Geschwindigkeit von Festplatten im Netzwerk testen

Kleiner Tipp am Rande für diejenigen unter euch, die gerne mal Festplatten oder ähnliches auf ihre Geschwindigkeit untersuchen: Atto Bench32 und das HDD Speed Test Tool. Natürlich beides erprobte Freeware. Damit könnt ihr nicht nur lokale Festplatten testen, sondern auch Festplatten, die extern am Rechner hängen oder vielleicht als Netzlaufwerk eingebunden sind.

Einige wissen vielleicht, dass ich gerade diverse Network Attached Storages (Mehrzahl von NAS?) teste. Dabei kam natürlich erstaunliches heraus, selbst wenn die Festplatten identisch sind, muss 1 GBit Anbindung nicht 1 Gbit heißen, RAM, Bus ,CPU usw. usf. der Kisten sind natürlich auch ausschlaggebend  ;)

Hier noch einmal ein Screenshot des HDD Speed Test Tools:

Da ich gefragt wurde, welche Storage-Lösungen ich schon so selbst in der Hand hatte:

LG Network Storage N2B1

Netgear ReadyNAS Duo RND 2150

Synology DS710+

Synology DS207+

LG Network Storage N4B1

ZyXEL Network Storage NSA-220+

Übrigens, das letzte Gerät (von dem ich insgesamt zwei Stück habe), teste ich gerade im Rahmen meiner Arbeitsstelle. Beide Geräte werden im Abschluss unter unseren Lesern (hier der Feed) und / oder Fans bei Facebook verlost. Nur zur Info (weil ich weiss, dass einige von hier auch “drüben” mitlesen. Wer bloggt, der hat bereits jetzt eine Chance auf ein NAS von ZyXEL ;)

Falls noch jemand heiße Tipps für das Testen der Geschwindigkeit von Festplatten hat: immer rein damit in die Kommentare :)




    26 Kommentare zu “Geschwindigkeit von Festplatten im Netzwerk testen”

  1. Patrick Hösl sagt

    NAS-Einheiten; NAS-Geräte; NASse ;-)

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:36 geschrieben.


  2. _nico (twitter ) sagt

    So sieht es aus, wie du schreibst!

    “…RAM, Bus und CPU der Kisten sind natürlich auch ausschlaggebend!”

    Wobei Software-RAID oder Hardware-RAID dabei auch eine Große Rolle spielen. Bei meinem Selfmade-NAS (ArchLinux) komme ich mit Software-RAID (mdadm) und Verschlüsselung (loop-aes) auf 60 MB/s schreiben und 78 MB/s lesen.

    RAM verbraucht die Kiste circa 200 MB, der CPU ist durch das Software-RAID und die AES-Verschlüsselung das ein oder andere Mal ganz schön am rödeln. (E2220)

    Zugreifen tu ich über SMB von meinem MacBook und per NFS von meinem Media-PC.

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:38 geschrieben.


  3. schmunck sagt

    Danke für die Info!
    Das sowas auch übers Netz geht war mir neu.

    Grüße

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:40 geschrieben.


  4. Speedster sagt

    Gibts sowas auch für OSX? :) weißt du da was Caschy? oder gehen wir leer aus! Danke

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:42 geschrieben.


  5. Nils sagt

    Danke für den Tip! Teste ich auch gleich mal :)
    Ein Vergleich in Sachen Performance aller Geräte wäre übrigens auch mal spannend ;)

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:42 geschrieben.


  6. Silbaer (twitter ) sagt

    Mehrzahl von NAS? NASen natürlich ;)

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:47 geschrieben.


  7. caschy (twitter ) sagt

    @Speedster: http://stadt-bremerhaven.de/so.....-notebook/

    Kommentar am 21. April 2010 um 14:52 geschrieben.


  8. PPP sagt

    Bei der Beurteilung der Ergebnisse muss man auch recht vorsichtig sein. Meine Linux Samba Freigaben misst Attobench mit 80-95mb/s (Gbit), real bekomme ich aber max. 45-52 Mb/s (beim lesen/schreiben).

    Kommentar am 21. April 2010 um 15:04 geschrieben.


  9. Thorsten sagt

    Dafür nutze ich eigentlich meist iometer, ebenfalls freeware für mehrere Platformen verfügbar: http://www.iometer.org/

    Man kann sich hier “worker” threads basteln die entweder auf der Festplatte schreiben und hier I/O produzieren oder ethernet Packete verschicken und damit deine Netzwerkgeschwindigkeit testen.

    Kommentar am 21. April 2010 um 15:34 geschrieben.


  10. Marco sagt

    echo %time%
    copy image.iso NAS
    echo %time%
    calc ;)

    Immer noch die Beste und am nächsten an der Realität wie ich finde…

    Kommentar am 21. April 2010 um 15:44 geschrieben.


  11. Area30 (twitter ) sagt

    “…RAM, Bus und CPU der Kisten sind natürlich auch ausschlaggebend!”

    …ebenso sind aber auch Netzwerk-Chipsätze und evtl. zwischengeschaltete Router, Switches und Hubs am Ergebnis beteiligt – und das kann je nach Komponentenvielfalt und -qualität einiges ausmachen.

    Kommentar am 21. April 2010 um 16:05 geschrieben.


  12. Josef sagt

    Atto nehm ich auch ab und an her, meist prüfe ich aber mit CrystalDiskMark. Der entscheidende 4K Wert ist dort sofort ersichtlich.

    Kommentar am 21. April 2010 um 16:15 geschrieben.


  13. ollie sagt

    Sehr informativer Beitrag, ich hab nur ein paar Fragen:
    Wie kommt ihr mit Samba auf über 40MB/s? Ich habe hier ein Selbstbau-NAS mit GBit-Anbindung und hänge immer so um die 25MB schreiben und ca 30MB lesen.
    Mounten als NFS unter Windows klappt auch nicht so wirklich.

    Kommentar am 21. April 2010 um 16:24 geschrieben.


  14. evilgrin sagt

    Plural von NAS? “NAS’” ;)

    Kommentar am 21. April 2010 um 17:49 geschrieben.


  15. nono sagt

    ja Atto Bench32 ist ganz gut, besser hier:

    http://www.maxxpi.net/pages/re.....12;hdd.php
    oder gleich
    http://www.maxxpi.net/pages/info-desk.php

    mein zip!

    Kommentar am 21. April 2010 um 20:09 geschrieben.


  16. MasterMax sagt

    Wenn Du schon so viele in der Hand hattest – welche würdest Du denn privat kaufen, wenn Du nicht super-anspruchsvoll bist?

    Kommentar am 22. April 2010 um 01:10 geschrieben.


  17. Keks sagt

    IOMeter ist für mich auch erste Wahl bei Festspeicher IO Benchmarks. Gerade bei Benchmarks von SSD und 4k Cluster HDD braucht man die Offset Einstellmöglichkeit. Siehe auch http://www.heise.de/software/download/iomix/51399 Grüße @Thorsten!

    Kommentar am 22. April 2010 um 10:56 geschrieben.


  18. Keks sagt

    @PPP Welche Queue Depth verwendest du denn im Benchmark und das von Dir verwendete Kopierprogramm in der wahren Welt?

    Kommentar am 22. April 2010 um 10:59 geschrieben.


  19. Keks sagt

    @Marco Der Copy Befehl ist sehr realitätsnah, weil Einflüsse wie Caching vollkommen ausgeschlossen werden und die Ergebnisse absolut reproduzierbar sind

    Kommentar am 22. April 2010 um 11:02 geschrieben.


  20. PPP sagt

    @ollie
    Das hängt vermutlich mit vielen Faktoren zusammen. (Hardware, Version, Betriebssystem, …)
    Man liest immer wieder von mysteriösen Samba Tuneing Einstellungen, die allerdings bei mir nicht viel bis meistens gar nichts brachten.
    Bei mir gaben 2 Dinge einen guten Schub: Das war einmal die Umstellung auf Windows 7 und zum zweiten das Deaktivieren der Prüfsummenberechnung (TX & RX) von der Netzwerkkarte .Die Rechnungen werden nun von Windows übernommen, was aber kaum mehr Last erzeugt als vorher. Vermutlich ist das aber auch Karten abhängig.

    @Keks
    Ich muss gestehen, ich lasse die Einstellungen immer auf dem Standard stehen, also Queue Depth 4, Total length 256 MB, Transfer Size 0,5-8192.0, Direct I/O An, Overlapped I/O An

    Kommentar am 22. April 2010 um 11:30 geschrieben.


  21. lasse sagt

    Ich weiß ich bin etwas spät dran, und dennoch möchte ich es unbedingt erfahren:

    Wir schnell sind denn nun die von dir getesteten NAS-Systeme im GBit-Netz?

    Ich steh gerade selber vor der Anschaffung und mag den Händlerangaben nicht so gerne vertrauen…

    Kommentar am 4. Juni 2010 um 15:27 geschrieben.



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