Nothing Phone (1) im Ersteindruck: Nichts als Marketing?

Das Segment der Mittelklasse-Smartphones ist hart umkämpft. Ausgerechnet OnePlus-Co-Founder Carl Pei holt nun zum Gegenschlag aus. Einst machte er die Nord-Reihe populär, nun greift er mit der eigenen Marke Nothing an. Kein leichtes Unterfangen, doch geht es nach dem vorab generierten Hype, dann konnte Pei doch einige für seine neue Marke und das erste Smartphone begeistern. Ich hatte die Möglichkeit, das Nothing phone (1) bereits vor Marktstart unter die Lupe zu nehmen – große Klappe und nichts dahinter?

Die flache und schlichte Verpackung geöffnet halte ich es dann auch schon in den Händen. Dem Lieferumfang liegt lediglich ein USB-C auf USB-C-Kabel bei. Der SIM-Picker kommt detailverliebt mit einem transparenten Element. Auf den ersten Blick erinnert das phone (1) tatsächlich – wie oft im Vorfeld angemerkt wurde – an ein iPhone. Und so konnte ich nicht anders, als es in die Lederhülle meines iPhone 13 Pro Max zu packen.

Nur wenige Millimeter hat es in der Hülle Spiel und auch die Tasten sind anders angeordnet. Vom Alert Slider bei OnePlus hat man sich leider nicht inspirieren lassen – wohl aber vom kantigen Design. Das Nothing phone (1) ist unwesentlich schmaler, aber mit 193 Gramm um einiges leichter als ein iPhone 13 Pro Max (ca. 240 g). Und das macht es zum klareren Sieger in der Kategorie „Handschmeichler“.

Besser in der Hand liegen für mich nach wie vor Geräte mit abgerundeter Rückseite (z. B. OnePlus Nord 2T). Das kantige Design ist aber griffig. Ansonsten: Durchaus hochwertiges Gefühl in der Hand. Kein Wunder, denn sowohl die Front, als auch die Rückseite bestehen aus Glas. Umrandet von einem Aluminium-Rahmen – der glänzt glücklicherweise nicht – anders als beim großen Player aus Cupertino.

Bei der Haptik alleine soll es nicht bleiben und die besondere Rückseite des phone (1) will man wohl auch kaum in einer solchen Hülle verbarrikadieren. Klar, die Rückseite wirkt nerdig und ist Geschmacksache. Mich spricht sie an. Es ist eben – wie auch bei den Nothing ear (1) – etwas anderes und nichts von der Stange.

In die transparent angehauchte Rückseite eingepflegt eine weitere Besonderheit: Glyph. 900 LEDs verstecken sich in der Rückseite in diversen Mustern anstatt einer einzelnen RGB-LED. Und damit wohl die kreativste Art an Benachrichtigungsleuchte, die es bisher zu sehen gab. Die Glyph-Beleuchtung leuchtet passend zum Klingelton bzw. zum Ton einer Benachrichtigung. Da gibt es die Wahl aus vordefinierten Varianten, ihr könnt da aber auch wie gewohnt eigene Töne hinterlegen.

Glyph lässt sich aktivieren, wenn ihr das Smartphone umdreht. Dann werden nur noch stille Benachrichtigungen ausgelöst. Glyph kann man über die Quick-Settings aktivieren und deaktivieren. Zudem gibt es eine Option, die Glyph über Nacht deaktiviert. Außerdem habt ihr einen Einfluss auf die Helligkeit. Ins „Orchester“ stimmt auch der Vibrationsmotor mit ein. Der ist hochwertig, das ist aber in dieser Preiskategorie spätestens seit den Nord-Smartphones keine Besonderheit mehr und da hab ich auch schon besseres „gefühlt“. Alles in allem eine ausgefuchste, detailverliebte Geschichte, die ein echter Hingucker ist.

Nothing hat für die leuchtende Rückseite weitere Tricks auf Lager. Dazu gehört die Möglichkeit, den Google Assistant zu visualisieren. Sprecht ihr das Smartphone an, dann blinkt im Normalfall das Display auf. Hier ist es dezent die LED auf der Rückseite und ihr bekommt mit, dass der Assistent lauscht. Das Licht reagiert variabel auf die Spracheingabe. Zudem lässt sich der Ladezustand visualisieren. Dafür muss das Smartphone nicht umgedreht werden. Einmal kurz wackeln gibt einen groben Eindruck, ob nun erst ein Viertel oder die Hälfte des Akkus wieder gefüllt ist.

Zum Filmen sowie zum Fotografieren lässt sich ein „Dauerlicht“ aktivieren. Das leuchtet wesentlich softer aus als ein Blitz und macht den Hingucker auf der Rückseite zu einer nützlichen Geschichte. Ich bin mal gespannt, ob man da weitere Anwendungszwecke in der Hinterhand hat.

Lange genug über die Rückseite geplaudert, kommen wir zur Front. Da hat man ein 6,55 Zoll (ca. 17 cm) großes OLED-Panel draufgepackt. Die Ränder symmetrisch, die Symmetrie gestört durch das links platzierte Punch Hole der Frontkamera. Die Front ist zudem komplett plan – sehr willkommen. 120 Hz sei Dank wirkt alles butterweich, unterstützt durch ein stimmiges Betriebssystem mit passenden Animationen. Nothing OS will ich aber separat und ausführlicher noch ein paar Worte an anderer Stelle widmen.

Zurück zum Display: Das ist knackscharf, bringt ordentliche Farben und Blickwinkel. In Nuancen merkt man, dass es kein Samsung-Panel ist. In der Spitze stehen 1.200 Nits auf dem Datenblatt und ja, das Display wird hell. Dennoch hatte ich bei sonnigem Wetter das Gefühl, dass – vielleicht unter Wärmeeinwirkung – das Display etwas zu früh abregelt. Schön in meinen Augen: Das Display wird aber auch angenehm dunkel für die Abendstunden – inklusive Modus, der die Helligkeit nochmals weiter herab dreht. Bei herab gedrehter Helligkeit zeigt sich jedoch ein leichter Grünstich, wie ihn auch diverse Flaggschiff-Smartphones mit 90-Hz-Panels in den letzten Jahren darboten. Nicht sehr ausgeprägt, aber bei abgeregeltem Display und grauer Anzeige sichtbar.

Die Kombination aus Nothing OS, Snapdragon 778G+ und 120-Hz-Panel sorgen für eine flotte und zuverlässige Bedienung. Performance-technisch kann man kaum meckern. Mir vorliegend ist die Variante mit 8 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5), jene mit 12 GB kommt bekanntlich später mit einem 50-Euro-Aufpreis. Auch beim Speicher setzt Nothing auf schnelles UFS 3.1 und das merkt man. Reicht völlig und auch einfache Games gehen flüssig von der Hand. Die Akkulaufzeit geht – soweit ich das nach so kurzer Zeit bereits beurteilen kann – in Ordnung. Knapp 6 Stunden Screentime waren da über eineinhalb Tage verteilt in etwa drin.

Bei Nothing OS 1 handelt es sich um einen Überzug für Android 12. So viel an Überzug ist da gar nicht, so ist einiges ähnlich zu aktuellen Pixel-Modellen und „purem“ Android. Auch bei den Apps verlässt man sich vorrangig auf das, was Google da auf die Beine gestellt hat (Messages, Kalender, etc.) Man zieht konsequent, einheitlich und an sinnvollen Stellen den Pixel-Schrift-Look durch. So beispielsweise auch in den Widgets. Das wirkt stimmig und wie aus einem Guss. Die Funktionalität ist aufs Wesentliche beschränkt, ohne viel Schnickschnack eben. In weiten Teilen sicherlich das, was sich viele OnePlus-Nutzer von Oxygen-OS gewünscht haben.

Vieles ist bei Nothing wohl von der Stange, was aber nicht schlecht ist, denn man bringt dennoch zahlreiche sinnvolle Abänderungen mit. So gibt es in den Schnelleinstellungen beispielsweise Anpassungen, sodass man über Konnektivität (Mobilfunk/Wi-Fi und Bluetooth) direkten Zugriff auf Einstellungen und verbundene Geräte hat. Dort angezeigt wird beispielsweise der Akku-Status der Kopfhörer, man experimentiert derzeit zudem mit einer Tesla-Integration, die ich mangels Tesla (leider) nicht austesten konnte. Abseits von Glyph und dem „geplanten Ökosystem“ recht rudimentär, aber es läuft.

Alles in allem: Die Software läuft flüssig. Dafür, dass es die erste Version von Nothing OS ist, weiß das zu gefallen. Man bringt beispielsweise auch eine Integration für Material You mit. An den einen oder anderen Ecken könnte man noch einen Feinschliff oder mehr Personalisierungsoptionen (z. B. für das Always-On-Display) vornehmen.

Wo wir an dieser Stelle schon das Ökosystem ansprechen: Da möchte man zügig mit weiteren Integrationen durchstarten. In meinen Augen sollte man erst an der Integration der eigenen Produkte arbeiten. So gibt es für die Nothing ear (1) ohne App weiter keine Möglichkeit, – beispielsweise per Quick Toggle – die ANC-Modi zu schalten. Das ist eine verpasste Chance und ich hoffe stark, dass man da nacharbeiten wird. Die Quick Settings zeigen bisher nur Symbol und Akkustatus, wenn die hauseigenen TWS-Kopfhörer verbunden sind.

Spannend wird, wie es mit weiteren Android-Versionen aussehen sollte und da darf man gut und gerne auch einen Blick auf das Update-Versprechen werfen. 3 Jahre Systemupdates gibt es, heißt: Bis Android 15, wobei sich das Update von Android 14 auf Android 15 etwas schwierig gestalten könnte. Mehr erhofft hatte ich mir da tatsächlich. Das Nothing phone (1) ist kurz vor dem Android-13-Release erschienen. Damit ist eines der drei großen Updates bereits „eingespart“. Auch die drei Updates an sich werden sowohl von Samsung als auch Google überboten und sind zwar auf dem Markt immer noch gängig aber nicht unbedingt zeitgemäß. Insbesondere, wenn man wie Nothing, sich das Thema „Nachhaltigkeit“ derart auf die Fahne schreiben will (Recycling und Co.).

Sicherheitspatches soll es alle zwei Monate geben, für vier Jahre. Der zweimonatliche Rhythmus geht für mich in Ordnung. Inwieweit man da seine Versprechen einhält und wie schnell Nutzer da nach dem Erscheinen einer neuen Android-Version auf ein Update hoffen dürfen, das steht in den Sternen. Man sollte aber meinen, das sollte flott gehen – immerhin ist das phone (1) bisher das einzige (vorgestellte) Smartphone von Nothing.

Da man mit dem Design der Rückseite protzt, muss man das nicht mit der Anzahl an Kamerasensoren erledigen und so beschränkt sich das Setup des phone (1) auf zwei Sensoren: den Hauptsensor mit 50 Megapixeln (Sony IMX766) und einer Blende von f/1.8 sowie den JN1, einen weiteren 50-Megapixel-Sensor, allerdings für die Ultraweitwinkelkamera. Letztgenannter bietet ein Sichtfeld von 114 Grad. Beides keine unbekannten Sensoren, die in ähnlicher Form in aktuellen Flaggschiff-Modellen wiederzufinden sind. Die Kamera-App ist generisch und einfach gehalten. Einige Bilder mit der Kamera konnte ich bereits schießen und die wissen zu gefallen.

Bilder bei ausreichend Tageslicht sind – wie für die meisten Smartphones – alles andere als ein Problem. Das phone (1) spielt seine Stärken im Bereich HDR aus. Fotos bei Tageslicht sind, abseits von einiger Randunschärfe, durchaus scharf und auch beim einfachen Knipsen gelungen. Der Point-and-Shoot-Faktor spielt nicht auf dem Level eines Pixels mit, wohl aber sitzt der Fokus bei mir öfter auf Anhieb, als es bei diversen OnePlus-Smartphones aus diesem Jahr der Fall war.

Die Hauptkamera und die Ultraweitwinkelkamera sind leider in Sachen Farbabstimmung leicht unterschiedlich. Die Farben machen einen guten und realistischen Eindruck. Wobei die Hauptkamera etwas zu übersättigt ist, die Farben der Ultraweitwinkelkamera sind dafür ein wenig zu blass. Da dürfte sich sicherlich mit den ersten Updates auch noch etwas nachregulieren lassen.

Ansonsten hält man seine Versprechungen ein. Zwei solide Linsen hat man verbaut. Die spielen – und da möchte ich die Ultraweitwinkellinse hervorheben –  in diesem Preissegment oben mit und mit etwas Geschick und ausreichend Licht kann man durchaus dem einen oder anderen Foto aus dem Flaggschiff-Segment Paroli bieten. Bei der Ultraweitwinkellinse hab ich jedoch beim OnePlus 9 Pro schon Stärkeres gesehen. Und: Die Ultraweitwinkelkamera schießt auch ansprechende Makro-Fotos.

Wird es dunkler, dann sind Unterschiede zu Flaggschiffen erkennbar. Wer ein Smartphone sucht, dass die „Nacht zum Tag macht“, der ist hier falsch. Immerhin trifft man bei der natürlichen Farbgebung durchaus ins Schwarze. Bilder sind zwar dunkler, aber oft detailreicher als die der Konkurrenz. An etwas Helligkeit mangelt es unter dem Strich dennoch und so saufen einige Details in der Dunkelheit ab.

 

Sonstiges? Der Fingerabdruckscanner ist optisch, reagierte bei mir im Test aber überdurchschnittlich flott und zuverlässig. Der Lautsprecher ist für diese Preiskategorie unterdurchschnittlich. Aufgeladen wird mittels Power Delivery (USB-C) mit 33 Watt. Ein passendes Netzteil liegt nicht bei. Zum verfügbaren, optionalen 45-Watt-Netzteil würde ich nicht greifen, da gibt es bessere und vor allem kompaktere Varianten. Nach 30 Minuten ist das Smartphone wieder zur Hälfte gefüllt. Das ist flott, aber das können andere – auch im Mittelklasse-Segment – besser.

Was andere hingegen nicht anbieten: Drahtloses Laden mit 15 Watt per Qi sowie Reverse-Wireless-Charging mit 5 Watt. Letzteres versorgt unterwegs auch die Nothing ear (1) beispielsweise wieder mit frischem Saft. Platziert man diese auf der Rückseite und startet das Aufladen, dann leuchtet auch hier wieder das Glyph kreisrund um die TWS-Kopfhörer.

Was bleibt mir abschließend zu sagen? Der erste Eindruck weiß zu gefallen. Angefangen bei Optik und Haptik, bis hin zu einer ordentlichen Performance und Software-Qualität. Wenn man meckern möchte, dann bei der Kamera. Die kann wahrlich mehr als „Nothing“, mit einem passenden Angebot gibt es da bei der Konkurrenz aber Besseres in ähnlichen Preis-Gefilden.

Das Nothing phone (1) ist einiges, aber sicherlich nicht 0815 und so bin ich gespannt wohin die Reise da die kommenden Jahre gehen mag. Mal schauen, ob man da künftig auch bei den Flaggschiffen angreifen wird – die Richtung und der Start stimmen allemal. Und für einen Preis von 469 Euro (8 GB / 128 GB) bzw. 499 Euro (8 GB / 256 GB) weiß man einiges anzubieten. Ich sehe da keinen Grund, den Aufpreis und die Wartezeit zur Version mit 12 GB RAM auf sich zu nehmen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. „Sicherheitspatches soll es alle zwei Monate geben, für vier Monate“ soll wohl „für vier Jahre“ heißen.

  2. Ein Freund von optischen Fingerabdruckscannern bin ich zwar überhaupt nicht, aber lässt sich in dieser Preiskategorie noch verschmerzen.
    Die Aussage „Der Lautsprecher ist für diese Preiskategorie unterdurchschnittlich.“ hat für mich das Nothing Phone allerdings leider ins Aus katapultiert, da ich gerne Youtube und Netflix schaue.

    Mal abwarten was das Pixel 7 bringt!

    • Ich war geschockt, als ich vom Samsung Galaxy S10 auf ein iPhone 11 pro umgestiegen bin. Sound Samsung: voll, klar, super verständlich. Sound iPhone: leise, dünn, krächzend. Ist also nicht immer ein Preis-Ding.

  3. Der Preis macht es bei der gebotenen Hardware leider etwas zu teuer.

    Sieht fein aus, aber einfach einen Tick zu teuer…

  4. Rupert vom Wegesrand says:

    Glaub ein kleiner Vertipper: „Sicherheitspatches soll es alle zwei Monate geben, für vier Monate“ … sollte wohl Jahre heißen.

    Welche BT Audio Codecs werden denn unterstützt? (Sind in den Entwicklereinstellungen gelistet.) Das konnte ich leider bisher noch nirgendwo lesen. Besten Dank für die Mühe.

  5. Lässt sich der Bootloader öffnen?

    • Der ist scheinbar standardmäßig schon offen. Google Pay scheint nicht zu funktionieren nach einem Video, das ich gesehen hatte.

    • Felix Frank says:

      Die Option ist in den Entwickleroptionen vorhanden.

      @Hannes Naja, oftmals ist die Pre-Release-Software eben noch nicht von Google signiert. Daher solche „Probleme“, die aber auch diverse andere Hersteller treffen. Daher finde ich das erst erwähnenswert, wenn es ab dem offiziellen Marktstart nicht tut.

  6. Also ich kaufe das Gerät nur wg. den einheitlichen Bezels und dem Fehlen eines Kinns. Sowas ist einfach in der Android-Welt bis auf das Galaxy S22 DAS „Feature“ (für mich zumindest). Das near stock Android natürlich auch.

    Pei sagte ja in der Präsentation auch, dass das der Grund für den hohen Preis ist, weil eben ein flexibles OLED-Display dafür verbaut werden musste.

  7. Wie schaut es mit der Konnektivität aus? Wifi 6? 5G? Welche LTE-Cat.? Solche Specks fallen immer hinten runter.

    • Jetzt mal erhlich, wen interessiert sowas wirklich. Wlan 6 okay. Aber 5G und auch wie viel bandbreite ich über LTE jagen kann ist in der Praxis sowas von egal.

      • Für dich vielleicht nicht wichtig, für andere Nutzer schon. Nicht immer von sich selbst auf andere schlussfolgern!

      • Komisch, ich dachte bei dem Artikel genau das Gegenteil. Haptik, Form, Material, Farbe, runde Eckenpixel mit Konturkante… ist mir alles Latte. Kann auch rosa Plüsch sein. Scroll, scroll, scroll, wann kommt denn mal was über das Gerät und nicht über seine Erotik.

        Mich interessiert der Prozessor, RAM, Slots, Bootloader, Custom Roms, Specs. Wo der Fingerabdruckscanner ist, ob es einen Notch hat, was die Kamera taugt.

    • Felix Frank says:

      Gigabit LTE mit 4×4 MIMO
      Gigabit 5G Dual Mode (NSA & SA) mit 4×4 MIMO
      5G NR: Bänder n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n77,
      n78
      4G LTE: Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 34, 38,
      39, 40, 41, 66
      3G UMTS (WCDMA): Bänder 1,2,4,5,6,8,19
      2G GSM: 850/900/1800/1900

      Wi-Fi : Wi-Fi 4/5/6 und 802.11 a/b/g/, Dual-Band, Wi-Fi Direct,
      Hotspot
      Bluetooth 5.2
      NFC aktiviert mit Google Pay Unterstützung
      GPS: mit A-GPS. Bis zu Dual-Band: GLONASS (1), BDS (2),
      GALILEO (1), QZSS (1)

  8. Der Mittbewerber aus Cuppertino hat auch kein glänzendes Alluminium beim iPhone. Glänzend ist nur der Rahmen aus Edelstahl bei den teureren Modellen.

    Ansonsten fehlt das doch aktuell. Technik haben die alle irgendwie drauf und mit der Leistung von meinem iPhone 12 kann ich nichts anfangen. Was sollte ich damit tun. Videos habe ich schon auf dem iPhone 7 schneiden können, ohne dass da alles zusammengebrochen wäre. Was fehlt ist also Marketing bzw. schickes Design und coole Optik. Das iPhone ist da eher langweilig geworden und immer mehr vom selben.

    Ich finds cool. Bleibe noch beim iPhone, aber mal schauen wie lange noch.

  9. Wolfgang D. says:

    Nette Idee mit der Rückseite, für die verbliebenen Lämpchen Fans.
    Nur schade, dass es kaum (für mich) brauchbare Klarsichtcover gibt, wo einem vom Anfassen keine Gänsehaut der Rücken runterläuft oder gar das Gerät aus der Hand rutscht. Bei meinen Standard Holzdesign Dingern mit angenehmer Textur sieht man von der Besonderheit wieder nichts.
    Dennoch viel Erfolg, Nothing.

  10. Wie sieht es eigentlich beim USB-C-Anschluss aus? Unterstützt dieser auch Display-Port bzw. kann das Nothing Phone Miracast? Das Pixel 6 hat es jawohl nicht.

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