Vivid Money: Cashback fortan ohne Mindestumsatz

Erst Ende März hatte das Fintech Vivid Money sein Cashback-Programm massiv ausgebaut. Waren viele Prämien einst den kostenpflichtigen Prime-Kunden vorbehalten, sollten da fortan auch die Kunden mit einem kostenlosen Konto profitieren. Die Bezahlkunden profitieren im Gegensatz von höheren Cashback-Raten. Besonders spannend: Man vergütet für sämtliche Kunden nun jegliche Kartenzahlungen, auch unabhängig vom Händler.

Es gab jedoch ein kleines „Aber“: Um als Prime-Kunde von erhöhten Cashback-Raten zu profitieren und als Kunde des kostenlosen Kontomodells Cashback zu sammeln, sollte ein monatlicher Mindestumsatz in Höhe von 500 Euro als „Eintrittskarte“ dienen. Der April sollte da als Testphase dienen, den Fortschritt beim Mindestumsatz kommunizierte man über die App.

Nun gibt man bekannt: Die Testphase war erfolgreich, aber man hätte einiges Nutzerfeedback erhalten. Entsprechend entfällt fortan der Mindestumsatz, beim Cashback-Programm bleibt sonst alles beim Alten. Heißt: Kunden mit kostenlosem Kontomodell profitieren – ohne Bedingung – von 0,2 Prozent. Klar, da gibt es Karten mit mehr Cashback, sollte man nur darauf aus sein. (Wobei die Zukunft der Amazon-Kreditkarte beispielsweise weiterhin ungewiss ist.)

Die genauen Bedingungen lassen sich an dieser Stelle nachlesen. Für Standard-Kunden ist der monatliche Cashback-Betrag dann allerdings auch bei 20 Euro gedeckelt. Für Prime-Kunden, also Abo-Kunden mit 9,90 Euro Kosten im Monat, liegt die Deckelung bei 100 Euro. Prime-Kunden erhalten aber auch mit 1 Prozent eine höhere Cashback-Rate. Das Cashback gibt es wie üblich in virtuellen Aktien-Anteilen, heißt da könnt ihr über etwaige Kurszuwächse noch mehr profitieren.

Höhere Cashback-Raten gibt es zudem bei ausgewählten Shops. Da bietet man stetig wechselnde Aktionen an. Zudem gibt es für Prime-Kunden bei Restaurantbesuchen im EU-Ausland auch 3 Prozent regulär zurück. Solltet ihr über ein Shared-Pocket verfügen – mein Lieblingsfeature bei Vivid – dann profitiert die Person, welche das Geld ausgibt. Legt ihr euch ein Konto über meinen Empfehlungslink (*Partnerlink) an, dann startet ihr zudem mit einem kleinen Startbonus. Im Sinne der Transparenz sei hier gesagt, dass ich davon logischerweise ebenso profitiere.

Klingt alles in allem recht fair und bei Vivid und „ohne Risiken“. Nutzer werden da nicht mit fadenscheinig hohen Cashback-Raten gelockt. Die Kryptobörse Crypto.com fährt nach knapp dreieinhalb Jahren ihre Visa-Karten wohl an die Wand. Sicher nicht zuletzt aufgrund horrender Marketingausgaben hat man hier die Vorteile gravierend zusammengestrichen – ein entsprechend massiver Kursrutsch inklusive.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Übersetze ich falsch oder gelten die 3% nur außerhalb der EU?

  2. Vielen Dank für die Info.
    Hmm, da muss ich doch glatt mal nachrechnen, ob es sich lohnt, für Zahlung außerhalb von Amazon jetzt Vivid statt meiner Amazon-Karte zu nutzen.

  3. Steckt immer noch eine russische Bank hinter, mit Niederlassungen in Russland. Ich erwähne das weiterhin für alle die es interessiert. Wenn nicht, ignoriert es einfach. Nur wissen sollte es jeder.

    • Der Vollständigheit halber sollte dazu erwähnt sein, dass Tinkoff inzwischen nur noch weniger als 10% an vivid hält, da über die Zeit immer mehr internationale Investoren eingestiegen sind und der russische Anteil verwässert wurde. Nichtsdestotrotz sind aber knapp die Hälfte der Mitarbeiter in Moskau angesiedelt.

    • Solaris ist doch eine Bank aus Deutschland, oder?

    • Felix Frank says:

      Das kannst du gerne erwähnen, dann aber bitte auch richtig. In erster Linie steckt hinter Vivid ein Konto bei der (deutschen) Solarisbank inklusive Einlagensicherung und Co.
      Vivid ist unabhängig von der russischen Tinkoff Bank. Jene ist meines Wissens nach lediglich in Vivid investiert.

  4. Der Cashback in Aktien Anteilen ist in meinen Augen absolut unglücklich gelöst, wenn ich diese nicht halten möchte.
    Selbst wenn macht es das ganze für die jährliche Steuer nur unnötig kompliziert mit den Ankäufen und Verkäufen usw…
    Oder übersehe ich was?

    • ja. Die Prämie ist kein Ankauf, daher ist es für die Steuer irrelevant. Deine Prämie ist nur an einen Aktienkurs gekoppelt und erhöht sich ggf. Du hast aber weder eine Aktie, noch ein Derivat gekauft. Daher keine KAP.

    • Du Kannst bei Vivid nicht in Aktien direkt investieren. Das sind bei Inventments nur Derivate. Und das Cashback ist nur (nach oben) am Kurs der Aktie orientiert, du investierst aber nichts in die Aktie. Das ganze ist nur eine Spielerei. Genaugenommen ist die ganze App nur ein Spiel, niemand wird ja ein Hauptkonto mit viel Geld haben – hoffe ich zumindest.

      • Da wäre ich mir manchmal leider nicht sicher… da denkst sicher der ein oder andere er hätte Aktien, oder Kryptos „in Echt“. Bis er diese auf ein anderes Depot übertragen will, oder der Schuppen pleite geht. Also nix gegen Vivid, ich nutze es auch als Konto. Aber zum investieren? never…

        • > oder der Schuppen pleite geht

          Dafür müsste schon die CM-Equity AG pleite gehen, nicht vivid Invest. Und die CM-Equity AG würde ich jetzt nicht als „Schuppen“ bezeichnen, auch wenn einem dieses zusätzliche Ausfallrisiko bewusst sein sollte.

  5. Der Cashback ist für mich das unwichtigste an dem Vivid Model.
    Wo bekommt man heutzutage ein Konto mit 15 Unterkonten mit eigener IBAN für kostenlos?
    Meinetwegen können sie mein cashback ganz behalten, solange ich mein Mehrkontensystem kostenlos nutzen kann.
    Und ja, mein Hauptkonto bleibt weiterhin bei einer großen Direktbank, aber mein Alltagskonto ist Vivid

  6. Frederik says:

    Hi,
    ich interessiere mich nur für das Cashback und lese überall unterschiedlich. Geht mir nur um „Prime“.
    a) es sind 1% max. 100Eur im Monat?
    b) es sind 1,5% max. 150Eur im Monat?
    c) etwas völlig anderes?
    d) sind Tankstellenumsätze auch im Cashback berücksichtigt? also Auto mit Diesel voll tanken.

    • Felix Frank says:

      Es waren zuvor 1%, nun sind es 1,5%. Monatlich sind 100 Euro möglich. Soweit ich das verstehe, kommen da etwaige Super Deals und Partnercashback in besonderer Höhe aber on top. Sofern die Tankstelle nur über den normalen Umsatz läuft, sind da also 1,5% bis 100 Euro Cashback-Auszahlung möglich.

      • > kommen da etwaige Super Deals und Partnercashback in besonderer Höhe aber on top

        Die „normalen“ Partnercachbacks zählen zu dem normalen Limit von 20 bzw. 100 Euro. Die Super Deals zählen aber tatsächlich nicht dazu.

        • Felix Frank says:

          Ah siehste, beim Partnercashback war ich nicht sicher, weil das ja ohnehin auch limitiert ist. Bin da auch noch nie ans Limit von den 100 Euro gekommen…

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