DHL Paketumleitung: Ab 15. November automatisch alle Pakete an Filialen oder Packstationen liefern lassen

DHL informiert Nutzer aktuell per Mail über eine recht spannende Neuerung. Man ändert seine AGB ab dem 15.11.2020. Im Zuge dessen tauft man einige Dienste leicht um, führt aber auch eine sinnvolle Komfortfunktion ein. So ist es über die Paketumleitung bald möglich, generell alle Pakete automatisch an eine feste Packstation oder Filiale schicken zu lassen.

Dazu müsst ihr über ein Kundenkonto bei DHL verfügen und dort die entsprechenden Angaben hinterlegen. Ihr lasst dann eure Pakete ganz normal an eure Hausanschrift adressieren und müsst jedoch eure Postnummer nicht mehr im Kopf haben. Zuvor musste das Procedere immer jeweils für einzelne Pakete vorgenommen werden, sollten sie umgeleitet werden.

Weitere Neuerung: aus Wunschort wird Ablageort: Ihr könnt einen Ablageort auf dem Grundstück festlegen, sodass Sendungen bei Abwesenheit dort zugestellt werden. Ist eben nur eine Namensänderung. Aus dem Wunschnachbar wird außerdem nur noch der Nachbar: Auch hier bleibt der Service an sich gleich, ihr könnt also einen Nachbarn angeben, der eure Pakete annimmt, wenn ihr unterwegs seid. Sollte man freilich mit jener Person vorher absprechen.

Aus dem Wunschtag wird zudem nun der Liefertag. Da könnt ihr wie gehabt einen Tag festlegen, an dem ihr euer Paket bekommen wollt. Offenbar war es DHL also irgendwie zu blöd mit dem Wunschkonzert, deswegen nutzt man schlichtweg nun andere Begriffe.

DHL erlaubt euch nun zudem ab 15. November 2020 bis zu vier Mitglieder des Haushalts als Mitnutzer für die Services Ablageort und Nachbar zu hinterlegen. Sollte eine Sendung zukünftig an die Mitnutzer adressiert sein, wird sie der Zusteller dann ebenfalls am angegebenen Ablageort hinterlegen oder an den genannten Nachbarn übergeben, ohne dass die Mitnutzer selbst ein Konto bei DHL anlegen müssten. Die Mitnutzer könnt ihr ab November dann in eurem Konto einfach ergänzen – sinnig für Familien, Paare und gegebenenfalls WGs.

Last but not least: Sollte eine an die Packstation adressierte Sendung an eine nahe gelegene Filiale zugestellt werden, ist die Abholung einfacher: Ihr müsst die DHL Kundenkarte nicht mehr vorzeigen. Der Lichtbildausweis genügt. Auch könnt ihr Paketkastenanlagen/Empfangsboxen von Drittanbietern als Ablageort im Kundenkonto hinterlegen, wenn diese links oder rechts neben dem Grundstück oder auf dem Grundstück direkt gegenüber stehen. Da gebt ihr die Anschrift der Paketkastenanlage zusammen mit der PIN zur Öffnung in den Angaben zum Ablageort ein.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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59 Kommentare

  1. Dank HomeOffice lasse ich mittlerweile alles nach Hause liefern, bin ja eh da.

    Ich habe leider in letzten Zeit immer öfters die Erfahrung gemacht, das Lieferungen an die Packstation fehl schlagen und in die Filialle umgeleitet werden und das nervt mich gewaltig, Zum einen sind die Öffnungszeiten alles andere als Arbeitnehmer-pratisch, zum anderen heisst es dort immer wieder lange Wartezeiten.
    Zum Glück haben wir bei uns im Ort mittlerweile 2 Packstation, ich werde mal meine Stamm-PS auf die neue umstellen, falls nochmal was dort hin geliefert werden muss. Vielleicht habe ich da mehr Glück.

    • Naja, dank Corona dürften viele Leute mehr bestellt und dabei auch die PS genutzt haben. Da stoßen die Kapazitäten eben auch mal an Grenzen und dann geht der Kram in die Filiale. Man kann ja echt nicht meckern was die Ausbaugeschwindigkeit seitens DHL bei den PS angeht. Die schießen ja wirklich an allen Ecken aus dem Boden.

      • War vor Corona auch schon so, dass die Packstationen voll waren. Ich hätte es mir gewünscht wenn sie das Paket in die Filiale (100m Luftlinie) gebracht hätten. Stattdessen landen die Pakete regelmäßig mehrere Kilometer entfernt am ***** der Welt in einer anderen Packstation. Da freut man sich ohne Auto. Einmal hab ich mich auf den Weg zu dieser anderen Packstation gemacht, hat mich insgesamt 1.5h mit Tram und Bus gekostet. Inzwischen hole ich solche Pakete schon gar nicht mehr ab, sondern bestelle einfach gleich ein zweites Mal. Nicht abgeholte Pakete gehen ja nach 10 Tagen eh zurück zum Absender. Ich meide daher Packstationen so oft es geht. Sogar Nachbarn sind tausendmal zuverlässiger…

        • jo, und am allerbesten ist stets, wenn du keinen hinweis erhältst, dass das paket in eine weit entfernte, meist geschlossene, mindestens aber völlig überfüllte filiale gegangen ist. dann fährst du auf verdacht die filialen ab, um schließlich pampig angeranzt zu werden, dass die das da nicht nach namen, sondern nach empfängerort sortieren und daher in ihrem regalsystem nur finden können, wenn du gleich nach dem guten tag sagst, dass du ein paket abholen möchtest, das eigentlich an eine bestimmte packstation ging. ach herrlich, was dhl aus den möglichkeiten des 21. jahrhunderts so macht…

        • Wenn du die Pakete 10 Tage in der Packstation lässt darfst du dich aber auch nicht wundern warum die Dinger voll sind.
          🙂

      • Die PS bei uns hier ist schon eine ziemlich große ( 2 Module ), die wurde schon nach 1 Jahre Betrieb komplett ausgetausch von einem kleine Modell auf diese Große.
        Aber das Teil ist schlichtweg in letzter Zeit immer wieder „out of Service“ – oder einfach gesagt kaputt.
        Das dauert dann immer Tagelang, bis bei DHL mal ein Techniker rausgeschickt wird.

        Wie gesagt, zum Glück haben wir seit Ende letzten Jahres eine 2. PS bekommen, nicht ganz so gross aber neuere Technik.

    • @ Thomas
      Falls es noch nicht bekannt ist: Man kann sich die Auslastung der Packstationen auf der Internetseite und in der App (unter Standorte, dann auf die Packstation tippen) anzeigen lassen. Seit ich die Packstation mit geringer Auslastung nutze, ist noch kein Paket in der Filiale gelandet.

  2. Weiss man ob sich dabei die Lieferung eben so verzögert wie es beim aktuellen umleiten zu einer Pakstation ist? Wenn ich dort aktuell ein Paket umleite, dauert die Zustellung einen Tag länger. Das wäre nicht unwichtig zu wissen.

    • Ich befürchte, dass das auch so bleibt. Die Logistik plant die Touren der Fahrer genau durch. Der hat einfach keine Zeit noch Pakete zur Packstation zu befördern, wenn es nicht bereits vorher geplant war.

      • Wieso sollte das so sein? Die Informationen sind vorher bekannt, das Paket wird dann schon im Sortierprozess der entsprechenden PS zugeteilt und gut. Ziel der Änderung dürfte es ja gerade seitens DHL sein unnötige Fahrten einzusparen.

        • jo, wahrscheinlich, um fahrer eintzusparen oder pro fahrer mehr orte zu schaffen. du glaubst doch nicht, dass du in den genuss von vorteilen kommst, die gehen gleich als produktivitätsgewinn in kostensparungen, die aber trotzdem das porto steigen lassen.

      • Die Zusteller planen ihre Tour selber, weil die normalerweise immer den selben Bezirk fahren. Die PS werden von denen nicht angefahren, das machen separate Fahrer, die nur Paketstation anfahren.

        Wenn man die neue Lieferadresse rechtzeitig ändert, wird das im Paketzentrum direkt richtig verteilt, wenns Paket dann aber schon im oder auf dem Weg zum Wagen des Zustellers ist, geht das eben erst abends wieder zurück und am nächsten Tag zur PS. Der normle Zusteller fährt – zumindest hier bei uns – keien Packstation an, ich hab ihn deswegen mal gefragt, ob er das andere Paket für mich auch im Wagen hat, was zur PS gehen sollte.

    • Passiert bei mir nur, wenn das Paket schon in der Zustellbasis angekommen ist. Lasse ich es vorher umleiten, landet es ohne Verspätung in der Packstation.

      • Bei mir leider nicht :/ Selbst wenn ich am Tag der Einlieferung sofort auf eine PS umleite dauert es trotzdem 1-2 Tage länger. Eine Frechheit wie langsam DHL in letzter Zeit ist und der Sendungsstatus ist auch oft verwirrend

    • Hab erst vorgestern ein Paket in die Packstation umleiten lassen. War also kein Unterschied ob es daheim abgeliefert wird oder in der Packstation abzuholen war.

    • Bei mir gab’s immer garantiert einen Tag Verzögerung egal wie rechtzeitig man die Umleitung beantragt hat. Laut Sendungsverfolgung gingen die Pakete immer erstmal von der Zustellbasis in Brandenburg nach Berlin, dann wieder zurück nach Brandenburg um dann wieder nach Berlin zur Packstation.

  3. Das finde ich mal klasse. Ich vergesse ständig meine Packstation anzugeben. Im nachhinein bereue ich das jedes mal. Diese Neuerung wird mir mein Leben ungemein erleichtern.

  4. Beim Paket abholen in der Filiale musste ich schon immer nur den Personalausweis vorlegen. Mit der DHL-Kundenkarte konnte dort niemand etwas anfangen. Längere Lieferzeiten durch die Umleitung zur Packstation oder zur Postfiliale sind vermutlich systembedingt. Die in der Filiale angelieferten Pakete müssen dort ja auch noch mal bearbeitet werden. Bei Lieferung an eine Packstation wird anders geroutet. Leider ist der Weg zur nächsten Packstation für mich zu weit, deshalb bleibt nur die Umleitung zur Filiale. Aber dort landet das Paket sowieso automatisch, wenn der Paketbote es nicht ausliefern kann. Nachbar und Ablageort sind Optionen die ich nicht nutzen kann. Super wäre es wenn man die Lieferung zu einer bestimmten Zeit auswählen könnte und diese dann auch eingehalten wird. Funktioniert vielleicht mal, wenn DHL Lieferdrohnen einsetzt. DHL sollte unbedingt mehr Packstationen aufstellen und dafür sorgen, dass die einwandfrei funktionieren.

    • Ich meine mich zu erinnern, daß ich oft nur mit der Umleitungskarte wedeln musste und gar nichts vorzeigen musste. Einfach nur den Namen sagen …. kleiner Ort halt und Stammkunde bei der freundlichen Postagenturdame 🙂

    • Same here, Nie hat sich jemand auch nur im Ansatz um die DHL Kundenkarte interessiert. Hatte die seit Beginn auch nie dabei sondern nur auf dem Handy in der stocard App, jetzt DHL App.

  5. Die Adressierung zur Packstation „im Hintergrund“ ist zweifellos ein Vorteil. Manche Händler (bzw. deren IT) haben mit DHL-Adressen ein Problem. Auch ist bei Bestellung manchmal gar nicht klar, mit welchem Dienstleister der Versand erfolgen wird.
    Ausweis statt Kundenkarte in der Filiale? Die liegt (im Gegensatz zum PA) doch eh digital im Handgerät…

    • Pakete, die nicht mit DHL kommen, sind von dieser automatischen Umleitung natürlich ausgenommen – die landen aber auch nicht in der DHL-Filiale, sondern irgendwo…..

      • therealThomas says:

        Das stimmt, ich glaube aber, dass eher gemeint war, dass man bei Bestellung keine Packstation angeben kann, wenn Hermes das Paket zustellt und man das aber vorher nicht weiß. Also nur wenn DHL explizit angegeben ist, kann man die PS wählen, aber nicht wenn es gar nicht dort steht oder mehrere genannt sind.
        So kommen alle Pakete, die von DHL zugestellt werden, automatisch in die Packstation und beim Rest gibts keine Probleme.

        • Richtig. Bei einigen kann ich garnicht als Kunde erkennen, womit verschickt wird. Onlineshops, eBay oder Pakete aus dem Ausland. da kommt manches als Brief, ob wohl Paket dastand. Ich hatte schon oft das Problem, dass ich dann zur Sicherheit meine reguläre postalische Adresse angeben musste, weil die Sendung sonst vielleicht nicht angekommen wäre.

          Künftig kann ich nun immer meine postalische Adresse angeben und dennoch landen meine DHL-Pakete in der DHL-Wunschfiliale. So habe ich das schon lange gewollt.

          Nur bei Amazon werde ich auch weiterhin die DHL-Wunschfiliale angeben um zu verhindern, dass Amazon per Herpes versendet.

  6. Irgendwie wurde ich aus dem Artikel nicht schlau. Ich lasse Pakete an meine private Adresse senden, aber diese werden dann, sofern so im Kundenkonto eingestellt, automatisch an die Packstation gesendet? Wenn dem so ist, finde ich es gar nicht SO praktisch. Manchmal terminiert man ja ein Paket genau so das es am Wochenende an die Haustür geliefert wird, da würde mich eine automatische Umleitung stören.. Aber vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.

    • Es ist – so habe ich es verstanden . so gedacht:

      Du willst immer (oder temporär für eine bestimmte Zeit) alles in die Packstation geliefert haben – willst dich aber nicht darum kümmern, bei jeder Bestellung diese anzugeben. Vielleicht weil diu deine Postnummer nicht suchen willst, weil du dir die Packstationnummer und -Straße nicht merken kannst … oder weil der Versender es nicht fertig bringt, richtig an die Packstation zu adressieren.

      Dann kannst du diese Umleitung gebrauchen.

      Was dabei aber evtl. von DHL nicht bedacht wurde: Manche Firmen liefern, obwohl sie mit DHL versenden, absichtlich nicht an Packstationen. Anscheinend hat es da schon Betrugsfälle gegeben. Ob das jetzt ausgeschlossen werden kann mit dieser Art der Umleitung – keine Ahnung.

      • Und dann gebe ich meine normale private Anschrift an und die Post weiß dann ohne Postnummer das es automatisch an die Packstation gehen soll? Gibt sicher eine große Menge an Leuten für die eine dauerhafte oder temporäre Umleitung Sinn ergibt, aber ich entscheide dann doch lieber selbst..

  7. Leider fehlt immer noch eine weitere Komfortfunktion:

    Wenn ein Paket nicht an die Hausadresse zustellbar ist …… oder wenn es an eine Packstation adressiert war und diese voll oder defekt ist …… wird es bisher auch schon automatisch umgeleitet. Z.B. an eine Postagentur oder an eine andere Packstation.

    Hier sollte man die Möglichkeit haben, pauschal in seinem Kundenkonto sowie nochmal getrennt pro erwarteter Sendung festlegen zu können, was in einem solchen Fall zu tun ist:

    – am nächsten Tage nochmal an der Hausadresse oder an der (heute vollen) Packstation einen Zustellversuch starten
    – in eine Wunsch-Packstation umleiten (z.B. die, die am Arbeitsplatz liegt)
    – in eine Wunsch-Postagentur umleiten (damit z.B. nicht gerade in die umgeleitet wird, die Mittwoch nachmittags geschlossen hat )

    Insbesondere, wenn vorher schon bekannt ist, daß eine Packstation defekt ist oder gerade außer Betrieb weil im Umbau, macht es Sinn, daß dann nicht in eine x-beliebige Postagentur oder Packstation umgeleitet wird, sondern z.B: in die, von der ich weiß daß ich sie auch gut erreichen kann. Das kann z.B. eine 20 km weiter Richtung Süden meiner Wohnadresse sein – wo ich vielleicht jeden Tag zur Arbeit hinfahre – …. während ich an der von DHL gewählten Packstation 5 km Richtung Norden nie vorbei komme (was DHL ja nciht wissen kann – die denken vmtl.: je näher am ursprünglichen Zustellort, desto besser)

    • +1
      Bei defekter/voller Packstation landet das Paket immer in der Postfiliale. Da zu den Öffnungszeiten hinzukommen… Zumal es erst am nächsten Werktag möglich ist. Viel besser fände ich da die Umleitung in eine andere Packstation.

      • Umleitung zur ner andere PS währe gut, aber dann nur bei uns in die 2. PS im Ort, bitte nicht wieder, wie es DHL mal einige Zeit gemacht hat, die Paket dann an Paketstationen im Ulnad zu verteilen.
        Das kann echt nicht sein, das man 2 Paket aus 2 PS in Nachbarstädten abholen kann – ohne Auto währe das eine Himmelfahrt geworden.
        Ich hab mich danahc auch massivst bei dHL beschwert und die haben Besserung gelobt, seit dem ist das auch nicht mehr vorgekommen,

  8. Also bei mir klappt das zu 75% nicht mit der PS. Aber das schlimme ist dann, daß Paket kommt nicht in die nächste Filli ne es geht zu Hauptpost und dafür muß ich einmal quer durch die Stadt..

    Was mit diesen Liefertagen steh ich schon seit 3 Jahren auf kriegsfuß. Ich habe keinen eingetragen, aber das DHL System faselt immer was von Wunschtag und bekomme Samstag keine Pakete. Außerdem hatten se letztens einfach ohne Benachrichtigung mein Wunschort deaktiviert, habs zufällig im Kundenkonto entdeckt.

  9. Dass man in der Filiale einen Lichtbildausweis vorlegen kann bedeutet wohl, dass dies ein Personalausweis sein muss. Bei unserer (norddt. Kleinstadt) Postfiliale reicht ein Reisepass nicht, so dass ich meine Pakete nicht erhalte, weil man ja nicht prüfen kann, ob ich auch unter der auf dem Paket angegebenen Adresse gemeldet bin. Auf meine Nachfrage, wie das denn Leute machen, wenn sie etwas ins Büro bestellen und dort nicht gemeldet seien meinte man, sowas sei garnicht möglich, man könne nur zu sich nach Hause liefern. Ich freue mich nicht auf die nächsten Diskussionen in der Filiale. PS: Ich besitze keinen Personalausweis, weil mir dieser außerhalb Europas keine Hilfe ist, sondern nur einen Reisepass, welcher mir weltweit behilflich ist….

    • au weia, stimmt, so denken die. völlig unverständlich wie amazon das hinbekommt. allein schon die umsetzung der packstation im vgl. zu einem amazon locker. es kann so einfach sein und man könnte von anderen lernen. aber nein: der monopolist hat immer recht.

    • Sollte gestern für eine Bekannte ein Paket abholen, Pustekuchen, die foto´s vom Perso aufm smartphone haben denen nicht gereicht. Was ein Schwachsinn…

      • Klar, bei ***** hättest du das Paket wahrscheinlich schon für gute Worte und einen Augenaufschlag bekommen…….

        Schonmal überlegt, wie das mit Haftung und so aussieht? DHL haftet dafür, dass das Paket nur dem Empfänger oder seinem Bevollmächtigten ausgehändigt wird; diese Bevollmächtigung muss minimal fälschungssicher und juristisch belastbar nachgewiesen werden, da reicht ein Foto auf dem Handy wohl kaum aus. (Für solche Fälle gibt es übrigens die Benachrichtigungskarte, auf der man eine entsprechende Vollmacht erteilen kann; ob diese Vollmacht auch formlos schriftlich erteilt werden kann weiß ich allerdings nicht)

      • Nein, kein Schwachsinn, da könnte ja jeder kommen und Pakete abholen. Deswegen kann man ja auf der Benachrichtigungskarte eine Vollmacht ausfüllen und den Ausweis vom Empfänger mitbringen.

    • —–
      Auf meine Nachfrage, wie das denn Leute machen, wenn sie etwas ins Büro bestellen und dort nicht gemeldet seien meinte man, sowas sei garnicht möglich, man könne nur zu sich nach Hause liefern.
      —–
      Das ist natürlich Blödsinn, denn: wenn der Zusteller etwas im Büro abliefert, ist er ja schonmal an der richtigen Zustelladresse. Da reicht dann zur Kontrolle auch ein Reisepass mit dem richtigen Namen – falls das Paket nicht sowieso nur an der Poststelle abgegeben wird (in der Annahme, dass die Poststelle zum Empfang bevollmächtigt ist)

  10. Ich finde es schon bisher sehr umständlich, meine Pakete umzuleiten. Bei Postfilialen geht es noch, aber für eine Packstation braucht man einen Postcode. Den muss man erstmal rausfinden. Dann ist die Packstation fast immer schon voll.
    Eigentlich will ich aber die Sendung nach Hause geliefert haben, nur wird das manchmal schlicht übergangen. Besonders vor Weihnachten und in Urlaubszeiten.
    Letztlich landen Pakete immer wieder in einer schwer erreichbaren, hoffnungslos überlasteten Filiale. Wo man als Kunde fürs Parken viel Geld zahlt und stundenlang Schlange stehen muss. Aber die DHL-Lieferwagen können dort bequem parken.

  11. DHL 2020. Wo bleiben eigentlich die horrenden Porto-Kosten? Beim Austräger, der klar die meiste Arbeit hat, kommen nicht mal 10% an!

    • Mit „die meiste Arbeit“ meinst du vermutlich sowas wie „den größten Anteil an der Transportkette“?

      Wenn ich mal kurz nachdenke fallen mir noch ein paar mehr Leute ein, die das Paket rumschleppen:
      Beim Einliefern in einer Filiale,
      beim Weitertransport von der Filiale zum Paketzentrum,
      beim Ausladen im Paketzentrum
      (evtl. beim Umschlag/Sortieren)
      beim Einladen in den nächsten Lkw zum Ziel-Paketzentrum
      beim Ausladen im Ziel-Paketzentrum
      beim Umschlag/Sortieren
      beim Verladen zur Zustellbasis
      beim Ausladen in der Zustellbasis
      beim Umschlag/Sortieren
      beim Einladen in das Zustellfahrzeug kommt dann tatsächlich auch der Zusteller dran

      Dazu kommen dann mindestens noch die ganzen Kosten für die benutzte Infrastruktur (Fahrzeuge, Gebäude, Sortieranlagen)…..

      Genau da bleiben die „horrenden“ Portokosten, für die du deine Sachen kreuz und quer durch die Republik transportiert bekommst (meistens sogar ziemlich flott innerhalb von 1-2 Werktagen, auch von Klein-Kleckersdorf nach Posemuckelsdorf)

  12. fiese blaue frucht says:

    Hat es denn jemand schon geschafft, eine feste PS in seinem Account anzulegen?
    Ich such mir gerade einen Wolf wo das versteckt ist…

  13. Die Namensänderung begrüße ich. Habe schon oft ohne meines Wissens eine E-Mail bekommen, dass mein Paket am Wunschtag zugestellt wird und ich denke mir: wer hat sich den Tag gewünscht? Ich jedenfalls nicht. Oder beim Wunschnachbarn. Nein, den gibt es nicht, denn es war immer ein vom Zusteller gewählter Nachbar.

  14. Super wäre es, wenn die Abholung in der Filiale entweder komplett abgeschafft oder anders organisiert wäre! Die alten Postfilialen sind die reinste Katastrophe. Öffnungszeiten 9-12 und 15-18 Uhr und IMMER eine riesige Schlange. Gefühlt jedes Kiosk im Umkreis von 20km nimmt Pakete von Hermes, DPD, UPS und Co. an. Abholung nie ein Problem, Öffnungszeiten von 8-23 Uhr. Danke DHL!

  15. Ehrlich gesagt: Früher hätt ich das super gefunden. Seitdem Amazon selbst liefert bringt mir das aber nichts mehr. Kann mich gar nicht erinnern, wann DHL das letzte mal da war.

  16. Stephan Leci says:

    Nach fast 20 Jahren Packstation ist das doch mal eine unglaubliche Leistung die DHL jetzt hinbekommt.
    Ich bestelle 80% bei Amazon. Mittlerweile alles zur Amazon Locker Station – läuft alles perfekt.
    Davor mit der Packstation wurde etwas die Hälfte der Sendungen an die Filiale umgeleitet. Ich habe mich nicht 30 Minuten in die Schlange gestellt – einfach noch mal bestellt – irgendwann war die Ware in der Packstation. Die Lieferungen die in der DHL Filiale gelandet sind, wurden irgendwann zurück gesendet.

  17. Vorsicht beim Nutzen des Ablageortes auf dem Grundstück. Hat man dieses vorab erlaubt, gilt das Paket als zugestellt und die Gefahr geht auf einen über. Kommt das Paket weg oder es wurde nur behauptet, das Paket wurde abgelegt, bleibt man auf dem Schaden sitzen.

  18. Ronald Grude says:

    Selbst wieder loszufahren um seine Sendung abzuholen ist Kundenarbeit. Das lehne ich ab.
    Die DHl muss ihre Zusteller disziplinieren und schulen. Inzwischen wird bei uns, obwohl wir zu Hause sind, die Lieferung an den Ablageort gelegt, einmal gekingelt und dann sitzt der Fahrer. wenn man zur Tür kommt, schon im Lieferwagen und fährt davon. Armes Deutschland!!! Der Arger ist vorprogrammiert, die Fluktuation groß aber die DHl tut nichts dagegen.

    • Arbeite mal 4 Wochen in der Zustellung, egal, ob DHL, Hermes, DPD oder wie sie alle heißen. Dann reden wir noch mal drüber. Eher müsste man manche Kunden disziplinieren, nicht jeden Furz aus lauter Bequemlichkeit online zu bestellen und sich mal Gedanken zu machen, dass nicht jeder Nachbar bereit ist, als „Postamt“ zu fungieren.

      • Wenn es in meiner Umgebung die Möglichkeit gäbe, jeden Furz direkt zu kaufen und wenn ich da auch ein gesetzlich verbrieftes Widerrufsrecht hätte, würde ich auch weniger bestellen – vielleicht … aber so wie es jetzt ist, ist der Kauf im Laden (für mich) einfach keine nennenswerte Alternative.

    • mike fedders says:

      DHL funktioniert doch noch am besten von allen Zustellern! Die anderen können noch nicht mal taggenau sagen, wann sie denn jetzt endlich zustellen nach 3 Ankündigungen, und dann werfen sie es irgendwo in die Garage hinter die Mülltonnen, unterschreiben selbst auf dem Terminal (ja, hab ich selbst gesehen, als ich zufällig gerade die Haustüre raus ging), und werfen noch nicht mal einen Zettel in den Briefkasten (ein leerer Zettel würde mir schon genügen).

  19. Was die überdenken müssen ist die Abstellung. Ich habe Haus und Garten und sage den Zustellern immer, dass sie von mir aus in meiner Abwesenheit auf das Grundstück dürfen und es zB im Schuppen ablegen. Aber ich unterschreibe keine Vereinbarung zum Gefahrenübergang. Manche Zusteller machen das danb trotzdem so, andere nicht.
    Es kann für den größten Paketlogistikkonzern der Welt doch nicht so schwer sein für das Restrisiko eine günstige Versicherung abzuschließen und auch abgelegte Pakete voll zu versichern.

    Wenn Kunden dann falsche Angaben machen ist es schlicht Betrug, kommen Pakete weg ist es Diebstahl, jedenfalls Straftaten. Und das passiert nicht an jeder Ecke, schon gar nicht in der Einfamilienhaussiedlung.

    Dann könnte man soviel redundantes Handling von Paketen sparen, was ja auch Geld kostet und das bei einem insgesamt überlasteten Logistiksystem mit Personalmangel.

    Aber da gilt wohl das haben wir schon immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen.

    • Glaubst du wirklich, das DHL extra eine Versicherung für dich abschließt, nur weil du dich zierst?
      Wer mit den Bedingungen für die Ablage nicht einverstanden ist, muss eben zur nächsten Filiale oder PS.

    • naja wenn die ,die komplette abstellgenehmigung übernehmen ist jedes Paket wohl weg ,weil dann bestellen die Leute, lassen es ablegen und haben es nicht bekommen,kriegen ihr Geld wieder und haben die Ware umsonst nur mal so nebenbei

  20. Grosse sammelstation bauen z.b halle und jeder muss sein Paket da selbst abholen, so müssen die boten nicht alles tausendmal hin und her schleppen und keiner heult rum weil tausend Kilometer entfernt ist, man weiss ja dann wo es hingeht,noch besser geht ins Kaufhaus kein wunder das alle Läden pleite gehen bzw insolvent ,irgendwann wird es kein Geschäfte mehr geben sondern nur online

    • Ich denke, das wird sowieso geschehen – früher oder später. Dinge ändern sich eben auch schon mal … das war schon immer so und wird auch weiter so sein.

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