Thunderbird wird wieder eingegliedert

Schau an, schau an. Noch gar nicht lange ist es her (Anfang 2008 habe ich darüber gebloggt), da wurde Thunderbird zu Mozilla Messaging ausgelagert und alle sahen das Ende des Mail-Programme schon an die Tür klopfen. War aber nicht so, haben wir ja mitbekommen. Doch in den Jahren hat sich unsere Kommunikation geändert – klar, Mail ist immer noch Mail, aber unsere Kommunikationsmittel sind vielfältiger geworden.

Deshalb wird jetzt Thunderbird, bzw. Mozilla Messaging mit den Mozilla Labs verknüpft, die sich für Dinge wie F1 und Raindrop verantwortlich zeigen. Ziel sind vereinfachte Strukturen und Effektivität bei Mozilla. Für uns Benutzer wird sich nichts ändern – ausser, dass der Thunderbird vielleicht noch besser wird. Ich bin gespannt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Irgendwie kann ich mich mit Thunderbird dennoch nicht so wirklich anfreunden. Evolution ist nach wie vor der Mailclient schlechthin. Für Gnomenutzer zumindest. 🙂

  2. „Mailclient“ hört sich für mich furchtbar nach 90er Jahre an!!! Seit Gmail, also gut 5 Jahre, hab ich keine Mail mehr auf meinen Rechner geladen und verwalte mein halbes Duzend Adresse ausschliesslich online.

  3. Khamelion says:

    @ Matze Du Held!

  4. TB ist für Win-PCs wohl das beste was man haben kann – evtl. abgesehen von beruflicher Nutzung.
    So habe ich Mails auch offline bei mir bzw. auf dem Rechner (ja, es gibt auch in D noch Ecken, wo der (mobile) Internetzugang nicht oder nur schwer möglich ist. Einmal konfigueriert läßt sich auch leicht zwischen verschiedenen aliasen und/oder Absendern switchen – und z.B. bei Freemailern fällt die sonst oft eingeblendete Werbung flach.
    Dazu noch einige Adons…. für mich schon recht perfekt

  5. Ich hoffe damit kommt mal wieder ein bisschen frischer Wind in die Entwicklung von Thunderbird. Richtig viel getan hat sich da ja leider nicht viel in letzter Zeit.

  6. @Matze: Geht seit anno domini per IMAP auch mittels Mail-Client 😉 Ne Webmail-Oberfläche geht gar nicht: Zu träge (im Vergleich zum Client), kein einheitliches Look&Feel bei mehreren Adressen, … Schonmal Googlemail auffn Netbook ausprobiert? Ohne Minimalist bleibt da nicht viel Platz für die eigentlichen Emails übrig 😉

    Nebenbei warn vor 5 Jahren die 90er schon lange vorbei 😀

  7. @ Matze
    Als ob es in den 90ern keine Webmail-Oberflächen gegeben hätte. 😀

  8. Thunderbird war und wird im Vergleich zu The Bat! immer armselig sein.

  9. Auch wenn euch jetzt Web-Clients zu häßlich, zu unsicher, zu langsam oder zu irgendwas sind, bin ich mir sicher, dass in einem, 2 oder von mir aus 5 Jahren ihr alle umgestiegen seit.

    Themen wie Backup, Synchronisation, OS- oder Rechnerwechsel, IMAP einrichten, Programm updaten, Nutzung mehrerer Rechner usw weiter fallen dann einfach weg – SaaS halt.

    Schade nur das Carsten dann nicht mehr weiss worüber er schreiben soll 🙂 siehe:
    „Google Mail und Apple Mail“,
    „Google Mail: IMAP-Ordner im Griff“,
    „Thunderbird mit dem Google Kalender synchronisieren“,
    „Google Kalender: meine Nutzung“,
    „Google Kontakte, das Adressbuch und einen Androiden synchron halten“,
    „Thunderbird: Konversationsansicht wie in Google Mail“, „IMAPSize: Mailkonten auf IMAP-Basis sichern“,
    „Thunderbird Adressbuch synchronisieren“,
    „Google Kalender und Vista synchronisieren“,
    „Google Mail ohne Mailprogramm“

  10. @Matze

    Ach ja? Ein Mailclient ist für Dich ein Relikt aus den 90ern?
    Womit hast Du denn in den letzten 11 Jahren Deine E-Mails gelesen?
    Deiner These nach müssten sämtliche Firmen also in den 90ern stehen geblieben sein …

    @Patrick

    Thunderbird ist im Vergleich zu The Bat! armselig?
    Da bin ich ja jetzt mal auf ein paar Argumente von Dir gespannt!

  11. @Mike: Richtig, Firmen die nicht in den 90ern stehen geblieben sind, nutzen Google Apps, Zoho, Live Domains oder ähnliches

  12. da bin ich mal gespannt 🙂 thunderbird ist ja schon eine ganze weile ein must have email programm

  13. @Matze:
    Jede Firma, die was auf Sicherheit gibt, wird garantiert nicht solche Dinge auslagern. Vielmehr haben mittelgroße bis große Firmen ihre eigenen Mailserver, nutzen sehr oft MS Exchange.

    Extern gelagert ist mir viel zu unsicher. Dazu nicht offline verfügbar, über Webbrowser zu umständlich zu bedienen, z.B. Drag&Drop unmöglich.

  14. @Fraggle:

    – du müsstest schon einen größeren Aufwand treiben, um lokal auch nur annähernd so sicher zu sein wie ein guter SaaS Anbieter
    – in der USA haben schon diverse Ministerien ihre Groupeware ausgelagert; bei Firmen auch in Deutschland (sicherlich nicht DAX sondern bis ein paar hundert Angestellte) siehts nicht anders aus
    – Drag und Drop (für Dateianhänge) ist bei Gmail vorhanden

    und ausserdem: Was ist „Offline“ – muss wohl auch ein Wort aus den 90ern sein 🙂

  15. @Matze:
    bei IMAP liegen die mail doch eh auf’m server „im Web“ – wo ist das Problem, dass mit’m Clienten zu machen?
    Alle werden bald Webmail nutzen? mit den Begründungen?
    Was ist bei Server-Ausfall, Ausfall Infrastruktur?
    Dann lieber noch lokale Kopien im eigenen Clienten. Um ganz sicher zu gehen, noch mal mailstore Home rüberjagen, das ganze per File-Backup – und sicherer geht es kaum noch.
    für Privatleute wohl egal – aber wie sieht es mit der Vertrauenswürdigkeit aus, wenn Mails „irgendwo“ liegen.

  16. @ Matze:
    erst wenn der letzte Server ausgefallen, das letzte Transatlantikkabel gekappt und ein Sturm in Deiner Gegend den letzten Funktmast umgestürzt hat, wirst Du merken, wie wertvoll lokale Daten sein können…. 😉

  17. Hach ja, sobald von E-Mail-Clients die Rede ist, muss irgendwer daher kommen und erklären, dass sie völlig out sind (Oder sogar, dass E-Mail an sich out ist – zum Kommunizieren gibt es doch Messenger und soziale Netzwerke…) . Hier hat Matze diesen Part übernommen. 🙂
    Matze, lass dir gesagt sein: Es gibt immer noch Leute, die Wert darauf legen, ihre Korrespondenz lokal verfügbar zu haben („E-Mail-Ausdrucker“-Vorwürfe bitte nur per Snailmail). *Und* die den Bedienkomfort eines Clients zu schätzen wissen.

  18. coriandreas says:

    „Thunderbird wird wieder eingegliedert“ – da dachte ich gleich: Aha, jetzt integriert Firefox wie Opera den Mailclient auch gleich in den Browser… War wohl nichts:-(

  19. nutze auch nur noch Webmail Client, da hab ich Adressen und Mail alles zusammen und muss mich nicht mir Syncronisation rumplagen.

    Außerdem finde ich die Jungs von Mozilla einfach zu langsam, die brauchen ewig bis die eine neue Version rausbringen, für Thunderbird wäre eine Einbindung von Messaging mit Facebook & Co usw. vielleicht noch eine Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, aber ich bleib in der „Cloud“ 😉

  20. Nutze aktiv selber nur noch GMail online. Geschwindigkeit, Features und ähnliches ist online meist gleich oder sogar besser, und man brauch auf seinem Rechner nur noch ein kleines programm um 4-5 mal im Jahr ein Backup zu ziehen.
    Ein guter Client – leider mangelware. Und dass es noch entwicklungsmöglichkeiten gibt sieht man an google und co.

  21. Chriscube says:

    Manchmal muss ich mich doch sehr wundern. Alles redet von der Cloud. Man verlegt alles ins Netz. Den Mailverkehr, das „Onlinebackup“, den Kalender u.s.w. Und sich dann über die Vorratsdatenspeicherung des Staates beschweren *kopfschüttel*. Habt ihr euch mal Gedanken gemacht, das eure Daten keineswegs vor Dritten (sprich Admins) geschützt sind? Und nein, ich bin nicht paranoid.
    Ich blicks bloß nicht… beim Staat paranoid sein und den Providern etc. die persönliche Daten an den Kopf schmeißen. Vielleicht bin ich aber auch zu alt für die S**** 😉

  22. DonHæberle says:

    @Chriscube: Was wiederum gerade einer der Vorteile eines guten Mail-Clients ist: Die Möglichkeit der Verschlüsselung mittels OpenPGP und/oder S/MIME.

  23. uniquolol says:

    Sehr zu begrüßen…

  24. „Was ist “Offline” – muss wohl auch ein Wort aus den 90ern sein :)“

    @ Matze
    In einer Zeit, in der es Wortschöpfungen wie „Depublizieren“ gibt, ist eine Offline-Verfügbarkeit aktueller denn je!

  25. rene-ka69 says:

    online oder offline verfügbar? Für mich ist offline verfügbar der Favorit. Gerade wenn man auf dem Land wohnt, selbst im Umkreis der Hauptstadt, hat man nich überall DSL und Flat im Angebot. Also schnell am Feierabend mit zB Thunderbird portable die privaten Mails abrufen und zu Haus auswerten oder wie ihr das nennt.

    Zum Artikel selbst:
    Hoffentlich nähern wir uns damit dem Zusammenschluuß von Firefox und Thunderbird, denn das sind „meine“ Favoriten, dicht gefolgt von Opera.

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