Apple sperrt alternative Mediaserver: Bug oder gewollt?

Alles nur Zufall? In den Foren dieser Welt häufen sich genervte Anwender von Network Attached Storages (NAS). Sie alle lassen auf ihren Geräten einen iTunes-Server laufen um Musik auf ihre Computer zu streamen. Mit dem aktuellen iTunes 10 kam das Aus für die Vertreter aus dem Hause Synology, QNAP, LaCie, Netgear & Co. Der iTunes-Server wird zwar von iTunes erkannt, Inhalte werden aber nicht dargestellt. Nix, nada – alles leer.

Auch Nutzer eigener Server sind betroffen – so funktioniert der Firefly Media Server auch nicht mehr, eine Lösung, die man unter anderem auch in den Windows Home Servern einsetzen kann. Gibt es eine Lösung? Bisher nicht, ausser wieder iTunes 9.2.1 zu installieren. Tja, wessen Problem ist das nun? Das der Hersteller, die nun versuchen müssen, aktuelle Firmware bereit zu stellen? Oder vielleicht das von Apple, die in den ganzen Jahren mit dem iTunes-Server ein „Protokoll“ a la FTP oder SMB geschaffen haben, dieses aber auf Schlag geändert haben?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Ein weiterer Artikel aus der Reihe „WARUM APPLE TOTAL NERVT UND BOYKOTTIERT WERDEN SOLLTE!“. Gähn…

  2. gattacapilot says:

    Mit dem iomega StorCenter ix2-200 funktioniert die Freigabe als Mediaserver unter iTunes 10 mit OSX 10.6 noch.

  3. Ich streame mittlerweile gar nichts mehr über irgendwelche Mediaserver, weil mir deren Unterstützung durch die Bank weg auf den Kecks geht. Ich hatte Firefly, Windows Medienfreigabe mit und ohne DMS, Twonkey, TVersity, PS3Mediaserver und wie sie alle heißen. Keiner konnte einer einfachen Netzwerkfreigabe das Wasser reichen. Vielleicht hab ich auch einfach nur Glück mit meinem WDTV. Aber damit fahre ich mit Netzwerkfreigaben, gemountet auf nen schmalen USB Stick am besten (k bissel gefummel mit der Firmware und den Linuxbefehlen, aber das war einmalig). Keine Zicken, keine Performanceprobleme durch (unnötiges) Umrechnen. Einfach alle nötigen Daten im entsprechenden Modus vorrätig. Hab lange gesucht und probiert, aber am Ende war die einfachste Lösung auch die Beste.

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