Amazon stellt neue kabellose Blink-Sicherheitskameras vor: Blink Indoor und Outdoor

Amazon hat die neuen Versionen der kabellosen Blink-Sicherheitskameras vorgestellt. Sie kommen nun auch nach Deutschland und hören auf die Namen Blink Outdoor und Indoor. Die neuen kabellosen Smart-Home-Sicherheitskameras können mit einem Satz AA-Lithium-Batterien bis zu zwei Jahre lang verwendet werden, bieten 1080p-HD-Video, Infrarot-Nachtsicht, Bewegungserfassung sowie Zwei-Wege-Audio. Darüber hinaus stellte Blink heute das Erweiterungspaket für Kamerabatterien vor. Mit diesem wird die Batterielebensdauer bei normaler Verwendung auf insgesamt bis zu vier Jahre verdoppelt, sodass man keinen Moment verpasst.

Mit der „Blink Home Monitor App“ können Kunden über das Smartphone eine Live-Ansicht ihres Zuhauses sehen, Benachrichtigungen erhalten, wenn eine Bewegung erkannt wird, sowie über Zwei-Wege-Audio mit Personen oder Haustieren in ihrem Zuhause sprechen. Über individuell festgelegte Aktivitätszonen können Besitzer der Kameras Fehlalarme in stark frequentierten Bereichen reduzieren. Die neue „Privatzonen“-Funktion ermöglicht es ferner, Bereiche im Sichtfeld der Kamera von der Videoaufzeichnung auszuschließen.

Blink bietet zwei Speicheroptionen – lokal oder in der Cloud. Alle Blink Outdoor und Indoor Kameras beinhalten einen Gratiszeitraum bis zum 31. März 2021 für das Blink-Cloud-Speicher-Abonnement. Danach können Kunden, die den Cloud-Speicher bevorzugen, ein Blink Basic-Abonnement für 3 Euro pro Monat und Kamera oder ein Blink Plus-Abonnement für 10 Euro pro Monat für eine unbegrenzte Zahl an Kameras an einem einzelnen Standort abschließen, ohne dass ein langfristiger Vertrag erforderlich ist.  Was drin ist, lässt sich auch auf dieser Übersichtsseite sehen.

Alternativ können Kunden Videoclips auch mit dem mitgelieferten Blink Sync-Modul 2 und einem separat erhältlichen USB-Flashlaufwerk lokal und ohne monatliche Gebühren speichern. Mit dem Blink Sync-Modul 2 können bis zu zehn Blink-Kameras verbunden werden, sodass sich Kunden ein engmaschiges Netz an Sicherheitskameras aufbauen können. Lokal gespeicherte Videos von Blink-Kameras können jederzeit über die „Blink Home Monitor App“ aufgerufen, geteilt oder heruntergeladen werden.

Blink Outdoor und Indoor sind Alexa-kompatibel. Kunden können Alexa bitten, ihre Kameras zu aktivieren oder zu deaktivieren, aufgezeichnete Bewegungsclips abzurufen oder mit „Alexa, zeig mir die Kamera an der Eingangstür“ eine Live-Ansicht auf ihrem Echo Show, Fire TV oder Fire-Tablet anzuzeigen. Zudem haben sie die Möglichkeit, Benachrichtigungen bei Bewegungen oder individuelle Routinen einzurichten, wie zum Beispiel das Anschalten eines smarten Lichts, wenn eine Kamera eine Bewegung erkennt.

Blink Indoor kann ab heute für 97,47 Euro auf www.amazon.de/blinkindoor, Blink Outdoor für 116,97 Euro auf www.amazon.de/blinkoutdoor vorbestellt werden. Die Auslieferung für beide Kameras beginnt am 22. Oktober. Blink Indoor und Outdoor werden auch im Handel oder online bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Das neue Blink Erweiterungspaket für Kamerabatterien wird für 38,98 Euro angeboten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Was genau an diesen Kameras neu ist, ist mir auch nicht klar. Die Blink XT 2 konnte doch auch all das schon. Inklusive 2 Wege Kommunikation (die mehr oder weniger gut funktioniert).

  2. Die Batterien halten eher 2-4 *Monate*, es sei denn da passiert nur ein Event pro Tag.
    Ich bin nicht unzufrieden mit der Kamera, aber die Angaben zur Batterielaufzeit sind aktive Irreführung.

    • Das war auch gerade beim Lesen meine Frage. 2 Jahre Laufzeit ohne austausch/laden? Kann ich gar nicht glauben.

      • Bei mir laufen 3 Blink XT2 mit irgendwas zwischen 5-10 Auslösungen am Tag. Die Batterien halten nun seit knapp einem Jahr ohne Probleme. Ob es zwei Jahre werden bezweifle ich, aber auch mit „nur“ einem Jahr bin ich sehr zufrieden.

        • Kann ich bestätigen. Wir haben seit knapp einem Jahr eine XT2 an der Haustüre mit entsprechend vielen Auslösern im Einsatz. Bis jetzt hält der erste Satz Batterien.
          Was die neue Version mehr oder besser kann, erschließt sich mir nicht.

    • Ich habe drei Stück im Einsatz. Zwei außen, eine im Treppenhaus. Von den Auslösungen her liegen alle auf dem gleichen Level, jedoch ist das Signal vom/zum Sync-Modul von außen wesentlich schlechter als im Treppenhaus. Die beiden Kameras im Außenbereich fressen wesentlich mehr Batterien als die Innen. Aber grundsätzlich stimme ich zu: die Angaben zur Haltbarkeit der Batterien ist utopisch 😉

    • Genau so sehe ich das auch. 2 Jahre ist die gleiche Irreführung wie „bis zu 16MBit“.
      Bei mir halten die max 6 Monte.

    • Die Herstellerseite sagt dazu: „1 Jahr unter normalem Gebrauch (4000 5-Sekunden), bis zu 5 Jahren möglich“. Das sind bei 2 Jahre bis zu 5 Aufnahmen täglich. Das deckt sich ungefähr auch mit meiner Erfahrung. Wichtig aber: Es sind Lithium-Batterien in der Bauform AA, die Kosten rund 2 Euro pro Stück.

    • Kann ich nur bestätigen. Ich habe 4 Indoor Kameras und eine XT2 Kamera. Bei einer Indoor Kamera, die kaum Bewegungen aufzeichnet, müssen die Batterien alle 2 Monate gewechselt werden.

  3. Die alte Blink XT2 ist zur Zeit noch bestellbar (max. 1 pro Bestellung, man kann aber mehrere Bestellungen aufgeben). Diese kann ohne Abo betrieben werden. Habe mich gerade nochmal mit der XT2 eingedeckt, solange diese noch lieferbar ist.

  4. Zum Sync-Modul2 gibt es keinen Veröffentlichungs- bzw. Liefertermin? 🙁 Gerade wegen der Blink Mini wäre das Interessant, da bei denen nur bis März 2021 das Cloud-Abo kostenlos ist. Deren Bilder würde ich dann gerne lokal auf dem neuen Modul mit USB speichern

    • Mich würde auch interessieren, ob das alte Sync-Modul die Funktion zum Speichern auf USB auch erhält? Einen USB-Anschluß hat das Modul ja schon immer. Ich würde Video-Daten eigentlich eher lokal speichern wollen.

  5. Im April hieß es noch, dass Bestandskunden kein Abo abschließen müssen („Für Sie, unseren geschätzten Stammkunden, ist jedoch kein Abonnement erforderlich“).

    Das scheint auch weiterhin so zu sein:
    XT-, XT2- und frühere Indoor-Kameras erhalten weiterhin den bestehenden kostenlosen Speicher. Konten, die vor dem 15. April 2020 erstellt wurden, erhalten ebenfalls kostenlosen Speicher für neue Kameras, unter anderem für die Mini und unsere neue Indoor und Outdoor.

  6. Wo finde ich denn Infos zu dem Blink Erweiterungspaket für Kamerabatterien

  7. Frage zur lokalen Speicherung. Es steht da was von bis zu 64GB (mehr nicht?). Wie viel Videomaterial kann man dort speichern, und gibt es dort Optionen für z.B. alte Videos mit neuen überschreiben, wenn der Speicher voll ist? Bestimmte Videos taggen (die dann z.B. nicht überschrieben werden können).

  8. Ich lese da nichts zu PIR. Wenn die neue nun auf PIR verzichtet, dann wäre dies schlecht. Ich habe eine normale Kamera von Reolink, die eigentlich sehr gut ist, aber eben auf Bewegungseekennung per Software setzt. Hier hat man dann aber mal nachts 50 Fehlalarme aufgrund von Motten und Spinnen. Dies dürfte bei den alten XT2 durch PIR besser sein oder? Kann das jemand bestätigen?

  9. Vermutlich wird das Ganze nicht lokal laufen (können)? Möchte die Aufnahmen eigentlich nicht in die Cloud jagen. Hat jemand das alte System im Einsatz und kann man dort auf das Syncmodul bzw. die Kameras zugreifen, wenn kein Internet verfügbar ist?

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