Staubsaugerroboter: Neato Botvac lässt sich per Chatbot steuern

Den Staubsaugerroboter Neato Botvac hatten wir in einem Beitrag schon einmal erwähnt. Er macht es seinen Besitzern nämlich einfach. Die brauchen ihn nicht per Hand oder per App starten, stattdessen kann man ihn mit einem Amazon Echo oder einem Echo Dot verknüpfen. Dann reagiert er auf Zuruf. Nun geht man bei Neato einen Schritt weiter und lässt die Roboterstaubsauger der Neato Botvac Connected-Familie auch per Chatbot steuern. Ferner hat man ein Neato Developer Network gegründet, das erste Ergebnis ist der Neato Chatbot für Facebook.Der Neato Chatbot ist ein automatisches Dialogsystem, das die Funktionalität erweitern soll und neue Möglichkeiten für die zeit- und ortsunabhängige Kontrolle der Neato Roboterstaubsauger über Facebook offeriert. Besitzer eines Neato Roboterstaubsaugers können sich über Facebook mit dem Gerät verbinden, um den Reinigungsvorgang zu starten bzw. zu stoppen, den aktuellen Status abzurufen oder sich mit dem Kundenservice in Verbindung zu setzen.

Der Neato Chatbot wird weltweit für Facebook und die Messenger App verfügbar sein. Unterstützt wird der Chatbot von den Modellen Neato Botvac Connected, Botvac D3 Connected und Botvac D5 Connected. Damit haben die Besitzer eines Neato Roboterstaubsaugers die Möglichkeit, ihren Neato als „Freund“ bei Facebook hinzuzufügen und ihn in den digitalen Alltag zu integrieren bzw. zu bestimmten Gruppen hinzuzufügen.

Neben dem Neato Chatbot für Facebook hat das Unternehmen auf der CES erste Details zu dem Neato Developer Network bekanntgegeben. Das Ziel dieser Initiative ist die Entwicklung neuer Anwendungen für die smarte Integration von Robotern. Neato gewährt mit diesem Programm Zugriff auf eine Cloud-Plattform, auf der Entwickler Drittanwendungen für die Interaktion mit den Neato Robotern bauen können. Dafür hat Neato Robotics SDKs (Software Development Kits) für Android, iOS und JavaScript und zusätzliche Hintergrunddokumentationen freigegeben, damit Entwickler ihre eigenen Services für die Technologie von Neato programmieren können.

What a time to be alive ;)06

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Würde das Gerät nicht ständig sein Netz verlieren, wäre das sicherlich ein sehr geiles Feature. HomeKit geht leider auch nicht.

  2. Lustig, diese Chatbots. Früher nannten wir das Kommandozeile.

  3. Schön das Neato die SDK frei gibt. Aber irgendwie verwenden wir die connected Funktion gar nicht. Es wurden einmal für alle Wochentage Timer angelegt. Das wars. Wofür aus der Ferne aktivieren? Aktiviert sich doch automatisch alleine.

  4. hier zuhause im test deutlich schlechter abgeschnitten im shootout als der LG homebot

  5. Die neue Karten Funktion find ich bereits super. Ein offenes SDK wäre jetzt der Hammer 😉

  6. Mein Connected hatte so kurze Borsten an der Hauptbürste, dass diese nicht einmal den Boden berührten, egal, ob auf kurzflorigem Teppich oder auf glatten Böden. Vielleicht sollte NEATO, bevor sie solche Komfortfunktionen dem Käufer eröffnen, erst mal sicherstellen, dass der Roboter auch vernünftig arbeitet. Denn schlussendlich ist er auch nichts anderes als ein VR100, eben ein Staubsaugerroboter, der täglich sein Geschäft so gut wie möglich erfüllen und damit seine Besitzer entlassen soll…

  7. Schmidt Reiner says:

    Ich suche einen riemen für neato robotics

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