Apple iPad Pro mit 9,7 Zoll vorgestellt, beginnt ab 689 Euro

21. März 2016 Kategorie: Apple, Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

apple ipad pro 9,7Boom, nun ist es endlich soweit: Seit Wochen Star der Gerüchteküche, hat Apple heute sein neues iPad Pro mit 9,7 Zoll vorgestellt. Apple hat erklärt, dass die Veröffentlichung nur eine logische Konsequenz gewesen sei, da der Formfaktor 9,7 Zoll viele Anhänger habe. Das letztes Jahr in der ersten Generation erschienene iPad Pro mit 12,9 Zoll wiederum habe in Verbindung mit dem Apple Pencil selbst Prominenz wie John Lasseter („Toy Story“) von Disney begeistert. Das kompaktere Pro-Modell soll nun das ultimative Upgrade für Fans der 9,7-Zoll-Tablets von Apple sein.

Die Spezifikationen sind keine große Überraschung: Wie erwartet schrumpft die Diagonale von 12,9 auf besagte 9,7 Zoll. Für das Innenleben setzt Apple auf den SoC A9X sowie den M9-Koprozessor. Zum RAM schweigt Apple wie üblich noch. Wie der große Bruder lässt sich auch das iPad Pro mit dem Apple Pencil bedienen, falls ihr euch nicht auf die Touch-Steuerung verlassen möchtet. Zudem ist abermals ein optionales Tastatur-Dock mit von der Partie.

Besonders hervorgehoben hat Apple während der Präsentation das Retina Display: Das iPad Pro mit 9,7 Zoll bietet eine Helligkeit von 500 Nits und sei laut Apple das Tablet mit der höchsten Helligkeit auf dem gesamten Markt. Zudem erreiche es eine um 25 % höhere Farbsättigung als vergangene Apple iPad Air. Auch Nightshift des iOS 9.3 wird unterstützt, um abends ein wärmeres Bild zu erzeugen und somit das Einschlafen nach dem Lesen zu erleichtern. Das iPad Pro mit 9,7 Zoll nutzt dazu gleich vier Sensoren, um das Umgebungslicht zu erkennen und seine Anzeige anzupassen. Apple spricht von einem „True Tone Display„.

apple ipad pro 9,7 übersicht

Was die Kameras betrifft, hat Apple für sein iPad Pro eine Hauptkamera mit 12 Megapixeln verbaut, die auch 4K-Videos aufzeichnen kann. Auch hier sind wie beim neuen iPhone SE Live-Fotos und Panoramen mit bis zu 63 Megapixeln möglich. Die Facetime-HD-Kamera an der Vorderseite kommt auf 5 Megapixel und bietet das Feature Retina Flash für gut belichtete Selfies. Benötigt man das an einem Tablet, das sich Produktivität auf die Fahnen schreibt? Das sollte jeder für sich entscheiden. Zumindest handelt es sich um einen netten Bonus. Vier Stereo-Lautsprecher (Pro Audio) sollen für eine Audioqualität sorgen, die Konkurrenzmodellen laut Apple deutlich überlegen sei. Die Lautstärke sei doppelt so hoch wie beim iPad Air 2.

Hier ist für euch eine Übersicht der Preise für Deutschland:

Apple iPad Pro, 32 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 689 Euro / mit LTE 839 Euro

Apple iPad Pro, 128 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 869 Euro / mit LTE 1019 Euro

Apple iPad Pro, 256 GByte Speicherplatz, Wi-Fi, 1049 Euro / mit LTE 1199 Euro

Smart Cover, 59 Euro

Silikon-Hülle 79 Euro

Smart Keyboard 169 Euro

apple ipad pro alle

Apple wird das Apple iPad Pro in den Farbvarianten Silber, Gold, Space Gray sowie Roségold anbieten.Vorbestellungen sind laut Apple ab 24. März möglich. Die Auslieferung beginnt ab 31. März. Auch der erhältliche Apple Pencil ist kompatibel. Ein USB Camera Adapter und ein SD Card Reader sind separat zu haben.

Tja, somit lagen die Gerüchte um einen Preis von 599 US-Dollar für die Einstiegsversion des iPad Pro richtig. Das bedeutet, ihr müsst dieses Mal etwas mehr löhnen, um an ein neues Apple-Tablet zu kommen – erhaltet dafür aber bereits bei der Basisversion 32 statt wie bisher 16 GByte Kapazität. Erstmals könnt ihr zudem zu einer Variante mit 256 GByte greifen, solltet ihr hohen Bedarf an Speicherplatz haben. Auch das iPad Pro mit 12,9 Zoll ist in Kürze übrigens mit 256 GByte zu haben – für 1099 US-Dollar. Alles in allem entspricht das Apple iPad Pro mit 9,7 Zoll also dem, was und die Gerüchteküche versprochen hat. Habt ihr Interesse an Apples neuestem Tablet?


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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