Gaming-PC vs. Konsolen: Wie zockt man am besten?

Seit meiner Kindheit spiele ich gerne Computer- und Videospiele. So habe ich ja beispielsweise schon über den C-64 gebloggt, der in den 1980er-Jahren mein erster Heimcomputer gewesen ist. Was Konsolen betrifft, so begann meine „Karriere“ auf dem Nintendo Game Boy und setzte sich dann auf dem SNES, der ersten Sony PlayStation und dem GameCube fort. Anschließend kehrte ich mit der PlayStation 3 ins Sony-Lager zurück, wo ich mit PS4 (Pro) und PS5 glücklich verblieben bin. Seit der Xbox One X fahre ich zweigleisig, sodass auch die Xbox Series X bei mir im Wohnzimmer steht. Doch wie steht es eigentlich um den Vergleich mit einem Gaming-PC? Ist man damit nicht vielleicht besser beraten?

Lange Zeit fuhr ich ehrlich gesagt zweigleisig: Ein Gaming-PC stand unterm Schreibtisch, um einige Titel in der bestmöglichen Qualität zu genießen, während meine jeweilige Konsole für Exklusivtitel herhielt. 2016 bastelte ich mir zum letzten Mal selbst einen entsprechenden Rechner zusammen – zockte dann aber doch nie daran. Warum? Nun, ich arbeite täglich mindestens 8 Stunden am PC, da verfliegt der Reiz, nach Feierabend weitere Stunden am Schreibtisch zu verbringen.

Sicher, es ist möglich noch ein Gleis mehr zu verlegen: reiner Office-PC und ein Zweitrechner am TV angeschlossen als Gaming-Kiste. So handhabe ich das dann auch aktuell mit dem oben verlinkten System, das mir Nvidia in diesem Jahr zu Testzwecken für eine Weile überlassen hat. Ich bin aber ehrlich: Privat wäre mir das ein zu teurer Spaß. Da setze ich mich eben lieber an die Konsole und begnüge mich damit. Doch hey, ich sollte nicht zu viel vorwegnehmen. In diesem Artikel will ich ja die Vor- und Nachteile von Gaming-PCs und Konsolen etwas gegenüberstellen.

Konsolen – wirklich bequemer als PCs?

Früher war alles anders: Am PC musste man sich schon bei der Installation mit Querelen herumschlagen: Läuft der Titel wirklich unter Windows, oder muss ich in den MS-DOS-Modus wechseln? Benötigt das Game EMS-Speicher? Wird meine Soundkarte überhaupt erkannt? Hm, das Bild flackert nur, also warte ich auf den nächsten Grafikkarten-Treiber oder bastele in der Zwischenzeit vielleicht mal an der INI-Datei herum… Jüngere Leser kratzen sich vielleicht am Kopf, aber als Mittvierziger kenne ich all diese Strapazen noch. Glücklicherweise sind diese Zeiten zumindest weitgehend vorbei: Wer heute ein PC-Spiel kauft, wird in den meisten Fällen wesentlich weniger Ärger mit Hardware-Inkompatibilitäten oder wirren Einstellungen haben, als in den 1990er-Jahren. Das sollte man nicht vergessen, wenn man sich über verbuggte Ports (zurecht) aufregt.

Dennoch ist weiterhin nicht alles rosig: Verbuggte Ports sind das Stichwort. Die Spielekonsolen sind meistens die Lead-Plattformen, weil es einfacher ist, anschließend „nach oben“ zu optimieren. Das führt aber auch dazu, dass viele PC-Spiele High-End-Systeme gar nicht ausreizen. Außerdem sitzen an den Ports meistens nicht die Haupt-Entwickler, sondern externe, kleinere Studios. Da gibt es welche, die ihr Handwerk exzellent beherrschen – zum Beispiel Nixxes. Teilweise kommen aber auch Debakel wie bei „Batman: Arkham Knight“ heraus. Dessen PC-Version wurde später sogar aus den Stores entfernt, weil sie schlichtweg selbst auf High-End-Systemen nahezu unspielbar blieb.

Aber sind Konsolen da wirklich besser aufgestellt? Noch bis hin zur Ära der PlayStation 2 / Xbox & GameCube konnte man das mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Da galt nämlich: Spiel einlegen und loslegen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Im Grunde sind heute Konsolen wie die PS5 und Xbox Series X|S fast schon Custom-PCs mit ähnlicher Hardware. Auch hier hievt ihr eure Spiele mittlerweile zuerst auf ein internes SSD und ladet in der Regel nicht nur einen umfangreichen Day-One-Patch, sondern auch zahlreiche Folge-Updates herunter.

Insofern liegen PCs und Konsolen hier mittlerweile fast gleichauf. Zumal Konsorten wie „Cyberpunk 2077“ zeigen, dass es manchmal auch die Konsolen sind, welche die verbuggten Portierungen erhalten. Dennoch sehe ich Konsolen immer noch leicht vorne: Da die Entwickler gezielt für spezifische Hardware optimieren können, gibt es zumindest etwas weniger Problempotenzial. Der frühere Vorzug „Spiel rein und loslegen“ ist aber leider mittlerweile verflogen.

Teuro: Sind Gaming-PCs oder Konsolen die bessere Investition?

Als ich so anno 2000 das erste Mal genügend Geld hatte, mir einen eigenen Gaming-PC zu finanzieren, zahlte ich gegenüber einer Konsole gehörig drauf. Das ist heute nochmals deutlich härter in Zeiten, in denen Grafikkarten-Flaggschiffe für Summen weit jenseits der 1.000 bzw. gar 2.000 Euro den Besitzer wechseln. Früher argumentierte ich gegenüber reinen Konsoleros immer, dass man das Geld nach dem Kauf mehrerer Games fix wieder raus hätte: Denn PC-Spiele sind und waren immer günstiger als Konsolenspiele. Das gilt zwar auch heute noch, doch angesichts endloser digitaler Sales und Händler-Preiskriege sowie der Preisanstiege im PC-Segment, dürfte sich ein Gaming-PC selbst bei eifrigsten Spielekäufern in dieser Hinsicht kaum amortisieren.

Allerdings kann man am PC natürlich regelmäßig Gratis-Spiele mitnehmen – etwa wöchentlich im Epic Games Store. Sowas gibt es in dieser Form an den Konsolen bestenfalls in Form der monatlichen Spiele bei PlayStation Plus oder Xbox Games with Gold – dafür ist aber wieder jeweils ein kostenpflichtiges Abonnement notwendig. Hier profitieren Spieler am PC davon, dass sich Plattformen wie eben der Epic Games Store, GOG.com, Steam und mehr untereinander Konkurrenz machen. Das ist an den Konsolen nicht der Fall, denn Microsoft, Nintendo und Sony haben da jeweils die alleinige Herrschaft über die Stores.

Dazu kommt, dass die Entwickler über den Lebenszyklus einer Konsolengeneration, aktuell ca. 7 Jahre, bis zum Ende noch Beeindruckendes aus der alternden Hardware herauskitzeln. Wer seinen Gaming-PC flott halten will, wird in jenem Zeitrahmen für Top-Spiele mindestens einmal aufrüsten müssen. Ich denke, man kann also schon sagen, dass preisbewusste Gamer im Gesamtergebnis mit einer Konsole deutlich besser fahren.

Pure Leistung: Gaming-PC macht Konsolen platt

Bei der Leistung gibt es keine Diskussion: Wer entsprechend Geld auf den Tisch legt, der kann lachend mit dem Finger auf PlayStation 5 und Xbox Series X zeigen – Peanuts! Ein potenter Gaming-PC stellt die Konsolen in den Schatten. Immerhin war es dieses Mal aber so, dass PS5 und Xbox Series X bei Erscheinen Ende 2020 im Verhältnis zur PC-Landschaft deutlich potenter gewesen sind als Xbox One und PS4 im Jahr 2013. Die zuletzt genannten Konsolen waren schon bei Erscheinen ziemlich veraltet. Das gilt insbesondere für ihre CPUs auf Jaguar-Basis.

So hat sich generell das Gefälle zwischen PCs und Konsolen durchaus etwas verringert. Das liegt auch an dem bereits angesprochenen Faktor, dass eben meist die Konsolen die Lead-Plattformen sind, für die folgerichtig am stärksten optimiert wird. Klar ist aber: Wer in maximaler Qualität mit 60 fps in nativem 4K zocken will, wird dies an den Konsolen kaum erreichen. Da ist ein potenter Gaming-PC das Gerät der Wahl. Zumal ich hier weiterhin sehr angetan von Nvidia DLSS bin – der aktuell aus meiner Sicht besten Upscaling-Technologie.

Klar, an Konsolen gibt es mittlerweile vereinzelt AMDs FSR, aber da ist noch Luft nach oben. Wobei es beeindruckend ist, dass wir an der aktuellen Konsolengeneration überhaupt Features wie Ray-Tracing nutzen können. Dennoch hat es mir die Augen geöffnet, als ich dann an meinem aktuellen Testsystem einmal „Cyberpunk 2077“ mit maximalen Settings und höchstem Ray-Tracing starten konnte. Dagegen sehen selbst die aufgebohrten PS5- und Xbox-Series-X-Versionen des Spiels aus, als lägen sie eine volle Generation zurück.

Flexibilität oder geschlossenes System?

Bis heute ist man am PC deutlich flexibler als an Konsolen: Spielen mit dem Controller oder doch lieber Maus und Tastatur? Kaufen bei GOG.com, im Epic Games Store, bei Steam oder doch lieber auf einer Indie-Plattform? Mods kostenlos herunterladen oder gar selbst entwickeln und ins Netz stellen? In den Dateien des Spiels wühlen und kleinere Optimierungen vornehmen oder Musik austauschen? All das ist möglich. Da hat sicherlich so jeder seine Schlüsselerlebnisse. Für mich war eines damals, beim Zocken von „GTA Vice City“ mit meinem personalisierten 1980er-Jahre-Soundtrack durch die Stadt zu heizen – meine MP3-Sammlung machte es möglich.

Davon bleibt an den Konsolen wenig übrig, sieht man von offiziellen DLCs ab. Ja, auch die Peripherie-Basis ist heute größer als früher, aber niemand wird ernsthaft behaupten können, Konsolen könnten mit PCs gleichziehen. Es gab in der Vergangenheit immer mal wieder Versuche, Mods in Konsolenspielen salonfähig zu machen, aber so recht vorangekommen ist man nicht – auch wenn es natürlich User-Generated-Content auch in den digitalen Universen von PlayStation und Xbox gibt. Aber umfangreiche Modifikationen oder gar Total Conversations wird man da vergeblich suchen.

„Freigeister“ sind also am PC besser aufgehoben – was sowohl die Hard- als auch die Software betrifft. Ich bin zwar kein Fan von RGB-Bling-Bling, aber mancher Spieler wird das anders sehen. Wie der PC eurer Träume aussieht, welche Technik darin steckt, welche Eingabegeräte ihr nutzt, all das steht euch frei. Wer hier die grenzenlose Freiheit des PC-Marktes ausgekostet hat, schmunzelt vielleicht eher über die anpassbaren Seitenflügel der PS5.

Mein Fazit

Was ich hier für euch beschreibe, bleibt immer noch hochgradig subjektiv. Letzten Endes soll jeder selbst wählen, an welcher Plattform er oder sie sich am ehesten zu Hause fühlt. Ich bin lange zweigleisig gefahren – mit Konsole und Gaming-PC. Doch mit zunehmendem Alter sank bei mir die Lust, am Rechner zu basteln, in Settings zu wühlen oder in Foren nachzuforschen, warum ich mit ausgerechnet meiner Hardware-Kombination in einem Game so arge Probleme habe. Ich gebe da auch zu, dass der Anspruch etwas gesunken ist, von einem Game DIE technisch beste Version zu zocken. Da sehe ich die Konsolen mittlerweile einfach auch auf einem hohen Niveau.

Dennoch ein „Cyberpunk 2077“ mit höchstem Ray-Tracing oder der „Microsoft Flight Simulator“ bzw. „Star Wars: Squadrons“ an einem potenten Gaming-PC mit HOTAS-Steuerung, das sind Erfahrungen, die Eindruck hinterlassen. Letzten Endes wird mein Fazit nicht jedem Leser gefallen, aber ich denke, dass man nicht klar sagen kann „PC Master Race wins!“ oder „Olé, Konsoleros!“ Wer, wie ich, viel am PC arbeitet, ist vermutlich froh, in der Freizeit nicht auch noch davor zu hocken. Und wer das nötige Kleingeld mitbringt und die absolut beste technische Qualität will, kommt um einen Gaming-PC weiterhin nicht drumerhum.

Wie steht es denn bei euch: An welchen Plattformen spielt ihr? PC oder Konsole? Oder vielleicht gar via Cloud-Gaming oder an mobilen Endgeräten? Warum habt ihr euch für eure spezifische Plattform entschieden? Verratet den anderen Lesern und mir gerne mehr in den Kommentaren!

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45 Kommentare

  1. Danke für den gut „recherchierten“ und gut geschriebenen Artikel,

    Ich denke, dass man das aber auch einfacher entscheiden kann:
    Wer gemütlich auf der Couch im Wohnzimmer spielen möchte und zwar solche, die man mit dem Gamepad spielen kann, für den ist die Konsole was.

    Wer eher im Büro am Schreibtisch spielen möchte (wegen speziellen Eingabegeräten wie Tastatur, Lenkrad, HOTAS) oder nicht im Wohnzimmer spielen kann (Familie will normales Fernsehen gucken), der muss zu einem PC ausweichen.

    Klar könne man am Schreibtisch auch Konsole spielen, aber tatsächlich kenne ich im Bekannten-/Verwandtenkreis niemanden, der das tut.

    Ich selbst konnte mich mit Konsolen am TV nie anfreunden, hab kaum auf meiner PS3 gespielt. Die einzige Ausnahme waren tatsächlich Spiele auf der Wii bzw. Wii U mit dem Motion-Controller. Mir war der Fernseher auch immer zu weit weg, daher kam für mich eigentlich nur der PC im Arbeitszimmer zum spielen in Frage.

    • Also meine XBox Series X steht im Arbeitszimmer, ist an den großen Monitor angeschlossen. Im Wohnzimmer ist die alte PS4Pro angeschlossen, da spielen die Kids. Tastatur, HOTAS und Lenkrad habe ich auch an meiner XBox und die sind auch einer der Gründe warum die Box im Arbeitszimmer steht: Lenkrad und HOTAS ohne Tischplatte sind blöd. Fürs Wohnzimmer hatte ich extra einen Lenkradständer…

    • Also ich spiele am Schreibtisch auf einer PS5. Diese hängt an einem einfachen Monitor. Will ich 4K usw, ziehe ich ins Wohnzimmer um. Kenne viele die am Monitor im Arbeitszimmer spielen.
      Ich spiele seid einiger Zeit fast nur noch an der Konsole ( abgesehen von dem ein oder anderen Strategiespiel auf dem Pc). Ich habe 2 Kinder und komme daher eh nur abends zum spielen. Die kurze Zeit möchte ich nicht mit Einstellungen und Treibern usw. „verschwenden“. Konsole an, spielen, Konsole aus, fertig. Geht bestimmt auch an einem neuen PC, aber mein PC ist schon älter.

  2. Im Grunde sehe ich es wie Du, bin ebenfalls 8 Stunden beruflich bedingt am PC. Da will man die Kiste in der Freizeit kaum noch sehen und lieber auf der Couch lümmeln und was zocken. Ein FS2020 fühlt sich aber z.B. an der Xbox einfach falsch an, ein Fußballmanager, Strategiespiele und Aufbausimulationen. ebenfalls. Es kommt auf das Genre an. Wie eigentlich schon immer bei Videospielen.
    So habe ich auch ganz verschiedene Emotionen mit den unterschiedlichen Systemen verbunden.
    Ein „It takes Two“ mit der Freundin durchgespielt, wäre am PC so sicher nicht großartig gewesen.
    Meine erste LAN mit Freunden Ende der Neunziger oder fast komplette Sommerferien mit einem Anstoss 3 am PC, verbinden mich eben mit diesem System.

    • Was genau kannst du am PC „nicht mehr sehen“? Ich meine den PC sieht man ohnehin den ganzen Tag nicht. Monitor wird für eine Konsole auch benötigt und Controller kann man da wie dort anschließen.
      Geht es um Couch statt ergonomischem Sessel?

      • Bei mir schaut es so aus, im Arbeitszimmer steht der Gaming PC, als auch mein Arbeitslaptop.
        Nach 8 Stunden auf dem Bürostuhl, so bequem er auch ist, mag ich nicht noch weitere Stunden dort verbringen.
        Dann gehe ich runter ins Wohnzimmer und spiele bei Lust und Laune über die PS5, die am TV hängt. Der kann 4K, 120hz etc. und bietet mir ein entspanntes Gaming von der Couch aus. Selbst nach Twitch kann ich locker streamen ohne Einschränkung.
        Das zusammen mit meinen Katzen neben mir.
        Ich weiß das mir der PC mehr Möglichkeiten bietet, aber die Konsole bietet mir im Wohnzimmer ein Feierabend Gefühl, was im Arbeitszimmer nicht aufkommt.
        Lediglich die Maus vermisse ich bisweilen, aber das ist auch schon alles.

  3. Hab selbst gar keinen TV mehr und schaue auch wenig bis gar keine Filme und wenn dann mal als Ausnahme auf MacBook oder iPhone. Dort spiele ich auch Civilization VI, was halt einfach immer und immer wieder geht. Läuft nicht ganz perfekt, aber gut genug um süchtig zu machen.

    Konsolen und Gaming PC hatte ich früher beides. War immer der PC-Gamer. Mit dem Wechsel auf Apple verschwand das, weil ich nicht zwei Systeme pflegen wollte. Mir fehlt das Spielen. Habe neulich daher mal Xbox Cloud Gaming getestet und gemerkt, dass dort irgendwie alle Spiele, die mich interessieren fehlen und sowas wie Age of Empires gar nicht drin ist… habs sofort wieder gekündigt und war auch unterwältigt, dass da immer noch kein Maus-Support vorhanden ist. Kauf mir halt auch nicht zum testen ein 70 Euro Controller.

    Mir fehlt das Spielen also immer noch. Streaming wäre da meine Lösung, aber Stadia ist Google und noch dazu hinüber, Xbox Cloud Gaming bot mir keine Auswahl und zwang mich zum Controller und so suche ich weiter. Schaue auch nach wie vor alle E3s und Game Coms, lese Gaming News und war und bin Core Gamer, wenn auch außer Dienst 😛 Ich würde gerne, wenn sie mich lassen oder Apple mal mehr entwickelt als Premium Handyspiele in ihrem Arcade.

  4. also ich sitze viel lieber aufn Bürostuhl / Gamingstuhl als auf der Couch,
    spiele lieber mit Tastatur und Maus, nur 1 -2 games wo ich den Controller nutze
    Dazu finde ich den TV irgendwie zu weit weg gegenüber den TV, das stört mich zumindest, fühlt sich irgenwie komisch an.

    am Ende ist es jedem seine eigene Vorliebe

    … meine freundin spielt auch lieber auf der konsole / couch und ausschließlich mit controller

    was fummeln in optionen angeht muss man aber sagen das das schon lange kein krampf mehr ist, das spiel stellt sich ja schon grob anhand der Leistung vom pc mit diversen settings ein, wer da nicht tweaken will verpasst im großen und ganzen ja trotzdem nichts vom spiel 🙂

  5. Fahre zweigleisig und bin mit 40 immer noch gern dabei Einstellungen zu optimieren. Denke mit 60-70 wird das sicherlich auch bei mir langsam aufhören (ich hoffe es aber nicht).

    Die Konsolen (PS5 + Switch) habe ich für Exklusives, davon gibt’s ja immer noch mehr als genug, als nächstes freue ich mich auf God of War, letzte Woche habe ich Xenoblades 3 auf der Switch durchgezockt. (Dort ist Mario + Rabbids 2 als nächstes auf der Liste).
    Auf dem PC ist als nächstes Return to Monkey Island dran.

    Ein 4K Monitor + eine 4080/4090 ist auf der Einkaufsliste für die nächsten 6 Monate.

  6. Als Ü40er habe ich eine fast identische Laufbahn mitgemacht.
    Und auch die Entwicklung der letzten Jahre.
    Ich sitze ebenso 8 Stunden am Tag vor dem Laptop, zwei Meter von meinem Gaming PC entfernt.
    Dieser ist noch mit einer 1070ti bestückt und Komponenten aus dem Jahr 2012.
    Meine Lust diesen zu horrenden Preisen aufzurüsten ist einfach nicht mehr vorhanden. Da war ich froh eine PS5 Digital ergattern zu können.
    Im Vergleich zum PC kostet die nur einen Bruchteil.
    Und auch beim Thema Spiele habe ich nur eine Handvoll Titel die ich regelmäßig spiele.
    Insofern kann ich darüber auch nicht sparen, auch weil ich auf Sales warte und erst bei GotY Editionen zugreife.
    Mir reichen mittlerweile ein paar Stunden am Abend vor der Konsole um mich zu entspannen.
    So gut die Grafik eines Gaming PC auch wäre, mir ist es das nicht mehr wert.
    Vom Strombedarf mal ganz abgesehen.

  7. Abgesehen vom Geld, why not both? Ich hab sowohl nen Gaming PC als auch die PS5. Das eine sind Games, die ich lieber am PC spiele mit Maus und Tastatur oder für die ich einfach lieber richtig sitze oder bei denen ich im Discord mit der Crew abhängen will. Das andere sind Games die exklusiv sind oder die ich lieber entspannt auf der Couch und 65″ Schirm genießen möchte.

    Ich denke wer noch keine Konsole besitzt und auch kein PC , der sich eignet aber nicht soviel Geld über hat ist am besten bedient mit einer Xbox Series X + Gamepass.

  8. Danke für den Artikel, finde ich super. Ich habe vom PC wieder auf die Xbox Series X gewechselt. Für mich ist wichtig, dass Flight Sim 2020 gut läuft. Und da finde ich, dass die Xbox im Vergleich zum PC nicht schlechter ist. Am PC hast du natürlich die Möglichkeit zu VR. Aber ansonsten bin ich der Meinung, dass MS das für die Xbox extrem gut gelöst hat. Am PC hat mich das Gebastel von HW und SW einfach genervt. Ein Game zu installieren bedeutet oftmals noch zusätzliche Libraries nachzuladen. Und dann musst du auch noch Glück mit 32bit und 64bit Versionen haben.
    Xbox läuft da wesentlich einfacher und erst noch extrem leise und stromsparender. Nervt halt ein wenig mit den Xbox Gamepass, wenn der nicht gelöst wurde.
    Das ist mein Beitrag zum Thema 🙂

  9. Ich fahre auch zweigleisig. Selber gebauter PC und immer Nintendo als Konsole. PS4 mal kurz ausprobiert, aber das ist nicht meine Welt.

    Aktuell spielerisch aber selbst am PC so gut wie nie. Die wenige Zeit, die ich habe, spiele ich an der Switch. Splatoon 3 ist einfach zu gut

  10. Mein persönlicher Grund, weshalb grundsätzlich gilt PC > Konsolen: HoMM3.

  11. Thomas Müller says:

    Ich war bis 2017 praktisch nur am PC unterwegs und habe dort auch eine Menge Geld investiert damit ich meinen (damals) teuren 1440p 165hz Bildschirm auslasten konnte. Damals konnte ich es mir praktisch kaum vorstellen, an einer Konsole am Fernseher zu hocken. Alles unter 80-90fps war für mich auch einfach nicht akzeptabel. Als Konsole hatte ich nur eine Wii U, die aber verstaubte.

    Dann erschien im März 2017 Zelda Breath of the Wild, dass mich richtig begeisterte und zum ersten Konsolenspiel wurde, dass mich so richtig vor den Fernseher geholt hat.

    Darauf folgte dann die Nintendo Switch, die ich eigentlich nur als Zugabe zu meinem Gaming PC holen wollte, aber dann doch fast meine komplette Aufmerksamkeit bekam.

    Beim Wechsel vom Gaming PC auf die Switch ist mir einfach bewusst geworden, wie viel Zeit ich am PC damit verbracht habe, Spiele optimal einzustellen, Treiber und Programme zu aktualisieren und mich über DRM und Accounts/Launcher zu ärgern. Oder kurz: Wie unglaublich komplex und nervig Windows mittlerweile geworden ist. Dazu kommt noch, dass mir aufgefallen ist, dass ich physische Spiele einfach deutlich bevorzuge und ich nie gerne digitale Spiele gekauft habe.

    Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, bewusst ein Spielmodul einzulegen und sofort (bzw. nach 2-3 Minuten für Updates) loslegen zu können.

    Aufgrund der extrem hohen Preise bei PC-Komponenten habe ich mir vor einem halben Jahr auch eine PS5 gekauft und meinen PC endgültig verkauft. Ich war einfach nicht bereit, so viel Geld für PC-Gaming auszugeben. Zumal ich es nie wirklich hinbekommen habe, meinem PC vernünftig mit meinem OLED TV zu verbinden, da sich Windows im Jahr 2022 aufgrund der immer wahnsinnigen Komplexität immer noch nicht mit Controllern steuern lässt. Diesen ganzen Ballast mit Treibern, Updates, Accounts, Windows Datenschutzskandalen- und -einstellungen und der umständlichen Bedienung am Fernseher bin ich jetzt endlich losgeworden und es fühlt sich richtig befreiend an.

    Für die PS5 habe ich jetzt auch günstig & gebraucht eine ganze Reihe an PS4/PS5-Spielen und sogar die eine oder andere Bluray geholt, die ich schon immer mal haben wollte und genieße das einlegen & loslegen.

    Vermisse ich etwas auf den Konsolen? Naja, es gibt den einen oder anderen Klassiker wie Gothic 1 + 2, auf den ich jetzt keinen Zugriff mehr habe. Außerdem werde ich an den Konsolen einfach nicht wirklich mit schnellen Actionspielen und Egoshootern per Gamepad warm, aber es gibt auch hier Spiele wie Quake oder Call of Duty, die sich per Maus + Tastatur spielen lassen. Gerade Call of Duty auf der PS5 mit dem OLED in 120 Hz + HDR und Maus + Tastatur fühlt sich unglaublich gut an.

    Auf einen Gaming PC mit Windows habe ich jedenfalls keine Lust mehr. Ich könnte mir höchstens eine Linux-Box oder ein Steamdeck mit deutlich mehr Leistung vorstellen.

  12. Seit dem 486er (davor Amiga500) ist für mich der PC immer die erste Wahl. Ich nutze aber auch viele Möglichkeiten die ein PC eben bietet. Das kann keine Konsole ersetzen. Bei der Emulation ist man inzwischen auch seitens Sony bei PS3 und Nintendo sogar aktuell bei der Switch. Wobei es eigentlich immer nur um die Exklusivspiele geht. Die sind es mir nicht Wert extra die Konsole zu kaufen und dann schlechter als am PC zu spielen. Der langsame Schwung von Sony endlich daran etwas zu ändern zeigt auch wie die Spiele auf dem PC dann aussehen und laufen können.
    Ich bin trotzdem froh um die aktuelle Konsolengeneration mit AMD Hardware. Auf dem PC haut das NVIDIA Monopol mit ihren offene Standards zu eigenen geschlossenen zu „erweitern“ immer eine Bremse und Preistreiber rein. Dann noch Intel die ihre Technologie immer bis zum letzten Gewinn ausquetscht. Deswegen waren die Konsolen bei erscheinen auch knapp den PCs überlegen.

    Wer was wo spielt ist mir unter dem Strich egal. Ich würde mir nur weniger Fragmentierung und Exklusivität wünschen um die Spieler endlich mal weiter zusammen zu kommen. Weswegen ich auch nicht zustimmen kann das es toll wäre so viele verschiedene Clients und bei Epic jede Woche gratis Spiele zu bekommen.
    Epic hat nochmal einen guten Keil reingehauen mit ihren Exklusivverträgen. Wo auch Spiele von Steam zu Epic wechseln weil es dann auf einmal auch Problemloser und endlich Crossplay möglich wird. Oder im Falle von Tetris Effect(EPIC exklusiv) durfte ich wegen des späteren Deals mit Microsoft knapp ein Jahr auf den Online Patch warten. Dann ist der Client lahm, instabil und unübersichtlich *seufz*
    Mal ganz zu schweigen von der Bevormundung Erwachsener bei entsprechenden Titeln bei allen Anbietern auf dem PC. Und auch wenn es Steam schon lange gibt aber z.B. Microsoft Onlinedienst ist nicht der erste Versuch und die vorigen haben auch einige Titel mitgerissen bei Abschaltung. Deswegen immer ein leicht mulmiges Gefühl nur einen Zugriff zu haben aber nur bei GoG auch die Möglichkeit etwas zu besitzen.
    Der Gebrauchtmarkt wurde so gut wie komplett vernichtet seit Steam und trotz der Einsparung der Verpackungen etc. kosten die Spiele das gleiche lol.

    Beruflich macht das natürlich viel aus wenn man da schon 8h am PC hockt. Die Erfahrung machte ich auch und habe mich deswegen auch Beruflich umorientiert. Auch weil man leicht seine Arbeit mit nachhause schleppt.
    Mein „Hobby“(nicht nur Gaming) ist auch meine größte stärke, die will ich mir eigentlich nicht nehmen lassen.

    Meine günstig gebraucht gekauften Konsolen: Für starten und loslegen auf der Couch mit Kollegen habe ich trotzdem noch eine Wii. Die Xone S wurde als Bluray Player zugelegt. Eine X360 steht hier auch noch weil ich mal sehen wollte was ich verpasst habe..naja hält sich stark in grenzen.

  13. Einen Gaming PC hatte ich noch mal. Das Gerät war aber nie in der Top Liga, kostete aber mehr als 2 Konsolen zusammen (damalige Preise).
    Es gab immer irgendwelche Probleme, weil die Hardware auch mit den Anforderungen der Games nicht mithalten könnte.
    Da hat das Spielen auf der Xbox One mehr Spaß gemacht.
    Ich will lieber im Wohnzimmer als am Schreibtisch daddeln. Das nervt zwar manchmal die Gattin, aber man ist nicht so abgeschieden vom Rest.

  14. Ich muss gestehen weder das eine noch das andere: Ich hab einfach keine Zeit mehr um mir das dediziert hinzustellen – mobile gaming muss reichen – auf einem iPad Pro 12 Zoll auch echt tolle Grafik – verstehe nur nicht warum keiner richtige Spiele für die Ganepads entwickelt…Aber es gibt ja jetzt schon einiges zum entspanmen zwischendurch lol wild rift, Diablo Immortal, C&C Rivals, Call of Duty, Civilisation, alles möglich

  15. Geht mir genauso. Wer den ganzen Tag am Rechner sitzt, will nicht auch noch in der Freizeit am Tisch spielen. Da mach ich es mir lieber auf der Couch bequem und zocke an der Konsole.

  16. Hab mich an vielen Konsolen versucht, bin am Ende aber doch meist beim PC geblieben.
    Gerade auch da sich PS Plus und Co für mich als casual Spieler kaum lohnen. Auch schöne Strategiespiele wie AoE4 findet man da eher schwer.
    Neben PC ist aber noch ne Switch da, da kooperatives lokales spielen dort auch quasi alleinig in dem Umfang existiert.

  17. Das mit dem Leistungsvergleich ist das Gegenstück zu den Audiophilen bei Musik: purer Quatsch. Ob ein Spiel Spaß macht, hängt nicht davon ab, ob man alle Einstellungen auf Ultra stellen kann. Es hängt von der Spielmechanik ab. Ist die gut, macht das Spiel auch auf „normalen“ Einstellungen richtig Spaß. Wenn man dann noch Geld verbrennen will, bitte, dann kauft euch die dickste GPU die es gibt. Mir reichen die „normalen“ Einstellungen völlig aus. Ich spiele auf PC und Steam Deck, habe aber auch eine mehrjährige Zeit mit der PS4 Pro verbracht. Für PC ist das Spieleangebot einfach viel reichhaltiger als für Konsole, besonders der Indie-Bereich ist richtig spannend und viel interessanter als das (angebliche) AAA-Zeug. Jedenfalls aus meiner Sicht. Ach so ja, auf dem PC habe ich natürlich kein Windows sondern Linux. Und weil da jemand schrieb, er würde auf ein Steam Deck mit deutlich mehr Leistung warten … sorry, das Steam Deck hat genug Leistung, es macht Spaß damit zu spielen. Spaß beim Spielen, das ist der eigentliche Zweck von Games, nicht irgendwelche Schwanzvergleiche bei der GPU-Leistung. Aber das werden PC-Gamer wohl nie begreifen.

    • André Westphal says:

      Es kommt halt immer auf den Anspruch an und hängt zusätzlich sehr vom Titel ab. „Cyberpunk 2077“ wäre ein Beispiel, bei dem die PC-Version in Ultra-Einstellungen gravierend besser aussieht als die Konsolenversionen. Bei anderen Titeln bin ich auch der Meinung, dass man da in Bewegung kaum einen Unterschied erkennen kann.

      Das mit „das Spiel ist dasselbe, Hauptsache macht Spaß“, finde ich aber zu kurz gedacht: Das ist wie bei Filmen: Ok, ein guter Film ist auch auf VHS-Kassette ein guter Film ;-). Aber wenn ich mir denselben Film dann in 4K mit HDR ansehen kann und dazu noch Surround- / 3D-Sound habe, wird die Erfahrung doch erheblich aufgewertet.

      Und so ist das mit Games halt auch, die technische Qualität kann ein gutes Spiel nochmal deutlich einnehmender machen.

  18. Ich arbeite selbst in der IT und hänge daher täglich am PC. Mir hat es vor 30 Jahren schon Spaß gemacht am PC zu sitzen und das hat nicht aufgehört. Wieso man „dem PC“ überdrüssig wird um dann an einem anderem Monitor zu zocken verstehe ich ganz grundsätzlich nicht.

    Ich habe ein Dual-Monitor-System mit integriertem KVM und Schalte für die Arbeit den Laptop ein. Wenn ich fertig bin gehe ich meine Runde mit dem Hund, esse was und dann kann ich den Gaming PC anwerfen. Ich habe eine Ultralight-Mouse (ca 50g, mit Kabel), da ich von schwereren Mäusen gelegentlich Handgelenksprobleme bekommen habe.

    Spielen auf einer Konsole kam nie in Frage. Ich chatte gerne mit Leuten via Discord oder Ingame oder mache Telegram-Calls mit einem Freund wenn wir gemeinsam spielen.
    Den Browser brauche ich auch die ganze Zeit, sowie zusätzliche Programme.

    Es mag Spiele geben, die auf der Konsole toll sind, aber ich weiß Leute, die mein Hauptspiel mit Controller zocken und das kann gar nix.
    Für mich käme eine Konsole noch nicht einmal bei knappem Budget in Frage, da zocke ich lieber noch via GeForce Now.

  19. Als alter (53) Counterstriker war zocken immer auch gleich Community.
    Über TeamSpeak würde sich jeden Abend und am WE auch schon Nachmittags am PC getroffen. Tastatur+Mouse haben mich so geprägt,das ich mit diesen wabbeligen Sticks auf dem Gamepad meiner PS3 nie wirklich zurecht kam. Haltung/Armauflage ging auf dem Sofa dazu nicht, also fristete die Console als besserer Blu-ray Player ihr Dasein.
    Und heute?
    Die Zeiten haben sich, sowohl was die Community angeht, als auch bezüglich Hardware geändert. Und natürlich hab ich mich verändert.
    Die Prioritäten liegen heute woanders, was mich davon abhält, für weit mehr als 500€ in Grafikkartenhardware zu investieren, um dann im nächsten Test zu lesen, das der Hersteller künstlich irgendwelche Pipelines deaktiviert hat oder mein Prozessor darauf nicht richtig abgestimmt ist.
    Mein subjektives Empfinden ist zudem:
    Es geht nicht mehr um das gute Spielerlebnis, sondern nur noch darum, künstlich Abhängigkeiten zu schaffen. Mit der Community auf Augenhöhe für faire und tolle Spielerlebnisse, sehe ich nicht mehr. 80-100€ für ein Spiel auszugeben bedeutet nicht, das man ein ausgereiftes Produkt bekommt.
    Das ist heute aber mein Anspruch.
    Am Ende hat man mich dadurch als Spieler verloren.

  20. Vielen Dank für deinen schönen Artikel, mit Mitte 50 und kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen 🙂

    Ich war bis vor circa 12 Jahren noch exklusiver PC Gamer und habe begeistert an der Kiste gebastelt und verfeinert. Gespielt habe ich Shooter, MMOs und Simulationen.

    Wie der Autor habe ich auch einen IT Job, der mich täglich am Rechner hält. Auch ich war es leid
    Abends in der gleichen Körperposition weitere Stunden vor dem Bildschirm zu zocken.

    Der Kick zur Konsole war bei mir Uncharted mit der PS3. Seit der Zeit fuhr ich zweigleisig: Konsolen-exklusive Spiele und MMOs am PC. Beides hing damals an einem Monitor, beim Playstation zocken wurden bequem die Beine auf den Schreibtisch gelegt und der Controller in die Hand genommen. Herr-lich!

    Der PC wurde zum spielen immer unwichtiger, die wenige Zeit die mir Abends bliebt verbrachte ich lieber an der Playstation mit ihren wunderschönen Exklusiven.

    Heute habe ich noch einen PC, einen kleinen AMD an einem 4:3 Monitor auf dem ich sehr sehr alte DOS und Windows 3.11 Spiele zocke.
    Die Konsolen sind meine Art der Entspannung, wenn ich Abends mal zocken möchte. Zurück zum PC kann ich mir aktuell nicht vorstellen, auch wenn die Preise für Karten wieder sinken, dafür steigt der Stromverbrauch deutlich: nein Danke.

    • Naja ein Punkt, der hier nicht angesprochen wird ist der doch nicht unwichtige Punkt der Abwärtskompatibilität. in der Hinsicht kann man am PC um Welten mehr machen, als an der Konsole. Wie viele Spiele kann man auf alten Konsolen nicht mehr spielen, weil die Konsole alt ist und nicht mehr funktioniert? Daher finde ich den PC immernoch am besten. Bei Steam kann man sich viele Spiele kaufen und die auch in 15 Jahren noch nutzen. Wenn man sich die Konsolen anguckt … wie viele Spiele muss man sich bei einem Wechsel zwischen Konsolengenerationen erneut kaufen, weil die Konsole keine Abwärtskompatibilität hat?
      Konsole kann nett sein, aber wenn man sparen will, liegt, zumindest wenn man bereits gekaufte Produkte auch später nutzen will, der PC doch weit vorne.

      • Das kommt drauf an. Auf der Xbox Series läuft alles, was für die One und die One X erscheinen ist, das heißt, zurück bis 2013. Dazu kommen derzeit 620 Spiele der Xbox360 sowie 56 Spiele der Ur-Xbox, die eine Patch bekommen haben, damit sie auch auf Xbox One und Series laufen können.

        Meine persönliche Meinung: Zurück bis 2013 finde ich gut, die ganz alten Kamellen für die 360 oder die Ur-Xbox interessieren mich dagegen genauso wenig wie die ganz alten Kamellen für den PC.

        Ich hab hier auch noch einen C128, zwei Amiga und eine VCS2600 rumstehen, die ich mal in einem Anfall von Nostalgie gekauft habe (ursprünglich gehörte noch ein Atari Mega-ST in die Sammlung, aber der ist schon verkauft). Da war das Erlebnis genau das gleiche wie bei den uralten PC-Spiele von früher, die ich mal bei GOG gekauft hatte: das Lieblingsspiel von damals gestartet, gestaunt wie miserabel Grafik und Sound aus heutiger Sicht sind, wieder ausgemacht und nie mehr angefasst. Von der vorgenannten alten Hardware werde ich mich deshalb auch in der nächsten Zeit trennen.

      • Da ist Microsoft sehr gut aufgestellt. Viele alte Games sind für die Xbox verfügbar.

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