Apple: iPhone SE und iPad Pro Zusammenfassung

21. März 2016 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von: caschy

Apple_logo_black.svgSolltet ihr erst am späten Abend hier vorbei geschaut haben, so sind euch einige Beiträge entgangen. Apple hatte geladen und ein neues iPhone und ein neues iPad Pro vorgestellt. Dazu gab es Neues zu Research Kit, iOS, Apple Watch und tvOS. Eine kurze Zusammenfassung zu den Geräten. Apples Tim Cook begann traditionell nicht direkt mit den Geräten, sondern ließ anderes verlauten. Beispielsweise, dass sich das Unternehmen Apple erneuerbare Energie auf die Fahnen geschrieben habe. Das machen mittlerweile viele Unternehmen. Global gemessen konnte man 93 Prozent dieses Ziels erreichen. In der Präsentation sprach man auch das Thema Recycling an und zeigte einen Industrieroboter, der – darauf abgestimmt – iPhones in seine Einzelteile zerlegte. War nett gemacht – und im Gegensatz zu Google schien der Roboter auch nicht mit Hockeystöcken verprügelt zu werden 😉

Research Kit & CareKit

Danach ging es zu ResearchKit. Apple kündigte hier eine Weiterentwicklung des Open Source-Frameworks an. Mit der Erweiterung soll es möglich sein, auf genetische Daten zurückzugreifen und eine Reihe medizinischer Tests, die normalerweise in einem Untersuchungsraum durchgeführt werden, in iPhone-Apps zu verwenden.

CareKit-4Up-PR-PRINT

Ebenfalls neu an Bord: CareKit. iPhone-Apps, die CareKit nutzen, sollen es Einzelnen erleichtern, den Überblick über Behandlungspläne zu behalten sowie Symptome und Medikamente zu überwachen. Darüber hinaus bieten sie Einblicke, die den Menschen dabei helfen den eigenen Gesundheitszustand besser zu verstehen. CareKit bietet ein Sharing mit Ärzten, Krankenschwestern oder Familienmitgliedern. CareKit wird als Open Source Framework im nächsten Monat veröffentlicht.

Das neue iPhone SE

30 Millionen kleine iPhones mit 4 Zoll hat Apple nach eigenen Angaben 2015 verkauft. Wer hätte das gedacht? Ich nicht, ich hätte gedacht die Menschen gehen schon auf die größeren Geräte über, die ja mit ab 4,7 Zoll aufwarten. Nun darf man streiten: war man in Sachen Optik nur wenig einfallsreich – oder ist man der Meinung, dass man mit dem Gehäuse an alten Erfolgen festhalten kann?

iPhone se specs

Fakt ist: das neue iPhone SE ist nicht optisch dem iPhone 6 oder 6s ähnlich – es ist optisch ein iPhone 5s mit neuer Technik unter der Haube. Man setzt in das 4 Zoll-Gerät den A9-Chip mit M9 Motion-Coprozessor ein, der schon in iPhone 6s und iPhone 6s Plus seinen Dienst verrichtet. Schaut man sich nackte Benchmarks oder Grafikspielereien an, dann weiss man: der kann was.

Bildschirmfoto 2016-03-21 um 19.37.34

Auch in Sachen Kamera muss sich das kleine iPhone SE nicht verstecken, wahrscheinlich kommen große Bilder dabei heraus: 12 Megapixel mit True Tone Flash, Live Photos und 4K-Videoaufname. Gleicher Spaß wie im iPhone 6s eben. Klein mit wenig Akku? Angeblich nicht, soll durch performante Hardware länger durchhalten als das iPhone 5s .

iPhone SE Preise:

Das iPhone SE wird in den Metallic Finishes in Space Grau, Silber, Gold und Roségold als 16 GB- und 64 GB-Modell erhältlich sein. Kostet mit 16 GB Speicher 489 Euro, für die Variante mit 64 GB muss man 589 Euro auf die Theke legen. Das iPhone SE ist nun das kleinste Gerät, das 5s gibt es bei Apple nicht mehr. Fünf Geräte stellen das Lineup dar. Bestellbar ab 24. März – Verfügbar ab 31. März.

Bildschirmfoto 2016-03-21 um 20.37.52

Meinung zum iPhone SE? Schwer, da mich diese Größe schon lange nicht mehr reizt. Wenn Apple aber 2015 tatsächlich 30 Millionen iPhones mit 4 Zoll verkauft hat und man spürt, dass noch viele dieses Gerät wollen – dann wäre es dumm, so ein Gerät nicht zu verkaufen. Man munkelt, dass auch Apple ein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht ist. Eine Diskussion ist müßig – man will das Gerät sicher an die verkaufen, die iOS und diese Diagonale wollen. Nutzer mit größeren Smartphones sind sicherlich nicht das Ziel von Apple. Man erreicht die, die Highend kompakt wollen.

Das neue iPad Pro mit 9,7 Zoll

Wäre ich Kreativer und würde zeichnen (oder handschriftliche Notizen anfertigen), so würde ich dies sicherlich mit einem Pen auf einem Tablet machen wollen. Das 12,9 Zoll große Gerät war mir zu mächtig – und doch erwischt man sich vielleicht, weil Displays zu klein sind. Es gibt zig Beispiele, warum Menschen zum iPad Pro mit 12,9 Zoll  griffen – und sicherlich genau so viele, warum nicht. Das iPad Air 2 nutze ich täglich. Ich mag das leichte Ding auf der Couch und im Bett. Statt Buch. Statt Zeitung. Statt Smartphone. Eher konsumierend. Medien, Spiele, Internet.

iPadPro10-SmartKeyboard_PR-PRINT

Nun gibt es aber offenbar eine gute Symbiose aus Produktivität / Kreativität und Konsum von Inhalten – das 9,7 Zoll große iPad Pro. Ja, das Surface von Microsoft war wohl auch eines der Geräte, die gezeigt haben, dass aus 2 in 1 was werden kann. Apple rüstet groß auf, bringt mit dem Blaulichtfilter aus iOS 9.3 schon was für die Augen mit, setzt beim iPad Pro aber auch auf ein True Tone-Display, welches die Anzeige anpasst. Sensoren im iPad Pro messen hierfür die Umgebung. Bin gespannt, wie sich das auswirkt. Der Blaulichtfilter hätte schon in iOS 9 drin sein dürfen – so gibt es heute den Directors Cut quasi.

iPadPro10-Lineup_PR-PRINT

Ich denke, dass es für viele Casual-Nutzer Mit iPad Air 2 keinen zwingenden Grund gibt, auf das neue Gerät umzusatteln. Stifteingabe und das bessere Display ist für viele sicher kein Argument – und auch die bessere Hardware unter der Haube macht dem Nicht-Pro den Kohl auch nicht fett. Das Ding heißt wahrscheinlich nicht umsonst iPad Pro. Der Rest bleibt beim iPad Air 2 – Casual. Auch ohne 4K-Videoaufnahmen und 12 / 5 Megapixel-Kamera, 64-Bit A9X Chip und das 4-Lautsprecher-Audiosystem. Wer allerdings aktualisiert, der bekommt wohl momentan das ultimative Upgrade.

iPadPro10-SmartCover-Lineup_PR-PRINT

Was kostet das iPad Pro?

Das 9,7″ iPad Pro wird in den Metallic Finishes in Silber, Space Grau, Gold, sowie dem neuen Roségold erhältlich sein und beginnt bei 689 Euro für das 32GB Wi-Fi-Modell und 839 Euro für das 32 GB Wi-Fi + Cellular-Modell. Beide iPad Pro-Größen werden mit 32 GB, 128 GB und in einer neuen Ausführung mit 256 GB-Kapazität angeboten, der bislang größten eines iOS-Gerätes.

Apple iPad Pro, 32 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 689 Euro / mit LTE 839 Euro

Apple iPad Pro, 128 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 869 Euro / mit LTE 1019 Euro

Apple iPad Pro, 256 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 1049 Euro / mit LTE 1199 Euro

Wie immer gibt es diverses Zubehör. Der Pencil kostet 109 Euro, das hoffentlich Deutsch sprechende Smart Keyboard in Anthrazit 169 Euro sowie iPad Pro Smart Cover aus Polyurethan und iPad Pro Silikon-Hüllen für das 9,7″ iPad Pro für 59 Euro und 79 Euro in diversen bunten Farben.

Apple Watch

Keine neue Apple Watch. Neue Armbänder. Aus gewebtem Nylon, in bunt – und die Smartwatch wird günstiger. So kostet die Apple Watch Sport nun 349 Euro.

nylon band

Weiteres? Dicke Updates, über die wir ja auch berichteten. iOS 9.3 ist da. watchOS 2.2. tvOS 9.2 und auch OS X 10.11.4.

Geht hin, macht Updates – und / oder lasst mich gerne eure Meinung hören.

Mein heimlicher Star? Tatsächlich das iPad Pro, das würde ich gerne mal ausprobieren wollen. Große Frage: Was ist mit neuen MacBooks?

Zum Thema:

Apple iPad Pro mit 9,7 Zoll vorgestellt

iOS 9.3 veröffentlicht

iPhone SE vorgestellt

Apple TV: tvOS 9.2 veröffentlicht

Apple Watch: Günstiger, neue Armbänder


Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 24541 Artikel geschrieben.