OnePlus 10T 5G: Erste Details zur Kamera


Ein OnePlus 10T wird kommen, so viel steht fest. Erst gestern hat OnePlus das Smartphone offiziell bestätigt, was man am 3. August der Welt zeigen wird. Abseits des Launch-Events war man da bislang wenig redselig zu technischen Details. Es wäre verwunderlich gewesen, wenn bis zum Launch-Day da Funkstille geherrscht hätte, ohne weitere PR-Häppchen.

Offiziell bestätigt hatte man für das kommende Flaggschiff lediglich den Snapdragon 8+ Gen 1. Der jüngste Chip aus dem Qualcomm-Portfolio wird das Smartphone also befeuern. Nun gibt man vonseiten OnePlus einen Ausblick auf die Kamera. Da war ich und viele andere beim OnePlus 10 Pro bekanntlich dahingehend enttäuscht, da die Ultraweitwinkelkamera einen Rückschritt vom 9 Pro darstellt.

Doch wie sieht es mit dem 10T, zumindest auf dem Papier auf? Nun, da setzt man auf den IMX766 mit 50 Megapixeln von Sony. Kein unbekannter und auch kein schlechter Sensor. Unter anderem im Nothing phone (1) verrichtet er recht gute Dienste. Im 9 Pro sorgt er für die gute Ultraweitwinkelkamera. OIS und EIS? Ist mit dabei.

Spannend: Beim 10T setzt man nicht auf das Hasselblad-Branding. Dennoch ist die Unterstützung für die 10-Bit-Farbtiefe dabei. Die weiteren beiden Linsen entfallen auf eine Ultraweitwinkelkamera mit 120 Grad Sichtfeld und eine Makro-Knipse.

Abseits der Hardware habe man auch die Software aufpoliert. Dazu gehört eine neue Image Clarity Engine (ICE). Beim Auslösen werden gleich mehrere Fotos aufgenommen und das Smartphone speichert das nach Algorithmen ausgesuchte beste Bild aus. Die neue Version soll jetzt schneller arbeiten. Verbessert habe man außerdem die Verarbeitung von HDR sowie RAW. Für Nachtaufnahmen setzt OnePlus weiterhin auf Nightscape.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Christian says:

    Also zusammengefasst das selbe Kamera-Marketing-Blabla wie jedes Jahr von jedem Hersteller. Die Jahre der großen Veränderungen sind vorbei. Auf dem Datenblatt vielleicht besser, aber im echten Bildvergleich verglichen mit den Vorgängern keine Änderung

    • Computational photography hat eine ganze Menge geleistet in den letzten Jahren. Zoom Objektive zu verbauen scheint der nächste große Sprung zu sein.

      • Sie meinen die mit filtern und falsch Farben zugekleisterten Fotos von Xiaomi und Co. Die eher einem chinesischen Manga entsprechen aber nicht dem natürlichen Bild? Nein danke

      • Black Mac says:

        Da gebe ich dir recht: “Computational photography” ist der Weg, den es zu gehen gilt, siehe iPhone.

        Für mich wären jedoch grössere Sensoren der “nächste grosse Sprung”. Dazu müssten die Kameras allerdings anders konzipiert sein, mit einer Art rotierenden Optik. Denn schlussendlich sollte ein einzelner, grosser Kamerasensor für alle Linsen da sein.

  2. GooglePayFan says:

    Oneplus soll sich mal lieber die Qualität der Software und das nahezu unveränderte Android bei Nothing abgucken und nicht diese elende Salamitaktik beim Veröffentlichen neuer Informationen.

  3. Ich habe eine etwa zwanzig Jahre alte Digitalkamera, funktioniert noch mit AA Batterien. Die macht im Dunkeln bessere Fotos wie mein Handy, mit der heutigen Technik. Preislich kosteten beide etwa gleich viel, ohne Inflation. Vielleicht sollten die sich solche alten Geräte anschauen und überlegen an was das wohl liegt.
    *hust*Megapixel*hust*

    • Ja deswegen mach Apple das auch nicht mit. Apple hat 13 Megapixel und macht auf den vorderen Plätzen mit. Megapixel wahn ist was für China, wo viel zahlen anscheinend wirken.

      • Deshalb sind die Bilder beim iPhone auch meist in Schatten dunkler und mit weniger Details, weil mega Pixel und Sensor Größe völlig egal sind

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