Instagram: Fotos zu Google Fotos umziehen

Google Fotos findet Ordner ohne Ordner

Google Fotos: nicht geteilte Bilder sind öffentlich aufrufbar!

Google Fotos: Lokalen Speicher freiräumen

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

101 Kommentare

  1. Adobe Lightroom ist meine Wahl zur offline Verwaltung, wenn ich Bilder online haben möchte, werden die aus Lightroom exportiert und bei Google Photos hochgeladen oder auf die eigene Website.

  2. Weiss jemand, ob die Picasa Desktop Software (vor allem für OSX) auch eingestellt wird? Ist für meine Belange die einzige brauchbare Alternative, wenn man seine Fotos ausserhalb von „Fotos für OSX“ verwalten möchte, vor allem wenn man die volle Kontrolle über die eigene Ordnerstruktur behalten will und die Bilder ohne Cloud zwischen mehreren MACs synchronisieren will.

    Gospo

  3. Ich verstehe die Verzahnung nicht. Fotos/Alben aus Picasa erscheinen auch in G-Fotos. Lösche ich ein Album in Picasa, ist es auch in Fotos gelöscht. Was soll das?

  4. Lightroom, Synology und ausgewählte Fotos gibts online bei Behance und auf der eigenen Website (zumindest sobald ich WordPress neu aufgesetzt habe).

  5. Ich verstehe den Artikel nicht, der Dienst wird doch quasi nur zu Google Fotos weitergeleitet. Die Software selber wird nicht mehr weiterentwickelt kann aber noch benutzt werden. Vielleicht kann mir wirklich mal jemand ernsthaft erklären wo das Problem liegt? Der obige Artikel ist nen bissel heise forum like…

  6. Nett dass die meisten hier „zahlfaul“ zu sein scheinen.
    Es gibt viele tolle Dienste, aber wenn jeder monatlich sein Geld verlangt und man überall zahlender Kunde ist, dann hat man leicht einen weiteren dreistelligen Betrag zu begleichen und nicht jeder kann sich das leisten, caschy 😉

  7. @Karl: Richtig, nicht einmal ich kann das. Es ist ja auch nicht verboten, kostenlose Dinge zu nutzen – deswegen werden sie auch angeboten. Doch wenn ich von etwas Gebrauch mache, was mir wirklich mein Leben erleichtert, dann kann ich ja mal vielleicht darüber nachdenken, einen Pro-Account zu nehmen.

  8. Also ich kann da jetzt auch keinen Sinn für Aufregung sehen …
    Ob das nun Picasa oder google photos heißt ist doch vollkommen Wurscht.
    Man brauch ansich weder das Eine noch das Andere.
    Auf jedem handheld gibts ne gallery und dropbox, amazon und onedrive ist sicher auch aktiv.
    Wozu sich dann noch mit noch mehr belasten?

  9. @Karl: Wenn man sich Dienste nicht leisten kann/will, dann sollte man sie auch nicht nutzen, bzw. meckern, wenn ein Dienst eingestellt wird.

  10. Mad Michael says:

    Lightroom, für online seit Jahren gallery3, das leider eingestellt wurde. Dann eben koken oder zur Not ganz einfach owncloud.

  11. Von den ganzen Foto Diensten ist im Grunde nur Apples Lösung brauchbar – wenn auch mit Einschränkungen.

    Bei Flickr, Google Fotos, Amazon Fotos, OneDrive und Dropbox muss man sich allen Ernstes fragen, ob die Entwickler jemals selbst eine Kamera in der Hand hatten und Fotos gemacht haben. Alles Müll.

    Die solideste, wenn auch nicht komfortabelste Lösung scheint wirklich ein lokales NAS mit passender Software zu sein.

  12. General Failure says:

    Seit vielen Jahren nutze ich Picasa lokal zum Verwalten meiner Bilder. Googles Webdienst ist mein bequemes offsite-Backup, egal ob das nun Picasa Web Alben, Google+ Photos oder Google Fotos heißt. Der „Pro-account“ hier ist mein bezahlter Google Drive Speicher. Genau wie caschy hab ich ne Menge anderes Zeug ausprobiert mit dem selben Ergebnis. Für einige Profitools bin ich auch einfach zu doof. Das Google-Gesamtpaket finde ich immer noch unschlagbar – so lange die Desktop-Anwendung funktioniert.

  13. Wunderwuzzi says:

    Anhand des Artikel-Fotos dachte ich erst, dass Google Fotos eingestellt wird. Warum wird nicht das runde Picasa Logo verwendet wenn es uum Picasa geht?

  14. Ich hab alles probiert und alles für nicht praktikabel empfunden. Daher kann ich nur für ein NAS zu Hause werben, wie Caschy schon schrieb.
    Bin mit einer WD My Cloud Mirror super zufrieden. Gibt Apps fürs Handy, Zugriff von überall auf die Cloud zu Hause mit den Diensten von WD und ich hab alles bei mir zu Hause jederzeit verfügbar. Der ganze Cloud Blödsinn kann mir gestohlen bleiben. Macht bei 1 MBit Upstream eh keinen Sinn…

  15. Der lustigste Satz in diesem Artikel: „Aber das Schöne ist: du weisst mal wieder, wie Google von Kunden denkt“

  16. Alle meine kleinen Foren- oder Webbilder die ich mal bei Picasa gespeichert hatte sind nun halt bei Google Fotos, für mich ist das nur ein Umbenennen.
    Für meine Originaldateien (16GB) ist ein Onlinespeicher sowieso nicht geeignet

  17. Ich bezahle jeden Monat 8 Euro fuer Google Apps Unlimited – dadurch habe ich auch bei Google Photos unendlich viel Speicherplatz, die Original-RAW-Files liegen in Drive und ich finde, es ist die einfach beste Loesung fuer meine Fotos. Vor allem wenn ich unterwegs bin und bei einer Party mal ein Foto von 2010 raussuchen will, gibt es nichts Besseres als Google Photos. Wenn ich darueber nachdenke, wie ich auf ein NAS zu Hause ueber irgendeine instabile Leitung zugreifen muesste, laeuft es mir eiskalt den Ruecken runter.

  18. Hat mal jemand dieses Zonerama probiert? – Geld verdienen die ja mit ihrer Bearbeitungssoftware…

  19. Wie habt ihr eurer NAS mit all den Fotos denn gegen Festplattencrash gesichert? Habt ihr ein RAID System ladet ihr es zusätzlich noch irgendwo hoch?

  20. Ich habe picasa immer verwendet, um Fotos und Videos hochzuladen.

    Der Google Desktop Uploader hat nämlich einen Bugs bei den Video Timestamps (Erzeugungsdatum) und lädt Videos immer mit dem Timestamp des aktuellen Tags hoch.
    Dann kann man alle Video wieder in der Web Oberfläche mit neuen Datumsangaben einpflegen. Geht gar nicht.
    Ich hoffe, dass die Upload Funktion in Picasa und lange erhalten bleibt.

    Interessant auch der Kommentar eines Nutzers zu Apple Photo.
    Der Dienst geht ja überhaupt nur dann, wenn man nie mehr etwas anderes nutzen möchte als Apple. Der totale User Lock. Alle Metadaten sind nur mit großem Aufwand exportierbar.
    Aber wenn jemand das nicht stört, dann kann der Apple Photo nutzen und Apple für den Rest seines Lebens glücklich machen.

  21. Karl Kurzschluss says:

    @Martin Thielecke Exakt so mache ich das auch. Google Business-Account mit eigener Domain für Mails, und die 8 EUR im Monat sind gut angelegt. Ich hatte mehrfach ein NAS, habe es aber immer wieder verkauft. Für einen Single-Haushalt eher witzlos. So häufig schaue ich mir Fotos nicht an. Aber wenn, dann würde ich gerne sehr schnell, von überall und auf allen möglichen Devices (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) darauf zugreifen.

  22. @johannes: Genau, RAID 1 Plus 2 Backups auf USB Platten in meinem Fall. Ist bei einer Datenmenge von ein paar hundert GB gar kein Problem. Dafür hat man alles zu Hause. Wenn man viel von extern zugreifen will ist natürlich wieder der Upstream das Problem, aber lad mal 500gb bei Google hoch,das dauert je nach Leitung ewig.

  23. Die auschließliche Verwendung von NAS und dann noch Öffnung nach Außen mit VPN oder ähnlichem, halte ich für ein großes Risiko. Synology hatte schon Ransomware Angriffe über schlecht gesicherte Ports und dann ist alles weg, wenn man kein Cloud Backup hat.

  24. @Martin: Mein NAS ist nicht von außen erreichbar.

  25. Mir geht es weniger um den frickeligen Picasa-Dienst als um die sehr fixe und benutzerfreundliche Picasa Desktop-Software. Deren Niedergang betrachte ich seit Jahren mit Sorge. Dass es nun offiziell ist, dass da nichts mehr kommt, war von mir lange prophezeit und gefürchtet worden und irgendwie auch lange überfällig (was zeigt, dass Google sich eben doch Gedanken macht über seine Nutzer – leichtfertig schließen die keine Dienste).

    So richtig gibt es keinen singulären Ersatz. Habe eigentlich alles getestet, was da draußen so angeboten wird: DXO Optics Pro, Photodirector, ACDsee, Lightroom, XnView, Irfanview, Photo Mechanic, DigiKam, Thumbsplus, …

    Nix ist perfekt und immer fehlt was. Das ist sehr deprimierend, weil ich es hasse, mehrere Tools für eine Aufgabe zu nutzen. Momentan sieht mein Workflow jedoch dennoch folgendermaßen aus:

    DropIt zum Sortieren der Fotos (Bilder und Videos werden getrennt nach Jahren, Monaten und Tagen in Ordner sortiert, die dann noch schnell mit dem ungefähren Inhalt benannt werden, das funktioniert mit allen Fotos auch von verschiedensten Kameras, unterwegs auch mit gleichzeitigem Backup auf ein externes Speichermedium).

    Dann XNview als kostenloser Bildbetrachter wenn man mal ein Bild auf der Festplatte anklickt (erstes Bild schnell, dann lahm und nervig).

    Geosetter nutze ich zum Geotaggen via *.gpx-Datei von meiner Garmin-Uhr (Photo Mechanic macht das besser, kostet aber 150 Dollar).

    Lightroom nutze ich zum Verwalten und Ansehen der Geotags und

    DXO Optics Pro zum eigentlichen Bearbeiten (Photoshop zusätlich für kleinere „Reparaturen“).

    Wenn alles fertig ist, wird alles auf Google Fotos hochgeladen (damit finde ich dann nicht nur Bilder via dem originären Ordnernamen, sondern auch dank Google-Magic alles mögliche andere (Sonnenuntergang, rote Blume, Kinder, Autos, etc.)).

    Zusätzlich werden stets versionierte lokale und Cloud-Backups via Crashplan erstellt.

  26. Mein Tip: https://www.zonerama.com/

    Ohne Limit und kostenlos, schneller upload.
    Geschäftsmodell ist der verkauf der (brauchbaren) SW Zoner Photo Studio.

  27. Oops.. Stefan hat es ja schon erwähnt!

  28. Ich nutze auch seit Ewigkeiten Picasa am Desktop. Da ich jetzt ohnehin aktiv werden muss/will (eingestellte Software stinkt spätestens, wenn sich Systemumgebungen ändern), lohnt sich, etwas länger nachzudenken…
    Wie bekommst Du denn die ganzen Smartphone-Aufnahmen auf das Synology-NAS, Caschy? Wir sichern automatisch zu iCloud/Google für den Fall der Fälle, aber da will ich sie nicht standardmäßig.

  29. @cashy deine nas ist nicht von aussen erreichbar aber du schaust von unterwegs via app Bilder an?

  30. @Henry: Man kann Ordner lokal synchronisieren, wie auch im verlinkten Artikel erwähnt.

  31. Zur Offline-Verwaltung verwende ich Lightroom. Fürs Backup meine Synology und Smugmug. Mit Letzterem bin ich extremst zufrieden!

    Was Apple angeht: denen traue ich seit dem Aperture Desaster nicht mehr über den Weg …

  32. Ich hoffe ich bin hier nicht der einzige. Aber es geht bei dem Wegfall von Picasa bzw dem switch zu Google Foto nicht um „Backup“ und Sortierung, sondern für mich um finden, taggen (übergreifend) und neu Erstellung von Alben.
    Und leider gibt es für mich bisher keine Alternative 🙁
    Suchen und finden kann Google Foto schon super, aber nur wenn alle Bilder in der Cloud sind. Für mich ko Kriterium.

  33. kleingeldprinz says:

    23hq fetzt 😉

  34. Also ich benutze Picasa für meine ganzen Urlaubsfotos vom Droiden Phone, die ich per Picasa-Tool am Urlaubsende hochlade, dann in Handarbeit die ganzen Geotags kontrolliere und ggf. (oft) korrigiere. Anschließend werden die jeweiligen Alben privat oder auch öffentlich ohne im reinen View Modus geteilt.
    Im Endeffekt 3 Schritt: Hochladen, Tags korrigieren, frei geben.
    Dank Picasa-Tool schön sortieren nach Urlaubsziel und/oder Urlaubstag, ganz wie ich es gerade mag.

    So, nun bin ich für Alternativen offen.
    Kann ich Google Fotos auch SO nutzen oder nicht?

  35. Ich benutzte seit ein paar Jahren Lightroom als Archiv, zum Taggen und Bearbeiten usw. Der Backup meiner Bilder erfolgt bei Livedrive (für ca. 8 € pro Monat für 2 TB Cloudspeicher). Und Anzeige einiger gelungenen Bilder erfolgt bei 500px für ca. 25 € (im Plus-Abo) und bei Google+. Meine Bilder sind nach Jahren und den Ereignissen zeitlich chronologisch auf der Festplatte geordnet. Damit kann ich gut leben und preislich ist es soweit auch ok für mich. Aber egal ob Picasa oder Lightroom … man macht sich schon sehr von einen Anbieter abhängig. Das stimmt schon. Und wenn man mehr als 100.000 Bilder hat kann das übel enden. Insofern hoffe ich, daß Adobe mit Lightroom noch lange am Markt sein wird.

  36. Danke @Felix für die vielen Tipps. Teilweise benutze ich die Software selbst (GeoSetter zum Beispiel), aber mir fehlt auch der Workflow. Tatsächlich war Picasa immer die perfekte Software, aber es war abzusehen, dass die irgendwann den Bach herunter geht -.-

  37. Ich kann Caschy nur zustimmen.

    Am Ende zählt nur der eigene Speicher. Ich habe auch eine DS215j von Synology, die mir unheimlich viel Dienste abnimmt. Die Oberfläche ist schon sehr umfangreich, lässt sehr viele Dinge durch Klick-Klick (auch automatisiert) zu, falls das nicht reicht, es ist ein Linux dahinter, sprich SSH und ran an die Buletten.

    Zusätzlich habe ich einen 64GB-USB-Stick, wo die wichtigen Fotos zusätzlich gesichert sind. Falls doch mal das NAS abbrennt, zum Mond fliegt oder gehackt wird, habe ich die Familienfotos sicher.

  38. Das Schimpfen über Google kann ich nicht ganz nachvollziehen: Sie bieten ja einen Nachfolgedienst an, in dem alle Fotos erhalten bleiben. Schade ist bei Google aber oft, dass die Nachgolgedienste zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht vollends entwickelt sind. Trotzdem: Wenn Picasa nur noch von wenigen Usern genutzt wird, MUSS ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen nun mal wirtschaftlich denken, Ende! Es wurde ja keinerlei Zusagen gebrochen, o.ä.
    So oder so: Das Einstellen eines Dienstes oder einer Software ist überall der Fall, nahezu nichts ist für die Ewigkeit. Ein Grund auch warum ich in die Photo-Station (so nett ich sie finde) keine Arbeit rein investieren möchte. Spielt keine Rolle, welche Firma, welche Software oder welcher Dienst: Dass es in 20 Jahren noch Lightroom oder Google Fotos gibt, ist unwahrscheinlich!
    Das einzige, was wirklich von Dauer ist, ist eine vernünftige Ordnerstruktur und Dateinamen. So kann man seine Fotos auch von vor 20 Jahren und in 20 Jahren noch finden. Gleiches gilt für Musik. Es ist einfach, schnell gemacht, überall zu sichern und langzeitstabil. Darüber hinaus andere Dienste/Programme zum einfacheren auffinden nutzen, warum nicht? Mich aber mit den ganzen persönlichen Daten voll auf einen Anbieter zu verlassen, kann ich nicht verstehen… Insofern unterstütze ich diesen Teil des Artikels ausdrücklich!

  39. @Eddie
    Es gibt eben gerade keinen Nachfolgedienst. Nicht mal ansatzweise.
    Vielleicht solltet Ihr hier alle mal trennen zwischen Picasa Web und der „App“. Gerade letztere war extrem „mächtig“ und für viele mehr als ausreichend. So wie für mich.
    Ich will übergreifende und vor allem relativ schnell übergreifende Iptc? Tags analog den id3 tags bei mp3 setzen. Die von egal wo ausgelesen und verarbeitet werden können. Und nicht nur von der einen „App“

  40. Ich denke den meisten „Kritikern“ geht es um die alternativlose Desktop Software.
    Gesichtserkennung, schnelle Oberfläche und simpel zu benutzende Bearbeitungsmöglichkeiten, sind in dieser Form in keiner anderen Software vorhanden.
    Den „Cloud Kram“ kann man auf verschiedenste Weise handlen…wenn man denn will.

  41. Google Apps kostet 8€ für 1TB und mag eine Alternative sein, aber ich versuche die Kontrolle über meine Daten zu behalten. Ein NAS und eine schnell Upstream kosten auch richtig Geld und Zeit.

    Unsere Familienlösung ist Carousel/Dropbox Pro (1TB für 99$), EncFS/Boxcryptor für die wichtigen Daten und WHS/Crashplan als zusätzliches Backup. Der incremente Sync von Dropbox und Crashplan funktioniert imho viel schneller als bei Google.

    Die weggefallen Features von Carousel ersetzt Dropbox hoffentlich. Die Gesichtserkennung und Tags von Picasa werde ich vermissen, aber eigentlich ist es mir ganz lieb, wenn meine Tool NICHT von der Datenkrake kommen.

    Ich kann meine Fotosammelung auch online aufräumen oder freigeben z.B. auf dem Handy und ich habe auf jedem Rechner ein Kopie der Dropbox um mit lokalen Tools zu bearbeiten. Das ich meine Daten immer bearbeiten kann und mich um wenig kümmern muss, ist es mir wert.

    Gute Lösungen müsen Geld kosten. Fangt an Geld für Eure Lösungen auszugeben. Dann klappt es auch irgendwann.

  42. @Caschy
    Kleiner Nachtrag zum Synology NAS. Ich hatte etwas Probleme mit unterschwelligen Vibrationen, die vom NAS auf die Standfläche (Regal) übertragen wurden. Geholfen haben nur Alphagelwürfel / Silikongelwürfel. Danach war das NAS bzw. das Regal ruhig.
    Auch die verbauten Lüfter wechseln viele aus. Ich habe das auch gemacht und den Originallüfter (ist nur gesteckt) gegen einen Noctualüfter ausgetauscht.
    Seit dem ist das NAS mucksmäuschenstill und stört auch empfindliche Gemüter nicht mehr. 😉

  43. Import auf SSD von der SD Karte der DSLR, dann Verwaltung, Tagging, Geotagging und Bearbeitung alles in Lightroom, ggf. Photoshop, Color Efex, Photomatix, StarStaX, DeepSkyStacker, ICE…
    Fertige Bilder werden aus Lightroom als JPG auf die 2. 1TB Festplatte exportiert mit Ordnerstruktur bestehend aus Jahren, Datum, Event. Von dort automatischer Upload auf Google Fotos damit ich auf dem Handy Zugriff auf alle Bilder habe.
    Gleichzeitig exportiere ich fertige Bilder (also z.B. von einem Event, oder Sammelsurium eines Monats) noch in Webqualität ohne jegliche Tags für meine Webseite, da kommt auch alles drauf. Dazu dann alle paar Tage oder Wochen mal ein automatisches Backup auf eine externe Platte. Die RAWs werden dann nach Lust und Laune irgendwann gelöscht.
    Mit dem Handy fotografiere ich praktisch nicht, jedenfalls keine Bilder, die ich dauerhaft speichern möchte.
    Zum Anschauen verwende ich IrfanView.
    Amazon Prime hätte unendlich Speicherplatz, ist aber Müll. Auch Flickr ist Müll weil kein funktionierender Sync. Eigene OwnCloud habe ich aufgegeben, ständig geht was nicht richtig oder wird verschlimmbessert.
    So kann ich aber zu jeder Zeit jeden Dienst oder jedes Programm wechseln und bin auf nichts angewiesen, alles getaggt in Ordnern abgelegt.
    Die Google Bildersuche in Fotos ist übrigens der letzte Müll, praktisch 3/4 ist falsch. Immer.

  44. Ich versteh es nicht. Warum stellt man ein eigentlich so gutes Produkt zur Bildbearbeitung ein. Die Bilderkennung, die hier sogar noch ohne Cloud funktioniert, ist einfach perfekt. Und auch mit riesigen Bilderalben wird die Anwendung nicht langsam oder schwerfällig.

  45. @wpressy: Leichte Antwort: Google will Zugriff auf die Fotos. Die sollen in die Cloud, damit Google die Bilder analysieren kann. Offline-Tools hatten da eine Zeitlang Sinn gemacht, weil Picasa ja als besser Upload-Tool konzipiert war, aber der Photo Uploader ist ja nicht umsonst als der „Picasa-Ersatz“ propagiert worden ….

  46. ausdrucken und in BilderAlben eingegrenzt

  47. ausdrucken und in Bilderalben einheften

  48. @cashy: Gemäß deiner Beschreibung der Situation bin ich voll bei Dir. Mir geht es bei der Auswahl der Angebote genauso wie dir. Abgesehen davon. Darf ich dich als ausgewiesenen Kenner mal fragen welches „Synology NAS“ du einem Privat User empfehlen würdest? Das ist nämlich gerade das wonach ich momentan Ausschau halte.

  49. Nachtrag: Ich suche ein NAS in das ich einen Surfstick stecken kann welcher dann rund um die Uhr läuft und ich somit auch vom Ausland darauf zugreifen kann (wenn nicht gerade Stromausfall ist 😉 ). Will nicht einen PC via LAN 1-2 Wochen laufen lassen. Eine NAS die immer Online ist wäre cool. Hat jemand Vorschläge?

  50. Bei Apple kann man doch alle Bilder mit einem Klick wieder runterladen, oder sehe ich das falsch?

  51. @holgi: ich denke fertig gibt es dass nicht. Synology z. B. Hat ja sein eigenes Betriebssystem und da werden nur Bestimmte USB Geräte unterstützt. Ob da ein surfstick funktioniert, keine Ahnung. Wenn ich sowas bräuchte, würde ich auf einen Raspberry Pi oder ähnliches setzen mit Raspian und Owncloud. Dafür gibt es auch genug Anleitungen, die auch für Anfänger gut zu verstehen sind. Andere Möglichkeit wäre auch sich einen eigenen vServer zu mieten (grundlegende Linuxkentnisse sind da aber möglich), die Kosten aber je nach Performance um die 10€ pro Monat und aufwärts. Das ist der Weg, den ich jetzt beschritten habe, da ich dort mehrere Dienste selbst hosten kann, die in der Summe deutlich teurer kommen

  52. Die Schließung von Picasa stört mich nicht so sehr jedoch stellt sich mir die Frage wie ich nach der Schließung an meine Fotos komme welche ich über Hangouts geteilt habe. Bis heute ist es immer noch nicht möglich die Hangouts Alben in Google Fotos anzugucken, ich hoffe dies wir noch geändert wenn Picasa dicht macht.

  53. Ich habe keine Photos auf Picasa.
    Privates gehört NICHT ins NETZ!

  54. ownCloud mit Auto-upload. <3

  55. Picasa war doch im Grunde seit Google+ Photos auf dem Prüfstand, lange Zeit wurde doch von picasaweb.google.com gleich auf Google+ umgeleitet. Damals habe ich die Schließung eigentlich jede Sekunde erwartet.

  56. @Holgi: Surfstick? Wozu? Zuhause ans Lan stöpseln und fertig? Oder meinst du was anderes? NAS-Geräte von Qnap und Synology können das eigentlich alle.

  57. @Martin: „Der Dienst geht ja überhaupt nur dann, wenn man nie mehr etwas anderes nutzen möchte als Apple. Der totale User Lock. Alle Metadaten sind nur mit großem Aufwand exportierbar“.

    Ganz genau, Drag and Drop der Bilder inklusive hinzugefügter Metadaten ist nun wirklich der User Lock schlechthin.

  58. @SavanTorian: Schön für dich. Das mag deine Meinung sein. Es gibt genügend Gründe/Einsatzzwecke, warum das gar nicht anders geht, wenn man es einigermaßen unkompliziert haben möchte.

  59. @Hideki: zähl mal nicht drauf. Google ist wahnsinnig gut darin, Dienste zusammenzufügen, bzw. zu verzahnen, wenn es Google etwas bringt. Sinnvolle Features, um dem Nutzer was zu bieten? Fehlanzeige.

  60. Ich habe alle Alben zum teilen in Share-Qualität bei google liegen. Picasa nutze ich eigentlich nur offline um die Webalben zu verwalten.
    Google Fotos ist ja mit picasa komplett verzahnt.
    Die original Datein habe ich bei Flickr.
    Google Takeout geht wirklich wunderbar wenn man Fotos herunterladen will, nach dem download waren bei mir aber alle Bilder Doppelt (ich hatte einemal eine struktur nach Alben und einmal eine nach datum) … das doofe ist nämlich wenn man Takeout macht, verlieren die Bilder das (original) Erstellungsdatum.

  61. Das Tolle an Picasa Programm ist,das es schnell und einfach und selbst für Laien zu bedienen ist.Ich selber benutze es schon seit mehreren Jahren und es gehört zu meinen Standardprogramm wenn es um Bilder verwalten und bearbeiten geht.

  62. Im Grund schon der Hammer was hier Gogole veranstaltet, oder wie seht ihr das? Natürlich soll die „neue“ Plattform alles übernehmen bzw. weiterleiten, aber ob das Ganze wirklich in der Praxis dann auch so sein wird.

  63. Na gut, die Desktopversion, die vermutlich die meisten hier vermissen werden, ist mit der Version 3.9 vor mehr als vier Jahren erschienen. Das Ende war also schon seit einiger Zeit absehbar. Ich habe die Software auch jahrelang gerne genutzt, bin aber schon vor Jahren dazu übergegangen, alles in die Cloud zu verlagern.

    Google Photos hat jetzt mit der Gesichtserkennung ähnliche Möglichkeiten und mehr als 90% der Fotos kommen bei mir eh vom Smartphone, sodass ich mich schon vor Jahren ohne Trauer von Picasa getrennt habe.

    Ich glaube auch nicht, dass Google das Produkt allein aus Ertragsgründen geschlossen hat, sondern eher, weil sie von Picasa schon lange nicht mehr überzeugt waren. ChromeOS ist doch der Inbegriff der Google-Strategie, alles in die Cloud zu verlagern. Und wer Inhalte über alle Geräte vernetzen will und zudem intelligente Cloud-Analysetools haben will, für den passt ein primärer Offlinedienst einfach nicht mehr in das Konzept.

  64. @Andy: was soll da denn der ‚Hammer‘ sein? Was tut Google deiner Meinung nach denn Schlimmes? Picasa konnte ewig kostenlos genutzt werden und wird jetzt halt eingestellt, bzw. in ein anderes Produkt übersiedelt.

    Auch das wirst du so lange kostenlos nutzen können, wie Google es zulässt. Punkt.

    Keines dieser Produkte musst du nutzen. Für keines dieser Produkte zahlst du (nehme ich an). Für keines dieser Produkte hat Google auch nur die kleinste Verpflichtung es länger zu betreiben, als es Google passt.

  65. Man muss sich ja nur mal die Alternative vorstellen. Seit Jahren ist Picasa ungepflegt. Wurde aber unter Googles Namen zur Verfügung gestellt. Entweder man pflegt das mit Zeit und mit Aufwand, oder man stellt es ein. Andere Möglichkeiten gibt es AUF DAUER nicht.

  66. Kennt jemand ein Php Skript oder besser ein Plugin für WordPress, das die Bilder eines Albums auf einer Karte wie das Picasa Web Album zeigt und in der Detail Ansicht eine Mini Karte einblendet?
    Upload kann manuell erfolgen, da Lightroom genutzt wird.

    Suche schon länger,War aber erfolglos bisher…

  67. Schätze, werde mich wohl auch von der Cloud als Notfallbackup (über Picasa in minderer Qualität, weil kostenlos) verabschieden. Auf dem NAS sind die Fotos ja eh schon alle.
    Vielleicht lege ich mir für etwas sicherer Backups einen Blu-Ray Brenner zu und mache es wie früher. Da habe ich auch regelmäßig Fotos auf DVDs gesichert. Optische Datenträger sind eben etwas ausfallsicherer, als Backup-Festplatten. Nutze ich eben wieder beides.

  68. @cashy das ist mir bewusst aber das ist doch eine komplett andere Nutzung als ein cloud/ web dienst… Ich verstehe einfach nicht solch einen artikel der so tut als würde das abendland zusammen brechen weil ein dienst mehr oder weniger umbenannt wird, und die dazugehörige lokale software nicht mehr weiterentwickelt wird, aber trotzdem noch genutzt werden kann.

  69. PS. und wer hier denkt nur weil man für einen produkt bezahlt den anspruch zu haben das selbiges ewig weiterentwickelt wird der irrt aber ganz gewaltig.

  70. Ich habe hier ebenfalls ein Synology NAS stehen. Für die lokale Nutzung schön und gut, aber im Fall von Diebstahl, Überschwemmung, Feuer oder Blitz (Überspannung) wären die Daten weg. Also braucht es in jedem Fall auch ein externes Backup, sei es auf einer HDD welche man sicher verwahrt, oder eben einem Cloud-Speicherdienst. Da bietet es sich doch nahezu an, die Daten nicht einfach nur als Backup zu lagern, sondern auch online immer direkten Zugriff darauf zu haben (z.B per Handy)? Bei Synology bekommt man über die Cloud Sync APP sogar ein Werkzeug mitgeliefert, damit die Daten vollautomatisch synchronisiert werden. Insbesondere wenn mehrere Personen die Fotos anschauen möchten, z.B. Familienmitglieder welche weiter entfernt voneinander wohnen, dann kommt man mit lokalen NAS-Installationen nicht mehr weit. Eine Internet-Freigabe in das lokale Netzwerk zum NAS ist aus Sicherheitsgründen grundlegend nicht zu empfehlen, von der schwachen Uploadbandbreite mal ganz abgesehen.

    Ich habe bereits einige Cloudlösungen getestet, Google Drive gefiel mir davon noch am besten – es ist schnell, günstig, weitgehend OS-unabhängig und leicht bedienbar. Bisher habe ich es aber nicht im Einsatz, da es keine einfache Komplettauflistung der freigegeben Daten gibt (oder ich habe diese Funktion noch nicht gefunden). Bei anderen Anbietern fehlt mir die Flexibilität beim Sharing (meist nur als Link möglich).

  71. @cashy: Ich befinde mich aktuell die meiste Zeit im Ausland u. habe da „nur“ Verbindung zum Netz via SIM eg. Surfstick. Also kein LAN u. DSL. Wenn ich dann mal für ein paar Tage in D. wäre würde ich gerne auf die Daten im Ausland zugreifen wollen. Momentan habe ich es nur anders herum. My Cloud mit Fritzbox in D. verbunden. So kann ich aus dem Ausland darauf zugreifen. Nun wollte ich es auch anders herum, aber wie gesagt ohne Fritz und DSL Anschluss.

  72. Hallo Caschy,

    ich habe mal eine Frage zur Amazon Cloud, die man für 60 Dollar pro Jahr (unbegrenzter Speicher) mieten kann. In diesem Blog-Eintrag: http://stadt-bremerhaven.de/anleitung-synology-nas-cloud/ hast du erwähnt, dass die Synology Daten verschlüsselt hochladen kann. Das hört sich für mich nahezu perfekt an. Kann ich denn nun auch mobil, z. B. vom Smartphone aus auf die verschlüsselten Daten in der Amazon Cloud zugreifen? Man bräuchte also einen Client, der die Daten entschlüsseln kann (ala Boxcryptor). Das wäre für mich eine gute Lösung….

  73. Ich suche eine Alternative für die Desktop-Software. V.a. die Gesichtserkennung (ohne Cloud/Internet) ist mir wichtig. Kennt da jemand etwas? Meine Bilder liegen auch auf einer Synology – aber deren Gesichtserkennung in PhotoStation steckt wohl noch im Alpha-Stadium …

  74. Meine Konfiguration sieht so aus

    QuickPic macht mir einmal am Tag (nur im WLAN) ein Backup meiner Bilder vom Handy auf meine Synology NAS.
    Diese Bilder liegen auf der NAS in einem verschlüsselten Ordner. Dieser wird wiederum in die Amazon Cloud geladen.
    Die Kosten für die Cloud belaufen sich aktuell auf 45 Cent im Monat.

  75. manno – es geht bei hier bei Picasa doch weniger um den Cloud Speicher Dienst, sondern um das Programm.
    Ein Programm welches seit Jahren nicht gepflegt wurde und trotzdem noch mehr oder weniger up2date ist. Undf zwar für lokale Bilder suche, neuorganisation und export ohne die originale anzufassen uswff

  76. „[…]da liegen die Fotos echt in Jahresordnern[…]“ bei Google Drive übrigens auch, wenn man die Google Fotos mitsynchronisieren lässt.

  77. @micha Genau das ist leider nicht möglich – du kannst die Daten zwar verschlüsselt hochladen, dann aber nicht mehr mobil nach belieben abrufen. Sobald man verschlüsselt, ist die Cloud nicht mehr als ein einfaches Backup. Damit beugt man zwar Datenverlust vor, verliert aber auch die Möglichkeit die Bilder mit anderen zu teilen.

    Mir stellt sich mittlerweile eher der Sinn der „Cloud-Diskussion“ – früher haben die Leute günstige Webpakete angemietet und alles mögliche darauf gesichert. Darauf hat der jeweilige Provider ebenso Zugriff und falls jemand an die Logindaten kam, hatte dies dieselben Auswirkungen als wenn der Cloud-Account kompromittiert wird. Auch ist heute der Betrieb einer ownCloud oder eines im Internet freigegebenen NAS weitaus riskanter, weil man sich um die Sicherheitsaspekte komplett selbst kümmern muss.

  78. Ich habe gerade zufällig dieses Programm entdeckt, von dem ich zuvor noch nie etwas gehört habe. Macht auf den ersten Blick aber einen guten Eindruck. Vielleicht mag’s ja noch jemand ausprobieren.
    http://www.daminion-software.de/funktionsuebersicht.html

  79. Fotos sind mir sehr wichtig, ich verdiene zwar kein Geld damit, aber es sind wertvolle Erinnerungen. Meine Fotos liegen auf dem PC, diese dann nochmal a) synchron auf der Synology DS215j, und von dort wird es nochmal b) auf eine an das NAS angeschlossene externe USB-Platte und c) in die Amazon Cloud (dank Prime kostenloses Fotobackup) gesichert und d) auf meinen eigenen dedizierten Server per rsync Daemon. Handyfotos werden sofort in OwnCloud hochgeladen, welches ich auf meinem Server hoste und dadurch die Handy-Fotos auch nochmal automatisch auf dem PC und NAS vorhanden sind. Ich glaube, dass schon etwas sehr ungeschicktes passieren muss, dass ich Fotos verliere, aber man sollte den Teufel ja nicht an die Wand malen, *auf Holz klopf*

  80. @Mav: Du gehst ja wirklich auf Nummer Sicher+Sicher. Ich glaube mit PC, Synology und Cloudsicherung würde ich schon ruhig schlafen.

  81. Hallo,

    was mich gerade sehr nervt:
    ich habe Picasa Webalben gemocht, fand es simpel – Album erstellen, Bilder rein, fertig.
    Habe ich neue Bilder die in das Album passen, einfach Bilder hinzufügen.

    Nun habe ich mir Google Fotos angeschaut, Bilder sind da nur stört mich das Handling.
    Um Fotos zu einem bestehenden Album hinzufügen zu können, müssen erst die Bilder hoch geladen werden und dann kann man sie im Album hinzufügen, wenn man sie dann findet.
    Ebenso gibt es keine Funktion um direkt ein Album zu erstellen mit Fotos die zum Beispiel auf der Festplatte liegen.

  82. @Thorsten: Na da kann ich die Beliebtheit des Dienstes bei Dir noch etwas steigern. Denn das geht deutlich einfacher. 😉

    Einfach auf der Startseite Bilder hochladen anklicken, beliebig viele Bilder hinzufügen. Links unten kommt daraufhin ein kleines Fenster mit dem Upload-Fortschritt. Sobald das abgschlossen ist, erscheint dort die dazugehörige Meldung und ein paar Vorschaubilder UND es kommt die Option alle eben hochgeladenen Bilder in ein Album zu verfrachten. Entweder in ein neues oder in ein bestehendes. Ein Klick. Fertig. 😉

  83. Also, das ist hier schon recht lustig mitzulesen …
    Ich versteh einfach nicht die Aufregungen, die hier vorherrschen.
    Man macht ein Photo (mit irgendeinem seiner devices), das Photo lädt sich hoch in die (natürlich vorher) ausgewählten) clouds (dropbox, amazon, onedrive, googledrive …..)
    Mehr brauchts doch eh nicht.
    Oder?

  84. … und wenn der Porsche kaputt ist, dann halt Straßenbahn, oder was?

    Was soll denn der Kommentar jetzt Herr Lange!?

    Es soll Leute geben, die Fotos bearbeiten, sortieren und manchmal auch wiederfinden wollen. Dafür haben sich – warum auch immer – seit einigen Dekaden Computerprogramme als nützlich erwiesen. @@

  85. @Felix

    … und genau diese progs gibts jetzt nicht mehr?

    Wie gesagt, echt lustig hier …

  86. @Matthias: Ich glaube, Du hast einfach nicht verstanden, worum es hier geht (Stichwort Picasa Desktop). Deswegen kommt es Dir alles so „lustig“ vor. 😉

    Da will ich Dir mal Dein Amüsement nicht nehmen und bin schon still.

  87. @Felix

    Na das ist doch mal sehr fein …

    Übrigens … schon mal was von Programmen und so gehört … ?
    Das solls sogar für ältere Computer schon gegeben haben ….. also vor meiner zeit …. also vor den 70ern … (davor war auch ich leider noch nicht wirklich zurechnungsfähig, da erst ca. 10 Jahre alt …)

  88. @Matthias
    Du hast keine Ahnung und davon leider noch ganz viel.
    Denn hättest Du mal alle Kommentare durchgelesen und auch verstanden, dann wüstest Du dass es dieses eben nicht wirklich gibt

  89. Trinkt mal alle einen Tee zur Entspannung 🙂

  90. @MicHA
    Ich hab hier n guten Tee: Barley Strong … das hilft über so manches hinweg … ;o)

  91. Ich nutze seit Jahren SmugMug, für 40$/Jahr meiner Meinung nach ein sehr guter Service. Offenbar aber nicht sehr bekannt, in 92 Kommentaren nur 1x erwähnt.

  92. @Erik: Ich kann auch nicht verstehen, wo der Vorteil vom SmugMug für 40$ gegenüber Lösung für alle Dateitypen wie Dropbox liegt. Ich habe ja nicht nur Fotos.

  93. @Christus: In dem Fall war aber auch Picasa nix für Dich 🙂

  94. Ich habe mich jetzt, da ich weiß Picasa wird es bald nicht mehr geben, intensiv mit Google+ Fotos beschäftigt. Was mich stört ist, dass in der Albumübersicht keine animierte Gifs zu sehen sind. Wenn die Picasasoftware nach dem 1. Mai trotzdem noch funktioniert, geht das auch mit den Tags. Man kann jetzt kinderleicht Kollagen oder animierte Gifs aus seinen Alben oder auch einzelnend aus seinen Fotos erstellen. Gesehen wird man im Internet auch. Videos kann man mit der Software hoffentlich auch weiterhin erstellen. Vielleicht kehrt ja Picasa auch einst im neuen Look zurück! Man kann ja nie wissen.

  95. @GOSPO, versuche es mal mit ACDSee – gibts auch für den Mac. Kostet zwar einen geringen Betrag, aber ist sein Geld wert!

    Mein Workflow derzeit: Fotos am PC/Mac importieren, auf externe Platte schieben und von dort zu Google Fotos hochladen…

  96. Ich habe Picasa Webalben eigentlich immer nur genutzt um meine viel zu große Anzahl einzudampfen…
    Während in Picasa Desktop alle Bilder vorhanden waren, habe ich zu Picasa Webalben nur die „Stern“-markierte Auswahl hochgeladen.

    Die Online-Selektion habe ich dann wiederum mit Tablet & Telefon synchronisiert, sodass ich dort immer die Auswahl zur Verfügung hatte.

    Jetzt wird der Google Fotos Dienst aber ohne Offline-Applikation betrieben… und ich will nicht alle Bilder hochladen (1. viele Bilder sind viiiiel zu groß / 2. ich brauche die auch nicht alle online ständig zur Verfügung / 3. dann verliere ich in den Alben völlig den Durchblick).

    Habt ihr eine Idee wie und wo ich meine viel zu große Sammlung selektieren kann und dann in diese Selektion online zur Verfügung stellen kann?

  97. Uschi Glas says:

    das ist ja auch toll… da denkt man, man ist bei google in guten händen… und dann so ein mist…
    tausende bilder bearbeitet etc… und jetzt ist alles vorbei… neue bilder in einem produkt verändern, dass auf der nächsten windows version nicht mehr läuft?
    und ganz ehrlich… ich will den quatsch nicht im internet machen… zu langsam… und vor allem zu unübersichtlich

  98. Die Cloud-Diskussionen sind ja „irgendwie“ interessant, aber ich wundere mich sehr, dass kein Beitrag folgendes Problem sieht, in meinen Augen ist dies aber ein großes Problem:

    Über viele Jahre habe ich einen großen Teil meiner Fotos mit Picasa bearbeitet, wenn nicht Photoshop notwendig war. Diese Bearbeitungen werden meines Wissens nicht in der Original-Datei gespeichert.
    Wenn ich nun zB. zu Lightroom wechseln wollte, müsste ich jeden Ordner mit Fotos aus Picasa exportieren, denn nur dann werden die Bearbeitungen in einer neuen Datei abgelegt.
    Bei über 1200 Ordner: Ich wäre wochenlang beschäftigt, trostlose Perspektive…
    Oder hat jemand eine gute Idee/Lösung?