Deutsche Post DHL: 7000 Packstationen stehen nun bundesweit zur Verfügung

Die Packstationen von Deutsche Post DHL erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Hatte man den Packstationservice bereits in 2003 eingeführt, so berichtet die Deutsche Post DHL Group heute von Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr. Ist ja auch eine geschickte Sache, die Pakete kontaktlos zustellen zu lassen. Entsprechend schreitet der Ausbau voran: Bis 2023 sollen 12.500 Stationen zum Versand und Empfang von Paketen bereitstehen, zuvor war noch die Rede von 12.000 Packstationen. Damit ergänzt man die rund 24.000 Filialen und DHL Paketshops – rund um die Uhr. Seit November des vergangenen Jahres bietet man zudem die Möglichkeit Pakete automatisch in Filialen und Packstationen umzuleiten.  In Niestal (Kassel) verzeichnete man mit Inbetriebnahme der 7000. Packstation nun einen weiteren Meilenstein. Künftig sollen auch an rund 680 JET-Tankstellen Packstationen vorzufinden sein. Schon derzeit seien für jeden zweiten Haushalt eine Packstation in einer Reichweite von einem Kilometer greifbar.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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25 Kommentare

  1. Ich frage mich, wieviele „nicht öffentliche“ Packstationen es noch gibt. Bei meinem Ex-Arbeitgeber hatten wir auch eine, die steht nicht im Verzeichniss der Packstationen. Man hört öfters von großen Firmen, das die den Service ihren Mitarbeiter bieten.

    • Mein Arbeitgeber hat auch seit 2001 bereits eine eigene. Die nutzen wir als Mitarbeiter. Allerdings wenn der Paketbote kommt wenn’s Sekretariat nicht besetzt ist, Mittagspause oder Dienstschluss bekommen wir trotzdem Dinge die wir benötigen.

  2. Kenne kaum eine Erfindung der letzten 20 Jahre, die mir mehr gebracht hat. Daumen hoch für die Packstation!

  3. Was ich nicht verstehe – 7000. Station – aber Nr. 166 steht an der Station. Ich nutze ja eigentlich gerne die Packstation, aber :
    Wir haben seit kurzem zwei an unserem Ort. In der Region nur viele neue Stationen an Aldi Süd Gebäude errichtet. Bei den alten ist wenigsten noch ein Hauch von Vordach. Beim neuen Fehlanzeige. Was mich auch stört, es gibt keine Ablagemöglichkeit für das Paket. ggf muss man das Paket bei Wind und Wetter am Boden abstellen. Bei denen neuen praktisch, die Fächer sind nach Paketgröße gekennzeichnet. Jedoch bin ich mal gespannt, wenn jetzt die neue Variante kommt, die nur noch mit dem Smartphone bedienbar sein soll. Die ursprüngliche Erkennung mit der Karte in den Leseschlitz und dann die PIN eingeben fand ich okay, obwohl die Amazon Locker Variante (nur PIN) finde ich besser. Die Scannerei der Karte neuerdings ist doof, weil der die Karte nicht auf Anhieb erkennt.

    • Die Nummern wiederholen sich regelmäßig. Deswegen ist die Packstation nur mit Nummer und Postleitzahl eindeutig identifizierbar…

    • Der Leseschlitz ist schon seit ein paar Generationen nicht mehr dabei. Meine Karte war sehr alt und hatte keinen Strichcode und ich hatte da vor 2 oder 3 Jahren schon das Problem, dass die neuen Packstationen keinen Schlitz mehr haben. Inzwischen habe ich eine neue Karte und mit der Post&DHL App brauche ich die nicht mehr, da ich den Strichcode auch aufm Handy habe.
      Ich habe die PS oft genutzt, weil auf dem Weg zur Arbeit eine ideal liegt (beim Edeka). Jetzt mit Homeoffice nutze ich die nur noch um ein Paket zu verschicken, da keine in der näheren Umgebung ist. Vor einer Weile hieß es schon, dass alle Lidl eine PS bekommen sollen, jetzt vor kurzem waren es alle Jet Tankstellen. Wenn wenigstens eins davon auch mal umgesetzt wird, hab ich eine in der Nähe, die ich auch zum Empfang nutzen könnte.

      • Man kann die Postnummer auch händisch eingeben, falls die Karte nicht gescannt werden kann oder man Sie nicht dabei hat. Die Karte ist zum Abholen nicht mehr erforderlich, nur die Postnummer. Ich habe den Scan Code auch in Google Pay drin.

  4. Ich habe eine eigene Paketbox von meiner Unternehmer Villa stehen. Sehe aber wenn ich unterwegs bin, wo Packstationen stehen, die werden rege genutzt.

  5. Glückwunsch!

  6. Klingt nach schön gerechneter Statistik. Für jeden 2. Haushalt, wenn in den Dörfern 0 und in der einen Stadt dann 4 Stück stehen ist es für jeden 2. Haushalt… Ich muss 7km fahren bis zur nächsten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1 Stunde hin und zurück… Dann lieber zur Filiale liefern und etwas unflexibel sein.
    Ich frag mich wirklich wie das schon gerechnet wurde oder haben sie hat nicht gerechnet und behaupten es nur? In den Radien der Packstationen hier in der Gegend sind einige Tausend Haushalte, es müssten aber ja Packstation Zehntausende sein damit es annähernd hinkommt.

    • In ländlichen Gegenden gibt es mehr Einfamilienhäuser und damit eine höhere Chance, dass Nachbarn die Pakete annehmen. Außerdem steht auch öfter ein Auto zur Verfügung.
      Wenn dann bereits Filialen vorhanden sind, dürfte der zusätzliche Bedarf für eine Packstation gegen Null gehen. Eine doppelte Infrastruktur kostet ja auch Geld.

      • Das stimmt so nicht, wir haben fast 4000 Einwohner und sind auch Stadteinzugsgebiet, trotzdem ist nächste Packstation gut 7 km entfernt im nächsten Ort. Und so sieht es leider bei vielen Ortschaften aus, Hauptsache in der Stadt steht an jeder zweite Ecke bald eine. Für mich ist da auch nur schöngerechnet von DHL, nicht mehr und nicht weniger. Was weiter ein großer negativer Aspekt ist, dass das scannen an der Packstation sehr oft nicht funktioniert und man die lange Nummer händisch eingeben muss.

  7. Meine Frau und ich nutzen die Packstationen schon seit Jahren von von Beginn an und möchten diese nicht mehr missen. Alleine bei uns im Ort (= kleinere Mittelstadt) hat DHL von ursprünglich einer Packstation auf deren vier Packstationen erweitert. Die aktuellen Versionen sind vom Interface her deutlich schneller geworden.

  8. Toll, ich habe jahrelang versucht die Packstationen zu nutzen. Waren fast immer defekt oder voll. Pakete gingen dann immer zurück, da sie dann in die Filiale mit den kürzesten Öffnungszeiten in der Umgebung gebracht wurden.
    Dann habe ich versucht, direkt in eine Filiale mit für mich schaffbaren Öffnungszeiten liefern zu lassen. Pakete wurden dennoch in die andere Filiale im Ort geliefert, so dass die Pakete zurück gingen.
    Inzwischen habe ich mein Kundenkonto bei der DHL gelöscht, da der Kundenservice nicht ein einziges mal hilfreich war. Auch vermeide ich wo es nur geht, dass mir Pakete mit DHL geschickt werden.

    • Krass, ich hab es genau umgekehrt, ich meide Shops die kein DHL bieten. Der Kundenservice bei allen anderen ist nämlich noch viel schlechter :-D.

    • Siehe anderer Post, als man noch zur Arbeit ins Büro fuhr, habe ich auch jahrelang exzessiv die Packstation genutzt. Es kam 3-4x vor, dass die Pakete woanders hin gingen, weil meine Wunschbox voll oder kaputt war. Aber ich hab es immer innerhalb der 10 Tage Frist geschafft, die Pakete aus der andern Box oder der Filiale abzuholen. 2x war die PS kaputt als mein Paket drinnen war, dafür gibts sogar eine Supporthotline die die PS aus der Ferne rebooten kann. Hat leider nicht geholfen, aber am nächsten Tag ging sie wieder bzw im anderen Fall wurden die Pakete in eine andere PS umgelagert.

      Mich würde interessieren, wass du stattdessen machst? Hermes Paketshop beim Bäcker der 16 Uhr schließt kommt bei dir ja auch nicht in Frage. Tankstelle?

  9. Das kostet leider wieder ganz viele Jobs und Ausbildungsplätze. Leider wohl dem Thema Industrie 4.0 geschuldet.

    • Warum sollte eine Packstation Jobs kosten? Es nimmt höchstens etwas Druck von den Zustellern.

      • Ich bin Zusteller und kann dir sagen, das es genau NULL Druck von den Zustellern nimmt.
        Es ist halt einer von deinen Stopps. Ein Stop ist ein Hausnummer. Wieviele Pakete zu dieser Hausnummer gehen, ist erstmal egal. Dazu das Platzproblem im Fahrzeug. Der Fahrer muss die Packstation ja auch leeren.

        • Den Druck nehmen war im Sinne von Zeitersparnis gemeint, da es schneller geht 10 Pakete an einer Adresse abzuliefern, statt 10 Pakete an 10 verschiedene Haushalte im Gebiet zu verteilen.

    • Ganz tolle Jobs, die das kostet. Lebensaufgabe: Pakete zustellen.
      Super Gesellschaft, die wir da haben.

      • Du darfst nicht vergessen, dass es nicht wenige in unserer Gesellschaft gibt die froh sind, dass sie solche „einfachen“ Jobs haben um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

        • „Einfacher Job“?! Mach den mal. 6,5 Std im Stadtverkehr. Zeitdruck. Fahrtfolge macht der Fahrer selber, die plant keiner für dich. Navis gibt es erst seit wenigen Monaten in einer Testphase. 700Kg und mehr pro Tag, bei 25+ Km Laufstrecke usw.

          Gibt genug Leute die nach wenigen Tagen schon wieder abgesprungen sind, weil der Job nix für sie ist. Wer glaubt, das nur irgendwelche Schulabbrecher den Job machen, sollte sich mal in einer Zustellbasis umsehen. Bei uns laufen studierte Menschen, Menschen die ihren Job verloren haben und dann „erstmal“ Pakete zustellen wollen und Leute die nix anderes können. Und alle stellen sie Pakete zu.

          Dieses Vorurteil „Zusteller“ können ja alle eh nix und haben nix im Kopf geht mir richtig auf den Sack. Mit ein Grund, wieso viele Tag für Tag weniger Motivation haben und nur noch unmotiviert zustellen. Gruß

          • Hallo Olli,

            das war weder abwertend noch pauschal gemeint. Das „einfachen“ steht sehr bewusst in Anführungszeichen um solchen Missverständnissen vorzubeugen.

            Ich selbst kenne zwei Freundinnen die mit mir zur Schule gegangen sind und später bei der Post angefangen haben schlicht weil ihnen der Job Spaß macht, auch wenn sie sich was anderes hätten aussuchen können.
            Es ist aber nun mal so, dass es, im Vergleich zu anderen Berufen, ein Job ist der eine eher geringere Vorbildung erfordert, auch dies nochmal in aller Deutlichkeit ohne es wertend zu meinen, bevor es an der Stelle wieder zu Missverständnissen kommt.

            Daher führen den Job halt auch oft Leute aus (bei Hermes nach meiner persönlichen Erfahrung sogar überwiegend) die nichts anderes bekommen würden. Kann mich zum Beispiel nicht erinnern wann ich sowohl privat als auch beruflich das letzte Mal mit einem Hermes Fahrer zu tun hatte der auch nur ansatzweise die Landessprache beherrschte.
            Das meinte ich damit, dass solche Menschen froh sind, dass es so „einfache“ Jobs gibt, weil sie in einen Beruf der eine höhere Qualifikation erfordert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht reinkommen würden.

            Ganz ehrlich, ich würde den Job nicht machen wollen, aber ich habe tiefen Respekt vor jedem der dem Job jeden Tag nachgeht, genau wie vor anderen „einfacheren“ Jobs ebenso. Sie sind alle wichtig für unsere Gesellschaft und ohne diese würde es nicht funktionieren.

  10. Toll. Bei mir im Ort war eine bevor der Aldi neu gebaut wurde, jetzt gibt es in meinenm Ort keine mehr aber Online ist sie immer noch gelistet.

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