bunq: Update 20 ist da – mit diesen Neuerungen

Neuigkeiten vom niederländischen Fintech bunq. Nach der Übernahme des belgischen Fintechs TriCount gilt man nun als zweitgrößte Neobank in der EU. 5,4 Millionen Nutzer zählt man nach eigenen Angaben jetzt. Sein Kerngeschäft wolle man auch weiterhin durch Fusionen und Übernahmen vorantreiben. Ich tippe mal darauf, dass man sich da, Stand jetzt, direkt hinter Revolut ansiedelt. Im Zuge eines kleinen Events hat man neue Features im Rahmen des bunq Updates 20 gezeigt.

Das bunq Update 20 beinhaltet Neuerungen für die App. Unter anderem geht es da dem Home- sowie dem Community-Tab an den Kragen. Im Home-Tab bietet man fortan die Möglichkeit zur Individualisierung. Nutzer können hier Konten, Karten und weitere Features in Ordnern gruppieren. Solltet ihr in bunq sowohl private, als auch geschäftliche Ausgaben nutzen und in einer Ansicht verwalten – selbes Spiel auch für geteilte Finanzen.

Ausgebaut wird der Community-Tab. Nutzer können mit bunq direkt und auch der Community interagieren. Sei es Beiträge zu teilen oder auch jene zu kommentieren. Hier erhofft man sich vom Nutzeraustausch und dem Teilen persönlicher Erfahrungen eine positive Wirkung.

Ansonsten? Nachdem Vivid verstärkt auf die Cashback-Tube drückt, locken die Niederländer mit dem „bunq Jackpot“. Jeden Monat erhalten Nutzer hier dreimal die Chance auf einen Gewinn in Höhe von 10.000 Euro. Mit jeder Nutzung der bunq-Karten oder Einladungen von Freunden erhöht sich die Gewinn-Chance. Ein Gewinnspiel quasi, auch wenn bunq das als „Mittelweg auf hohe Rendite ohne Risiko und Aufwand“ betitelt. Immerhin habt ihr einen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeit – kommt bunq natürlich zugute.

Da hätte ich mir bei so einem „historischen“ Update ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Aber bunq ist mit einigen Features auch nach wie vor überlegen, da darf sich die Konkurrenz gerne weiter inspirieren bzw. eine Scheibe abschneiden. Überhaupt, der Fintech-Bereich ist sehr dynamisch und damit spannend zu beobachten. Schauen wir mal, inwieweit die Sparkassen mit derzeitigen positiven Bestrebungen da wieder Anschluss finden.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Ich hatte mir mehr erhofft von dem Update. Zumindest mehr Auswahl beim Kartendesign, so wie bei Revolut. Bin etwas enttäuscht.

  2. Haha was ein Zirkus…
    Jetzt wird der – von allen gehasste – Community-Tab „aufgewertet“, indem man Punkte fürs Verfassen von Bewertungen erhält.

    Und je mehr Punkte man hat, desto schneller bekommt man Hilfe im Chat.

    Bunq ist wirklich richtig mies geworden. Ich bin so froh vor zwei Monaten mein Konto geschlossen zu haben.
    Meine drei Zahlungen, die nie nei youtube angekommen sind, wurden mir nach Druck über die Niederländischen Bankenaufsicht jetzt „aus Kullanz“ erstattet…

    • Habe ich mir auch gerade gedacht. Hatte großes Interesse an Bunq, war anfangs auch begeistert und dann haben sie nach und nach auf Community gesetzt, sodass die App fast mehr Social Media war als Bank, Support war nicht wirklich vorhanden und das Forum wurde damals jedenfalls iwie automatisch übersetzt, was auch mal so gar nicht geht. Beim ersten größeren Problem gab es dann auch keine Hilfe, sondern eher ein – Du bist selber Schuld, wir helfen dir nicht und antworten ewig nicht. Da war ich dann auch wieder weg. Das Gleiche habe ich so ungefähr auch aus dem Bekanntenkreis gehört. Für mich ist Bunq seitdem nicht mehr existent.

    • Ja, ich war auch länger als 1 Jahr zufriedener Kunde, dann wurde es mit jedem Update schlechter, Features wurden entfernt, die App durch eine nahezu unbenutzbare ersetzt… Support gab es auch keinen mehr und sowohl im Forum als auch im Reddit wurde alles, was auch nur im entferntesten Kritik war einfach gelöscht, selbst wenn man Hilfe brauchte oder sonst was.
      Leider ein ziemlich ekeliger Laden geworden, dabei war die API usw. schon sehr cool.

  3. Bin seit Jahren sehr zufrieden mit bunq und nutze es inzwischen als Hauptkonto. Keine Probleme und immer auch schnelle Unterstützung durch die Mitarbeiter. Den Sinn des Community Tabs verstehe ich aber auch nicht. Ansonsten eine gute Weiterentwicklung.

  4. Ich persönlich bin von WISE überzeugt.
    Kostenloses Konto inkl. Fremdwährungen, günstigste Wechselgebühren, unendlich Spaces/Jars, kostenlose Bargeldabhebung bis 200/M, virtuelle Kreditkarten, einfache Verifizierung, tolle App, alle Gebühren (wo vorhanden) transparent immer sichtbar, funktioniert bei mir seit langem zuverlässig auch mit Google Pay.

    • WISE hat aber keine Einlagensicherung, oder?

      • bunq hat übrigens für „lokale Währungen“ keine Einlagensicherung.

        Punkt 6. Lokale Währungen :Bitte beachten Sie auch, dass Gelder in anderen Währungen als dem Euro nicht durch das Einlagensicherungssystem (DGS) geschützt sind.“

    • Kannst du bei Wise auch ganz normal überweisen ohne Gebühr? Also Eur Eur?

    • Naja. So gut ist WISE nun auch nicht. Wenn man sogar bei einer Überweisung von seinem EUR Konto auf ein EUR Konto Gebühren zahlen muss…!?

  5. Bin seit mittlerweile seit 3 Jahren Kunde bei bunq und immer noch zufrieden. Hatte bisher 2 Anfragen beim Support und hatte das Gefühl, dass man sich um mein Anliegen bemüht. Nur diese Community-Geschichten interessieren mich Null und ich würde mir wünsche sie in der App ausblenden zu können.

  6. Bin auch zufriedener bunq-Kunde.

    Pro:
    – Deutsche IBAN
    – Mastercard wird überall akzeptiert
    – Schöne Übersicht der Ausgaben (hat aber die Sparkasse mittlerweile auch)
    – Das mit dem Aufrunden und Sparen find ich nett.

    Contra:
    Nicht ganz preiswert.

    Dazu die Nachhaltigkeit. Mittlerweile über 100 Bäume gepflanzt. Ist das entscheidend? Nö. Aber ein guter Ansatz.

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