Gmail: Nutzer können Datennutzung wohl bald stärker einschränken

Google lebt davon eure Daten einzuheimsen. Das ist kein Geheimnis. Eine der Säulen des Unternehmens ist Gmail. Die dort erhobenen Nutzerdaten werden aber nicht nur für Gmail selbst verwendet, sondern auch für andere Dienste des Unternehmens eingespannt – etwa den Google Assistant, Google Maps oder Google Pay. Nun soll es leichter werden, die ganzen Vernetzungen aufzuheben.

Das ist zwar auch aktuell möglich, dann müsst ihr aber in den jeweiligen Apps einzeln herumwurschteln. Für viele Laien dürfte das schon zu unübersichtlich werden. In Gmail soll es da in Zukunft wohl eine zentrale Option geben, um der Datensammelei und -Verknüpfung Herr zu werden. Herausgefunden haben das im Übrigen die Kollegen von XDA-Developers über einen APK-Teardown. Es soll in Zukunft wohl sowohl dedizierte Opt-In- als auch Opt-Out-Möglichkeiten geben.

Dabei heißt es dann laut den Strings im Code offenbar alles oder nichts: Entweder ihr teilt eure Daten dienstübergreifend mit Google oder gar nicht. Es ist also wohl nicht möglich, die Daten zwar mit dem Google Assistant zu teilen, Maps dann aber auszusperren. Entweder ihr gebt die Daten für beide frei, oder gar nicht.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Dann eben in Gmail pauschal aktivieren und einzeln z.B. in Maps wieder abschalten…

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