VHDs: der Computer im Computer

9. November 2009 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Für die Techies vorab mal ein kleiner Anriss, worum es in diesem Beitrag geht: Erstellung eines virtuellen Computers. Unspannend? Eigentlich schon, nicht aber, wenn es sich dabei um einen 1:1-Clon eures Systems handelt, welches ihr in einer virtuellen Maschine oder auch nativ (also “echt”) booten könnt. Quasi euer lieb gewonnenes System mit allen Programmen und Einstellungen.

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Um einen 1:1-Clon eures normal installierten PCs machen zu können, solltet ihr beachten, dass die Bootpartition nicht größer als 127 Gigabyte sein darf. Danach erstellt ihr mit Disk2vhd eine VHD eures Systems.

Diese könnt ihr dann zum Beispiel in Microsofts Virtual PC booten. Wer Windows Ultimate hat, der bekommt ja auch den XP-Modus kostenlos dazu. Man erstellt also einen neuen virtuellen PC und gibt als Festplatte eben erstellte VHD an. Danach bootet euer System quasi im System. Im ersten Screenshot seht ihr meinen PC, der seinen eigenen Clon in einer virtuellen Maschine laufen hat. Ideal zum Ausprobieren von irgendwelcher Software.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

50 Kommentare

ocean90 9. November 2009 um 20:07 Uhr

Gefiel da jemanden das Standardtheme schon nicht mehr? ;)

Johnny 9. November 2009 um 20:08 Uhr

Hi,
erstmal vielen Dank für deine vielen tollen Beiträge, lese hier täglich!
Einwas verstehe ich an diesem Artiel nicht:
Warum ist Win7 Ultimate Voraussetzung für was du scheibst?

Viele Grüße,

Johnny

WongKit 9. November 2009 um 20:15 Uhr

@Johnny: Das frag ich mich auch grad. Microsoft Virtual PC lässt sich ja auf jedem Windows 7 installieren.

evil 9. November 2009 um 20:20 Uhr

ich habs gleich ausprobiert, und funzt 100%
ich nutze win7 ultimate, habs aber in der virtualbox eingehängt,da ich mich an die gewöhnt hab und die is portabel.
ein hab ich noch….
WIE bootet man von dem medium?muss ich da noch was beachten ?
einfach auf dvd brennen und los gehts?
einfach die VHD auf n USB stick und los gehts mit booten??
oder muss ich da noch was frickeln, und umstellen….
klar sollte der PC von usb,dvd booten!! das ma logen.aber bevor ich teste und mache frag ich doch lieber mal nach.
Besten dank, wie immer.

Frank (twitter ) 9. November 2009 um 20:22 Uhr

Wieso brauch man denn unbedingt Windows Ultimate?

Ren 9. November 2009 um 20:22 Uhr

Ich schließe mich der Frage an: Was hat das mit Ultimate zu tun? Theoretisch müsste man eine solche VHD doch sogar auch mit Hilfe von anderen Virtuellen Maschinen booten können.
Eine andere Frage habe ich dann aber noch: Geht das wirklich mit jedem PC? Also auch mit einem, der meinetwegen auf einem Raid installiert ist. Schafft Windows 7 beim 1. Start in der virtuellen Maschine, die neue Hardware anzuerkennen? Was ist mit erneutem aktivieren?

caschy 9. November 2009 um 20:32 Uhr

Sorry, das Ultimate war aus meinem Vorabeintrag noch drin. Da ging es um natives Booten einer VHD. Dafür wird Ultimate benötigt. Leider will mein Rechner immer nicht durchbooten, wenn ihn ihm eine VHD als Bootmedium vorsetze…

@evil: das sollte über bcdedit laufen.

Dombile 9. November 2009 um 20:34 Uhr

@all.

Um von dem VHD-Image zu booten braucht man Ultimate. Zum erstellen der VHDs reichen die normalen WinVersionen.

Gruss

Xtreme 9. November 2009 um 20:37 Uhr

@caschy welches design ist in dem screenshot bei windows 7?

lg

dface 9. November 2009 um 20:44 Uhr

Wie sieht das dann lizenz- bzw. Aktivierungstechnisch aus, bspw. Windows und/oder av-scanner wie avira Premium?

Gerrit (twitter ) 9. November 2009 um 20:58 Uhr

Wieso gings nun doch auf einmal? Wie hast du den Boot-Loop erfolgreich unterbrochen?

Danke für deinen geilen News!!

caschy 9. November 2009 um 21:01 Uhr

Habe die Bootpartition unter 127 GB gebracht. Nativ booten funzt aber immer noch nicht :(

Ben 9. November 2009 um 21:16 Uhr

Also der ideale Einsatzzweck wäre doch, vor der Neuinstallation von Windows. Nochmal ein Image vom Alten ziehen, Neuinstallieren und bei Bedarf nochmal das alte nachbooten… Oder irre ich mich?

Freakazoid 9. November 2009 um 21:32 Uhr

Was soll das eigentlich bringen? Außer dem Einsatzzweck von Ben fällt mir nichts ein…

@ndreas 9. November 2009 um 21:47 Uhr

Hast du da nicht eine veraltete Version von Virtual PC verlinkt?
Ist die hier nicht neuer? http://tinyurl.com/ye4mdbj

Oliver 9. November 2009 um 21:59 Uhr

hallo,

wo bekommt man denn das tolle wallpaper her? besten dank und grüße aus schwaben!

caschy 9. November 2009 um 22:07 Uhr

@freakazoid: Dir fällt kein Einsatzzweck für eine VM ein, die sich in wenigen Augenblicken realisieren lässt?

maas-neotek 9. November 2009 um 22:30 Uhr

VHD nativ booten wird wahrscheinlich nicht gehen. Innerhalb einer VHD in der man 7 installiert werden 2 Partitionen angelegt. Das wird irgendeinen Sinn haben.

Zudem kann ich mir vorstellen, dass sich 7 in einer VHD -wenn auch nur geringfügig- anders installiert als nativ auf einer Partition (reine Hypothese). Soll heißen, Einträge in der Registry oder weiß der Henker wo oder ähnliches.

Christoph 9. November 2009 um 22:34 Uhr

Bildet VPC inzwischen tatsächlich den realen PC 1:1 virtuell ab?

(in Bezug auf das Treriberwirrwar mit virtueller Hardware)

redskin 9. November 2009 um 22:36 Uhr

schoenes hintergrundbild, gibt es da eine quelle?

Ben 9. November 2009 um 22:53 Uhr

@Caschy: Ich frugtete mich, ob es nicht auch bestens als “Sicherung” taugt, wenn man Windows neu installiert. Z.B. bei einem Umstieg von Vista auf Win7. So könnte man – trotz aller Sicherungen – zur Not einfach das alte Windows als virtuelle Maschine starten (im neuen OS), um z.B. eine bestimmte Einstellung nachzuforschen oder ein Programm das im neuen nicht mehr läuft zu starten. Oder nich?

Paul 10. November 2009 um 01:38 Uhr

Das erinnert mich stak an Sandboxie.

kamikater 10. November 2009 um 04:21 Uhr

“Wer Windows Ultimate hat, der bekommt ja auch den XP-Modus kostenlos dazu.”

Ist schon bei der Professional dabei.

salomo 10. November 2009 um 05:15 Uhr

Ich weiss ja nicht ob ihr schon wusstet :-P
Aber sehet und staunet – Sollte doch Anleitung genug
fuer Natives Booten sein?:

http://www.windowsblog.at/stories/34765.aspx

(zahlt sich doch mal aus den MS blog mitzulesen)

kingofcomedy 10. November 2009 um 06:26 Uhr

Ich habe mit Disk2VHD eine Image-Datei von meinem Windows XP – System erstellt, aber wenn ich das Image mit VirtualBox starten möchte, bleibt der Bildschirm leider schwarz. Woran könnte das liegen?

gnolf 10. November 2009 um 06:45 Uhr

Gute Anleitungen dafür gibts bei UNAWAVE:

Windows 7 parallel zu XP oder Vista installieren
ohne aufwändige Partitionierung – einfach in ein Datei
mittels virtueller Festplatte (VHD):
http://www.unawave.de/windows-.....ation.html

Bootmanager anpassen:
http://www.unawave.de/windows-7/bootmanager.html

Ohne installiertes Betriebssystem von virtuelle Festplatte booten:
http://www.unawave.de/windows-.....iebssystem

Zum XP-Modus für Windows 7:

Da ja für den XP-Mode die entsprechende Hardwareunterstützung vorhanden sein muss (bei mir ist das nur bei einem Rechner von dreien der Fall), ist vielleicht dies hier von Interesse für all die, bei denen die Hardware die Visualisierung nicht unterstützt:

“XP Mode on any Windows PC, with old or new CPUs, no hardware virtualization required, support 32- and 64-bit”

http://www.vmlite.com/

Ich schreibe “vielleicht”, weil das noch relativ neu ist und ich es selbst noch nicht getestet habe.

beatmaster 10. November 2009 um 07:42 Uhr

Ich habe ebenfalls mit disc2vhd eine eine virtuelle Festplatte meiner “alten” XP Systempartition gemacht. Insgesamt ist die VHD nun ca. 15 GB groß. Folgendes zum Hinergrund: Verbaut in meinem rechner ist eine 250 GB große Festplatte. Auf dieser sind 3 Partitionen engerichtet. 50 GB System und 2 weitere. Mit disc2vhd habe ich nur die 50 GB große Systempartition ausgewählt. Die erstellte VHD wollte ich dann im XP Mode bei Win7 in VirtualPC einbinden. Dies ist jedoch aufgrundd der 127 GB-Grenze nicht möglich. Das Problem bei dem Programm disc2vhd ist, dass es eine dynamische Größe speichert, dass heißt disc2vhd speichert die kompletten partitionsinfos der eingebauten Festplatte. Somit also nicht nur die 50 GB meiner Systemplatte sondern die gesamten 250 GB. Deswegen ist es nicht möglich die erstellte VHD in VirtualPC beim XP Modus einzubinden. Gibt es dafür eine alternative? Kann ich die VHD in Virtualbox einbinden? Kann ich die VHD mittels diskpart in Virtualbox einbinden, d.h. ersteinmal ein BS in Virtualbox installieren, dann die VHD rüberschieben und dann mittels diskpart die VHD auswählen als Bootmedium ?

beatmaster 10. November 2009 um 07:48 Uhr

Nachtrag:

@caschy
Du schreibst, dass die Partition nicht größer als 127 GB sein darf, damit sie eingebunden werden kann. Dies ist wie du in meinem Beitrag lesen kannst nicht ganz richtig. Die ganze Festplatte darf nicht größer als 127 GB sein sofern du mit disc2vhd eine VHD erstellst. Das Problem habe ich ja oben geschrieben.

Manu 10. November 2009 um 08:15 Uhr

Moin Moin,

das Desktop Bild (Wallpaper) ist cool … wo haste denn das her?



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