Übernahme! Elon Musk kauft Twitter

Es ist eine dieser wahnsinnigen Geschichten im Tech-Bereich. Elon Musk wird tatsächlich Twitter kaufen. Der durchaus exzentrisch wirkende Geschäftsmann, der 1971 in Südafrika geboren wurde, gründete X.com, führte PayPal mit zur Bekanntheit, um dann 2002 SpaceX erfolgreich zu gründen (und 2004 sehr früh bei Tesla einzusteigen). Weitere Firmengründungen folgten, nun hat Musk eben Twitter aufgekauft. Musk stieg erst vor Kurzem bei Twitter ein, wurde dann gleich mit 9,2 % der größte Anteilseigner. Knapp 43 Milliarden US-Dollar wiegt das Geschäft. In der Nacht zu Montag hatten Twitter und Musk Verhandlungen aufgenommen. Laut Branchen-Insidern wollten einige der Aktionäre einen höheren Preis herausschlagen. Musk hatte sein Angebot als sein bestes und letztes bezeichnet. Nach Abschluss der Transaktion wird Twitter zu einem Unternehmen in Privatbesitz.

Bret Taylor, der unabhängige Vorstandsvorsitzende von Twitter, sagte: „Der Vorstand von Twitter hat einen durchdachten und umfassenden Prozess durchgeführt, um den Vorschlag von Elon Musk zu bewerten, wobei der Schwerpunkt auf Wert, Sicherheit und Finanzierung lag. Die vorgeschlagene Transaktion wird eine beträchtliche Barprämie einbringen, und wir glauben, dass dies der beste Weg für die Twitter-Aktionäre ist.“

Parag Agrawal, CEO von Twitter, sagte: „Twitter hat einen Zweck und eine Relevanz, die sich auf die ganze Welt auswirkt. Wir sind zutiefst stolz auf unsere Teams und inspiriert von der Arbeit, die noch nie so wichtig war.“

„Die freie Meinungsäußerung ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie, und Twitter ist der digitale Marktplatz, auf dem wichtige Themen für die Zukunft der Menschheit debattiert werden“, sagte Musk. „Ich möchte Twitter auch besser machen als je zuvor, indem ich das Produkt mit neuen Funktionen verbessere, die Algorithmen als Open Source zur Verfügung stelle, um das Vertrauen zu erhöhen, die Spam-Bots zu besiegen und alle Menschen zu authentifizieren. Twitter hat ein enormes Potenzial – ich freue mich darauf, mit dem Unternehmen und der Nutzergemeinschaft daran zu arbeiten, es zu erschließen.“

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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94 Kommentare

  1. Dann wird Donald wohl auch bald wieder twittern oder was?

    • Frei nach Elon Musk: „Redefreiheit bedeutet, dass jemand den ich nicht mag, etwas sagen kann was ich nicht mag.“

      Und da hat er recht.

      • Außer du sagst was freches über elon, dann wird halt dein tesla storniert

      • Ja, nur nachweislich lügen ist was anderes als nicht zu mögen.
        Wir haben keine lügenfreiheit

        • Haben wir nicht? Also komm ich in den Knast wenn ich sage: Die Sonne dreht sich um den Mond und die Erde ist eine Scheibe auf einer fliegenden Schildkröte in der Petrischale von Echsen-Aliens? Soso…

        • Auch die haben wir. Du kannst Lügen so viel du willst. Aber musst eventuell mit der Konsequenz leben, dass sich dein Umfeld von dir distanziert. Wir brauchen keine Gesetze dafür.

      • Das ist durchaus korrekt. Wenn es aber um Hass, bewusste Falschaussagen, Manipulation usw. geht, dann hat das nichts mit einer Meinung oder mit mögen zu tun. Nicht alles was unter dem Deckmantel „Meinungsfreiheit“ in die Welt posaunt wird, ist eine Meinung. Was man schon daran erkennt, dass der Großteil dieser Meinungskämpfer sich anders verhalten würde, wenn die Anonymität nicht mehr gegeben wäre.
        Daher hoffe ich, dass an hinter der Aaussage zum Thema „Authentifizierung“ hoffentlich steckt, dass sich jeder User unter Twitter eindeutig identifizieren muss und dann auch im echten nicht digitalen Leben für alles was er postst gerade stehen muss.
        Dann beglückwünsche ich Elon Musk und jeder darf mit allen Konsequenzen gerne alles posten, was seine Birne gerade loswerden will.

        • Und das bestimmst du oder deine von dir bezahlten Faktenchecker was Lüge und Wahrheit ist?

          Deswegen darf man nirgends seinen Mund aufmachen, und wird selbst hier ständig zensiert und gelöscht. Zu viel Wahrheit unter den Menschen zu verbreiten muss schließlich unterbunden werden.

          • Das entscheidet die Gesellschaft und die Kultur.
            In unserer Kultur haben wir die wissenschaftliche Methoden entwickelt um Fakten zu prüfen.

          • „und wird selbst hier ständig zensiert und gelöscht.“ Beispiele? Nachweise? Quellen?

            Oder eben einfach nur – egal ob bewusst oder unbewusst – Rausposaunen von Unwahrheit?

            • Wolfenheimer says:

              davon völlig abgesehen, ist das hier das Blog von caschy und nicht der Tempel der freien Meinungsäußerung. Wer die Veranstaltung bezahlt, bestimmt welche Musik gespielt wird. Wobei freie Meinungsäußerung ohne Beleidigung offensichtlich kein Problem ist, weil das Geschwurbel vom Schorsch ja auch frei geschaltet wurde.

              • Das ist ja eh völlig klar 😉 Ich hätte von Georg halt gerne ein paar Beispiele gelesen, wo denn nun „selbst hier ständig zensiert und gelöscht.“ wird.

                Aber ich bin mir sicher, dass der diese schuldig bleiben wird, weil es wohl das übliche Gebrabbel von jemandem ist, der gar nicht versteht, was „Zensur“ bedeutet.

                • André Westphal says:

                  Wir sperren hier eigentlich nur Kommentare, die reines Geschwurbel sind (Corona harmlos, Russland griff nie die Ukraine an, etc.), nur andere oder uns beleidigen oder irgendwie auf Selbstbereicherung aus sind – z. B. persönliche Affiliate-Links. Sonst lassen wir in den Kommentaren im Grunde eigentlich so gut wie alles durch, egal obs nun unsere Meinung widerspiegelt oder nicht – sollte ja auch wurscht sein.

                  • Sind nicht gerade die streitbaren Standpunkte der Gradmesser für Meinungsfreiheit?
                    Dass mittlerweile alles abseits der politisch gewünschten Erzählung als „Geschwurbel“ herabgewürdigt wird, zeigt, wie eng der Raum des Sagbaren ist.
                    Als Doc in Medienpädagogik müsstest du doch eigentlich auch beständig hinterfragen, wer was warum über wen sagt.

                    • André Westphal says:

                      Wenn jemand schlichtweg Unwahrheiten verbreitet, die faktisch widerlegbar sind, dann spielen die von dir genannten Aspekte keinerlei Rolle. Dann geben wir solchem Quatsch hier keinen Raum, weil das letzten Endes nur Flame Wars befeuert und von konstruktiven Diskussionen ablenkt.

                    • Wenn es faktisch widerlegt/widerlegbar ist, dann ist das Festhalten daran und Verbreiten davon nicht „Meinung“, sondern schlicht Unwahrheit. Daran ist absolut nichts streitbar oder diskussionswürdig, sondern vergeudete Zeit.

                      Ein einfaches Beispiel: 2 + 2 = 4 – ich denke, darüber kann man sich einig sein. Wenn nun jemand behauptet, dass 2 + 2 = 5 – oder generell alles ausser 2 + 2 = 4 – dann ist das keine Meinung, sondern Unwahrheit. Wenn jemand nun meint, dass er 2 + 2 = 4 nicht ok findet, dann möge das seine Meinung sein. Er möge sie veröffentlichen, aber dann bitte nicht darüber wundern, wenn er Gelächter auf sich zieht. Es ist aber kein streitbarer Standpunkt, weil es an 2 + 2 = 4 nun mal nichts zu streiten gibt.

                      Dass nun 2 + 2 = 4 auch „politisch gewünschte Erzählung“ ist und alles ausser 2 + 2 = 4 „als „“Geschwurbel“ herabgewürdigt wird, nennt sich gesellschaftlicher Kontext und zeigt eben nicht, „wie eng der Raum des Sagbaren“ ist. Du wirst von niemandem bestraft, wenn du 2 + 2 = 5 oder sonstwas erzählst. Also keine Zensur und keine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Allerdings braucht dir auch niemand Plattform für das Verbreiten von Bullshit bieten und den Blödsinn veröffentlichen, oder gar mit dir darüber diskutieren.

                      Was ist da bitte so schwer daran zu verstehen?

                    • Dein mathematisches Beispiel ist naheliegend und für sich genommen korrekt. Als Vergleich zu gesellschaftlichen Beispielen hinkt es jedoch, da es von einer technokratischen Grundannahme ausgeht.

                      Zahlen sind neutral, die haben keine Weltanschauung, verfolgen keine Interessen und spielen keine Machtspielchen. Mathematische Fragen lassen sich daher ganz rational entweder als wahr oder falsch beantworten: Es gibt nur eine „Wahrheit“ und alles andere ist eben Unwahr.

                      Gesellschaft ist viel komplexer, da mischen sich eine Vielzahl von Akteuren mit verschiedenen Weltanschauungen, persönlichen Interessen und unterschiedlich ausgeprägten Möglichkeiten der Einflussnahme. Gesellschaftliche Fragen lassen sich daher nicht so einfach beantworten: Es können durchaus mehrere „Wahrheiten“ nebeneinander existieren, die für sich genommen jeweils korrekt und nachvollziehbar sind, wenn man sich die Mühe macht, in eine andere Rolle zu schlüpfen.

                      Die Herausforderung im Web 2.0+ ist, dass es quasi so viele „Wahrheiten“ wie Nutzer gibt, was für sich genommen schon ein riesiges Durcheinander ist. Zusätzlich wird das noch durch Bots und Trolle angeheizt: Wenn 100 Diskussionsbeiträge aus 1 ernsthaften und 99 schwurbeligen Beträgen bestehen, ist es ein Leichtes, sämtliche Kommentare ins Lächerliche zu ziehen. Und genau das passiert leider.

                    • @derlinzer (26. April 2022 um 13:48 Uhr)

                      oh, oh…
                      Haben wir da einen Rassisten entdeckt?
                      „math is racist“ – meinen nicht nur ein paar duchgeknallte Aktivisten, sondern sogar Bill Gates: https://www.dailymail.co.uk/news/article-9717063/Educators-slam-math-workbook-claims-racist-ask-students-right-answer.html

                      „Requiring a correct answer is oppressive“ (natürlich auch gegen Frauen!)
                      https://www.sott.net/article/448738-Math-is-racist-Requiring-a-correct-answer-is-oppressive

                      Das entfernen von Literatur- und Wissenschaftsklassikern aus Unibibliotheken ist auch bereits im Gange (von USA kommmend nach GB, mal sehen, wie das in DE gehandhabt werden wird).

                      P.S. Ruhig auch mal nach „quality is a myth“ and „science is racist“ googeln.

      • Und bietet deswegen Leuten Geld an, damit sie nicht mehr über seine Flüge twittern. Du glaubst ihm das doch nicht wirklich?

    • Hate speech auf Twitter? Was soll rhetorisch gefragt daran neu sein?
      Ich bin allerdings auch (anders als jene, die das im wesentlichen bestreiten werden) der Meinung, dass die sogenannten pro-palästinensischen Demos in Berlin am Wochenende einen expliziten judenfeindlichen Charakter trugen, so wie auch für große Teile sowohl des linken als auch des moslemischen Milieus Judenhass in unterschiedlicher Form und Intensität sinnstiftend ist, was ebenso gern übersehen und geleugnet wird, wie dass hate speech auf Twitter bereits vor Musk einen festen Platz hat und hatte. Die Empörung über Musks Kauf und die Sorge über die weitere Entwicklung, die diese Plattform unter dessen Einfluss nun nehmen wird, ist stark abhängig von der eigenen politischen Positionierung in Bezug zur „progressiven“ reinen Lehre, was man an den Reaktionen der sich selbst für fortschrittlich, sozial und politisch avantgardistisch und unbedingt wissenschaftsfreundlich haltenden woken Leserschaft von Ars Technica ablesen kann, die Musk, einen emminent wichtigen Proponenten von Technologie, nun sprichwörtlich den Scheiterhaufen bereitet.

      • Kann ich nur unterzeichnen. Musk ist nicht Twitter. Twitter ist die Summe der Nutzer. 2 Dinge fielen mir bei den aktuellen Statements auf: niemanden interessieren die Nutzer (die bisherigen Eigentümer haben in ihrem Statement keinerlei Bezug zu ihrer Verantwortung dazu genommen und Musk schreibt auch eher mit der Investorerenbrille) und ich bin gespannt,ob Zwangsautentifikationen Twitter wirtschaftlich erfolgreicher machen werden. Ich persönlich nutze z. B. keine digitalen Zeitungsabos, weil ich es ablehne, mein Nutzungsverhalten digital und personalisiert tracken zu lassen.

  2. Wie geil ist das denn xD.. super!

  3. Oje, vielleicht gibt das ja Mastodon nochmal einen Schubs.

    Eine Anmerkung habe ich aber, Musk hat Tesla nicht gegründet sondern sich eingekauft.

    • Was macht das für einen Unterschied?

      • Ähm, das jemand anderes die Tesla-Vision hatte und Musk nur auf den Zug aufgesprungen ist. Der Unterschied sollte doch mehr als deutlich sein.

        • Es mag ja sein, dass jemand anderes die Vision hatte, aber es ist immer noch völlig egal. Willst du ein Tesla Auto, dann kauf eines und willst du keines, dann lass es. Ob Elon das jetzt gegründet hat oder nicht, wen juckt das? Unwichtig.

          • Im Artikel ging es um die Person und die Vita von Elon Musk und nicht, ob man einen Tesla kaufen will oder nicht.

            • Ok. Sein Reichtum spricht eindeutig für ihn. Das muss man erstmal schaffen. Aber Neider gibts ja gerade hier in Deutschland mehr als genug.

        • Die Vision hat nicht nur ein Gründer sondern auch jeder Investor, der von der gleichen Vision überzeugt ist – nämlich bevor sie Realität wird.

      • Einen Großen, am Ende heißt es in ein paar Jahren, Musk hätte Twitter gegründet… 🙂

      • Dass du eine Idee und Geschäftstüchtigkeit haben musst, um etwas zu erfinden/gründen/aufrechtzuerhalten. Sich irgendwo einzukaufen, sagt nichts über dich aus. Ich könnte morgen größter Anteilseigner k.A. bei Mc Donalds werden und hätte trotzdem keinen Plan von der Fast Food Gastronomie oder dessen Geschäfte. Es würde sich auch nichts verändern, weil ich nicht in der Geschäftsleitung wäre. Auf dem Papier würde mir Mc Donalds dann gehören, weil ich mich mit Geld eingekauft habe und mitverdiene. Einfluss habe ich trotzdem nicht.

        • Gunar Gürgens says:

          Im Übrigen wurde McDonalds damals auch von einem ehemaligen Franchisenehmer den Gründern abgekauft 😛

        • Es macht einen riesen Unterschied ob man ein Unternehmen kauft und es zum Erfolg treibt oder ob man sich wo oben einkauft. Musk hat sich nicht bei Volkwagen oder BMW eingekauft, vor Musk war Tesla kein Name und hat nur ein paar Autos, keine Millionen produziert. Es gibt dutzende E Auto Unternehmen, jünger und älter als Tesla. Ohne Musk wäre Tesla nicht an der Spitze.

  4. Dann wird der Twitter Account von Musks Privatjet wohl schnell verschwinden.

    • nee, das kann doch gar nicht sein. EM hat doch von einer „inclusive platform for free speech“ fabuliert.

      Oder sollte an seinem Geschwätz doch nichts dran sein?
      Ich zähles schon mal die Tage, bis der Account gelöscht, blockiert oder anderweitig entfernt ist.

  5. die Change das sich bei Twitter mal wieder was tut 🙂

  6. Weltraummann says:

    Hmm, könnte er nicht auch die BILD oder gleich den kompletten Springer Verlag kaufen?
    Das würde auch der Allgemeinheit nützen.

  7. Twitter ist doch seit Jahren auf dem absteigenden Ast und schreibt nur rote Zahlen / verbrennt Geld.

    Wer ist als normaler User dort Mitglied. Die können instagram, Facebook oder Tiktok nicht mal das Wasser reichen.

    Ausser ein paar Politiker, Journalisten und c Promis nutzt niemand Twitter

    • Also ich bin weder Journalist, Promi oder Politiker und nutze es. Aussage widerlegt. 😉

      • +1
        oder wir sind beide c-Promis und uns hat keiner informiert. Musk ist ja weder Journalist und noch kein Politiker. Ist er wie wir ein C-Promi?

    • Nutze es lediglich als Nachrichtenaggregator (sprich ohne selber zu posten). Aber wer weiß wie lange noch…. 😉 Dagegen ist Instagram, Facebook, Tiktok etc bei mir dagegen verpönt. Selbstdarstellerplattformen brauche ich da wirklich nicht. Das (halbwegs) relevante kriegt man bei Medienwebsites ohnehin schon mit (wird dort auch eingeblendet)….. Mir gefliel auch eigentlich die Reduktion auf ein paar Zeilen (Kurznachrichten eben). Diese Selbstbereicherung (sorry, sollte Selbstbeweihräucherung eigentlich heißen, aber passt auch 😉 ) von C-Z-Promis etwa auf Insta etc sind mir dagegen ein Graus, außer wirklichen Fans (oder berufsbedingt Journalisten, die das auswerten) liest dass doch niemand…

    • Gunar Gürgens says:

      Ich hatte mal twitter, aber das ganze ist einfach so dumm geworden. Hab irgendwie nur 3 Sachen abboniert gehabt, kam aber den ganzen Tag nicht hinterher. Also weg damit, reine Zeitverschwendung, News bekomme ich auch auf den Seiten und lustige Kommentare kommen dann woanders.

  8. „I also want to make Twitter better than ever by enhancing the product with new features, making the algorithms open source to increase trust, defeating the spam bots, and authenticating all humans.“

    Gerade der letzte Part sollte einem ggf. etwas sorgen machen. Auf der einen Seite wäre ich froh wenn diverse Spam Bots verschwinden und vielleicht so auch die Diskussionen mal wieder sachlicher werden. Ein Problem was ich aber auf vielen Seiten immer öfter feststelle. Auf der anderen Seite natürlich ziemlich gefährlich für manche.

    • Nein, das ist genau der Punkt, der mir Hoffnung macht! Niemand, der sich mehr hinter der Anonymität verstecken kann und im Gegensatz zum echten Leben mal bei Twitter die Sau rauslassen kann.

    • Jürgen Wondzinski says:

      Das wurde falsch rübergebracht. Es geht hier um die Kennzeichnung von „menschlichen Teilnehmern“ im Gegensatz zu „Maschinen / Bots / SpamAccounts“. D.h. Man soll von vornherein erkennen, ob ein Beitrag von nem echten Menschen verfasst wurde.

  9. Meine persönliche Hoffnung ist, dass jetzt die ganze Twitter-Firma in das Marsbesiedelungsprogramm integriert wird.

  10. Genial. Ich hoffe er fährt es gegen die Wand. Dann springen die Blauen Haken im Dreieck. 😀

  11. Ich finde die Übernahme nicht gut. Wie Musk selber sagt ist die Meinungsfreiheit sehr wichtig und ich sehe diese in Gefahr, wenn ein einziger Mensch die volle Autorität über einer der wichtigsten Plattformen für Meinungen und Politik besitzt.

    Für mich ist Meinungsfreiheit stärker vertreten, wenn nicht eine Person hinter der Plattform steckt, sondern viele kleine Shareholder.

    • Als gäbe es bei Twitter derzeit Redefreiheit. Es kann nur besser werden. Schlechter nicht mehr.

    • Hat man ja gesehen wie sehr bei Twitter die Meinungsfreiheit im Vordergrund stand. topkek

    • Versteh deinen Kommentar nicht, Twitter war vorher eine AG und Parag hat auch alles entschieden und sich öffentlich gegen Meinungsfreiheit entschlossen… also das ist besser? Böhmermann nennt Elon Musk einen „reichen Wichser“, das ist dann ein gutes Twitter für dich?

    • Jürgen Wondzinski says:

      Einer der Haupt-Anteilseigner war ein Saudi, der wohl durch das Abschlachten eines mißliebigen Journalisten berühmt wurde. Soweit zum Thema „Shareholder und Meinungsfreiheit“.
      Dagegen Musk: „Redefreiheit bedeutet, dass jemand den ich nicht mag, trotzdem was sagen kann das ich nicht mag.“

    • Wie wäre es denn sogar mit einer dezentralen Alternative? Viele Instanzen in einem Netzwerk, mit unterschiedlicher Mitgliederanzahl (von einem Benutzer bis zu mehreren 1000)? Klingt zu gut um war zu sein? –> Mastodon bzw. das Fediverse! https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#fediverse

      • Es ist wie mit Whatsapp, es gibt auch da genug Alternativen, aber die nutzen nur wenige und gleiche gilt für Masto. Und warum? Wat de Buur nich kennt, dat frett he nich

    • das halbvolle Glas says:

      Wenn er’s zumindest besser macht, als es Twitter in der Vergangenheit getan hat, dann ist das ja schon mal positiv für die Userschaft. Und das sollte ja nun wirklich nicht so schwer sein.

  12. Im 21 Jahrhundert geht es mit großen Schritten zurück ins 19. Jahrhundert. Und das nicht nur bei Kriegen und in der Großmachtpolitik.

    Kaum zu fassen, dass erneut wieder Tycoone (russisch Oligarchen) sich ihre Welt zusammenkaufen können oder gleich bestimmen, wer auf der Erde bleiben muss oder wer zu Welten darf.

    Und noch erstaunlicher, das viele Menschen glauben, das wäre ein Fortschritt und zu ihren Gunsten.

    • „Reiche Menschen nehmen mir mein Twitter weg“ ist Reichen mobbing! Und führt unverzüglich zur Strafanzeige!

    • Weil Saudische Prinzen, die nachweislich Journalisten um ihr Leben erleichtert haben, besser sind. Und ja, einzellne Oligarchen die für Meibungsfreiheit stehen sind mir besser als Transnationale Conglamerate.

  13. WillyWonker says:

    Die woke Bubble wird das blähen!! 😉

  14. Schön. Die Redefreiheit hängt nun einmal mehr vom Gutdünken eines Milliardärs ab.
    „und wir glauben, dass dies der beste Weg für die Twitter-Aktionäre ist.“ das trifft es präzise.
    Uns ist egal, ob Twitter Myspace wird, die Anteilseigner machen n schönes Plus. Danke. Over & Out

    • Ich denke deine Annahme ist falsch. Elon musk hat Geld. Er ist stand heute der reichste Mensch der Welt. Ein paar Twitter Gläubiger und Gründer hingegen sind auf Geld angewiesen. Wer wird deiner Meinung also eher zensieren: jemand der Geld hat oder jemand der Geld braucht?

      • Extrem seltsame Herangehensweise. Das Vermögen ist irrelevant für Musks‘ politische Sichtweisen, die Maßstab werden könnten.

        Bisherige Eigner deren Aktien Musk kauft nehmen wohl kaum einzeln Einfluss auf die Inhalte, der die Plattform Platz bietet.

        • Zumindest tragen die bisherigen Eigner die Verantwortung für die bisherige Entwicklung auf Twitter inkl. exzessiven Löschens auch nicht-strafbarer Inhalte, also deutlich über das NetzDG hinaus.

          BTW: Das NetzDG als Solches ist bereits antidemokratisch und gegen die Idee des GG, indem es staatliches Recht und dessen Durchsetzung an Private auslagert:
          Wie wir an den Urteilen zu Ungunsten Frau Künasts („Stück Scheisse“ und „Geisteskranke“) oder Frau Weidels („Nazischlampe“) sehen ist der Rahmen der freien Meinungsäusserung nach Meinung der Rechtsprechung doch recht weit gesteckt.

        • Jürgen Wondzinski says:

          Moment mal: genau die Einflußnahme war doch der Grund, warum Musk Twitter befreit hat! Twitter löscht Nachrichten und manipuliert, indem es dir manche Nachrichten ausblendet, bzw andere vorzieht.

  15. Na dann. Bisher habe ich sämtliche Facebook und Instagram Bildzitate auf Seiten wie dieser hier ignoriert. Jetzt kommt dann halt noch Twitter dazu.

    Wenn ich Dünnes Zeug lesen will gehe ich bei uns ins Intranet.

  16. Hoffentlich wird es mit der Hilfe von Twitter schnell die Herrschaft über den Planeten übernehmen und als der Emperor of Mankind die Menschheit endlich in die galaktische Expansion führen.

  17. Danke das ihr ihn nicht als PayPal und Tesla Gründer darstellt. Lauscht man dem Rest der Medien ist er vermutlich bald Twitter Gründer ;). Ehrlicherweise glaube ich aber das der Deal aus Kostengründen platzt. Der Aufschlag für eine Übernahme ist relativ klein…

  18. Kann er sich nicht auch mal Deutschland kaufen?

  19. Neulich Abend bei den Musks…nach einer halben Flasche Scotch und zwei Spasszigaretten sinniert Elon so vor sich hin…“Was wäre wohl nächste Schritt zur Weltherrschaft? Hmmh….?! Ja Mensch klar, die Medien unter Kontrolle bringen…duuuu Schatz…, schau mal ob Twitter oder Änliches zu verkaufen ist…?!?

  20. Wolfgang D. says:

    Nutze Twitter nur als Nachrichtenaggregator, wie @zaph.
    Mir ist das Social Zeugs ansonsten einfach zu unübersichtlich, wenn man mit nntp und vernünftiger Kommentarverkettung aufgewachsen ist.

    Ob jetzt die Aktionäre zustimmen und ihre Anteile verkaufen oder nicht, auch unter Musk wird *man* die EU und DE Gesetze einhalten müssen. Von daher kann Musk von Meinungsfreiheit faseln wie er lustig ist, an der existierenden Zensur (und dem vorauseilenden Löschgehorsam der Privatwirtschaft bei potentiell Ärger verursachenden Schreiben) ändert sich nichts.

    Alternativen zu Twitter wird es genauso ergehen, wie dem plötzlich überall beworbenen Mastodon. Siehe auch Telegram vs. „Deutsche Justiz“. Zumal ist gerade Mastodon für mein Nutzungsprofil ziemlich ungeeignet.

    Unter dem Strich ist es für Musk wie wenn ich beim Bäcker in die Geldbörse schaue, ob es noch für den leckeren Kuchen zusätzlich reicht oder nicht. Nur dass er den Stand seiner Geldspeicher elektrisch abfragt. China, Sack Reis, viel Lärm um nichts..

    • In Deutschland und der EU (abgesehen von Ungarn, und teilen Polens) gibt es keine Zensur. Auch wenn diese Fake-News immer wieder wiederholt wird, um Stimmung zu machen

      • Wolfgang D. says:

        @Dominik
        Brav, schön die Schere im Kopf verinnerlicht.
        Noch nie was vom Index der Bundesprüfstelle gehört?

        Der einzige Unterschied zu autoritären Ländern ist die Privatisierung der Zensur durch Strafandrohung bei Veröffentlichung oder nicht-entfernen. Man wird nur noch nicht in der Nacht vom SEK abgeholt, oder verhaftet, aber schon laufen die ersten Verfahren gegen Nutzer. Oder *was* sehe ich da verkehrt?

        • André Westphal says:

          Von der Bundesprüfstelle indizierte Inhalte, sind nicht verboten, sondern können weiter verkauft und konsumiert worden. Sie dürfen lediglich Minderjährigen nicht zugänglich gemacht und öffentlich beworben werden. Selbst Inhalt von Liste B darfst du besitzen, nur eben nicht verbreiten.

          Zumal jene Stelle sich für Meinungsäußerungen nicht wirklich interessiert, die prüfen Medien im Bezug auf den Jugendschutz. Aber man kann sich natürlich alles irgendwie so hindrehen, bis es passt :-D.

          • Wolfgang D. says:

            „Aber man kann sich natürlich alles irgendwie so hindrehen, bis es passt“
            Sehe ich haargenau so, man muss sich die Welt einfach schönlügen.

            • @Wolfgang D.
              Wenn ich Zensur lese, da denke ich an China, bzw. Russland, wo oppositionelle Medien verboten sind und Meinungsfreiheit ausgeschaltet wird.

              „Noch nie was vom Index der Bundesprüfstelle gehört?“, doch, aber das hat für mich nichts mit Zensur zu tun, sondern da geht es in erster Linie um den Schutz von Kindern/Jugendlichen.
              Aber laut nach Zensur zu schreien ist natürlich einfach und populistisch, wie so vieles in den letzten Jahren.

              • Also die Bundesprüfstelle wäre jetzt auch nicht mein erstes Beispiel für Zensur gewesen, aber selbstverständlich gibt es in allen zeitgenössischen Gesellschaften Zensur.

                Zensur ist der Versuch der Kontrolle von Information.

                Das heißt nicht, dass es keine Unterschiede gibt. In China wird selbstverständlich viel substantieller zensiert als in Deutschland oder den USA.

                Gleichzeitig ist der Unterschied kein kategorischer, denn: Informationskontrolle kann ein schleichender Trend sein.

                Dass z.B. unsere Verfassung derart rosig DE zur zensurfreien Zone erklärt hat hauptsächlich strategische Gründe. In einem Verfassungsdokument gibt die Entschlossenheit der Formulierung einfach viel Kontext darüber, wie wichtig es den Verfassern war.

                Denn ganz empirisch ist ja klar: Der Versuch der Informationskontrolle findet statt. Das muss in Demokratien fortlaufend bekämpft werden.

                Es gibt Organisationen die wirklich Vollzeit an Zensur arbeiten (z.B. unsere Landesmedienanstalten, die in NRW testet Grade wie praktikabel eine Sperrung xhamsters wohl ist) und für ihre Gründe werben.

                Ich will nur sagen: Man darf sich nicht auf erträumten kategorischen Unterschieden ausruhen. 🙂

        • „aber schon laufen die ersten Verfahren gegen Nutzer“

          Gegen wen? Weshalb? Beispiele, Quellen, Nachweise,…? Hach, dass die Zensurschreier *NIE* dergleichen zur Hand haben, wenn sie wirre Behauptungen aufstellen. Oder kommt jetzt ein, „mach dich selber schlau!“?

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