Eine Übersicht: Microsoft Surface vs. Microsoft Surface Pro

Tjoa, bei Twitter und bei Facebook gibt es eine Person, die sich Surface Evangelist nennt. Ich bin mit dieser Person mal kurz ins Gespräch bekommen und kann sagen: jau, er ist ein echter Fan und ganz nah am Puls 😉 Jetzt gibt es noch etwas nützliches für die Menschen, die gerne eine vergleichende Übersicht sehen – und zwar wurde eine Gegenüberstellung des Microsoft Surface mit dem Microsoft Surface Pro gepostet.

Hier also die Übersicht in tabellarischer Form, vielleicht findet sie jemand von euch nützlich.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

31 Kommentare

  1. @sergiu:
    Deine Analyse ist durchaus zutreffend, nur sehe ich überhaupt keinen signifikanten Bedarf für Hybrid-Lösungen. Diese bedeuten doch letztlich immer Kompromisse. Entweder ist das Gerät für ein Tablet zu schwer (Couch) oder der Bildschirm zum effektiven Arbeiten letztlich doch zu klein. Mal in der Bahn kurz eine Präsentation anpassen, kann man auch mit den derzeitigen Tablets und wenn mir ein Angestellter mit der Bastelstunde von Tastatur und Ständer ernsthaft weismachen will, er könnte damit produktiv sein, dann rechne ich ihm mal kurzerhand vor, wie viel er mich pro Stunde inkl. Steuern und Versicherung kostet und in welchem Verhältnis dieses zum Preis eines anständigen Notebook steht.

    Ich benutze beides nunmehr seit Jahren und jedes der Geräte hat seine Anwendungsbereiche. Für letztere brauche ich jeweils optimale Lösungen und nicht auf Krampf ein Gerät, wo beides irgendwie geht, aber letztlich nur eine Notlösung darstellt.

    Selbst dem Ansinnen einer gemeinsamen Plattform oder Oberfläche kann ich nichts abgewinnen. Was will mir denn ein Steve B. oder Bill G. weismachen, dass es zukünftig modern sein soll, nur noch Fullscreen-Apps auf 27′ Monitoren zu benutzen? Damit ich diese auch in 3 Meter abstand sehen aber dafür nicht einmal mehr schnell ein paar PDF-Dokumente via Drag & Drop in eine Email ziehen kann? Und wer die Maus oder das Touch-Pad gedanklich schon in die Steinzeit verfrachtet hat, der sollte einmal eine Datei von einem Bildschirm auf den anderen bewegen. Via Touch-Pad sind das nur wenige Zentimeter wenn nicht gar Millimeter, die man den Finger bewegen muss, bei einem Touch-Screen hingegen die tatsächliche Entfernung. Ganz zu schweigen davon, wer letzteren ständig putzt.

    Wie gesagt: Tablets, Touch-Screens etc. sind neue und durchaus sinnvolle Ergänzungen, aber keinesfalls werden sie alles bisher Dagewesene ersetzen können. Warum auch.

    Das Surface (Pro) ist für mich wieder ein typisches MS-Produkt. Man will es jedem recht machen, hat aber selbst kein wirkliches Konzept. Es hat eine Tastatur, ein Touch-Pad, einen Touch-Screen und bei Bedarf auch noch eine Mini-Maus. Von jedem etwas, aber keines davon wirklich optimal. Man könnte, wenn man wollte und in der Praxis stellt sich dann heraus, dass der Teufel im Detail steckt und in der entscheidenden Situation der Kompromiss halt doch nicht ausreicht.

  2. Ein ziemlich wichtiger Punkt fehlt m.E. in der Übersicht: Windows RT ist programmmässig ein geschlossenes Ökosystem. Es ist unter Windows RT nicht möglich, Programme am Microsofts App-Store vorbei zu installieren. Und der hat heftige Einschränkungen, die denen von Apple nicht nachtstehen, im Gegenteil. So sind alle Programme mit Altersfreigabe über 16 sind nicht zugelassen. Oder solche mit Drogen- oder Gewaltinhalten. Sprich: Von den aktuellen Topspielen würde es keines auf den Windows-RT-Rechner schaffen (mal vorausgesetzt, es gäbe eine technische Umsetzung für ARM).
    Auf Windows Pro kann man immerhin noch Programme im Kompatibilitäts-/Desktopmodus installieren, allerdings auch keine Modern-UI-Applikationen, also nur Applikationen, die in spätestens einem Jahr richtig altbacken aussehen.

    Für Softwareentwickler ist das eine ganz schön massive Einschränkung. Es ist zwar so, dass man nicht zwingend über den Microsoft-Store abrechnen muss, der Vertrieb und die Installation muss aber darüber laufen.

    Etwas wie Steam wird es für Windows RT nicht geben, für Windows Pro nur für Altapplikationen (ok, bei Spielen ist der Punkt relativ egal). Für Unternehmen gibt es eine Möglichkeit bei der Einbindung in eine Domäne.

    Das ist ein dramatischer Unterschied zu allen bisherigen Windowsreleases. Die neue UI wird sich zweifelsohne bei der Nutzung von Windows durchsetzen, aber diese Konvertierung in ein geschlossenes Ökosystem lässt Windows für mich uninteressant werden. Da gibt es dann besseres.

  3. Zu den vielen Kommentare zum Thema „fehlendes UMTS/LTE“: Jeder von Euch hat bestimmt ein Handy, und das kann Tethering. Warum also noch einen zweiten Vertrag und/oder SIM-Karte und/oder Empfangseinheit bezahlen, wenn sowieso die meiste Zeit ein Tablet daheim/in der Firma/im Zug/im Flugzeug genutzt wird, wo es (zumindest in der überwiegenden Zahl der Fälle) ein WLAN gibt, welches u.U. weitaus besser erreichbar ist, als das eigene UMTS/LTE (z.B. im Zug/Flugzeug)? Da schalte ich lieber mal das Tethering an, das ist definitiv die bessere/günstigere Lösung…

  4. @TePe
    Wenn man die paar Euro nicht hat – und um mehr als ein paar, einen einmaligen niedrigen zweistelligen Betrag, geht es nicht -, dann hat man auch nicht das Geld für ein Tablet. Oder ein teures Smartphone.

    Und es geht ja auch nicht darum, für UMTS auf WLAN zu verzichten. Wenn man ein starkes WLAN hat, kann man es ja immer noch nutzen.

    Es geht darum, dass es krampfig und umständlich ist, auf mehrere Akkus achten zu müssen, bei der Nutzung eines Gerätes mehrere Akkus zu belasten, und insbesondere ständig und für einen Haufen Apps an den Synchronisationsstatus zu denken. Muss ich jetzt für Evernote wieder tethern oder habe ich die aktuelle Version? Hm, sicherheitshalber starte ich Kindle auch noch mal, damit die sich den aktuellen Lesefortschritt zieht. Dropbox ist gerade nicht notwendig, oder? Verdammt, ich ja an der Mindmap gearbeitet habe, muss ich dafür doch noch mal – ah, unterschiedliche Bearbeitungsstände, jetzt beginnt das manuelle Mergen. Mist.

    Und das wegen ein paar Euros? Nö, Tethern ist eine Frickellösung. Es hat gefälligst jedes Gerät selbständig ins Netz gehen zu können, zumindest in der Komfortklasse und höher. Basteln ist für Studenten und die Billigklasse.

  5. @Jens

    wir wissen schon das du applefan bist. Aber Tethern ist eine Frickellösung ? Leichter als Tethern geht es kaum. Nur ob Provider es zulässt ist eine andere Frage.
    Glaubt mir eins, nächste Version von Surface wird es sicher haben, was sollen die nächste Jahr verkafuen ? wenn die schon alles hierrein packen. Bei iPhone war es genau so und das ist strategische Entscheidung. Hätte damals Xerox nicht falsch entschieden wäre apple gar nicht auf dem Markt. 😉

  6. Ich? Applefan? Und das auch noch deswegen? – Du bist kein sonderlich guter Beobachter. Und an der Logik hapert es auch. Und musst Dic auch noch auf das Deppenniveau des Applebashings begeben.

    Lebe Deinen Geiz aus. Nicht jeder spart 30 Euro bei einem 600 Euro-Gerät, um dann hinterher… na, ich muss es ja nicht noch einmal beschreiben.

    Mach Dir das Leben schwer und bilde Dir ein, dass Du es anderen gezeigt hast.

  7. @ Jens

    ahh Jens , die Welt ist schon witzig. Es kann gut sein dass ich schlechte Beobachter bin. Intressiert mich ehrlich gesagt auch nicht.

    Du beleidigst hier Leute wir mit begriffen „Deppenniveau des Applebashings“ „happert an Logik „. Instrassante weise poste ich mal deinen Kommentar aus dem Jahr 2011 http://stadt-bremerhaven.de/iphone-4s-rueckblick-auf-vier-wochen-nutzung/

    „Einen nicht ganz unwichtigen Punkt hast Du im Beitrag nicht erwähnt: Die Nutzerbasis. Ein Teil der Androidnutzerbasis ist ja etwas … neben der Spur, wie man auch hier in den Kommentaren sieht. Persönliche Angriffe, dämlichste Argumentationen ohne Verständnis der Grundlagen, moralische Überheblichkeit wegen eines Betriebssystems, sich etwas auf den Hersteller seines Handys einbilden. Das habe ich so in der Art noch nie von einem iPhone-Nutzer erlebt, aber ständig von Androidnutzern. Noch nutze ich selber ein Android-Gerät, aber mit solchen Leuten will ich nicht in Verbindung gebracht werden. Das wird bei meiner nächsten Handywahl ein nicht unwesentlicher Punkt werden“

    Also im ernst, was haben andere Leute damit zu tun? Ahh Egal.

    Jedenfall hast du nicht verstanden was ich „Strategische Entscheidungen“ sagen wollte. Sorry du bist keine applefan.

    jeder hat sicher was auszusetzen, entweder am Preis, fehlende Hardware oder software funktion, Design etc. jeder soll es für sich selbst entscheiden.

    Ich benutze zur Zeit Ipad und Ubuntu und windows PC und benutze S2 als Smartphone. bin von allem begeistert.

  8. @Dirk: Erst mal sorry für die echt miese Rechtschreibung des letzten Beitrags, kA was mich da geritten hat.

    Ich befürchte nur, du hast Recht.
    Ich habe Zuhause ein eee-Mini-Notebook,quasi als mobile Arbeitslösung. Leider ist das Ding zu klein und zu langsam, um effektiv damit zu arbeiten. Als Phone habe ich ein Android-Gerät, wo es ewig dauerte bis ich normale Apps finden konnte, die mich irgendwie produktiv unterstützen und nun nutze ich es meistens, um zu surfen und Mails zu checken, weil alles andere geht produktiver vorm PC (mit Dualscreen).

    Was zum Arbeiten für unterwegs/Couch/Bett gut wäre, wäre ein Hybrid (warum auch nicht, muss ja kein Laptop sein, wenn er touch-fähig sein kann). Das Problem beim Surface sind dann aber der fehlende Stand (ich glaube das Ding steht nur auf einem Tisch), die fehlenden Apps und womöglich noch mehr Details, die man erst später sieht.
    Ein RT ist definitiv keine Lösung, da es nichts Brauchbares dafür gibt. Ich möchte den Horror des Apps testen und löschen nicht nochmal durch machen und auf irgendwelche Software zu verzichten, da kann ich gleich ein Android-Tablett umsteigen.
    Das Pro könnte in der Zukunft was werden, so wie ich das verstanden habe baut Microsoft einheitliche Entwicklungsumgebungen auf, Basis für das Programmieren von Software/Apps gleichermaßen. Denn ganz ehrlich, Android und iOs sind keine Betriebssysteme, mit denen mal Arbeiten kann. Abseits des Browsers ist man verloren bei denen.

    Das Prinzip des Touch empfinde ich als ergonomisch, das mitaufzunehmen in den Arbeitsalltag ist sicherlich gut, wenn man nicht immer aufrecht sitzt… hoffe Microsoft kratzt die Kurve und holt auch bei den Apps dann auf.

    Denn Microsofts Einstellung ist ca so: LTE/UMTS, pah, das braucht ja fast niemand und nur 30% entscheidet sich dafür.
    Apps, ja wird es geben, wir stellen die Weichen für die Zukunft blabla, denn jeder Entwickler kann derzeit getrost auf Microsoft verzichten bei Marktanteilen im niedrigen einstelligen Bereich.
    Auf der einen Seite vernachläßigen sie die Wünsche eines großen Teils der User, sind aber abhängig auf viele gute Programmierer, von denen sie selbst aber gerne vernachlässigt werden könnten.

  9. Ich bin nicht nur auf den Preis gespannt, sondern auch auf das Erscheinungsdatum. Gut finde ich vorallem as es mal eine Aussage zu den Stiften gibt.

  10. @Sergiu: Was für Apps brauchst du denn? Die typischen „kritischen“ Anwendungen (Office) sind beim Surface RT ja direkt mit dabei… Ansonsten gibt es momentan ca. 5000 Apps, was für ein Produkt, was es noch gar nicht gibt, so schlecht nicht ist…
    Das mit den 30% UMTS Nutzern ist nicht ganz richtig, Microsoft sagt, dass ihre Analysen ergeben haben, dass nur 1/3 der Tablets mit UMTS/LTE ausgerüstet sind. Und davon sind nur die hälfte wirklich aktiviert, d.h. wir sprechen hier von ca. 15% der Nutzer. Für ein erstes Produkt einer komplett neuen Linie finde ich das nicht kritisch, wenn man dafür das Produkt günstiger anbieten kann.
    Ich bin auch kein großer Fan der Preisgestaltung von Surface, aber immerhin gibt es auch schon gute Alternativen (z.B. das Acer 510). Und viele Deiner Argumente gegen Android kann ich absolut verstehen…
    Warum soll der Ständer vom Surface nur auf einem Tisch funktionieren? Ich denke, er wird ebenso gut sein wie der Ständer, der von Apple im iPad Cover integriert ist… Im Zweifelsfall wird er sogar besser sein, weil er aus einem stabilieren Material gefertigt ist…

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.