Microsoft bringt Geodatendienst Bing Maps Streetside nach Deutschland

Hach ja! In Zukunft werden wir uns nicht nur Google Street View anschauen dürfen – auch das allseits beliebte Microsoft starte in ausgewählten deutschen Städten mit ihren Kamera-Autos. Nein, das ist kein Scherz, die passende Pressemitteilung flatterte eben in meinen Briefkasten. Da ich dazu gerade keine Meinung habe, gibt es mal die nackten Infos. Unter dem Bild mal in Kurzform das Wissenswerte:

Für Bing Maps Streetside, den Geodatendienst von Microsoft, werden ab dem 9. Mai Kameraautos beginnen, Deutschlands Straßen zu befahren. Die Bilderfassung für die Panorama-Ansichten startet zunächst in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg. Anschließend fahren die Kamerafahrzeuge bundesweit ca. 50 weitere Städte und Regionen ab, um Aufnahmen von öffentlichen Straßen und Plätzen zu machen. Das erste Bildmaterial wird voraussichtlich ab Sommer 2011 in das bestehende Kartenmaterial von Bing Maps integriert – ab dem Zeitpunkt erfolgt die weitere Karteneinbindung sukzessive. Ab dem 8. April werden auf der Webseite http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx umfassende Informationen für Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber zu Bing Maps Streetside sowie der Fahrplan der eingesetzten Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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37 Kommentare

  1. Also bei uns war das Google-Auto schon lange. Obwohl wir ein 900 Seelen-Ort mitten in Hessen sind!

    Meine SSID war zu dem Zeitpunkt „Idioten-Router“. Habs aber mittlerweile wieder geändert.

    Leider sind noch keine Fotos aus anderen Orten als den Großstädten online ;D

  2. maas-neotek says:

    Informationen sind ein Handelsgut und damit ein monetäres Equivalent. Ich bestimme, wem ich dieses Handelsgut verkaufe oder nicht verkaufe. Kein Bezahlung, keine Bilder.

  3. JoeAppleby says:

    @maas:
    HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA…
    *Träne wegwisch*
    …HAHAHAHAHAHA

  4. Mal schauen ob unsere daten caspers denen auch so an den kragen gehen, ach sicher, lobbyistisches verhalten gibt es ja bei unseren Volks-vertretern nicht! *ironie enthalten*

  5. @cotom:
    Die Antwort ist ganz einfach: Du willst etwas von mir in der Öffentlichkeit, das Bild meines Hauses, also bist Du auch derjenige, der die Notwendigkeit darlegen muß. Ich rede nicht von Recht im Sinne von Paragraphen. Es ist sowieso paradox. Du als Privatperson darfst nicht mit Hilfsmittel über Kopfhöhe ein Sichthindernis überwinden, die schon. Es wurden genügend Gründe gegen die Bilder dargelegt. Die Befürworter sagten aber lediglich Unsinn,es schadet keinem. Auch so kann man sagen, daß KritikerGegengründe darlegten (zugegeben manche waren abstrus), was die Befürworter nicht taten. Außer widersprüchliche. z.B Einbrecherargument. Befürworter: ist Unfug, da nicht aktuell. Auf der anderen Seite aber gut zum zurechtfinden, zukünftie Wohngegend ansehen etc. Wie soll das gehen, der Befürworter sagte doch zuvor, die Bilder sind nicht aktuell genug? Also nochmal die Frage, was fehlt Dir, wenn die Bilder nicht da sind? Nichs außer Bequemlichkeit.

  6. Andreas Holzapfel says:

    Puh, ich trau mich schon gar nicht zu sagen, dass ich kein Freund von StreetView/StreetSide (in ihrer jetzigen Form) bin. ^^ Es passt mir nicht, dass jetzt jedes Unternehmen irgendwann mein Haus fotografiert. Die Idee eine virtuellen Stadtkarte mit echten Straßenbildern ist toll. Ich würde gerne mal die Champs-Élysées virtuell entlang spazieren – aber solange ich nicht weiß, wann und wie Fotos gemacht (und ja, auch welche Daten gesammelt) werden sollen bin ich dagegen. Das Internet vergisst nicht, da will ich wenigstens bestimmen können, welche Fotos von mir und auch von meiner schäbigen Bude ins Netz kommen. Ich hoffe, das fasst jetzt keiner als Genöle auf. Mir ist auch herzlich egal, „welche“ Institution so vorgeht – ob Staat, Google, Microsoft oder Gazprom.

  7. Also ich hab trotzt aller Bedenken kein Problem mit Google SV! Mittlerweile werden mehr Aufzeichnungen von einem gemacht als einen lieb ist, Internetaufzeichnungen, Telefonspeicherungen, Bilder von dutzenden Überwachungskameras

  8. hmmm Fahrpläne im Netz… Heists wohl nicht mehr Castor stoppen sondern Microsoft stoppen…

  9. Kaum ist die Meldung draußen, schon geht das Bashing los. Auf die, die anderer Meinung sind. Weil nämlich nur ich Recht habe und nur meine Meinung zählt. Wer anderer Meinung ist, der ist paranoid. Armes Deutschland, was bist du für ein Kindergarten geworden …

  10. LinuxMcBook says:

    @Tchooe
    Ein rational denkender Mensch ist nunmal in der Lange zu erkennen, welche Äußerungen bzw. Meinungen mit der Realität vereinbar sind und welche nicht.
    Bashen muss man dann natürlich nicht gleich.
    Ich hasse es nur, dass wenn Leute, die einfach nicht Recht haben, Kritik an ihrer Meinung mit dem Recht auf Meinungsfreiheit oder so unterbinden wollen.

    @maas-neotek
    Nur leider gehört die Straßenansicht deines Hauses nicht dir und du kannst also auch nicht bestimmen, wem du es verkaufst.
    Wenn ein Möchtegern-Promi mal wieder „aus versehen“ seine Nippel zeigt und du stehst zufällig irgendwo im Hintergrund (das wären dann gleich bedeutend mit deinem Haus), dann kann der Fotograf das Bild trotzdem noch für 1000€ an die Bild verkaufen.

    Edit:
    Ich sehe gerade, dass Bing Sideview oder wie der Dienst heißt (wieso wusste ich eigentlich bisher nichts davon?) Silverlight braucht. Hat sich also somit für mich erledigt. Schade. Aber die Satellitenbilder von Bing, die wahrscheinlich eher Luftbilder aus dem Flugzeug sind haben eine viel bessere Quali als Googles. Da sollte Google mal dringend nachlegen.

  11. einerseits stimme ich zu, wenn leute sagen, dass es anstellerei ist sein haus verpixeln zu lassen, aber man muss es eben akzeptieren und es ist völlig in ordnung, wenn man das machen möchte. ich finds viel schlimmer, wenn dann leute sich zusammenschließen, weil sie nichts besseres zu tun haben, und dann die häuser mit rohen eiern bewerfen und sonst etwas machen.

  12. @LinuxMcBook:
    Eben. Durch Bashing ist eine Diskussion sofort unmöglich. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich habe den Eindruck, dass eine offene Diskussion vielfach nicht mehr gewünscht ist. Es ist eben bequemer, auf die „Anderen“ verbal draufzuhauen, weil man sich dann die stichhaltigen Argumente sparen kann und vor den anderen „Draufhauern“ toll dasteht. Stammtischpolemik nennt man sowas wohl. Und das ist bei Weitem nicht nur bei GSV so.

  13. Wieso hatte ich heute diesen Srtikel wieder im Feadreader?

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