Sparkasse & Google Pay: Eine Kooperation ist keine Option

Seit dem 26. Juni ist Google Pay in Deutschland verfügbar. Nutzer unterstützter Banken können ihre Karten also bei Google Pay hinterlegen und bei kontaktloser Bezahlung einfach ihr Smartphone nutzen. Das klingt für viele spannend, denn das Smartphone hat man immer dabei – die Geldbörse vielleicht nicht.

Die traurige Wahrheit ist aber auch: Deutschland ist im digitalen Bezahlen im globalen Vergleich sehr weit hinten. Aber wer weiß, vielleicht bessert sich das ja noch. Tatsache ist, dass man schon vorher, also ohne Google Pay, kontaktlos bezahlen konnte. Entsprechende Karte und Akzeptanzstelle vorausgesetzt.

Google Pay konnte zwar ein paar Partner präsentieren, aber viele fehlen eben noch. Postbank, ING DiBa und andere sondieren noch die Lage, geben derzeit keine konkreten Auskünfte, im Gegensatz zur Sparkasse. Für die scheint der Drops Google Pay erst einmal gelutscht.

So teilte man mit dass man in Kürze mit der App „Mobiles Bezahlen“ an den Start gehen wolle. Un mit dieser App können Sparkassen-Kunden dann ihre Sparkassen-Card oder Sparkassen-Kreditkarte digital mit ihrem NFC-fähigen Android-Smartphone nutzen. Bester Satz des Statements der Sparkasse: Eine Kooperation mit Google ist in Deutschland keine Option.

Online bei Twitter wurde diese Aussage natürlich zerrissen. Allerdings darf man die Reaktionen in dieser gerne pöbelnden Nische nicht überbewerten. Ein Großteil der Menschen lebt sicher noch normal, nicht dauernd online – in ganz normalen Berufen – die sind als Sparkassenkunde sicher erst einmal überrascht, dass es so etwas wie kontaktlose Bezahlung gibt. Und denen ist es dann auch egal, ob Google Pay drauf steht, so lange sie in ihrem Supermarkt oder der Tankstelle bezahlen können. Und das kann man mit der Mobiles Bezahlen-App auch.

Sicher könnte die Sparkasse durch diese Sache Kunden verlieren, beispielsweise an N26. Die machten in ihrer Startzeit – auch in Sachen Kommunikation – vieles falsch, scheinen momentan aber wieder etwas den Dreh raus zu haben – man ist modern und eben bei Google Pay dabei.

Das direkte Gegenteil vom verstaubten Sparkassen-Image, wo sich Nutzer sicher häufig fragen, für welche Services sie überhaupt noch bezahlen. Dennoch ein lobenswerter Ansatz der Sparkassen, selber die Kurve bekommen zu wollen, so ganz ohne Google. Wird spannend zu beobachten sein, wie die einzelnen Institute reagieren, wenn Apple Pay auf dem Markt ist. Bei der Sparkasse ist man zumindest daran interessiert.

Wie ich das handhaben würde? Würde ich Google Pay nutzen wollen und mein Institut eine solche Aussage treffen, ich würde instant wechseln. Mit so viel Schmerz und Aufwand ist ein Kontowechsel nicht verbunden.

Wie seht ihr das Ganze?

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caschy

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202 Kommentare

  1. KassallaOnline says:

    Es stimmt wirklich: das Smartphone ist bei mir immer dabei. Die Geldbörse leider auch, obwohl ich sie häufig gerne zu Hause lassen würde. Zu sperrig wegen dem Kartengedöns und dem Kleingeld. Mobiles Zahlen mit dem Smartphone – geil! Von der Sparkasse habe ich ehrlich gesagt keine andere Antwort erwartet.

    • Perso und Führerschein in einer Handyhülle und alle anderen Karten durch das Smartphone ersetzen wäre schon super. Leider braucht man in Deutschland noch viel zu häufig Bargeld. Den Bäcker oder den Parkautomaten kann ich (vielerorts) noch nicht bargeldlos bezahlen. Leider

      • RegularReader says:

        Je häufiger diese Anforderung aufkommt und zum Beispiel der Bäcker einen vertrösten muss, desto eher schaffen die sich auch solche Systeme an. Das ist nur eine Frage der Zeit.

        • Dieses Jahr erst im Dänemark Urlaub erlebt: selbst an der mobilen Imbissbude wird eine (kontaktlose) Kreditkarte und „Mobilepay“ angeboten. In Deutschland sind wir da einfach Jahre hinterher….

        • Nein ist es nicht. Es ist eine Frage der Gebühren für den Bäcker oder den Preisaufschlag aufs Brötchen für den Kunden.

          • Und Bargeldhaltung kostet kein Geld? Wenn man das gegeneinander aufrechnet, bin ich nicht sicher wer da als Sieger hervorgeht.

            • Da gibt es etliche Untersuchungen dazu. Wenn man alle Kosten berücksichtigt ist Bargeld für den Händler immer teurer wie eine elektronische Zahlung.

              • Wolfgang D. says:

                @elknipso “ immer teurer wie“

                Da hat wohl entweder das Milchmädchen, oder der Verkaufsdroide, sich was schöngerechnet. Wie es halt so gemacht wird, den Leuten Öllampen schenken, und wenn der Kerzenhersteller Pleite ist, geht das Abkassieren los.

                In der Realität rechnet sich der elektronische Pipifax für mich als Gewerbetreibenden nicht, sondern erfordert deutlich mehr Wartungsaufwand, Geräte + Gebühren. Um eine Geldbörse mit etwas Wechselgeld samt Rechnungsblock zu ersetzen, es ist echt völlig blödsinnig.

                • Wenn Du ein 1-Mann Betrieb bist mag das stimmen, daher korrigiere ich meine Aussage zu „fast immer“, Ausnahmen mag es natürlich geben.

            • Trial&Error says:

              Die Frage haben wir uns auch gestellt. Vor allem, da Bargeld auch immer Verwaltungsaufwand mit sich bringt.

              Aber die Kosten für elektronische Zahlungsdienstleister sind zum Teil echt abnormal hoch. Will man alles aus einer Hand (online Bezahlen, lokale Kartenzahlung, Überweisungen), dann bleiben quasi nur noch 3 Anbieter über. Und selbst die stellen sich bei „kleinen Millionenbeträgen“ (Umsatz – nicht Gebühren!) noch ziemlich unkooperativ an.

              Und 5% von der zu zahlenden Summe sind insgesamt ein ganz schöner Haufen Schotter. Mag auf ein Brötchen gerechnet nicht viel sein aber auf ein Jahr hochgerechnet kann ich dafür locker jemanden in die Buchhaltung setzen, der die Buchungen überwacht. Vor allem, da ich die Person immer noch brauche, da der Zahlungsdienstleister auch nicht alles sauber verbucht.

              Für sowas wie nen Bäcker kommt noch erschwärend hinzu, dass deren Umsatz einfach „zu gering“ ist. Bei denen werden die Gebühren noch höher sein. Zumindest wurde uns was von Staffelpreisen gesagt.

              P.s.: Ich arbeite im öffentlichen Dienst. Auch wir würden gerne „digital“. Aber mal vom Mangel an Anbietern, die eine Papierrechnung schicken abgesehen, ist es auch schwer Anbieter zu finden, die alle Rahmenbedingungen (DSGVO, …) erfüllen.

              • Das ist auch meine Erfahrung.

              • paradoxus says:

                Vorneweg: Ich zahle am liebsten mit Karte, am liebsten so, dass es gleich auf dem Konto gebucht wird. Aber ich weiß auch, dass gerade der vielbeschworene Bäcker (ich gehe von einem Familienbäcker mit max. 2 Filialen im selben Ort aus), derzeit in den bestehenden Strukturen (kleinerer Ort, meist zwangsweise mit der Sparkasse verbandelt, dort Bargeldeinzahlung) eher mit Bargeld billiger fährt, denn die Marge ist in der Regel so gering, dass vor allem die teureren Kreditkartengebühren deftig reinhauen (ganz von den Spezis abgesehen, die als Privatpersonen mit einer Geschäfts-KK einkaufen). Dann kommt noch der erhöhte Verwaltungsaufwand (Computer! Kontrolle! Die Zeit, die es kostet, sich durch die Tarife zu wühlen. Viele kleine Bäcker haben nicht mal eine Registrierkasse, Internet ist auf dem Land lange nicht flächendeckend.) dazu, etwaige Transaktionskosten für die Buchung, nicht zuletzt mangelhafte Geschwindigkeit, wenn Zahlkarten ohne NFC eingesetzt werden (ja, wenn da morgens eine Schlange ist und jeder seine fünf Brötchen will, dann ist: einer bedient, der andere kassiert bar einfach schneller) usf.

                Kurz: In manchen geschäftlichen Situationen spricht einiges für Bargeld. Wenn ich allerdings auf einer Gemeindeverwaltung meine Gebühren nur bar bezahlen könnte, dann wäre ich schon sauer. Aber meist bieten ja selbst Hinterwäldergemeinden „EEEZEE“ an 😉

                • So sehe ich das auch. Gerade auf dem Land, möchten kleinere Betriebe bzw. Filialen keine EC Zahlung anbieten da die Gebühren viel zu hoch sind.
                  Trotzdem würde ich es begrüßen wenn mehr Bargeldlos gehen würde. So müsste man nur noch sein Smartphone mitnehmen und den Rest nicht mehr.

              • 5% ist völliger Quatsch. Neue Verträge zb bei VRpay kosten 1% für alle Kartenarten.

                • Trial&Error says:

                  Ok, die Webseite ist sehr mager aber so weit ich das sehe bieten die nur Terminals oder?

                  • Das einfache Terminal ist bei VRpay kostenlos. Dann gibt es Umsatzpakete die alle gemeinsam haben, dass Kartenumsätze ca. 1% Gebühren kosten…. keine weiteren Kosten für den Händler.

                • 1% vielleicht für Vpay, aber dass ist eine Giro Card und keine Kreditkarte. Bei Kreditkarten schon mindestens 2-3% die mann zahlt und dann kommen meistens noch Terminal Kosten dazu.

                  • Güenxmürfel says:

                    Das ist Quatsch. Seit 2016 gelten für Debitkarten 0,2% und für Kreditkarten 0,3% als Obergrenze. (Nicht betroffen sind Firmenkreditkarten, sowie AMEX und Diner, die können weiterhin höhere Gebühren nehmen).

                    • Das stimmt zwar für die Transaktionskosten, berücksichtigt aber eben nicht die weiteren Kosten wie Terminalleihe, Servicepauschalen, Mindestgebühren usw. Die Anbieter sind da schon kreativ.

                    • Das ist Quatsch bzw. Halbwissen. Die 0,2%/0,3% gelten nicht für das letzte Ende der Kette, den Händler. Geht ja auch nicht, die Parteien dazwischen (Scheme, Acquirer, Banken) wollen ja auch etwas verdienen. 0,5 % – 3% sind abhängig vom Umsatz möglich und üblich.

          • Das könnte so sein. Allerdings sind die Gebühren sehr gering und meistens werden monatliche Pauschalen für die Terminals gezahlt.
            Man darf aber auch nicht vergessen, welche Kosten dem Unternehmer durch Bargeld entstehen: Du musst jemanden abstellen, der die Kasse am Abend checkt und das Bargeld zählt. Dazu musst du immer ausreichend Wechselgeld vorhalten und hast immer die Gefahr des Raubes. Nicht zu vergessen, der „Abtransport“ des Bargeldes zur Bank durch eine Sicherheitsfirma. Dazu kommt, dass es gerade bei diesen Kleinstbeträgen, durchaus schneller ist, kontaktlos zu bezahlen. Selbst digital natives benötigen eine Weile, das passende Kleingeld aus der Schatulle zu suchen.

            • Antwort meines Bäckers war, das es für Kleinstbeträge zu teuer ist. Zudem sehe ich an vielen Terminals Visa erst ab 5€ … Bei meinen Bäcker kommt keine Sicherheitsfirma.

              • Der hat einen alten Vertrag. Aktuelle Verträge haben keine fixe Gebühr pro Transaktion. Da zahlt man als Händler 1% ab dem ersten Cent Umsatz. Mehr nicht. Man könnte also nur ein Brötchen kontaktlos bezahlen was schneller geht als Bargeld und nicht mehr kosten verursacht als Bargeld.

                • paradoxus says:

                  @HO Hast du da auch einen Link (Anbieter, ein Vetragsmodell oder nutzt du das gar selbst) oder ist das Hörensagen? Interessiert mich wirklich. Und kostet es für KK, GC, VPay etc. alles gleich viel? Und wie wird gebucht? Einzeln? Summarisch? Täglich? MIt Verzögerung? Was kostet die Miete des Terminals?

              • Ist eher eine Schutzbehauptung oder er ist schlecht informiert. Bei prozentualen Transaktionskosten, ist die Höhe des Betrages unerheblich. Wenn ich natürlich Fixkosten pro Transaktion zahlen muss – so wie früher bei Kreditkartenzahlungen – , macht es wirtschaftlich erst ab einem Grenzwert Sinn. Das ist aber heute nicht mehr nötig, da die erlaubten Kosten erheblich gekürzt wurden.
                Wenn keine Sicherheitsfirma den Transport übernimmt, muss es ein(e) Angestellte(r) machen. Das kostet natürlich auch, weil es Arbeitszeit ist und die Mitarbeiter gehen – aus meiner Erfahrung – sehr ungerne mit großen Geldbeträgen in der Tasche durch die Stadt.
                Außerdem, wo leben wir denn? Es muss doch in einem hoch entwickelten Land wie Deutschland möglich sein, ohne Bargeld zu bezahlen! In meinem Handy steckt potentere Technik, als damals zur ersten Mondlandung zur Verfügung stand und ich kann auf meinem Handy auf der Wiese liegend ein Fußballspiel am Ende der Welt live sehen, aber ich kann nicht mit einer Karte beim Bäcker bezahlen?!

                • Das ist dem Bäcker und seinem Angestellten herzlich egal. Ich denke, wir können die Überzeugungsarbeit und public relations für das Bargeldloszahlen getrost denjenigen überlassen, die davon leben…

              • Bargeld ist Schwarzgeld.

                Alles andere sind dumme Ausreden oder uralte Verträge der Sparkasse oder VR-Bank.

            • Trial&Error says:

              Naja, so viel schneller geht Bargeldloses Bezahlen jetzt auch nicht.

              Wenn das Terminal nicht mit der Kasse gekoppelt ist (was den monatlichen Mietpreis min. verdoppelt), wenn es die alte Kasse denn überhaupt kann, dann muss der Bäcker auch erst einmal die Summe eingeben und das ganze bestätigen. Dann die Pin, … –> Zahlen ohne Pin wäre z.B. nichts für mich.

              > Allerdings sind die Gebühren sehr gering […]
              Das finde ich interessant. Ich weiß nicht, ob die Moderatoren hier Links zulassen aber ich suche noch immer einen Anbieter. Wenn sie einen Anbieter kennen, der geringe Gebühren verlang, dann würde ich mich über einen Hinweis freuen!

              • Kontaktloses Bezahlen geht sehr viel schneller als Bargeld. Natürlich sollte das Terminal eine Kassenanbindung haben, sonst herrscht Gleichstand mit jemandem der sein Kleingeld zusammen kramt.

                Wie gesagt, die Gebühren betragen nur noch 1% vom Umsatz. Guter Anbieter ist VRpay (gehört zu den Volksbanken).
                https://www.vbvechta.de/content/dam/f6126-0/Bilder/Firmenkunden/Produktinfo_VRpayBundles_2017-02_V01_K.pdf

                • Trial&Error says:

                  Danke für die PDF. Die ist wenigstens etwas informativer.

                  Das Paket XL hat ein inkludiertes Umsatzvolumen von 12000€. Danach wird pro 250€ eine Gebühr von 4,90€ fällig.

                  Bei einem angenommenem Umsatz von 50.000€ würden damit zusätzlich Gebühren in Höhe von 744,8€ fällig. Dazu kommen noch die Basiskosten von 1% (500€). Dann sind wir schon bei 1244,8€. Und dazu kommt dann noch die Terminalmiete.

                  Sooo günstig ist das jetzt auch nicht.

                  EDIT: Da kann irgend was net stimmen. In dem Flyer steht eine Monatliche Grundgebührt von ~100€ bei dem XL Tarif. Von dem 1%, der angesprochen wurde steht da nix.

                  Ich glaube ohne genauere Daten macht es keinen Sinn, das nachzurechnen. Wir sind bislang immer auf ~5% gekommen (wie gesagt: Terminal, online bezahlen und Überweisungen über EINEN Dienstleister ist die Anforderung).

                  • @Trial & Error
                    Zb. 2000€ Umsatzpaket = kostet 20€ = 1%
                    zb. 6000€ Umsatz = 60€ = 1%
                    darüber wirds günstiger.
                    Terminal kostenlos, bzw bis zu 5€ pro Monat.

                    Große Händler handeln bessere Verträge aus, zb. für im Schnitt 0,5% oder 0,3% Girocard und 0,8% Kredirkarten.

              • sumup oder iZettle

            • paradoxus says:

              @Bene: Bei „meinem“ Dorfbäcker hat meine Schwiegermutter, die den ganzen Tag im Laden stand, abends das Geld gezählt, ins Kassenbuch eingetragen, hat es in die Wohnung getragen, ist jeden zweiten Tag zur Bank, um Geld einzuzahlen und ev. Wechselgeld zu holen und am Terminal Rechnungen zu überweisen. Einmal im Monat gingen alle Papierunterlagen sortiert zum Steuerberater. War mal kein Wechselgeld mehr da, hat man sich das gemerkt und der Kunde hat am nächsten Tag ein Brötchen umsonst oder sein Wechselgeld bekommen.

              Und zu den „geringen“ Gebühren: Ich wäre wirklich mal interessiert, ob diejenigen, die das hier schreiben, sich mal angesehen haben, was zB Ingenico oder Concardis, aufgeschlüsselt nach KK & Girokarte, so verlangt? Oder gar ein iZettle? Und dann natürlich bitte die Preise für Geschäftskonten (wo mitunter jede Buchung kostet) nicht mit denen von privaten Girokonten vergleichen. Und dann bitte mal den Kleinhändler oder -unternehmer fragen, wie seine Marge so aussieht. Hint: Deutlich geringer als bei Apple!

              • Es gibt mehr als ausreichend vergleiche wo die Kosten für Bargeld und kartenzahlung vergliechen werden. Bargeld muss man zählen was bezahlte Arbeitszeit kostet, Mitsrbeiter können Bargeld unterschlagen, die Banken erhöhen die Gebühren stark für Wechselgeldrollen und für die Einzahlung von Bargeld. Kartenzahlung hingegen kostet pauschal für alle Kartenarten 1% und das wird ja nicht einzeln aufs Geschäftskonto überwiesen.

                • paradoxus says:

                  @HO natürlich kostet Bargeld und gerade die Sparkassen haben mitunter perverse Gebührenmodelle, sind aber zB im Schwarzwald die einzigen Banken weit und breit; dafür haben sie zuvor schon den Filialausbau finanziert oder den neuen Ofen. Aber deine Aussagen sind mir einfach zu pauschal.

                  • Johnny b. good says:

                    Sparkassen auf dem Land…das ist sowieso nur noch ganz armselig.
                    Da würde ich andere Möglichkeiten suchen
                    z.B. die Fidor-Bank (und andere) bieten die Möglichkeit
                    an der REWE-Supermarktkasse Bargeld einzuzahlen und abzuheben
                    Nennt sich FIDOR-Cash…und REWE-Märkte sollte es eigentlich auch
                    im Schwarzwald geben. https://www.fidor.de/fidor-cash
                    Die FIDOR-Bank ist auch eine der wenigen deutschen Banken bei der man
                    Bitcoin kaufen kann 😉

                    Aber so etwas in der Art könnte evtl. auch für kleine Dorfläden eine
                    Option zur altbackenen Sparkasse sein.

              • @paradoxus Ich empfinde die Geschichte von deinem Dorfbäcker eher als Plädoyer gegen Bargeld. Heute hält man die Karte vor das Terminal und der Rest wird dann vom Computer abgewickelt.
                N26 hat ein kostenloses Geschäftskonto.

                Aber vielleicht sollte man das Ganze auch mal aus der Sicht des Konsumenten denken. Der Kunde ist ja König und der König will bargeldlos bezahlen – zumindest viele Könige.

              • @paradoxus: Wenn man die Kommentare sol liest, merkt man doch deutlich, dass es sich hier größtenteils um Verbraucher handelt, die einfach eine andere Perspektive auf die Problematik haben als ein Unternehmer. Ich bin selber großer Fan von Kartenzahlungen, das ist die Zukunft, keine Frage. Google Pay habe ich auch gestern schon eingerichtet- super.
                Dennoch kann ich als Unternehmer verstehen, dass sich die Kartenzahlung für viele Händler einfach nicht lohnt. Bei geringem Bargeldumsatz oder kleinen Beträgen macht es einfach häufig keinen Sinn. Jetzt kann natürlich wieder jemand einen Link schicken, „das kostet doch nur x%“, ja, dennoch liegen die effektiven Kosten höher, weil bei jedem Anbieter noch verschiedene Fixbeträge anfallen. Ich habe selber gerade ein Terminal angeschafft und kenne daher die Zahlen, in meinem Fall ist eine reine Serviceleistung den Kunden gegenüber. Eine Arbeitserleichterung bietet es nicht, da ich ja trotzdem nach wie vor Bargeld annehmen muss. Insofern ist die immer wieder propagierte Kostenersparnis eine Milchmädchenrechnung.

                • @frest
                  Du schreibst „eine reine Serviceleistung dem Kunden gegenüber“.

                  Das klingt irgendwie negativ und bestätigt wieder einmal die „Servicewüste Deutschland“. Was ist denn an einem Terminal so schlimm? Ich weiß zwar nicht womit Du Dein Geld verdienst, aber ohne die Möglichkeit per Karte zu zahlen würde ich bei Dir nicht einkaufen. Jetzt kannst Du Dir ausrechnen wie viele Kunden wie mich Du bei durschnittlichem Umsatz benötigst, um die Kosten für das Terminal wieder herein zu bekommen.

              • Bei den Kosten für Bargeld darf den „Schwund“ durch Rechenfehler, Unterschlagung oder falsches Herausgeben nicht vergessen.

                Bei einem Bäcker oder Schlachter käme noch das Argument „Hygiene“ dazu. Wenn ich sehe wie mit der gleichen Hand Brötchen eingepackt und kassiert wird, wird mir regelmäßig schlecht. Ein Kartenterminal auf dem Tresen und das Thema ist ganz schnell erledigt.

              • SumUp/iZettle: einmalig 40 € für das Terminal, keine laufenden Grund- oder Terminalgebühren, 2,75% für KK, 0,95 % für vPay/Maestro als Co-Brand auf der Girocard.

                Wer so doof ist und noch ein Geschäftskonto, vielleicht auch noch bei Sparkasse oder Bauernbank, hat bei dem jede Buchung berechnet wird, sollte sich einmal auf seine Eignung als Unternehmer prüfen lassen.

                Kostenloses Geschäftskonto: http://www.fidor.de

          • Mal abgesehen, dass Bargeld auch was kostet, ist sowas auch eine Serviceleistung des Händlers. Und Service kostet nun mal auch was.

      • jochengans says:

        Soll keine direkte Kritik an dir sein, aber ich weiß gar nicht, warum alle auf eine Geldbörse verzichten wollen. Bei mir erübrigt sich das alleine durch das Mitführen von Personalausweis, Betriebsausweis, Fahrzeugpapieren, Führerschein, Krankenkassen-Karte, ect. … alles Dinge, die wir wohl noch auf ewig mit uns rumschleppen werden. Packe ich meine VISA/Master in GooglePay, habe ich max. eine oder zwei Karten „gespart“.

      • Matthias Lange says:

        Wenn ich in einem Laden nicht normal bezahlen kann, dann geh ich da einfach gar nicht hin …
        Hatte mal so nen Fall bei nem Metzger hier bei mir im Wohn-Umfeld, der hatte echt leckere Leberwürstchen im Angebot, die hatte ich auch verlangt und gleich noch paar kleinigkeiten extra, wie das eben so ist beim einkauf …. dann gings ans Bezahlen und die Augen der Verkäuferin wurden immer größer als ich mein mobilephne zückte …. nein nein sowas gibt es bei uns nicht …. auch Karten (nichtmal maestro) nein nein ….
        Na da fährt man halt 2…3 Kilometer und holt sich alles da, wo man eben normal zahlen kann (glücklicher Weise leb ich in einer geteilten Stadt, halb deutsch und halb zum freien Europa zugehörig).

        • Bargeld ist ja auch nicht immer gern gesehen. Bezahle mal in einer Bäckerei oder einem Imbiss mit einem 50 Euro Schein, da wirst Du halb gesteinigt :).

    • Ganz ehrlich: Ich habe heute morgen genau aus dem Grund meinen Wechsel angestoßen und online ein Commerzbank Konto eröffnet.
      Die bieten gerade 100€ für ein kostenloses Girokonto und da kann ich genau wie bei der Sparkasse in die Filiale Latschen wenn mir danach mal sein sollte.
      Auf Wiedersehen, Sparkasse. Solche Insellösungen braucht kein Mensch.

      • Girocard ist DER Debitcard-Standard in Deutschland. Girocard mobile wird überall akzeptiert werden, wo man mit Girocard (ehem. EC-Karte) zahlen kann. Da ist wohl eher Google-Pay die Insellösung.

        • RegularReader says:

          Google Pay soll auch girocard Unterstützung erhalten, genau wie Apple Pay ab iOS 12

          • Falsch, die Meldung mit Girocard in iOS 12 war eine Ente, weil wieder Leute Informationen verbreiten die nicht wirklich Ahnung haben. Es gab im Code von iOS 12 Beta einen Hinweis auf Maestro (und auch VPay?) die man umgangssprachlich auch als EC-Karten Anbieter bezeichnet. Von der deutschen Girocard ist dort überhaupt nicht die Rede bzw davon ist nichts zu sehen. Bedeutet natürlich nicht dass Applepay nicht auch irgendwann Girocard unterstützt.

            Von Girocard über Google Pay gibt es keinerlei Informationen. Allerdings wird die DK bis ca Herbst etwa die technischen Voraussetzungen schaffen (CDCVM) dass man die Bezahlvorgänge per Girocard auch mit Fingerabdruck authentifizieren kann.. das würde dann auf Google Pay und Apple Pay hindeuten.

        • Du schreibst es schon, „in Deutschland“….

          Da ist mir eine universelle Lösung doch lieber, die auch im Ausland funktioniert.

          • Die Girocard kann weltweit zum Bezahlen und Geld abheben eingesetzt werden. Vermutlich geht das kontaktlose Bezahlen auch international.

            • Falsch, die Girocard lässt sich nur innerhalb von Deutschland nutzen, da es ein rein deutsches System ist. Viele Girocards haben jedoch ein Co-Badge wie Maestro (Mastercard) oder VPay (Visa) damit man die Karte auch im Ausland benutzen kann. Dieses Co-Badge kann derzeit noch nicht kontaktlos genutzt werden, aber das ist nur eine Frage der Zeit bis das von Bank zu Bank möglich gemacht wird.

        • Die Welt ist ein wenig größer als Deutschland, für mich jedenfalls. Was ist da jetzt wohl die Insellösung?

    • Warum willst du unbedingt Google Pay bzw. warum soll die Sparkasse das anbieten? Mit Girocard mobile kannst du kurzfristig an jedem kontaktlosen Kartenterminal bezahlen (haben inzwischen die meisten Händler im Einsatz) – ohne den „Umweg“ über Google. Mit Google Pay hast du nicht eine einzige Akzeptanzstelle mehr.

      • Google Pay hat zum Beispiel den Vorteil, dass das dort auch sicher mit Android Wear funktioniert, bei einer Insellösung der Sparkasse bin ich da noch skeptisch.
        Ich weiß nicht wie es bei Google Pay gelöst ist. Aber ich gehe davon aus, dass es ähnlich Komfortabel ist im Lockscreen eine Taste zu drücken, den Finger aufzulegen, Karte auswählen und dran halten wie bei Apple Pay.
        Das Handy vorher entsperren die App raussuchen, dort entsperren, dann wahrscheinlich noch durch das Menü hangeln und NFC zahlung starten ist schon ein höherer Aufwand. Außerdem habe ich bei Google Pay alle Karten an einem Platz und brauche nicht für jede Bank eine eigene App.

        @Artikel: Das ist die erste klare Aussage einer „etablierten“ Bank bezüglich Apple Pay, sehe ich das richtig?

      • Bei der „Girocard mobile“ muss eine App geöffnet werden, bei Google Pay nicht. Bei Google Pay muss man nie die PIN am Terminal eingeben, bei der App-Nutzung schon. Google Pay nutzt ab 25€ den Fingerabdruck.

    • Ob ich da jetzt die Google-Pay-App oder die SparkassenApp laufen lasse, macht doch eigentlich keinen Unterschied, oder?

      • Doch, die Google Pay App musst du nicht öffnen um zu zahlen. Zumindest bei Glase war es so, dass ich die App öffnen musste…

    • Seit ich meine Volksbank-EC Karte mit NFC auch in Läden nutzen kann, ist Bezahlen mit dem Handy für mich nicht mehr interessant. Meine Karte habe ich schneller am Terminal, als das Handy aus der Hose, aus der Hülle, entsperrt…Kommt für mich Jahre zu spät. Klar, dass Sparkasse & Co. ihr eigenes Süppchen kochen, Google wird das sicher auch nicht völlig umsonst anbieten.

  2. Von den Sparkassen habe ich auch ehrlich gesagt nichts anderes erwartet, dort wundert man sich wahrscheinlich immer noch, warum ihre lächerlichen Insellösungen der Vergangenheit allesamt gescheitert sind.

    Um Google Pay wird für die Banken mittelfristig kein Weg vorbei führen, wenn sie nicht viele Kunden verlieren wollen. Oder sie bringen eine eigene App, die dann aber zwingend den gleichen Funktionsumfang und Komfort bieten muss wie das Original. Und an diesem Punkt habe ich erhebliche Zweifel, ob das die Banken hinbekommen.

    Meine Bank, die DKB hält sich bei dem Thema leider auch noch sehr bedeckt. Muss sagen, das fand ich schon eine äußerst schwache Leistung – gerade für eine reine Internet Bank – nicht direkt zum Start Google Pay mit anbieten zu können.

    • Die Sparkasse war schon immer eine Bank der Abzocker und eigenbrötler. Hauptsache die eigenen Manager sind fettgefressen, können leben in Saus und braus und fette Glaspaläste errichten. Diese Bank haben wir längst vor die Türe gesetzt und in letzter Zeit merken immer mehr das die Sparkasse kein richtige bank mehr ist sondern alles nur noch Fasade.

      • Mich hat man damals auch ziemlich dreist angelogen, was dazu geführt hat, dass ich dort alle meine Konten gekündigt habe, und sicher kein Kunde mehr werde.

    • Die DKB ist keine Internetbank!

      • Stimmt, da sie ein paar sehr wenige Filialen haben. Die meisten der paar die es gibt im hohen Norden. Da habe ich mich etwas unklar ausgedrückt.
        Sagen wir es so, die DKB hat kein nennenswertes Filialnetz.

  3. Ich finde das sehr gut. Ich bin Kunde bei Comdirect und habe mich gestern darüber geärgert, dass man dort per Smartphone zukünftig nur zahlen kann, wenn man Google an dem Vorgang beteiligt. Den Weg der Sparkassen hätte ich mir auch von Comdirect gewünscht.

    • Oh je, es zwingt dich keiner das zu nutzen. Also bitte wünsche dir doch nicht dass deine Bank in der Steinzeit verharrt. Wenn du Google nicht vertraust, warum nutzt du dann ein Android Smartphone?
      Kleiner Tipp: Beim iPhone hört Google nicht mit und auch Apple ist nicht an deinen Daten interessiert. Apple Pay ist dann das richtige für dich.

      • Ich glaube er wünschst sich nicht, dass die Bank in der Steinzeit verharrt, sondern dass sie ihm nicht zwischen Steinzeit und Google zwingt, hier wäre eine eigen App die ebnso den NFC-Standard verwendet wohl ein guter Mittelweg gewesen.

        Auch bei einem Androidtelefon muss man ja nicht alles of „an“ stellen, was Google so möglich macht.

  4. Sparkassen-Kunde hier. Ich habe schon draufbezahlt um eine NFC fähige Girokarte zu bekommen. Das bezahlen damit gefällt mir aber, selbst Beträge über 25€ geht schneller, da die PIN Abfrage sofort erfolgt und nicht erst wenn die Verbindung zur Bank (?) steht. Ich warte schon ewig auf Google Pay aber mir war irgendwie schon klar, dass die Sparkasse da nicht mitmacht… Sie kocht ja schließlich immer ihre eigene Suppe (paydirekt, 2x genutzt weil es Rabatt beim bezahlen gab).

    • Ja, paydirekt ist der klare Beweis dafür, dass man auf deutsche Insellösungen, besonders wenn noch mehrere Banken im Boot sitzen und die sich gegenseitig überregulieren, getrost verzichten kann. Bis jetzt konnte ich nur Kinokarten damit kaufen. Der Dienst wird wohl auf ewig ein Nischendasein führen und so wird es auch mit der tollen eigenen Sparkassen-Lösung.

  5. Florian P. says:

    Ich bin auch am überlegen von der DKB zur Comdirect zu wechseln. Eigentlich war ich bisher zufrieden, aber Google Pay reizt mich schon. Naja, gab ja noch keine konkrete Aussage, dass sie nicht dabei sind. Ein wenig warten werde ich schon noch.

    Bei der Sparkasse wäre ich allerdings (spätestens jetzt) weg ..

  6. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken NFC Zahlung ab August nicht nur mit Kreditkarte sondern auch mit Girokarten mit eigener App möglich ohne die eigenen Daten auf amerikanische oder sonstige Server verteilen zu müssen https://twitter.com/BVRPresse/status/1010055418033459201

  7. Toll, gut das ich als Zweitbank nach der Sparkasse die n26 habe, dann werde ich damit wohl langfristig eher im Alltag arbeiten als mit der Sparkasse. Meine Eltern haben mir damals einfach ein Sparkassen Konto eingerichtet, bei meinen Kindern werde ich direkt n26 vorschlagen, denn so entsteht dann eine neue Generation und in 30 Jahren werden wir sehen ob es die Sparkasse dann noch gibt.

    • Bin vor knapp drei Jahren auf N26, damals noch Number26, gestoßen. Ausprobiert, für gut befunden und innerhalb von zwei Monaten alles darauf umgestellt. Dann der Sparkasse mit einem Lächeln im Gesicht auf nimmer Wiedersehen gesagt. Hatte auch schon zwei Supportfälle in der Zeit, diese wurden einmal per Telefon und einmal per Webchat erledigt. Und bevor jetzt jemand rum heult, wegen nur 5 Bargeldabhebungen(im Monat), ich persönlich hebe nicht jeden Tag 10 oder 20€ ab, also juckt mich das nicht. Und selbst wenn ich es tun würde/müsste, kann ich dies immer noch bei Penny oder Rewe erledigen. Gestern auch schon den ersten Einkauf mit Google Pay erledigt, die Einrichtung dafür hat nicht mal 5min gedauert. Kundenkarten wie z.B. Paypal oder die Deutschlandcard, lassen sich einfach per Barcodescanner integrieren und an der Kasse abscannen. Wieder ein paar Karten weniger im Portemonaie.

  8. Ich denke, die Sparkasse vertut sich da nicht viel. Google Pay ist nichts, wo die Mehrheit der Deutschen drauf gewartet hätte. Ich persönlich wüsste noch nicht mal, ob mein Smartphone überhaupt NFC-fähig ist oder nicht, geschweige denn, ob meine Bank bei Google Pay mitmacht oder nicht. Die Geldbörse hab ich pauschal immer dabei, wenn ich unterwegs bin, schon alleine weil da auch Führerschein und der Perso drin sind. Ich sehe in Google Pay für mich keinen Mehrwert.

    • Sehe ich auch so. Apple Pay, Gamin Pay, Google Pay … XYZ Pay … Solange es hier keinen Standard gibt ist das alles für die Katz. Und solange NFC nicht in allen Handys drin steckt ist es noch mehr für die Katz …

      • Es ist doch egal welcher xyPay dahinter steckt. Die Technik ist immer die gleiche und kann so überall genutzt werden. Und wer kein Handy vor 2013 hat sollte NFC an Board haben.
        Aus eigener Erfahrung (ApplePay) geht das schon bei fast allen Kassen die auch KK nehmen. Bei den wenigen wo es nicht ging, war der Laden zu faul das nfc Protokoll zu aktivieren. Das Gerät hätte es gekonnt 😉

        • „Und wer kein Handy vor 2013 hat sollte NFC an Board haben.“

          Halte ich für eine gewagte These. http://www.areamobile.de/handyfinder/ spuckt für Geräte mit Erscheinungsdatum ab 2015 insgesamt 654 Treffer aus. Wählt man NFC aus, bleiben davon noch 270 übrig, das sind knapp über 41%. Setzt man zusätzlich ein Preislimit von 300€, dann sind es insgesamt 376 Geräte, von denen 88 NFC beherrschen, das sind nicht mal 24%. Bei Erscheinungsdatum ab 2017 und 300€ Preislimit haben 45 von 129 Geräten NFC (das sind 35%). Deutlich über 90% kommt an erst für Geräte ab 2017 mit Preisen von 450€ aufwärts.

          Nicht jeder wirft alle zwei Jahre >450€ für einen Gebrauchsgegenstand wie ein Mobiltelefon aus dem Fenster.

        • „Und wer kein Handy vor 2013 hat sollte NFC an Board haben.“

          Ich habe hier ein Handy Erscheinungsjahr 2017, sogar schon mit Android O, NFC? Fehlanzeige.
          Behauptung widerlegt.

      • Das hat nichts mit verschiednen Standards zu tun. Google Pay ist für Android/Google. Apple Pay fürs iPhone. Garmin Pay für deren Fitness-Uhren. Es geht da nur um die Hardware-Software Kompatibilität. Dahinter stehen immer die gleichen Zahlungsdienstleister/Banken die den Vorgang abwickeln.

  9. Ich bleibe bei meiner Sparkasse. Dort habe ich Berater, die mit dem Geschäft vertraut sind und nicht nur verkaufen wollen. Die ganze „Bezahlerei“ mit Smartphone möchte ich nicht nutzen. Ich zahle lieber mit Bargeld, denn nur „Bares ist Wahres“. Ist das Smartphone verloren oder geklaut beginnt der Ärger.

    • Wie bei der Geldbörse, oder?

      • Genau. Die App ist Passwort- und Fingerabdruckgeschützt. Das Smartphone selbst im besten Fall auch. Ich kenne kein Portemonnaie, das Sicherheitsmaßnahmen wie Fernsperrung, Fingerabdruckscanner, Ortung und Verschlüsselung besitzt.

    • RegularReader says:

      Bargeld klauen ist einfacher als Abbuchungen mit einem geklauten Smartphone durchzuführen. (außer Beträge < 25 Euro, wenn noch nicht gesperrt, dies ist dann aber digital nachvollziehbar und man erhält es zurück)
      Und das bei der Sparkasse nur beraten und nicht verkauft wird … wäre ein wackliges Geschäftsmodell.

    • Das ist dann wohl sehr von der Filiale abhängig. Mich hat „meine“ Sparkasse damals ziemlich dreist angelogen, was dazu führte, dass ich alle meine Konten dort gekündigt habe. Und nach dem Erlebnis werde ich dort sicher kein Kunde mehr.

      Mal ganz davon abgesehen, dass deren Gebührenvorstellungen recht absurd sind.

    • Berater die nicht nur verkaufen wollen? ROFL. Bei welcher Sparkasse bist Du? Die müssen echt ein gutes Marketing oder eine Abteilung für Gehirnwäsche haben.

      „Nur Bares ist Wahres“. Dumm nur, wenn das Bare verloren geht oder gestohlen wird. Meine Karten habe ich meinem Klick oder Anruf gesperrt. Versuch das mal mit einem 100-Euro Schein. Bei der EZB werden die sich totlachen wenn da anrufst und noch nicht einmal die Seriennummern der verlorenen Schein weißt. Außerdem weiß ich bei Kartenzahlungen hinterher genau wo mein Geld geblieben ist, Bargeldjünger sehen auf ihren Auszügen „Bargeldbezug“.

    • Wie oft gehst du zum Berater das sich die jährlich 120 Euro Kontoführung lohnen? Ich bin jetzt von der Sparkasse weg. Es wird teurer, dass Filialnetz aber gleichzeitig zurückgebaut. Dafür das man immer mehr selbst direkt Zuhause online macht wird man nicht entlohnt.
      Comdirect kostet nichts, dass Onlinebanking ist intuitiver und den Kundenservice erreiche ich telefonisch quasi rund um die Uhr. Meinen „persönlichen“ Berater bei der Sparkasse habe ich quasi nie erreicht und landete in der Telefonzentrale, die meist keine Zugriffe hatte um Fragen zu klären.

      Mag auf dem Lande besser funktionieren. Wobei da schließen ja reihenweise die Filialen.

    • Stefan Oldenburg says:

      Meine Geldbörse hat keinen PIN/Fingerabdruckscanner…

      Handy weg: ärger sowieso,
      Geldbörse weg: das Besorgen der neuen Ausweise etc. kostet meist mehr als das Geld.

      Ausweis/Führerschein Kopie auf’s Handy (PDF geht auch ohne Netz)- Bei der Kontrolle durch die Polizei reicht das erstmal. Die fragen bei Bedarf eh zentral nach.
      Bleibt noch die Krankenkasse – Kopie für die Versichertennummer sollte beim Unfall erstmal reichen. Ansonsten packe ich die eben ein wenn ich irgendwann mal zum Arzt gehe.

    • Portmonee geklaut….
      – Bargeld weg, ersetzt niemand.
      – Schäden die mit deiner NFC Karte angerichtet werden, trägt bis auf 50€ die Bank.

      Smartphone weg…
      nichts passiert.

    • Gerade die Mitarbeiter einer Bank wollen „verkaufen“. Das werfe ich ihnen nicht vor, aber letztlich geht es auch bei einer Bank ums Geld. Und ob die Berater wirklich kompetent sind, hängt auch schon mal vom Einzelfall ab, wie bei anderen Berufen auch.

  10. RegularReader says:

    Ich bin mittlerweile sehr froh, dass Apple den NFC-Chip im iPhone so restriktiv handhabt. Bin mal gespannt, ob sie sich dann auch Apple Pay verweigern, sobald es hier startet.
    Ihre komischen Apps können sie nämlich glücklicherweise nur Android Benutzern anbieten, bin gespannt, was sie dann den unzufriedenen Kunden mit einem Smartphone von Apple erzählen.
    Ich möchte eine App für alles (girocard, Kreditkarten, Kundenkarten) und nicht pro Karte eine eigene App.

  11. das deutsche bankenwesen gehört zu den modernsten der welt. kostenlose girokonten gibt es fast nirgends und mobiles bezahlen gibt es auch (nfc-karten soweit das auge reicht). die insellösung sind die leute, die mit dem handy bezahlen wollen. verstehe die aufregung nicht und die reißerische überschrift erst recht nicht. meine tehse: „gpay wird in drei jahren nicht mehr funktionieren.“ ich ziehe da gerne den vergleich mit waschmaschinen. keiner braucht sie, der wahre need ist saubere wäsche. 😉 folglich möchte man waren kaufen, aber bezahlen will keiner. pay-as-you-go wird einzug erhalten und den rückschrittlichen versuch bargeld mal wieder zu digitalisieren, verschwinden lassen. digitalisierung bedeutet schließlich prozesse zu verbessern und nicht sinnlose manuelle aktivitäten zu automatisieren. 😉

    • RegularReader says:

      Naja, das ist der erste Schritt. Ich bin davon überzeugt dass sich Google Pay / Apple Pay weiterentwickeln werden und man irgendwann tatsächlich nahezu gar nichts mehr zum Bezahlen machen muss. Dazu eignet sich ein Smartphone, dass über x Funktechnologien verfügt, derzeitig am besten.

    • Also das würde ich in mehrfacher Hinsicht bestreiten. In welchen Punkten soll das deutsche Bankwesen denn zu den modernsten gehören? Und wenn Bezahlen für die Menschen kein besonderes Interesse bringt, warum sollte dann noch der Bedarf für Bargeld bestehen bleiben? Bargeld ist wesentlich schwerer, unpraktischer und unsicherer als via Girocard/Kreditkarte oder per Smartphone. Außerdem lassen sich im Smartphone diverse Bonuskarten hinterlegen, die man ansonsten lästig herumschleppen muss. Zudem haben selbst Supermärkte Interesse am kontaktlosem Bezahlen. Nicht umsonst ist auch Aldi mit dabei, die bekannt dafür sind, die Abläufe an den Kassen zu optimieren.

    • Aber die Insellösung Girocard unterschlagen wir mal lieber 😉

  12. Ich bin bei der Sparkasse und habe auch gehofft, das sie sich Google Pay anschließen. Gut, nun machen sie ihr eigenes Ding. Finde ich aber nicht weiter schlimm und veranlasst mich nicht zum Wechsel. Ob ich nun Google Pay oder die App der Sparkasse zum kontaktlosen Zahlen benutze, ist doch egal. Hauptsache ich kann das Handy einfach auf das Gerät halten.

    • Die machen nicht ihr „eigenes Ding“ sondern setzen auf einen mind. deutschlandweiten Standard. Girocard mobile wird überall funktionieren, wo man auch mit der Girocard (die es ja bei jeder Bank gibt – ehem. EC-Karte) zahlen kann.

      • Girocard: deutschlandweit
        Google Pay: weltweit

        Mit der Girocard alleine kommt man im Ausland nicht weit. Deshalb gibt es ja die „V-Pay“- und „Maestro“-Funktion. Und nein, Girocard mobile wird nur an entsprechend vorbereiteten Terminals funktionieren. Ich würde behaupten, dass das Netz von Google Pay aktuell größer als das der Girocard kontaktlos ist. Zudem wird die Sparkasse bei der Transaktion vermutlich offen deine Kontodaten übermitteln, während Google Pay die Daten tokenisiert überträgt.

        • Girocard mobile funktioniert an allen kontaktlos-Terminals, die auch Girocard akzeptieren. Fast alle Händler haben inzwischen kontaktlos-Geräte. Und EC-Cash ist ein sehr, sehr sicherer Standard zum Bezahlen. Und wo liegt das Problem, wenn der Händler die Kontonummer sieht? Viele haben ihre IBAN sogar offen im Internet stehen. Google macht das doch auch nicht aus reiner Nächstenliebe. Die wollen wissen, was du konsumierst. Da vertraue ich meine Zahlungsdaten lieber der Bank oder Sparkasse an.

          • Stimmt so nicht.

            An einer Tankstelle in meiner Umgebung kann ich mit der N26 Mastercard kontaktlos zahlen. Die ING-DiBa Girocard kontaktlos wird hingegen *nicht* unterstützt.

      • Schon klar. Ich meinte damit, das sie eine eigene App machen. 😉

  13. Ich bleibe weiterhin lieber beim Bargeld.

  14. Ich brauch nicht wechseln, da mein Smartphone kein NFC kann 😀

  15. Martin Leonhardt says:

    Ich nutze n26 seit 2015 für bargeldlose Zahlungsvorgänge – langsam auch in Deutschland. Dänemark und die Niederlande sind da deutlich weiter. Ein weiterer positiver Effekt neben der Sicherheit etc ist für mich das Thema Hygiene. Wenn ich auf dem Wochenmarkt (bar) einkaufe klötert durchaus mal ein Schein oder eine Münze in den Käsetresen. So richtig gut finde ich das nicht…und den Berg an Kleingeld für den Wochenmarkt würde ich mir auch gerne sparen.

  16. „Das direkte Gegenteil vom verstaubten Sparkassen-Image, wo sich Nutzer sicher häufig fragen, für welche Services sie überhaupt noch bezahlen. “ – das denke ich mir auch immer, bin aktuell noch bei der Sparkasse… Anfang 2018 gab es einen Brief mit der Info dass einige Filialen geschlossen werden, und dass die Öffnungszeiten von anderen Filialen gekürzt werden – um einen besseren Kundenservice zu bieten, dazu kommt noch die Erhöhung der Grundgebühr des Online Kontos auf 2,75EUR – da denkt man nur noch: WTF? Besserer Kundenservice, durch Öffnungszeiten wo jemand mit „normalen Arbeitszeiten“ nicht mal mehr in die Filiale kann, und dann noch eine Gebührenerhöhung?

    Ich schau auch schon die ganze Zeit ob ich nicht wo anders hin geh…

  17. Hm, ich sehe da ehrlich kein Problem. Gut, eine App mehr, aber das wäre für mich der einzige Nachteil. Warum sollte ich meine Bezahl- und Einkaufsverhaltensdaten Google mitteilen? Und warum Google an meinem Einkaufsverhalten mitbezahlen lassen (werden sie sich ja von den Banken irgendwie honorieren lassen), was mir die Bank später durch höhere Gebühren wieder abziehen wird?
    Alle Daten, Kommunikationswege und Nutzungsverhalten in einer Hand ist unglaublich einfach und bequem, das ist wahr. Ob es deswegen auch besser ist?

  18. Ggf. auch mal einen Blick in die Term6 Conditions von Google Pay werfen: https://payments.google.com/payments/apis-secure/get_legal_document?ldo=0&ldt=privacynotice&ldl=de

    Diesen Absatz finde ich jetzt z.B. nicht akzeptabel (gerade in Vergleich mit Apple Pay – was es bei uns weiter nicht gibt): Transaktionsinformationen: Bei jeder Transaktion über Google Payments können wir Informationen zur Transaktion erfassen. Hierzu zählen: Datum, Uhrzeit und Betrag der Transaktion, Händlerstandort und -beschreibung, eine vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung der gekauften Waren oder Dienste, Fotos, die Sie der Transaktion beigefügt haben, der Name und die E-Mail-Adresse des Verkäufers und Käufers bzw. des Absenders und Empfängers, die verwendete Zahlungsmethode, Ihre Beschreibung für den Grund der Transaktion sowie gegebenenfalls das mit der Transaktion verbundene Angebot.

    • Da geht es um Bezahlungen über Google Payments, wenn man online einkauft. Betrifft nicht Google Pay im Laden (die Infos bekommt Google beim Einkauf gar nicht alle)

      • Da diese Privacy Notice von der Google Pay Seite verlinkt ist, geht es hier sehr wohl um Google Pay.

        • Google Pay gibts auch für Online-Käufe, deshalb steht das auf der Google Pay Seite. Diese Daten werden bei einem POS-Kauf nicht erhoben.
          Außerdem benutzt Google die Daten nur um eine Quittung bereitzustellen. Die Daten werden nicht verkauft. Google Pay wurde nur entwickelt um Apple Pay Parole zu bieten und Android als Plattform attraktiver zu machen.

  19. Habe zwei Mastercard, beide NFC fähig ohne Aufpreis (Bahncard mit Kreditkartenfunktion und Lufthansa Miles & More).
    Das berührungslose Zahlen ist klasse und geht auch schon bei Aldi, REWE, meiner NoName Tankstelle und Serways an der Autobahn.
    Daher vermisse ich Google Pay nicht.

    So wie man email-Service vom Provider trennt sollte man die Kreditkarte vom Girokonto trennen. erhöht einfach die Flexibilität.

    (Edit: Tippfehler und fehlende Worte…)

  20. Ich verstehe den gesamten Bohei um die Sparkassen nicht. Ich kann jetz schon kontaktlos per NFC bezahlen mit Giropay. Ist ehrlichgesagt nicht so schön gelöst da Prepaid, aber geht. Mit der neuen Kreditkarte kann ich ebenfalls Kontaktlos bezahlen. Warum Google Pay jetzt besser ist erschließt sich mir nicht, da Kreditkarte eh meistens am Mann ist, und ich für den Einsatz keine Telefon entsperren muss.
    Zumal Google davon lebt Daten zu verwerten & analysieren, die müssen nicht noch wissen was ich kaufe.
    Oder steht ihr drauf wenn ihr auf grund euerer Einkäufe mit der entsprechenden Werbung zu gemüllt werdet.

    • Girocard kontaktlos ist nicht prepaid. Du meinst GiroGo. Das basiert auf der Geldkarte und ist in der tat prepaid. Girocard kontaktlos funktioniert an allen kontaktlos-Terminals (Aldi, DM, Lidl…) und bis 25 EUR ohne PIN. Voraussetzung ist eine Girocard mit kontaktlos-Funktion („WLAN-Symbol“ neben dem Chip).

  21. Ich bin auch Sparkassenkunde, habe aber kein Problem damit, dass dort kein Google Pay angeboten wird. Dafür habe ich mir dann halt ein N26 Konto zugelegt, auf das ich monatlich 100 EUR überweise. Das reicht für meine Einkäufe bei Aldi locker aus und für mehr brauche ich Google Pay im Moment sowieso nicht. Rewe, real, und dm laufen über Payback Pay, Edeka über die eigene Edeka-App.

    Grundsätzlich halte ich es für richtig, dass europäische Firmen eigene Lösungen anbieten und nicht alles den Big Playern aus dem Silicon Valley überlassen.

    Ich war letztens auf einem Symposium, an dem auch Jan Oetjen, Vorstand von United Internet, teilgenommen hat. Der sagte ganz klar, wenn Europa sich jetzt nicht langsam auf die Hinterbeine setzt und eigene Lösungen anbietet, dienen wir in 10 Jahren nur noch als Absatzmarkt und Datenlieferant für den Rest der Welt. Insofern begrüße ich das Angebot der Sparkassen. Vielfalt belebt den Markt.

    • Gegen gute Lösungen habe ich auch nichts, aber was ist aus Europäischer/Deutscher Hand da bisher herausgefallen was nicht per design schon Müll ist? PayDirekt, Joyn, jede BankingApp der „großen“ und verschiedenste E-Mail Ersätze wie beA, DE-Mail, E-Postbrief sind zumindest nicht dabei.

  22. Bargeld, EC und Visa reicht völlig. Und wenn mir jetzt mal einer erklären würde wieso ich GPay nutzen sollte?

    • RegularReader says:

      Um Punkt 1 entfallen zu lassen und Punkt 2 und 3 zu kombinieren = einfacher

      • Auf Bargeld kann ich nicht verzichten weil ich es jeden Tag brauche. Also muss mir GPay was bieten um eine weitere Bezahlmöglichkeit mit mir rumzuschleppen. Was bietet mir GPay?

        • Das ist aber auch nur ein deutsches Problem, in vielen EU-Ländern kann man selbst den Kaugummi am Automaten mit Karte zahlen. Dein Handy schleppst du eh mit rum, also ist das kein Argument 🙂

          Ich habe 3-4 Kredit- und Bankkarten die ich mit dabei haben muss. Mit Google/Apple Pay würde sich das auf eine Notkarte reduzieren.

          • Ersetze „rumzuschleppen“ mit „mich drum kümmern“

            Es gibt keine 100% Akzeptanz bei Handlern. Ich muss Bargeld und noch mindestens EC mit mir rumschleppen. Bei der Kreditkarte hab ich mich schon breitschlagen lassen bzw lohnt sich der Einsatz für mich finanziell. Aber GPay??? Was gibts da?

      • Ah, durch GPay werden auf einmal alle Händler, die bisher keine Kartenzahlung akzeptieren, kontaktlose Kartenzahlung (nichts anderes ist GPay) anbieten?
        Träumer. Wer bisher nur Bargwld akzeptiert, wird das erstmal auch weiter so handhaben.

        • Angebot und Nachfrage, je mehr sich das verbreitet, desto mehr müssen nachziehen um nicht die Kunden zu verlieren. Wenn ich kein Bargeld dabei habe gehe ich halt zum Bäcker, bei dem ich mit meiner Karte bezahlen kann.

          • Angebot und Nachfrage ist genau das Problem. Der Kunde fragt es nicht nach, außer ihr hier vielleicht. Was aber irrelevant ist.

  23. Christian says:

    Solange Sparkassen für die Eröffnung eines Sparbuchs Termine in drei Wochen vergeben oder für die Eröffnung eines Kontos mit Online-Zugang länger als einen Monat und gefühlte 10 Schreiben benötigen, sehe ich für die Generation von morgen (und heute) rabenschwarz.

    Der Apparat ist dermaßen umständlich, regressiv und lebt so in seiner eigenen Welt, da schüttelt es mich einfach.

  24. Ich überlege ernsthaft, mein Konto komplett von der Spaßkasse zu N26 zu wechseln… Ein N26-Konto hab ich ja bereits. Jetzt muss das nur noch mit Google Pay richtig getestet werden. Sollte das erfolgreich verlaufen, werde ich wohl mein Konto bei der Spaßkasse kündigen. Apple Pay supporten wollen, aber Google Pay nicht – DAS ist keine Option für mich!!!

    • paradoxus says:

      Denk aber dran, dass N26 nur Mastercard „KK“ und Maestro hat. Gerade in Deutschland, dem Land der Girokarte und dem ELV, wäre mir das zu heikel bzw. dann braucht man doch wieder ständig viel Bargeld … .

  25. Ich möchte nochmal auf DiPocket aufmerksam machen. Hier bekommt man eine virtuelle Kreditkarte (und eine physische auf Wunsch)) und es funktioniert mit Google Pay schon seit langem. Nutze das schon selbst seit einigen Wochen zusammen mit Google Pay.

    Man kann dort in der App sich seine IBAN anzeigen lassen (die endet dann mit der eigenen Mobilfunknummer – witzig) und dort Geld hinüberweisen. Dauerte bei mir noch nie länger wie einen Tag.
    Obwohl ich Kunde der Commerzbank bin und somit auch mit meiner normalen Kreditkarte bei Google Pay aktiviert habe zahle ich Kleinbeträge weiterhin mit der DiPocket Karte, weil ich einfach nicht so viele winzige Beträge auf meiner normalen Kreditkartenabrechnung haben möchte.

    Auf diese Weise kann man bei seiner Bank bleiben und kann die Diskussion, ob die eigene Bank bei Google Pay mitmacht ganz ruhig beobachten.

    • Also muss man bei der Lösung vorab Geld auf ein extra Konto überweisen?
      Das ist dann nichts für mich.

    • DiPocket (polnischer Anbieter) ist jetzt out. Das war eine Notlösung bevor Google Pay offizielll bei uns gestartet ist. Boon (deutscher Anbieter) bietet auch eine virtuelle Mastercard, die in 5min eingerichtet ist und dann für Google Pay genutzt werden kann.

      • Sehe ich das richtig, dass bei boon Plus auch „nur“ die 1,49 Euro pro Monat anfallen und bei einer Bezahlung quasi in Echtzeit die hinterlegte Kreditkarte entsprechend belastet wird, korrekt? Der boon basic ist ja vollkommen witzlos, mit seinen maximal 100 Euro pro Monat als Limit.

        Wenn das wirklich so einfach/komfortablen funktioniert würde ich das eher noch als Übergangslösung in Betracht ziehen als einen kompletten Bankwechsel. Die 1,50 Euro pro Monat wäre mir das komfortable bezahlen per google pay wert.

      • Ich habe mit boon noch nicht gearbeitet, aber kostet das nicht 1,49 pro Monat? Die einfache virtuelle Kreditkarte bei DiPocket ist kostenlos zu haben.

      • Peterchenhansen says:

        Also für mich ist DiPocket noch nicht out. Würde meine Bank (DKB) Google Pay unterstützen wäre das vielleicht so, aber Boon bringt mir im Vergleich zu DiPocket keine Vorteile. Bei Boon gib es monatliche Kosten, ich bekomme aber nur eine virtuelle Karte (bei DiPocket sind zwei kostenlos und ich kann privat/beruflich bequem trennen). Was mir bei DiPocket fehlt ist Auto Top-Up und CDCVM, aber das ist laut Support bereits in der Pipeline.

        • Also die automatische Aufladung bei Boon (jeweils den Betrag den ich gerade ausgeben habe wieder aufladen) und CDCVM sind eigentlich das was den Komfort von Boon ausmacht. Wer weiss wie lange DiPocket noch braucht, ich wäre sofort gewechselt.

          • Wenn ich boon so einrichte, dass ich z.B. 100 Euro Guthaben habe und bei unterschreiten sofort 100 Euro von der Kreditkarte nachgebucht werden, kann ich dann z.B. für 300 Euro einkaufen.

            Sprich ist das ein Echtzeit System bei dem dann einfach der fehlende Betrag quasi direkt von meiner Kreditkarte abgebucht wird, oder sind Zahlungen über das temporär gerade in dem Moment vorhandene Guthaben bei boon nicht möglich?

  26. ich finde die Aussage der Sparkasse unglaublich, wie kann man sich dermaßen ins Aus kegeln?! Klar wollen die den eigenen Dienst pushen und haben ja auch eine gewisse Marktdurchdringung, aber das so auszuschließen?
    Ich zahle gerne und häufig kontaktlos mit meiner NFC Kreditkarte, Google Pay werde ich trotzdem nicht nutzen, Google muss nicht auch noch eine meiner letzten Lebensecke durchforsten können. Ich bin auch nicht schneller am Handy als an der Karte.

  27. Damit ist GPay bei der DKB vermutlich auch erst Mal gestorben, nachdem die DKB vom technischen Standpunkt auch nur eine Sparkasse mit blauem Logo ist:
    – Infrastruktur wird von der Finanz Informatik GmbH & Co. KG betrieben: einem Sparkassen-Laden
    – Eingesetztes Kernbanksystem ist OSPlus – noch so ein Sparkassen-Ding.

    Es würde mich sehr überraschen, wenn die DKB da genug Macht in der Hand hat um die Sparkassen dazu zu zwingen GPay, etc. zumindest technisch einzuführen…

    Aber das wäre ja vielleicht Mal eine Frage für die DKB Pressestelle, @cashy: Wie abhängig ist die DKB eigentlich der Sparkasse/Finanz Informatik abhängig in solchen Angelegenheiten?

    • Das würde ich jetzt nicht unbedingt so sehen, die Landesbank Baden Württemberg ist ja auch unter Trägerschaft des Sparkassenverbandes BW und wurde von Google schon als baldiger Partner bestätigt.
      Als DKB Kunde hoffe ich deshalb auch darauf, dass GPay bald eingeführt wird und die DKB nicht irgendein eigenes Süppchen kocht.

      • Oh, das war mir nicht bewusst, dass die LBBW da quasi gleichgestellt ist… In diesem Fall nehme ich meine Falschaussage natürlich hiermit zurück 🙂

    • DKB:
      Selber gestern noch ganz erbost die DKB angeranzt, heute wird bekannt, dasss die DKB gewaltig im Bereich „digitaler Zahlsysteme“ aufrüstet und quasi dort die Marktführerschaft beansprucht. Sie hat zum 1. Juli den führenden Kopf in diesem Bereich eingekauft und diesem zum Vorstand gemacht.
      Ich denke – da passiert schon bald Wesentliches…
      Wir können unser Hauptkonto dort noch belassen…

  28. Ich bin im Zuge des GPay Hypes mal in das Thema eingestiegen und habe Glase (ehemals Seqr) über SEPA-Lastschrift eingerichtet und verwendet. Problemlos und komfortabel über mein bestehendes Bankkonto nutzbar. Warum sollte ich jetzt Google Pay mit beschränkter Kompatibilität etc wollen? Mir erscheint Glase gerade als das bessere Angebot..?

    • Ich habe selbst Glase genutzt. Mich hat a) das SEPA Mandat gestört und b) ist es noch ein wenig eleganter, dass du keine App öffnen musst.
      Ansonsten fand ich Glase auch immer sehr nett und wäre vermutlich dabei geblieben, wenn sie auch eine Google Pay Integration angeboten hätten. Auf entsprechende Rückfragen meinerseits haben sie leider nicht reagiert.

  29. Erik Hoffmann says:

    Prinzipiell ist für die Zahlung per NFC auf Android ja auch kein Google Pay notwendig.
    Und da bei Android jede App den NFC-Chip nutzen kann, ist es auch ein leichtes diesen in einer eigenen App zu nutzen, ohne die Daten seiner Kunden für umme an Google zu verschenken zu müssen, wodurch es das Datenschutztechnisch besser macht.
    Für den Nutzer dürfte das keinen Nachteil geben und für die Nutzung von Google Pay online wird es sicher auch einen Weg ohne unterstützte Bank geben, z.B mit normaler Abbuchung von Konto oder Kreditkarte.
    Dass die Sparkasse wiederum an Apple Pay interessiert ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Apple den NFC-Chip nicht für andere Zahlungsanbieter freigibt. Zudem sind iPhone Nutzer meist Leute mit einer höheren Zahlungbereitschaft für Dienste, also die Auch Gebühren für die guten Konten der Sparkasse nehmen, was die Sparkasse eben auch als Kundenstamm halten möchte, während Android Nutzer eben meist das günstigste Konto mich vermutlich auch nicht so viel Geldbewegungen auf denn Konto haben.

    • Das ist ansich richtig, allerdings sehe ich bei eigenen Apps einbußen bei der Usability. Wie sieht es mit dem Support von Android Wear aus? Muss ich dann jedes mal die App starten, oder kann ich das auch aus dem Lockscreen aktivieren? Außerdem hätte ich gerne alle Karten an einem Ort statt für jede Bank eine eigene App nutzen zu müssen.

    • Alleine der Komfortverlust über eine App statt über Google Pay zu zahlen ist enorm. Die Apps benötigen weiterhin die PIN-Eingabe am Terminal. Google Pay nutzt den Fingerabdruck am Smartphone.
      Smartwatches mit android Wear gehen wohl nur über Google Pay

  30. Bis zum 28.06. kann ich noch das Vodafone Wallet nutzen, kontaktlos bezahlen per Smartphone, Abbuchung über Kreditkarte. Funktioniert perfekt und wird morgen von Vodafone eingestellt. Einen Grund dafür haben sie nicht genannt, eventuell ist es die Konkurrenz durch google pay. Mir haben aber auch schon mehrere Kassiererinnen im Aldi und Edeka gesagt, dass ich der einzige Kunde wäre, der mit Smartphone bezahlt, so verbreitet war oder ist es bis jetzt jedenfalls nicht.

  31. Kunden, die die Sparkassen und Volksbanken nur zur Geldversorgung und für Abbuchungen nutzen, sollen ruhig App’s mit NFC nutzen und die Bank wechseln. Solche Kunden erbringen ohnehin wenig Ertrag. Wenn der Dispokredit ausgeschöpft ist und die Zeit für Raten- und Händlerfinanzierungen kommt, ist es ohnehin besser der Sparkasse oder der Volksbank den Rücken zu kehren.

    • Willst Du sagen, dass die Sparkasse/Volksbank nur etwas für Leute mit Geld ist? Also, dass man es sich quasi leisten können muß, bei denen Kunde zu sein?

    • Wofür sollte ich eine Sparkasse oder Voksbank denn sonst brauchen? Und warum sollen die Ertrag bringen? Ich weine keiner geschlossenen Filiale eine Träne nach, warum auch? Sparkassen, VR-Banken und die Filialbanken sind eine aussterbende Spezies für es keine Daseinsberechtigung mehr gibt..

  32. Michel Ehlert says:

    Also ich nutze die Mobile Banking app von der Deutschenbank seit einem Jahr. Damit geht mobiles bezahlen mit dem Handy. Technisch macht die App ja nix anderes als die Mastercard debitkarte mit ihrem NFC Chip auch. Bin zufrieden damit, auch wenn die App das ein oder andere Mal am rum Zicken war.

    Ich hab festgestellt, dass ich überall wo ich einkaufen gehe mit dem Handy bezahlen kann. (Netto Rewe Aldi Tankstelle, Galaria Kik usw.) einzige der Fam.Betrieb von meinem Tabakwarenladen. Aber der nimmt nur Bargeld. Hat ja auch nur sein Tablet mit O2 mit Festnetznr.

    Ich jedenfalls möchte das bezahlen mit dem Handy nicht mehr weg denken. Gerade spart es auch Zeit an der Kasse. Keine Unterschrift mehr kein Pin gefummel. Kein klimpergeld gesuche egal ob Kunde oder die Kassier/in dann 2 min brauch um die 33 Cent aus ihrer Kasse zu friemeln.

  33. Vor vielen, vielen Jahren gab es in Deutschland mal die Erfindung mit dem Namen „GeldKarte“.
    Meines Wissens gibt es das heute noch, dass ich auf den Chip meiner EC Karte Geld laden kann und dann beim Bäcker, am Parkautomat uns. mit einem mini Terminal, superschnell ohne Kleingeld und ohne großartige Gebühren zahlen konnte.
    Leider war das scheinbar ein paar JAhre zu früh, hatte fast keiner angeschafft, wurde dadurch kaum genutzt.
    Aber das gibt es heute noch, könnte also jeder Bäcker sich anschaffen und könnte Bargeldlos zahlen, ganz ohne großen aufwand. Das Terminal bucht 1x am Tag das von den Chips abgebuchte Geld per Online Transanktion auf sein Konto.

    • Das hat deshalb keiner genutzt weil man vorher Guthaben auf den Chip laden musste, und nur dieses dann zur Verfügung hatte. Das ist natürlich damit direkt von Anfang an zum scheitern verurteilt gewesen.

  34. Nationale Zahlsysteme sind sowas von 2001.
    Selbst Google Pay ist nicht so super weltweit verbreitet.
    Ich sehe die Zukunft viel eher bei Karten wie Revolut wo man die Sicherheit (wie Magnetstreifen blockieren) selber regeln kann. Solche Art von Karten funktionieren auch Weltweit im Ausland mit jeden Kredit-/Debitkarten Terminal.

    • Google Pay funktioniert weltweit an jedem NFC Terminal, was bald weltweit Standard sein wird. Google Pay ist kein Ersatz für Revolut, im Gegenteil, man kann bald Revolut über Google Pay nutzen.

  35. Die Diba hat auf Nachfrage bestätigt, Google Pay ebenso nicht unterstützen zu wollen.

    > Zurzeit planen wir nicht, mobiles Bezahlen – also Zahlungen mit google Pay oder Apple Pay – anzubieten.

    Zumindest mein „Konsum-Konto“ wird gewechselt. Sehr enttäuschend von einer Direktbank.

  36. Oliver Plicht says:

    Da muss ich wohl gleich mal einen Termin bei meiner Sparkasse machen und das Konto kündigen^^

  37. An Apple Pay interessiert sein, aber an Google Pay nicht? Dann war es das wohl liebe Berliner Sparkasse, eure Gebühren nerven mich schon seit langem, selbst eine einfache Girocard lasst ihr euch 8€ im Jahr kosten, eine NFC fähige sogar noch mehr.
    Nach über 20 Jahren als Kunde bei euch, wird’s vielleicht auch Mal Zeit für einen Wechsel…

  38. Braucht revolut ein SEPA Lastschriftmandat und machen die eine Anfrage bei der Schufa?

    • Nein und nein. Du musst das Revolut-Konto aufladen, wenn Du etwas damit machen willst. Das mag vielleicht anders werden, wenn sie ihre Banklizenz haben, aber Stand heute ist es so.

  39. https://payments.google.com/payments/apis-secure/get_legal_document?ldo=0&ldt=privacynotice&ldl=de

    „Transaktionsinformationen: Bei jeder Transaktion über Google Payments können wir Informationen zur Transaktion erfassen. Hierzu zählen: Datum, Uhrzeit und Betrag der Transaktion, Händlerstandort und -beschreibung, eine vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung der gekauften Waren oder Dienste, Fotos, die Sie der Transaktion beigefügt haben, der Name und die E-Mail-Adresse des Verkäufers und Käufers bzw. des Absenders und Empfängers, die verwendete Zahlungsmethode, Ihre Beschreibung für den Grund der Transaktion sowie gegebenenfalls das mit der Transaktion verbundene Angebot.“

    Da werden feuchte Träume wahr…

    „Wenn Sie nicht möchten, dass zwischen GPC (Google Payment Corp.) und seinen Tochtergesellschaften personenbezogene Daten zu Ihrer Kreditwürdigkeit ausgetauscht oder von uns erhobene und weitergegebene personenbezogene Daten von unseren Tochtergesellschaften zu Vermarktungszwecken genutzt werden, oder dass Google LLC oder seine Tochtergesellschaften Drittanbieter, deren Website oder App Sie besuchen, darüber informieren, ob Sie ein Google Payments-Konto haben, das zur Bezahlung bei diesem Händler genutzt werden kann, melden Sie sich in Ihrem Konto an, rufen Sie die Seite mit den Datenschutzeinstellungen von Google Payments auf und ändern Sie Ihre Einstellungen.“

    Machen bestimmt 97,5% der Google Pay-Nutzer.

    • Wo ist das Problem? Was habe ich zu verbergen wenn ich Brot, Butter und Bier einkaufe?

      • Das du nebenbei die Info raus gibst ob du ein Alkohl Problem hast, welche Glaubensrichtung du bist, ob du strenggläubig bist, ob du Veganer, Vegetarier oder Allesesser bist, ob sich dein Beziehungsstatus geändert oder ob sich die Famillie vergrößert hat etc. Big Data machts möglich.

        • Ja und? Das wissen die doch auch schon alles von Facebook, Instagram, Whatsapp und meinen Kontoauszügen.
          Und zu meinem Glauben bekenne ich auch, da gibt es nichts zu verbergen.

          Vegan oder andere Krankheiten habe ich nicht. Aber vielleicht weiß Google ja mehr, wäre ja nicht schlecht zu wissen, dass nächste Woche ein Herzkasper droht.

          • Kommt halt drauf an, was und wo Du bezahlst. ÖPNV-, Taxen-, Tankstellen-, Gaststätten- oder Apotheken-Zahlungen können z. B. Bewegungs- oder Gesundheitsprofile ergeben. Nichts, was ich für mich unkontrolliert in privater Hand sehen möchte. Muss halt jeder selber wissen und entscheiden, nur sind sich viele überhaupt nicht dieser Dinge bewusst und da sehe das Problem.

    • intelinside says:

      Ich glaube das Bezieht sich auf einkäufe für andere Google Payments. Durch die Tokens ist es eigentlich auch Google nicht möglich die genaue Auflistung bekommen. Da die Abrechnung immernoch direkt bei der Bank erfolgt. Google kann glaube ich den Betrag, Ort und die Zeit des einkaufes erfassen.

      Hier ein gutes Bild
      https://42xtjqm0qj0382ac91ye9exr-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2016/09/payment-ecosystem.png

  40. Ich habe eher nur meine Visa dabei, als das Smartphone, zB im Urlaub am Strand in der Innentasche der Badeshorts mit Klettverschluss. Kann nass werden, ist unempfindlich gegen Stöße und wiegt quasi nichts.
    NFC in der Visa ist eine schöne Neuerung gewesen. Aber im Smartphone kann ich da keinen zusätzlichen benefit für mich erkennen.
    Wenn ich das Smartphone dabei hab, dann auch immer den Geldbeutel oder mindestens die Visa.

  41. Ich erkenne den SInn der Smartfone Nutzung im Moment auch noch nicht. Allerdings müssen sich die Banken in Deutschland mal wieder vorhalten lassen, dass der Zug anfängt zu fahren und sie mal wieder nicht draufspringen. Irgendwann ist es wieder zu schnell und sie bleiben verlassen stehen.

  42. Sparkassen-Konto wird zeitnah gekündigt. Danke für die Info

  43. sonnendeck says:

    Bin jetzt verwundert bin eigentlich mit den IoS Online Tools der Sparkasse sehr zufrieden, ich kann überall auf mein Konto Funktionen zugreifen und mit TAN auch bearbeiten. Warum wird hier eigentlich google pay hochgelobt ? Das ist ein Nutznießer mehr in der Kette, der den Service bestimmt nicht for free anbietet. Wenn was der Facebookskandal eigentlich bei einem Mitdenkenden bewirkt haben sollte ist doch lieber bei einem deutschen Unternehmen wie die Sparkasse, Volksbank usw die App beziehen, als bei einem US Unternehmen wie Google, Apple oder Facebook.

    https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/bezahlverfahren/mobiles-bezahlen.html

    geil ist in der info „Hygienisch: Um zu bezahlen, müssen Sie Ihr Smartphone nicht aus der Hand geben“ habe mich gerade über den Teppich gerollt

  44. „instant wechseln“ ergibt überhaupt keinen Sinn.

  45. Kleines Update. Die Sparkasse hat mir bezüglich Apple Pay nochmal geantwortet und man hatte im Social Media Team eine veraltete Info. Auch das ist nicht mehr geplant: https://twitter.com/sparkasse/status/1011949324127830016

    • Sonnendeck says:

      Ich wiederhole es gerne nochmal, das ist auch gut so, wenn man sich die Facebook Skandale nochmal vor Augen führt, möchte ich nicht das ein US Unternehmen mein Zahlungsverkehr protokolliert. Das ein US Unternehmen an meinen Umsätze und meinen Zahlungsprotokollen sich die Taschen voll macht ohne das ich das von hieraus kontrollieren kann. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht den Vorteil da mein Giro und Kreditkarten das auch können.

  46. Ich finde schade, dass hier die Sparkasse immer verallgemeinert wird. Grundsätzlich ist jede Sparkasse rechtlich eigenständig und es gibt mit Sicherheit gute und schlechte Sparkassen sowie gute und schlechte Mitarbeiter. Wie bei jedem anderen Unternehmen auch.
    Die Sparkasse ist ein Wirtschaftsunternehmen wie jedes anderen Unternehmen oder Gewerbe auch. Und ein Wirtschaftsunternehmen muss auch Geld verdienen (fragt z. B. mal was die Produktion einer Karte kostet oder die Anschaffung und Unterhalt eines Geldautomaten oder die Bereitstellung der Technik….)
    Aber das ist die typisch deutsche „Geiz-ist-Geil“ Mentalität. Es darf alles nichts kosten. Vielleicht sollten sich manche hier mal fragen, wie der eigene Arbeitgeber sein Geld verdient und ob der eigene Arbeitsplatz noch sicher ist, wenn der Konsument diese Ware oder Dienstleistung kostengünstiger im Internet erwirbt.
    Auch ein Grund, warum es in vielen Orten immer weniger Geschäfte oder Dienstleister gibt.
    Ohne das gesellschaftliche Engagement der Sparkassen oder Volksbanken könnten viele Orte, Vereine oder z. B. Kindergärten ihr Leistungsangebot nicht mehr aufrechterhalten. Ja, Kontogebühren von etwa 70 Euro im Jahr kann man sich sparen, aber vielleicht zahlt dann demnächst die Sportbekleidung des Kindes im Verein selber. Und mal ehrlich, was sind 70 Euro im Jahr?
    Oder die Ferienbetreuung im Ort wäre ohne Zuschuss wesentlich teurer.
    Aber Hauptsache ich bekomme alles kostenlos.
    Warum benötige ich GooglePay (außer ich möchte Google alles über mich verraten), wenn ich heute bereits mit meiner Karte kontaktlos zahlen kann und es zukünftig über meine Bankapp auch ohne Karte geht?
    Die meisten Einzelhändler ermöglichen heute bereits das kontaktlose Zahlen und durch Google wird die Reichweite jetzt nicht größer. Wie geschrieben, heute schon alles möglich, auch ohne Google.

    • Diesen Zeilen ist wenig hinzuzufügen. Zum Thema Wirtschaftsunternehmen: Eine Karte kostet in der Herstellung ca. 5-6 €, dazu Kosten für die PIN (1,50 €), Porto für den Versand an den Kunden (1,40 €). Ein Geldautomat kostet in der Anschaffung 40.000 €, weiterhin zu berücksichtigen sind Kosten für Wartung und Befüllung. Dann sind da noch die Kosten im Rechenzentrum, die von den Sparkassen zu tragen sind (Softwareentwicklung und -pflege, Transaktionskosten). Die Sparkassen zahlen Gehälter (Lohnsteuer) und Einkommenssteuer vom erzielten Gewinn. „Geiz ist Geil“-Mentalität, das beschreibt die Situation völlig richtig und zutreffend. Hauptsache das eigene Ego, mein Smartphone und „mein Geld“. Das Geld, welches ich für mich in Anspruch nehme, kommt oft aus staatlichen Quellen, die durch Steuergelder gefüllt werden. Und hier wird über das Für und Wider einer App diskutiert ?

      • Spricht alles dafür, dass schlicht und ergreifend das Geschäftsmodell der ‚öffentlich-rechtlichen Sparkassen‘ überholt ist und nicht in’s Jetzt&Heute passt!
        Da gibt es inzwischen für alle Bevölkerungsgruppen, Anforderungen und Bedürfnisse bessere Alternativen.
        Einige davon wissen, wie man Apps macht…

    • Das hat nichts, aber auch absolut nichts mit einer Geiz-ist-Geil Mentalität zu tun! Was soll dieses Argument immer bei solchen Diskussionen?

      Sowohl ein Unternehmen, als auch ein Kunde macht für sich jeweils eine Kosten- Nutzenanalyse und wählt das Angebot das am besten auf die jeweiligen Bedürfnisse passt. Das ist schlicht und ergreifend Marktwirtschaft und Wettbewerb, und sonst nichts.

      Warum sollte ich für ein Angebot hohe Gebühren zahlen (und damit ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen das wahrlich nicht am Hungertuch nagt noch reicher machen), wenn ich ein deutlich besseres Gesamtpaket am Markt von verschiedenen anderen Wettbewerbern kostenlos angeboten bekomme? Das wäre schlicht ziemlich dumm, wenn ich das tun würde.

      Und sollte jetzt das Argument „Service“ kommen, muss ich ganz klar fragen, welcher Service? Wenn man denn mal das große Glück hat seinen „persönlichen Berater“ zu erreichen, gibt es abseits vielleicht einer Hausfinanzierung für Privatkunden kaum einen Grund mehr eine Filiale zu betreten und eine Beratung in Anspruch zu nehmen.
      Und dann sieht diese Beratung doch nun mal faktisch in den allermeisten Fällen so aus, dass nicht das beste für den Kunden erzählt wird, sondern das Produkt das halbwegs passt und gerade die meiste Provision abwirft verkauft wird. Manchmal – wie in meinem Fall mit der Sparkasse – wird man auch schlicht dreist angelogen, was bei mir dazu geführt hat, dass ich alle meine Konten bei der Sparkasse gekündigt habe.

      • Wenn jeder eine Kosten-Nutzenanalsyse aufstellen würde, müsste jede Dienstleistung oder Ware über das Internet gekauft werden.
        Wenn Sie in Ihrer Sparkasse belogen wurden, tut mir das Leid und ich kann Ihren Ärger nachvollziehen. Dies ist aber nicht überall der Fall. Ich bin zufrieden und hatte bisher nicht das Gefühl „abgezockt“ zu werden. Man zu jedem angebotenen Produkt nein sagen.
        Jeder der in einem Verein Mitglied ist oder sich anderweitig gesellschaftlich engagiert lebt auch von den Volksbanken und Sparkassen. In unserem kleinen Landkreis stellen diese beiden Banken jährlich einige 100.000 Euro an Spenden zur Verfügung und Vereine zu unterstützen oder die Kosten für die Bürger bei Anschaffungen zu reduzieren (Trikots, Spielplätze, Musikinstrumente, Theaterbesuch von Schulen). Das sind mir gerne 70 Euro im Jahr wert.
        Auch das sollte in eine Kosten-Nutzenanalyse einbezogen werden.
        Wenn dem Landkreis das Geld fehlen würde, würden wahrscheinlich die Steuern erhöht.
        Vielleicht sollten die regionalen Banken diese Spenden zukünftig nur noch eigenen Kunden zur Verfügung stellen und z. B. Vereinsmitgliedern bei anderen Instituten bezahlen die Anschaffungen dann selber.
        Und natürlich haben wir in Deutschland eine Geiz-ist-Geil Mentalität. Ich lasse mich im Fachgeschäft beraten und bestelle im Internet. Ist dort ja günstiger.
        Wir sprechen bei den Kontogebühren jetzt nicht über eine unfassbar hohe Summe…

        • Wichtige gesellschaftliche Aufgaben sollten dem Staat überlassen werden. Wenn das mehr Steuern bedeutet, dann ist das eben ehrlich so. Sobald dies abhängig wird von privaten Organisationen, ist es dem Wählervotum entzogen und das ist ungesund.

          • Zum Thema private Organisationen: „Die öffentlich-rechtlichen Sparkassen bilden in Deutschland einen Teil der Bankengruppe der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute und sind in dem im Dezember 1884 gegründeten Deutschen Sparkassen- und Giroverband zusammengeschlossen. Zitat Ende (Quelle: Wikipedia).

      • Das ist ein Auswahlproblem und kein Problem der Finanzierung. Du hast ja die sehr breite Auswahl unter Banken, die sich zwar aus denselben Töpfen finanzieren, diese von dir beschriebene unlautere Art aber konkurrenzieren. Also nicht alle in einen Topf werfen. Das schadet nur dir selbst.

  47. Wer jetzt von der Sparkasse weg will, Ok. Besser spät als nie. Ich hin da schon vor 15 Jahren weg gegangen. Nämlich sobald meine Ausbildung beendet wurde und sie monatliche Gebühren wollten.

    • Matthias Lange says:

      Bin da schon vor 20 Jahren weg …. damaliger Grund war einfach: ich konnt in Bayern nichtmal nen Kontoauszug drucken von meiner Sparkasse in Sachsen ….
      Die waren also wohl immer schon Jahre hinter dem Mond.
      War danach relativ zufriedener Kunde bei der Postbank, bis die halt plötzlich Gebühren wollten für ein online-Konto … seit dem top zufrieden mit N26 ….

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