Test: Google Pixel und Google Pixel XL

18. Oktober 2016 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

google-pixel-xlKaum ein Smartphone wurde in der nahen Vergangenheit so stark diskutiert wie das Pixel von Google. Dass Google die Nexus-Reihe so nicht mehr weiterführen wird, war schon eine Überraschung. Stattdessen schnappte man sich HTC als Schmiede, die dann im Auftrag von Google aktiv wurden. Dass das Pixel und das Pixel XL so stark diskutiert wurden, das liegt vor allem am Preis. Die Geräte sprengten den vermuteten Preisrahmen bei weitem. 759 Euro werden für das Pixel mit 32 GB fällig. Das Pixel mit 128 GB kostet 869 Euro, das Pixel XL mit 32 GB 899 Euro, das Pixel XL mit 128 GB 1.009 Euro. Diese Preise sorgten bei der preisbewussten Android-Kundschaft dann auch für ein recht eindeutiges Ergebnis bei unserer Umfrage.

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Über 6.200 Leser haben an unserer Umfrage teilgenommen und das endgültige Ergebnis war doch recht einseitig. 57% haben sich entschieden, vom Kauf eines der Pixel-Geräte abzusehen. Wenn man den Kommentaren ein wenig folgt, so ist es eben vor allem der eben angesprochene Preis, der hier das größte Manko darstellt. Lediglich 4% sind noch unentschlossen, ob sie kaufen sollen oder eher nicht. Möglicherweise ändert sich ja deren Meinung noch, wenn Google erst einmal die ersten Preisreduzierungen angekündigt hat, was wohl allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen muss. Dann würden sich nach aktuellem Stand einige der 33% (oder 2.040 Stimmen), die erst auf sinkende Preise warten, vermutlich noch umentscheiden.

Wer iOS mag und ein iPhone möchte, der weiss, was ihn erwartet. Die Preise sind bekannt, sie sind stabil und der Wiederverkaufswert noch immer hoch. Punkte, die nun nicht unbedingt auf viele Android-Smartphones zutreffen. Die große Stärke der Android-Plattform – die Auswahl – ist für die Hersteller auch eine Schwäche. Druck der Mitbewerber, Druck der Preise. Wer sich nach Erscheinen ein Android-Smartphone kauft, der ist oft der Dumme – zumindest in monetären Sachen. Oft kommt es vor, dass der Preis nach wenigen Wochen bereits gesunken ist.

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Dass hier in heutigen Zeiten die Angst des Verlustes stark ist, ist nachvollziehbar. Niemand will Geld verschenken. Man hat eben auch die Auswahl, 300 Euro zu investieren – oder über 1.000. Feststehen dürfte, für viele Menschen liegt der Preis für ein gutes Gerät heute bei zwischen 349 und 449 Euro. Da findet man viele Geräte, die einen ausgezeichneten Job erledigen. Die Pixel-Geräte sind High End, dafür teurer. Googles Problem: Andere bieten auch High End, aber meistens günstiger.

Ich konnte in den letzten Tagen sowohl Pixel als auch Pixel XL nutzen und möchte meine ersten Eindrücke hier in diesem Text festhalten, rein vom Smartphone her – losgelöst vom Preis.

Ich war schon bei der Vorstellung in Berlin dabei, konnte mir ein flottes Bild machen und habe dementsprechend schon etwas dazu geschrieben. Nachdem ich die Geräte nun erst einmal länger nutzen konnte, bin ich in Sachen Haptik und Optik angetan. Ich kann diesen Bullshit nicht mehr lesen – weder von Medien, noch von anderen im Netz, die immer mit „Mimimimi so dicker Rahmen“ argumentieren. Manchmal möchte man den Slap over IP aus der Tasche holen.

Es gibt immer wieder mal Geräte, die seitlich, oben oder unten einen schmaleren Rahmen haben. Vielleicht sind sie dafür in der Gesamtheit dicker. Muss nicht sein, kommt aber vor. Eines der meistverkauftesten Smartphones der Welt hat auch einen vergleichsweise dicken Rahmen oben und unten. Stört Millionen Käufer Jahr für Jahr nicht – aber die sind nach Ansicht einiger Android-Fans in unserer Kommentarspalte ja eh dumm und haben Geld zu verbrennen.

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Ja, auch das Pixel und das Pixel XL haben deutlich sichtbaren Rahmen. Und eigentlich noch schlimmer: Durch die Touch-Buttons geht unten sogar noch mehr Platz verloren. Echt? Stört mich nicht. Auch nicht die geschmähte Rückseite. Die sehe ich eh nicht. Weil ich vorne raufgucke oder eine Hülle habe. Ja, Smartphones sind für viele auch Designobjekt, ich denke da mittlerweile etwas praktischer. Es ist Geschmacksache – wie auch der Rahmen. Wer nicht mag, der soll halt nicht kaufen. Gilt für alles, nicht nur für Smartphones.

Anfassen und Daten

Das Anfassgefühl des aus Aluminium gefertigten Bodys ist super, nichts knarzt, wackelt oder macht einen Mullu Mullu-Eindruck. Das Google Pixel ist ganz einfach gut verarbeitet. Persönliche Meinung: Das Pixel XL ist mein Ding, das Pixel mit seinen 5 Zoll finde ich zu klein für mich. Dieses dürfte aber viele ansprechen, deren Sweet Spot zwischen 4,7 und 5,2 Zoll gelagert ist. Und da wir bei Zollgrößen sind, gehen wir hier erst einmal zu den technischen Daten über, die gar nicht mal so unterschiedlich sind – abgesehen von der Displaygröße.

Auszug Technische Daten Google Pixel
Display 5 Zoll AMOLED 1920 x 1080 Pixel, 441 ppi, Corning Gorilla Glass 4
Abmessungen und Gewicht 143,84 X 69,54 x 7,31 (8,58 mm Oberseite) mm, 143 Gramm
Speicher: 32 und 128 GB, nicht erweiterbar
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 821, 2,15 Ghz + 1,6 GHz, 64-Bit-Quad-Core-Prozessor nebst Adreno 530 GPU
Arbeitsspeicher 4 GB
Kamera: 12,3 MP & 8 MP Front, f/2.0 mit 1,55 µm großen Pixeln (Hauptcam), EIS statt OIS
Videoaufnahme: 4K-Videoaufzeichnung mit 30 fps, Zeitlupe in HD mit 240 fps (8x) und Full-HD mit 120 fps (4x)
Sonstiges: Stereolautsprecher, 3 Mikrofone
Akku 2.700 mAh
Betriebssystem: Android 7.1 Nougat
SIM-Karte Nano-SIM
Lieferumfang: Gerät, Netzteil, Kabel, OTG Dongle, Schnellstart
Auszug Technische Daten Google Pixel XL
Display 5,5 Zoll AMOLED 2560 x 1440 Pixel, 534 ppi, Corning Gorilla Glass 4
Abmessungen und Gewicht 154,72 X 75,74 x 7,31 (8,58 mm Oberseite) mm, 168 Gramm
Speicher: 32 und 128 GB, nicht erweiterbar
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 821, 2,15 Ghz + 1,6 GHz, 64-Bit-Quad-Core-Prozessor nebst Adreno 530 GPU
Arbeitsspeicher 4 GB
Kamera: 12,3 MP & 8 MP Front, f/2.0 mit 1,55 µm großen Pixeln (Hauptcam), EIS statt OIS
Videoaufnahme: 4K-Videoaufzeichnung mit 30 fps, Zeitlupe in HD mit 240 fps (8x) und Full-HD mit 120 fps (4x)
Sonstiges: Stereolautsprecher, 3 Mikrofone
Akku 3.450 mAh
Betriebssystem: Android 7.1 Nougat
SIM-Karte Nano-SIM
Lieferumfang: Gerät, Netzteil, Kabel, OTG Dongle, Schnellstart

Pixel Einrichtung

Nachdem ich die Geräte ausgepackt hatte, ging es ans Einrichten. Google hat einen frischen Umzugsservice, erlaubt nicht nur das bisherige Koppeln via NFC / Bluetooth, sondern via mitgeliefertem Kabel. Natürlich nur USB-C, sodass man diese Methode nicht von einem Smartphone mit microUSB-Anschluss ausführen kann.

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Man koppelt also beide Geräte per Kabel und wählt im Anschluss aus, was übertragen werden soll. Das ist nicht nur das Google Konto und die Informationen über die Installierte Software, sondern auch Inhalte des Speichers. Das wird vielen helfen, in meinen Augen eine echte Verbesserung.

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Ich habe die 32 GB-Variante des Pixel im Test, hier hat man ab Werk leider nur 20 GB frei. Sollte man also beim Kauf gut abschätzen. Der Speicher ist nicht erweiterbar. Wenn es aber mal voll wird, dann löscht man vielleicht die Fotos, die man eh in der Cloud gesichert hat. Nicht für alle was, aber da werden sicherlich viele Nutzer mit glücklich. Alles in allem: Wer auf ein neues Smartphone der Sorte Pixel umsteigt, der ist recht flott mit dem Umzug fertig.

Display Pixel

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Der erste Blick geht dann natürlich auch auf das Display. Je nach Wahl bekommt man unterschiedliche ppi und Pixel zu sehen. Das größere Gerät hat eine höhere Auflösung und Pixeldichte. Die Technologie ist identisch, man setzt auf ein AMOLED geschützt mit Gorilla Glass 4. Meine Augen meinen, dass das Display einen sehr guten Blickwinkel aufweist, zudem Farben knackig, detailliert und naturgetreu darstellt.

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Für den Abend bietet das Pixel ein „Nachtlicht“ an, quasi einen Blaulichtfilter. Gelungen, manuell oder auf Basis Zeit einstellbar.

Akkuleistung Pixel

Der Akku der Pixel-Smartphones. Die Akkulaufzeit anhand meines normalen Berufslebens zu bewerten wäre Quatsch – denn ich kann ja in meinem Büro jederzeit an die Steckdose gehen. Entscheidend ist unterwegs, das bedeutet: wenn ich meine Bude verlasse, dann möchte ich möglichst lange mit dem Akku haushalten können, ohne irgendwelchen Zusatz-Akkus anzuschließen. Dennoch müssen wir einen Wert ermitteln, um eine Einschätzung abgeben zu können.

Das machen wir hier im Blog mit dem PC Mark, der uns am Ende einen ungefähren Richtwert rauswirft. Der Benchmark simuliert diverse Arbeiten am PC. Bild- und Textbearbeitung, Browsing, Sensoren stressen wie beim Fitness machen und und und. Das Ganze bei einer eingestellten Helligkeit von 50 Prozent. Benachrichtigungen, WLAN, Bluetooth und das Mobilfunknetz sind während des ganzen Tests scharfgeschaltet. Dennoch gilt auch hier: Man kann die Zahl, die am Ende rauskommt, nicht einfach 1:1 auf andere Smartphones übertragen – die haben bei 50 Prozent Helligkeit sicherlich alle einen anderen Wert. Feststeht: Das Google Pixel ist auch bei 50 Prozent Display-Helligkeit sehr hell.

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Der Benchmark durchläuft also diverse Szenarien, dies macht er von einer Kapazität von 100 Prozent des Akkus, bis er bei 20 Prozent angelangt ist. Hier ergab sich beim Pixel XL der Wert von 6 Stunden und 51 Minuten – 411 Minuten. Kramt man sein Schul-Mathe raus auf und rechnet die restlichen 20 Prozent drauf, kommt das Google Pixel XL auf eine ungefähre Akkulaufzeit 514 Minuten – oder aber auch rund 8 Stunden und 34 Minuten. Persönlich hätte ich da mit mehr gerechnet. Dennoch konnte man ein wenig das Nexus 6P toppen oder aber auch das Huawei P9.

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Solides Mittelfeld, atemberaubend geht anders. Gut für Google, dass man schnell Saft auf das Smartphone zaubern kann. Tja – und das Pixel? Da könnt ihr netto noch einmal eine Stunde runterrechnen. Einen Screenshot kann ich hier leider nicht herzaubern, da das Pixel drei Mal im Akku-Benchmark bei ca. 35 Prozent die Grätsche machte. Kleineres Gerät mit geringerer Auflösung bei kleinerem Akku resultiert hier nicht in identischer Laufzeit – man liegt drunter. Wenn ihr morgens aus dem Haus geht, tagsüber im WLAN eures Arbeitgebers seid, dann werdet ihr sicherlich gut bis in den frühen Abend kommen, alles andere erfordert den Zwischenbesuch an der Steckdose.

Aber: Man sollte die Werte natürlich nie über- oder unterschätzen, da so unfassbar viele Szenarien wie WLAN oder mobiler Netzzugang, Signalstärke, automatische Displayhelligkeit, Außenbedingungen, Art der Anwendung und ähnliches mit in die Laufzeit des Akkus fallen. Wer die adaptive Helligkeit nutzt, der kann schon mehr rausholen. Wer lange mit der Bahn unterwegs ist und sich dauernd auf Netzsuche befindet, der kommt halt nicht so lange mit dem Akku hin. Dennoch solltet ihr – bei moderater Nutzung – durch den Tag kommen. Spiele mal ausgeklammert.

Leistung Pixel

Die Leistung der Pixel-Smartphones von Google. Starke CPU und GPU, dazu ausreichend RAM. Das merkt man auch beim Gaming. Nichts ruckelt, das Smartphone wird auch nicht heiß. Da viele immer Werte wollen, habe ich auch mal den Antutu-Benchmark über das Smartphone gejagt. Da das Pixel eine geringere Auflösung hat, hier also weniger Pixel durch die Gegend geschoben werden, habe ich den Test auf beiden Geräten durchgeführt.

Pixel XL:

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Pixel:

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Würde man sich auf synthetische Benchmarks verlassen, dann würde das Pixel die Android-Konkurrenz hinter sich lassen. Im normalen Betrieb habt ihr halt nur wenig davon, aber ihr profitiert von einem butterweich laufendem Smartphone. Ist ja immer so eine Sache. Wenn man merkt, dass es laggt, dann ist man ja auch schnell genervt.

Nach dem Antutu folgte dann der obligatorische 3D Mark mit dem Modul Sling Shot. Man sieht hier ganz schön, dass das Pixel beim Sling Shot mit ES 3.1 ganz schön Gas gibt.

Pixel XL:

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Pixel:

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Der Google Assistant

Der Google Assistant ist auch in einer ersten Version mit drauf, spricht sogar Deutsch. Hierbei handelt es sich um einen smarten Begleiter, der Dinge im Kontext verstehen soll. Funktioniert ähnlich Google Now und kann auch mittels OK Google aufgerufen werden. Der smarte Begleiter lernt über dich, je häufiger du ihn benutzt. Meines Erachtens ist der Google Assistant vor Siri, aber er hat noch Luft nach oben. So habe ich in einem Demovideo gute Beispiele, wie der Kontext funktioniert:

Was wiederum nicht funktioniert, das ist unter anderem im Video unter diesem Absatz zu sehen. Wie ihr seht: im Einzelfall schlägt sich Google Now noch wackerer als der Assistent. Ihr solltet aber in der deutschen Version des Google Assistant erfolgreicher sein, wenn ihr das „Zeige mir“ vorne weglasst.

Ich weiss aber, dass Google emsig am Assistenten baut und auch dauerhaft Neuerungen einfließen lässt. Das muss man im Auge behalten, denn diese Assistenten könnten bald nahtlos in den eigenen vier Wänden auf Zuruf agieren.

Kamera Google Pixel

Kommen wir zur Kamera. Ich kenne viele Menschen, die bereits sind, mehr Geld für eine gute Kamera auszugeben. Glückwunsch – beim Pixel lohnt sich das. Ganz ehrlich: Google ist mit dem DxO Mark hausieren gegangen, hier hatte man die höchsten Werte. Ja, nett – gebe ich nichts drauf. Die Kamera-Technolgie ist heute sehr weit, die Werte bei Top-Smartphones nah beieinander. Aber: DxO misst auch Sensoren aus – und eben viel Quatsch, von dem der Endanwender noch nie was hörte, geschweige denn etwas nutzen wird. Ich habe schon viele Smartphones gesehen und getestet – und der Wert sagt nicht alles aus.

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Gut bewertete Kameras hinterließen bei mir einen Lala-Eindruck, andere, schlecht bewertete wiederum einen besseren. Muss man sich angucken. Überraschend: Viele jammerten aufgrund des fehlenden optischen Bildstabilisators, stattdessen setzt Google auf eine Software-Lösung. Ehrliche Meinung? Super geworden. Macht auch im Quickshot sehr gute Fotos, Autofokus ist sehr flott – und meines Erachtens fängt man sehr viel Licht unter schlechten Bedingungen ein.

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Normalerweise habe ich in meinem Flur oder in der Garage heftigstes Rauschen, beim Pixel ist das wesentlich besser als bei vielen anderen Smartphone-Kameras. Videos? Auch da greift EIS – und zwar richtig gut. Auch ohne Gimbal macht die Software aus der Ruckelorgie etwas Besseres. Gelungen, ich ziehe meinen Hut, bzw. mein Basecap.

Ich habe hier im Beitrag Videos eingebunden, zudem die Bilder in ein Google Album gelegt. Übrigens: Pixel-Benutzer bekommen unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos. Jetzt mag mancher lachen, denn Google Fotos rechnet Fotos bis zu 16 Megapixel eh nicht auf den Speicherplatz an, oder? Richtig.

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Und auch das Pixel fällt ja mit 12,3 Megapixel darunter. Aber: Im Kostenlos-Modus komprimiert Google Fotos. Nicht in der Größe. Qualitativ sehe ich da auch keine Unterschiede. Aber: Wenn ihr mit einem anderen Smartphone Fotos zu Google Fotos hochjagt, dann werden die Bilder komprimiert, beim Pixel werden die Bilder wirklich 1:1 gesichert, kein Speicher dabei angerechnet.

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Direkter Vergleich: Im Low Light-Bereich fängt die Kamera des Pixel wirklich viel Licht ein, muss sich aber auch in manchen Situationen in Sachen Natürlichkeit dem iPhone 7 Plus geschlagen geben. Unter direktem Kunstlicht wirkt das Foto des mit dem Pixel XL geschossenen Pixel etwas kühler, während das iPhone 7 Plus in der Lage war, beide Geräte in der Situation abzulichten, in der sie sich befanden. Das iPhone 7 Plus-Bild wirkt auf mich natürlicher und wärmer – was der Situation auch entsprach.

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Kurze Videodemos:

 

Sonstiges

Ja, das Google Pixel kann auch telefonieren. Ich hab das mit einer Tkom-Karte und einer O2-Karte getestet, war immer sauber und klar – auf beiden Seiten. Lautsprecher: Ist auch einer mit drin, dieser ist nach unten gerichtet. Kommt dennoch wirklich guter Sound raus – über 80 – 85 Prozent sollte man da aber nicht gehen dauerhaft, das wird quakig. Da habe ich schon wesentlich Schlechteres erlebt, der Lautsprecher ist gut.

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In Sachen Launcher weiss das Gerät zu gefallen. Nichts für Freaks, denn der Pixel Launcher hat nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten. Dafür hat er aber Launcher Shortcuts, die bei längerem Drücken des App-Symbols erscheinen. App-Entwickler können diese Möglichkeit für ihre Apps nutzen, das Gante funktioniert ähnlich dem System iOS. Android-Bastler bauen bereits jetzt diese Möglichkeit mit dem Action Launcher nach.

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Fazit

Das Google Pixel ist ein tolles Smartphone und hat mich weitestgehend überzeugt. Die Verarbeitung ist seht gut, das Display und die Kamera können überzeugen. Und in Sachen Leistung hat man locker Luft für die nächsten zwei Jahre. Und zumindest weiss man, dass man recht flotte Updates bekommt. Nicht so schmeckt der Preis, ich denke, dass man hier bald mal ein paar Aktionen fahren wird. Google sollte ferner einmal seine Update-Versprechen weiter ausbauen, diese für solch Geräte etwas ausweiten, mindestens noch ein Jahr dranhängen. Käufer sollten bedenken, dass von den 32 GB nur knapp über 20 GB nutzbar sind, Googles neuer Updatemechanismus „macht’s möglich“. Da nicht erweiterbar sollte man eher zum größeren – aber auch teureren Gerät greifen. Google hat viel richtig gemacht mit dem Pixel und dem Pixel XL, letzteres ist mein Favorit.

Das Google Pixel lässt sich im Google Store und erst einmal exklusiv bei der Telekom erwerben, hier dann mit Einschränkungen.



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Über den Autor: caschy

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