NAS: LG Network Storage N2B1

6. Dezember 2009 Kategorie: Hardware, Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Geilo. UPS war Freitag bei mir und hat ein Testgerät gebracht, welches ich nun zwei Monate unter die Lupe nehmen darf. Das aktuelle Flagschiff aus der NAS-Flotte von LG (werden die Alten von uns noch als Lucky Goldstar kennen): das N2B1. Ich habe das gute Stück mal für euch ausgepackt und werde euch ein paar Fotos des wirklich hübschen Kastens zeigen.

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Des Weiteren ist für mich natürlich interessant: wie sieht es mit den Features gegenüber meinem jetzigen NAS (Netgear ReadyNAS Duo 2150) aus? Was macht der Speed im Netzwerk?

Aber lassen wir erst einmal ein paar Fotos sprechen, ein Fazit werde ich in diesem Beitrag eh nicht finden können. Das muss alles der laufende Betrieb zeigen.

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Der erste Eindruck ist wirklich gut gewesen. Das NAS sieht schick aus und lässt sich innerhalb von wenigen Augenblicken in Betrieb nehmen. Vorbildlich: die mitgelieferte CD enthält sowohl Software für Windows als auch für Mac OS X. Die Software erkennt ein sich im Netzwerk befindliches NAS. Die Werkseinstellung ist das Beziehen einer IP per DHCP, wie es die meisten Router standardmäßig aktiviert haben.

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So, mal eben ein paar Fakten in technischer Form:

– 2 x 1 Terabyte verbaut. Hot Swap. Laufen bei mir im Mirror. Stripe ist auch möglich.

– Blu-Ray eingebaut. Man kann via Weboberfläche Daten vom NAS brennen oder sogar das Blu-Ray-Laufwerk via iSCSI als Netzwerkbrenner nutzen. Geiler Kram 🙂

– dlna (Digital Living Network Alliance): Kompatibilität zwischen allen erdenklichen dlna-Geräten.

– iTunes-Server. Naja, damit kann man eben seine Musik auf dem NAS lagern und iTunes kann auf die Playlisten und den ganzen Kram zugreifen.

– FTP, Bitorrent und Co. Muss man nicht erklären, oder?

– externer e-S-ATA-Anschluss

– USB-Anschlüsse für weitere Festplatten und Drucker, sowie Kartenleser für SD & Co.

– direkte Unterstützung für die Time Machine

Alles in allem muss ich sagen, dass ich auf den ersten Blick nichts vermisse. Während ich diesen Beitrag schreibe habe ich bereits die Platten für ihr RAID initialisiert und ich schiebe die ersten Daten von meinem alten NAS auf das neue. Wenn mich meine Ohren nicht belügen, dann würde ich fast behaupten dass das LG ruhiger ist als das Netgear. Negativ fällt mir bisher die ungenaue Einstellungsmöglichkeit für den Nachtmodus beziehungsweise Hibernation auf. Hier kann ich nicht nach Wochentagen bestimmen. Es gibt nur eine Start- und Endzeit des Betriebs.

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Weiteres Kopfzerbrechen bereitet mir der iTunes-Server. Im Gegensatz zu anderen NAS-Geräten lässt sich hier nicht explizit ein Verzeichnis festlegen. Auch das PDF-Handbuch schweigt sich aus. Dort steht nur Blabla. Man kann sagen, in welchem Intervall der Refresh erfolgt – aber eben nicht von wo. Letztendlich befindet sich der iTunes-Server im Unterordner „services“ auf dem NAS. Muss man erst drauf kommen und widerspricht eigentlich dem Gedanken des Zugriffs über einen Ordner mit mehren Unterordnern (so wie ich es handhabe): der services-Ordner liegt ausserhalb der Benutzerordner. Doof. Nachtrag: während ich diesen Beitrag schreibe, teste ich parallel. Der iTunes-Server ist mehr als müllig. Er unterstützt manuelles Update als auch Update in einem Intervall von 5 Minuten. Allerdings kann man nirgends das manuelle Refreshen auslösen (jedenfalls nicht sichtbar).

Kurzfazit: Schick. Leicht zu konfigurieren. Schwacher iTunes- und Media-Server. Windows- und Mac-Client: Super! Hibernation leider nicht per Wochentag einstellbar. Leiser als das Netgear Readynas DUO 2150. Was ich für mich persönlich testen muss: Funktion von dlna (bzw. Ordner basierender iTunes-Server) in Zusammenarbeit mit meinem MusicPal. Schafft das ReadyNas 2150 von Netgear spielend, da dort ein Firefly-iTunes-Server sein Werk verrichtet. Schafft dies das N2B1 von LG nicht, so kann man dies getrost vergessen, trotz Blu-Ray und allem Pipapo. Streaming muss heutzutage schon mindesten sein.

Falls sich genug für diese Thematik interessieren, so werde ich gerne ein genaueres Fazit schreiben. Ich testen den Burschen jetzt erst einmal ausgiebig und schaue, ob ich ihm den „caschy approved“-Stempel aufdrücken kann 😉 Falls ihr Fragen habt: fragen.



Über den Autor: caschy

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85 Kommentare

Karsten 6. Dezember 2009 um 20:51 Uhr

Jawohl, teste er die Höllenmaschine auf Her(t)z und Nie…
Ach Käse! Aber interessieren würd mich der Überblick dann doch brennend. 🙂

Gruß Karsten

mandy 6. Dezember 2009 um 20:54 Uhr

mich würden weitere Facts, Tests und Erfahrungen auf jeden Fall interessieren, da ich schon länger um die Anschaffung eines solchen NAS drum herum schleiche und es wahrscheinlich nicht mehr sehr lange aushalte ohne 🙂 Vor allem würde mich die Geschwindigkeit größerer Datenmengen im Netzwerk interessieren, da ich u.a. auf dem NAS (im RAID) Backups und Medien ablegen will, aber auch per ftp von außerhalb drau zugreifen will. Die per USB an die FB 7270 angeschlossene Platte kann auf jeden Fall mal gar nichts. Ist das beim NAS besser? Hab gehört, dass es da vor allem auf den verbauten Controller ankommt.

FreakyNo1 6. Dezember 2009 um 20:56 Uhr

Hallo,

ich bin schon lange am überlegen mir ein NAS zuzulegen und deine intensiven Tests helfen mir dabei sehr. Ich habe überlegt mir ein Synology NAS zu holen um dort meine HP in Zukunft von zu Hause aus zu hosten, aber dein Eindruck über dieses Teil gibt mir doch zu denken..

GRuß FreakyNo1

Karsten 6. Dezember 2009 um 20:59 Uhr

Übrigens, daß Du jetzt bereits den Preis für den vierten Advent vorstellst, find ich total gut. 😀

Karsten

DonCorleone 6. Dezember 2009 um 21:00 Uhr

Was kostet denn so ein technisches Schmuckstück?

@ Caschy: Hab vor paar Tagen beim letztem True Crypt Artikel wegen verdeckter Containergrößen gefragt, kannst du da bitte 2 Min für eine Antwort opfern (konnte sonst auch per Freund Google nichts finden). Danke

Marco 6. Dezember 2009 um 21:01 Uhr

Ich bin mit meinem readyNAS Duo bisher ziemlich zufrieden.

Teste doch mal bitte den Durchsatz der Kiste.

Dafür kann man unter Windows super das Intel® NAS Performance Toolkit benutzen:
http://www.intel.com/software/NASPT/

Danke

Ormus 6. Dezember 2009 um 21:02 Uhr

Was läuft denn da drauf? Ein Linux? Gibt ja nix schöneres für Fummelkinder wie mich, als auf solchen Kisten Community Kram drauf laufen zu lassen 🙂

dimido 6. Dezember 2009 um 21:11 Uhr

Da haste für dich das richtige Spielzeug bekommen 😉

Dave 6. Dezember 2009 um 21:23 Uhr

😀 Ok, das Ding sieht mal richtig geil aus!! Das hätt ich auch gern…

Tobi 6. Dezember 2009 um 21:29 Uhr

Hast du die Möglichkeit Strommessungen von beiden NAS zu machen?
Würde mich sehr interessieren.

Lessi 6. Dezember 2009 um 21:34 Uhr

ist der Itunes Server vergleichbar mit der Apple eigenen Funktion?
Da ist es so, dass Cover unter den freigegebenen Mediatheken nicht zu sehen sind.

Oder weißt man dem Programm das NAS als Speicherort zu?
So Kurztest würd mich da mal interessieren .

cro 6. Dezember 2009 um 21:53 Uhr

Ich schließe mich der Frage von Ormus an, läuft da Linux drauf? Und kann man dann via CLI-Tools auf/mit den NAS Daten verschieben? Sehr praktisch fände ich Cronjobs, SSH und verschlüsselte Festplatten auf dem NAS. Aber leider bleibt das Wunschdenken, da entwickelt sich der Markt an meinen Vorstellungen vorbei. So ein schickes Teil mit bspw. FreeNAS (www.freenas.org) wäre schon schick.

Martin 6. Dezember 2009 um 22:11 Uhr

Ich finde es klasse, dass du dich mit dem Thema NAS auseinandersetzt und freue mich dementsprechend schon auf deine Erfahrungen mit dem Gerät von LG. Interessant finde ich persönlich auch die auf Windows Home Server basierenden HP Mediasmart Server. Die neuen (EX-495 bzw. x-510) sollen ja wahre Renner sein.

caschy 6. Dezember 2009 um 22:14 Uhr

Ja, ist schon kurios. Die Home Server werden immer vielseitiger und sind auch preislich sehr attraktiv. Würde ich auch gerne mal testen.

Matze_B 6. Dezember 2009 um 22:17 Uhr

Sehr interessant! Mich würde da auch die ‚Netzwerkgeschwindigkeit‘ im vergleich zum Netgear NAS interessieren, welche du uns ja bisher noch nicht verraten hast.
M.

Andi 6. Dezember 2009 um 22:25 Uhr

Ja ich würde mich sehr freuen wenn du das Nas noch genauer testest und darüber etwas schreibst. Denn ich bin am überlegen ob ich irgendwann von meinem Imomega Nas umsteigen soll da es leider recht laut ist und nicht wirklich viele Funktionen an Bord hat.

caschy 6. Dezember 2009 um 22:26 Uhr

AUF das Netgear: 22 MB/sec. Getestet mit einem 2GB AVI. Runter vom Netgear: ansteigend bis 38 MB/sec. Via SMB getestet.

Götz 6. Dezember 2009 um 22:32 Uhr

»Windows- und Mac-Client: Super!« — kein Wort zu den AFP-Fähigkeiten und der verwendeten Software dafür im NAS? Prüfbar bspw. mit asip-status.pl.

Andi 6. Dezember 2009 um 22:35 Uhr

Passt zwar nicht ganz so zu dem Artikel aber wie ist denn der Stromverbrauch von so nem HP Mediasmart Server im Vergleich zu einem Nas? Denn so nen Server wäre natürlich auch was sehr cooles anstatt nem neuen Nas

caschy 6. Dezember 2009 um 23:00 Uhr

So. 17,5 MB/sec auf das LG, dafür über 41 MB/sec runter. Ist also langsamer gesamt als das Netgear…

Fragenkatalog 6. Dezember 2009 um 23:58 Uhr

ganz schön schickes teures spielzeug :D. hätte gerne eine lösung im netzwerk, wo ich tc-container drauf haun kann, am besten mit meiner dreambox movies von streamen kann und notfalls auch backups machen kann. festplatten würde ich zB selbst entscheiden welche und wie groß. und wie nennt sich die ganze spielerei mit spiegeln (raid?) 😀 jemand ne idee? preis?

Robin 7. Dezember 2009 um 08:24 Uhr

Mich würde interessieren, wie hoch der Stromverbrauch bei dem Gerät ist.

caschy 7. Dezember 2009 um 09:24 Uhr

Und ich überlege ob ich das Gerät überhaupt noch weiter teste. Kann nicht mal Backups meines FTPs und und und.

Andi 7. Dezember 2009 um 09:46 Uhr

Eine Frage zur Geschwindigkeit:
Wenn man ein Gigabit-Netzwerk hat (hast Du das Caschy??) müsst eman doch auf eine theoretische Gewindigkeit von 1000Mb/s = 125MB/s kommen, oder? Das wäre ja dann vergleichbar mit FireWire800. Oder seh ich das falsch?

caschy 7. Dezember 2009 um 09:50 Uhr

Ja, das siehst du falsch. Logischerweise sollte das schneller sein, doch es kommt auch immer auf die verbauten Karten an. Was ist da für’n Controller drauf? Ausserdem rechnen die Hersteller ift nicht mit 1024 sondern mit 1000. Weiterer Punkt: Pakete werden ja nicht in reinen Nutzdaten übertragen. Wenn man sich Geräte von Netgear mit dickem Speed anschaut, dann liegen die preislich WESENTLICH höher.

Ich muss das nachher mal genauer durchleuchten hier (wenn ich Feierabend habe).

David 7. Dezember 2009 um 10:23 Uhr

Hallo,

eine kleine frage:
kann man ein solches gerät auch mittels truecrypt verschlüsseln???

mfg
david

Dessicater 7. Dezember 2009 um 10:55 Uhr

Ich hatte auch schon mal mit dem LG NAS geliebäugelt. 🙂

Im Moment benutze ich ein Synology DS108j (ja ich weiss, was Du von denen hällst, Caschy) und wollte von der Performance und der Plattengröße mal aufstocken.

Aber nach dem Kurzfazit überlege ich mir das nochmal, denn wichtiger als ein schnelles NAS sind mir Bedienung und Mediaserver- Eigenschaften.

Aber vom rein optischen Standpunkt aus ist das Ding der Hammer.

Bierfreund 7. Dezember 2009 um 11:22 Uhr

@Andi:
Ich kenne kein NAS, dass annähernd Gigabit Geschwindigkeit erreicht, oft sind zwar Gigabit Interfaces verbaut, man kommt aber nur auf 100Mbit Geschwindigkeit. Liegt imo einfach an den „CPUs“ die in den NAS Kisten werkeln, denn im Prinzip sind die NAS Kisten ja einfach sehr sehr kleine Linux Kisten.
Deshalb steht bei mir im Keller auch kein NAS, sondern ne normale stromparende Kiste als Server, da schaff ich um die 80MB/s (SMB) wobei die Daten noch mit Truecrypt verschlüsselt werden.

Seppel 7. Dezember 2009 um 11:48 Uhr

Was kostet der Spaß denn?
Ich suche seit längerem schon nach so etwas.

janborkum 7. Dezember 2009 um 12:13 Uhr

Vieleicht gibt es ja bald ein Update um mehr Funktionen hinzu zu fügen, wie es bei der Synology DS der Fall ist.

Sebastian 7. Dezember 2009 um 12:13 Uhr

also ich habe mir solche dinger auch mal angeguckt, muss aber sagen, dass sie entweder zu teuer oder zu leistungsschwach sind. meine lösung, mit der ich überaus zufrieden bin:

– miniatx-board mit intel atom (~60€)
– 1GB RAM (~10€)
– 2*1TB HDD (~120€)
– miniatx-gehäuse (~80€)
– 4GB CF-Karte inkl IDE-adapter (~10€)

=> da dann ubuntu server druff und schon hat mal mit ein bisschen handarbeit ein potentes NAS mit 1TB RAID-0 für ~300€, das problemlos nebenher noch serverdienste übernehmen kann.
ein solches system ist von der rechenleistung her deutlich potenter als die meistern fertigkisten und schafft daher auch gerne 55MB/sec im Gigabit LAN und ist dabei noch günstiger…

wer sich mit linux auskennt ist damit denke ich am besten bedient…

DerIch 7. Dezember 2009 um 12:21 Uhr

Ja, bitte einen Stresstest 🙂

michl 7. Dezember 2009 um 13:54 Uhr

wie Sebastian hab ich mir auch angeschaut ein system selbst zusammenzustellen das dann „alles“ kann und da kein NAS zu kaufen.
system auf ssd und daten dann auf platten (wenns dann noch ein board mit 6 satas ist geht da auch was). Hab aber noch nicht das „richtige“ gefunden aber werde wohl auch einen „Server“ dem NAS vorziehen.

maTTes 7. Dezember 2009 um 17:28 Uhr

@Sebastian, schreib doch mal einen Bericht darüber 🙂

dreaven3 7. Dezember 2009 um 17:52 Uhr

Blu-Ray-Unterstützung nicht verkehrt, da gerade solche Technologien auf dem Vormarsch sind.

http://paste2.org/p/551228

Daniel 7. Dezember 2009 um 18:12 Uhr

Wer Geschwindigkeit will und wenig bezahlen will kommt wohl an ein NDAS nicht vorbei. 60 MB/s und mehr sind da kein Problem, allerdings verzichtet man auf ein paar NAS typische Funktionen wie Benutzerrechte, FTP Client usw. Für den Heimgebrauch meiner Meinung nach trotzdem die bessere Lösung.

http://de.wikipedia.org/wiki/N.....ed_Storage

Daniel 7. Dezember 2009 um 18:14 Uhr

@Bierfreund
Die Geschwindigkeitsproblematik hat nichts mit den verbauten Karten zu tun sondern mit dem Übertragungsprotokoll (TCP/IP). Deshalb erreichen propriätere Protokolle wie NDAS von Ximeta auch Geschwindigkeiten jenseits der 60 MB/s und kosten zudem noch weniger als ein normales NAS.

Fjoddel 7. Dezember 2009 um 18:37 Uhr

N2B1 ?

Klingt wie die neueste Virenvariante der Grippe 😉

Sieht aber gut aus das Teil !

steez 7. Dezember 2009 um 20:10 Uhr

@Daniel

Wie kommst du drauf das TCP/IP für die Geschwindigkeit verantwortlich ist? Ich würde sagen das ist schlichtweg falsch.

Zumal die Durchschnittsplatte wohl eh nicht über die 80-90MB/sec kommt!

Daniel 7. Dezember 2009 um 20:14 Uhr

@Steez
Google einfach mal nach NAS und TCP/IP Overhead. Genau durch diesen Overhead entstehen die langsamen Transferraten. TCP/IP ist für die Blockgröße von Festplatten nicht geeignet. Die Pakete müssten neu verpackt werden, dafür ist Rechenleistung notwendig und genau die haben nur sehr teure NAS Systeme. NDAS Systeme verwenden nicht TCP/IP sondern LPX und kommen deshalb auf Transferraten die quasi der Maximaltransferrate einer Festplatte entsprechen.

steez 7. Dezember 2009 um 22:44 Uhr

Also liegts an der niedrigen CPU Leistung und nicht an TCP/IP…

Mit z.B. iscsi und jumbo frames lassen sich locker mehrere Gigabit transportieren und das mit TCP/IP. Und das ganze ist nur durch die CPU Leistung begrenzt und nicht durch TCP/IP.

Submac 8. Dezember 2009 um 00:14 Uhr

Nabend!

Mich interessiert auch das RAID 1-System.

Bei meinem günstigen D-Link NAS ist es so, dass ich beide Platten ebenfalls im RAID 1 laufen lassen kann. Fällt nun eine Platte aus, kann ich die heile nicht in einen PC (egal ob Win, Linux,…) verbauen und die Daten runter ziehen. An die Daten komme ich nur über den NAS. Hats die nun aber auch dabei zerlegt, hab ich ein derbes Problem. Abhilfe schafft bei der D-Link eine Community-Firmware, da geht dann aber die Garantie wieder flöten.

Christian 8. Dezember 2009 um 11:03 Uhr

Hallo!
Super, dass du dich dem N2B1 widmest. Insgesamt findet man ja nur sehr wenige Infos im Netz. Die LG website schweigt sich in punkto Updates und Service auch aus…alles in allem bin ich doch sehr gespannt auf deinen umfangreichen Test,weil ich mir dieses/ ein besseres NAS zulegen wollte!

Liebe Grüße!

TaToosh 9. Dezember 2009 um 10:22 Uhr

Wie @Sebastian schon sag: wo bitte liegt der Vorteil dieser NAS Lafuwerke für uns IT’ler? Ein Server ist schnell zusammengeschraubt, installiert und INDIVIDUELL anpassbar. Die Preise für die Hardware sind identisch.

@Cashy: kannst du mal den Stromverbrauch im IDLE messen – bitte mit Angabe der Hardware die gerade rennt.
Greetz TaToosh

Tommy 9. Dezember 2009 um 10:39 Uhr

Hallo habe das gleiche gerät gekauft und es mit meinem pc bzw imac verbunden hab aufm imac windows 7 drauf, aber habe es eingeschaltet dran gemacht die ip is auf automatisch und dann bei dem lg habe ich eingestellt dthc automatisch beziehen und sagt dann complete setting oder aber mit dem programm von der cd sagt er immer no server respone kan mit bitte jemand helfen wie ich das zum laufen kriege sons kann ich die hdds ausbauen und es buchhalter benutzen…
meine email tommy@europe.com
msn: thomas.benjie@prosieben.de

caschy 9. Dezember 2009 um 10:45 Uhr

Wo ist denn dein DHCP-Server?

Tommy 9. Dezember 2009 um 14:21 Uhr

Sorry was ist genau dhcp server?
alsooo

Internet hab ich Alice WLan mit PPPOE Joa
und einen imac mit windows 7 drauf

und das internet kommt von einen wlan „modem“ nicht router…
das ding hat aber noch mehr earthnet anschlüsse.

und ja am pc hab ich alles automatisch beziehn einstellt
(netzwerke alle adapter lan dann dort das ne?)

und davor habe ich schon bei der externen festplatte
ip setting auf dhcp gestellt und wurde beendet

zwischen frage wenn ich es per usb an mein pc anschließ klappt es dann einfach so?

hoffe kan jemand helfen

Norbert 26. Dezember 2009 um 21:28 Uhr

LG NAS N2B1

Wer kann helfen ? Ihc bekomme das mit dem FTP ZUgriff nicht hin

mfg
norbert

H. 30. Dezember 2009 um 12:24 Uhr

Hey!
Ich hab mir das Ding auch besorgt…
Ansich ist das Geärt schon top!
Ich such nur ne Möglichkeit die Verbindung mit SSL zu verschlüsseln. also den Zugriff per Http und ftp
Unter den Einstellungen find ich nix.
Hat einer von euch schon ne Möglichkeit gefunden?

Gruß
H.

Berla 15. Januar 2010 um 18:46 Uhr

Hi
habe mir heute auch diese NAS Lösung mit BlueRay Brenner geholt.
Negativ fällt auf, dass man zwar den Namen der Arbeitsgruppe ändern kann (wird auch übernommen), aber im Netzwerk wird das Gerät unter der angegebenen Arbeitsgruppe nicht gefunden. Schaut man statt dessen im Defaultgruppennamen „Workgroup“ nach, so ist sie dort zu finden.

Firmwareupdate? auf der LG-Webseite gibts dazu nichts – das ist ja ein Armutszeugnis! Bin schwer am überlegen, die Kiste wieder zurückzugeben.

Gruß
Berla




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