SanDisk mit 256GB SanDisk Extreme PRO USB 3.1 und neuer A1 microSD-Karte

Auf der CES gibt es nicht nur die großen Ankündigungen, zahlreiche Anbieter nutzen die Messe immer, um ihr neues Produktportfolio vorzustellen, oder eben die Dinge, die vielleicht erst einmal nicht die Technikwelt komplett revolutionieren wollen. Aktuell hatte Kingston bereits in Sachen portabler Speicher Schlagzeilen gemacht, nun folgt SanDisk, die mittlerweile zu Western Digital gehören. Die haben nämlich das (nach eigenen Aussagen) schnellste USB-Flash-Laufwerk mit hoher Speicherkapazität im Angebot. Vorab für die MacBook Pro 2016-Besitzer und all jene, die ein Gerät mit USB-C-only haben: Mööp. Ist nicht, der Stick ist klassisch USB.

Das Flash-Laufwerk ist mit einer Lese-Geschwindigkeit von bis zu 420MB/s und einer Schreib-Geschwindigkeit von bis zu 380MB/s lau SanDisk eine Neuheit im Bereich USB-Storage. Mit dieser Transferrate können 4K-Filme in voller Länge in weniger als 15 Sekunden auf den Drive aufgespielt werden (wenn der Rechner die schnelle Schnittstelle liefert). Über die USB 3.1-Schnittstelle können Dateien schnell und von unterwegs aufgerufen und bewegt werden, ohne dass ein Kabel erforderlich wäre. Das neue 256GB SanDisk Extreme PRO USB 3.1 Solid State Flash-Laufwerk wird Ende Januar 2017 verfügbar sein, in den USA zu einemPreis von 179,99 USD. In Deutschland wird er bei um 150 Euro liegen.

Und dann ist da auch noch die neue microSD-Karte von SanDisk. Die setzt auf den neuen Standard namens A1 (wir berichteten).  Durch den A1-Leistungsstandard bietet die „256GB SanDisk Ultra microSDXCTM UHS-I Karte Premium Edition“ noch mehr Kapazität, Geschwindigkeit und erweiterte Möglichkeiten für eine bessere Smartphone-Nutzung. SanDisk schreibt der Karte Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 95MB/s zu. Hier ist aber nur die Lesegeschwindigkeit gemeint. Und man weiss ja –  Leistungen können je nach Host-Gerät, Interface, Nutzungsbedingungen und anderen Faktoren geringer ausfallen.

Durch den A1-Standard leistet die 256GB SanDisk Ultra microSD Speicherkarte einen Read IOPS (Input-Output Operations Per Second) von 1.500 pro Sekunde und einen Write IOPS von 500 und kann damit die Apps selbst ausführen, sowie andere Prozesse wie Audio- und Grafikwiedergabe, Profil-Aufrufe und in Apps eingebettete Sicherheitsmechanismen bewältigen. Das ist vor allem für die interessant, die die Karten in einem Android-Smartphone ab Android 6.0 oder höher einsetzen. Zu Erklärung: Eine Karte der Klasse 1 (~A1) muss 1500 IOPS beim Lesen und 500 IOPS beim Schreiben erreichen, das alles bei einer gleichbleibenden Leistung von 10 MB pro Sekunde.

Wie bei allem, was neu, schnell und groß ist: es ist anfangs nicht ganz so günstig. Die Karte wird im Januar 2017 weltweit verfügbar sein, in den USA zu einem Preis von 199,99 USD, hierzulande wird sie bei um 200 Euro liegen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

4 Kommentare

  1. bei 50€ für die sdcard schlag ich dann zu 😉

  2. Die normalen 256GB microSD kosten derzeit zwischen 120 und 170 EUR ….
    Und ich hab mir da erstmal 4 für meine devices kommen lassen.
    Und ich denke der Leistungsanstieg ist da jetzt nicht wirklich allzu riesig.
    Mal schaun, was nächstes Jahr dann aktuell ist.

  3. „… mehr Kapazität, Geschwindigkeit und erweiterte Möglichkeiten für eine bessere Smartphone-Nutzung“

    Ist bei Marshmallow die SD Nutzung (als externer/innerer Speicher) mittlerweile gut gestaltbar (FAT als 1., ext4 als 2. Partition)?

  4. Momentan kosten Samsung 128er ca 40 Euro …
    Fällt also der Preis für eine 256er von Markenherstellern auf ca 80-85 Euro ( 18 Euro bei 64er also 2 Euro weniger als die Hälfte dh 4 Euro mehr als das doppelte bei 256) bin ich dabei…

    Vl. auch der Zwischenschritt von 200ern die dann „außer Mode“ kommen… Preis von 54 Euro wäre da für mich die Schmerzgrenze

    (Ungeöffneter Gebrauchtpreis 75% des Neupreises)