WhatsApp: Aus Kulanz haben wir lebenslangen Service für deinen Account gewährt

20. Januar 2016 Kategorie: Social Network, geschrieben von: caschy

Artikel-WhatsApp-LogoKostenlos. Nicht kostenlos. Kostenlos. Das beschreibt den Zustand bei WhatsApp. Vor zwei Tagen machte man bei WhatsApp bekannt: „Hey Ho – wir machen WhatsApp kostenlos“. Die Änderung sollte in den nächsten Wochen geschehen, Nutzer informiert werden, dass sie den Service lebenslang ohne Zahlung genießen können. Am gestrigen Abend ist dann offenbar dem Reinigungsteam in der WhatsApp-Zentrale der Besen auf den roten Knopf gekommen, sodass es auf einmal für alle hieß: „Aus Kulanz haben wir lebenslangen Service für deinen Account gewährt. Danke!“.

whatsapp kostenlos

Problem dabei? Hielt nur ungefähr zwei Minuten, dann wurde man wieder auf das Standardkonto mit Ablaufdatum zurückgestuft. Dann hat es ein paar Stunden gedauert, bis etwas passierte. Man machte die Ankündigung wahr und nun ist tatsächlich für alle WhatsApp kostenlos, die die entsprechende Meldung erhielten. Nutzer bekommen seit den Nachtstunden die entsprechende Meldung, zudem entfallen etwaige Zahlungshinweise in der App, hier ist nun ersichtlich, dass man WhatsApp dauerhaft kostenlos nutzen kann. Sollte euer WhatsApp noch nicht für die dauerhafte, kostenlose Nutzung freigeschaltet sein, keine Panik, kommt.

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Über den Autor: caschy

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40 Kommentare

Troy 20. Januar 2016 um 07:45 Uhr

Jetzt wäre der richtige Zeitpunk, dass alle auf einen freien und sicheren Messenger wechseln, bei dem nicht alle Rechte an Bildern und Texten an den Anbieter übertragen werden (können). Und jeder spendet einen Euro an die Entwickler.

Leider wird das nicht passieren, da die Trägheit der Masse zu groß ist. Dabei schließe ich mich ein. Ich weiß es besser, aber allein kann ich nicht wechseln. Typisches Gefangenen-Dilemma.

ted 20. Januar 2016 um 08:02 Uhr

hab WA seit Jahren benutzt und nie dafür bezahlt.

ich 20. Januar 2016 um 08:13 Uhr

Troy, weißte selbst, dass das Unfug ist, oder? Du kannst nicht „alle Rechte (…) übertragen“. Selbst wenn du wolltest, geht nicht.

namyn 20. Januar 2016 um 08:21 Uhr

Mein Status hat sich aktualisiert ohne das ich ne entsprechende Nachricht bekommen habe. Find ich trotzdem schön.
(Nutze Windows Phone, vllt. ist WA da einfach zu schüchtern gewesen eine Nachricht zu schicken) 😀

AndiFFM (@AndiFFM) 20. Januar 2016 um 08:28 Uhr

Vielleicht kommt ja bald Whatsapp in einer 2. Version wo alle bezahlten müssen und die erste wird einfach abgeschaltet oder eingeschränkt.

Oder man legt Whatsapp mit dem Facebook Messenger zusammen.

Klar nutze ich auch Whatsapp, aber zu verschenken haben die auch nichts. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen das unsere Daten so viel wert sind. Was verschicke ich schon über Whatsapp, nur belanglosen Kram.

Dirk 20. Januar 2016 um 08:29 Uhr

telegram seit jeher kostenlos und mitlerweile technisch besser

Michael 20. Januar 2016 um 08:35 Uhr

@AndiFFM:auch wenn ich mich bisher nie bei solchen Themen geäußert habe…:
so einfach gesehen ist es meiner Meinung nach zur Hälfte richtig. jedenfalls ist das was man versendet nur ein Aspekt neben dem Adressbuch das wohl auch sehr viel Wert ist und nicht zu unterschätzen ist (auch was Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte anbelangt), evtl. den Standortdaten (ob über die Mobilfunkzelle oder sogar GPS), was weiß man schon was sonst noch so gemacht wird. Nur so als Denkanstoß…

Peter 20. Januar 2016 um 08:38 Uhr

@AndiFFM

Der Klassiker. Wie „Ich habe sowieso nichts zu verbergen“ ist ein Trugschluss.

saujung 20. Januar 2016 um 08:58 Uhr

@Dirk
Das ist eine mutige Behauptung. Es mag Ansätze geben, die bei Telegram schöner sind, aber technisch besser?

Wenn man mal den Datenschutz und die Verschlüsselung außen vor lässt, die es bei Whatsapp nicht gibt oder so umgesetzt ist, dass es genausogut wie nicht vorhanden ist, haben die technisch eine ganze Menge richtig gemacht. Die Telefonfunktion lasse ich mal außen vor, die Verzögerungen, selbst im WLAN sind so bekloppt, dass ich es als nicht nutzbar einstufe.

Notgedrungen nutze ich seit Jahren Signal (vorher Textsecure), Telegram, Whatsapp und Threema. Die wenigsten Probleme, leider aber auch die geringste Verbreitung, hat bei mir Threema. Über die Zuverlässigkeit kann ich also keine Aussage machen, da schicke ich nur alle Jubeljahre mal eine Nachricht, empfange noch weniger.

Gleich gefolgt von Whatsapp, über das ich mit Abstand die meisten Nachrichten empfange und sende. Und ich hatte noch nie ein Problem, noch nie. Keine Nachricht, kein Bild, kein sonstwas ist jemals nicht auf meinem Smartphone oder auf dem Browser angekommen. Die Nachrichtenlaufziet ist super, und angebunden ist jeder, der sich vor der App nicht verweigert.

Signal kommt auch recht nah dran, darüber übertrage ich die zweitmeisten Nachrichten, leider aber immer mal wieder mit Problemen. Nachrichten werden nicht übertragen, Sitzungen laufen asynchron, so dass ich zwar Nachrichten zwar empfange, diese aber nicht lesen kann, da der Schlüssel nicht vorhanden ist, ich muss also das Gespräch neu initiieren, der Desktop-Client (noch Beta), funktioniert nicht 100%tig, aber dazu ist die Beta ja da. Ab und zu haben die Nachrichten auch interessante Laufzeiten, auf Android kämpfe ich und andere öfter mit den Notifications, die erst ankommen, wenn man die App in den Vordergrund holt. Dafür funktioniert die Telefonfunktion um Welten besser als bei Whatsapp. Die Verbreitung ist aber gering, Windows-Phone-Nutzer und andere Exoten, die ohne weiteres Whatsapp bekommen, gucken bei Signal in die Röhre.

Ähnliche Probleme habe ich mit Telegram. Notifications aus, Nachrichten kommen nicht an, und in den sogenannten geheimen Räumen kommen gelegentlich Nachrichten an, die ich nicht lesen kann. Desktop-Clients funktionieren entweder gar nicht, oder sie verweigern geheime Räume, das ist eher unbrauchbar.

Ein großer Teil des Erfolgs von Whatsapp kommt von ihrer Zuverlässigkeit. Vielen habe ich Alternativen schon ans Herz gelegt, sie haben die App eine Woche lang genutzt, dann hatten sie eine nicht übertragene Nachricht, eine nicht erschienene Notificaiton, und sie warfen die App wieder vom Handy und gingen zurück zu Whatsapp. Wer will es ihnen verdenken?

Fragwürdige Entscheidung 20. Januar 2016 um 09:03 Uhr

Ist ne ziemliche Sauerei, wie ich finde. Auch wenn hier einige zwar nie für den Dienst zahlen mussten, gibt es genug die es getan haben und das auch für gleich mehrer Jahre. Ich kenne zu mindest ein paar Leute, mich eingeschlossen. Und die werden jetzt ziemlich verarscht. Es war zwar kein hoher Betrag, knapp 2,80€ meine ich, aber bei schätzungsweise 1 Mrd aktiver Nutzer von Whatsapp, gabs sicherlich genug die bezahlt haben.
Das man seine Kosten jetzt nicht nachvollziehbar, wahrscheinlich auch mit FB Hilfsgeldern, decken will ist mir schleierhaft. Zumal ich dieses Whatsapp Business-Abo für wenig vielversprechend halte (auch wenn das wohl Investoren anders sehen).

svenp 20. Januar 2016 um 09:15 Uhr

Wann verstehen die Nutzer von whatsapp endlich das Sie hier nichts geschenkt bekommen.
Ihr zahlt mit euren Daten.

Wie meint ihr wohl das es Facebook möglich macht Werbung so zielgerichtet zu platzieren?
Damit macht Zuckerberg Milliarden.
Wie kann man nur so blöd sein es einem Unternehmen so leicht zu machen an Daten heran zu kommen?
Ich kenne Leute die keine payback Karten einsetzen. Auf die Frage warum, bekomme ich die Antwort die wollen doch nur Daten sammeln.
Aber gleichzeitig haben diese Leute whatsapp auf dem Handy.
Wie sagte schon Einstein das Universum ist……

Dennis 20. Januar 2016 um 09:35 Uhr

Svenp Ich nehme an, du nutzt weder FB, noch WA, noch hast du Kundenkarten, oder gar Kreditkarten? – Du zahlst hoffentlich überall und immer bar!

Dein Browser akzeptiert keine Cokies und du nutzt einen VPN? – Du weißt nämlich schon, dass Caschy das „pöse, pöse“ Facebook nutzt und deine Daten des Besuches, inkl. IP und einiges weiteres von hier direkt über dei Button von FB dort hingehen? – Und nicht nur FB casht hier mit.

Du solltest auch vorsichtig sein, bei der Herausgabe deiner Adressdaten, die bekommt FB inkl. WA und Co nämlich auch über die Telefonbücher deiner Freunde.

Und jetzt bloß nicht den Aluhut vergessen, wenn du hinausgehst. Überall wirst du überwacht und überall wollen sie nur DEINE Daten, weil du so wichtig bist…

Ach Leute, man muss nur wissen, wie man FB, WA, Google und Co benutzt und dann kann man hier und da sogar mit der kleinen Werbung leben. ^^
Privates, geheimes, wichtiges schreibt man einfach nicht über einen Messenger oder Facebook, sondern macht es privat, oder über sichere Wege.
Man würde ja auch keinen Geheimplan per Postkarte verschicken.

AndiFFM (@AndiFFM) 20. Januar 2016 um 09:45 Uhr

@Michael und @Peter

Wer zahlt den bitte für mein Adressbuch und für meine Persönlichkeitsrechte oder meinen Standort. Das ist das was ich ja nie verstehe, es scheint ja einen Markt dafür zu geben, sonst wäre Google und Co. ja auch nicht so groß geworden, aber wer bezahlt für so etwas?

Gerne kann mal jemand hier einen Link dazu posten (bitte nichts von irgendwelchen Aluhutträgern)

Maike H. 20. Januar 2016 um 09:47 Uhr

@Dennis: Man kann alles auf das nötigste Beschränken oder halt wie eine Datenh*re jeden an die Daten lassen.

David 20. Januar 2016 um 09:52 Uhr

@AndiFFM Durch diese Daten wird zum Beispiel dein Persönlichkeit automatisch analysiert und dir dadurch entsprechend personalisierte Werbung angezeigt. Die werbenden zahlen z.B.

Bei WhatsApp ist es derzeit nicht so, dass deine Daten aktiv verkauft werden (zumind. nach meinem Kenntnissstand), aber die Daten sind vorhanden und haben einen extremen Wert, eben weil sie nicht nur die Daten von Dir haben, sondern weil sie Daten von mind. 30% der Deutschen Bevölkerung haben. Was glaubst du, was man daraus alles auslesen kann, wenn man will?

Dirty Harry 20. Januar 2016 um 09:52 Uhr

Die Wahrheit schaut natürlich so aus:

Weil du so dumm bist, uns und unseren Partnern unbeschränkten Zugriff auf deine Daten und Kommunikation zu gewähren, haben wird lebenslangen Service für deinen Account gewährt.

Maike H. 20. Januar 2016 um 09:52 Uhr

@AndiFFM: Über z.B. deine Ärzte im Telefonverlauf sind Krankheiten ersichtlich. Gerade über solche sozialen Verbindungen kann man sehr viel über eine Person herausfinden. Dann bekommst du von der Bank keine Kredite, weil du die falschen Freunde hast usw.

Matthias “Maugsch” Lange 20. Januar 2016 um 09:59 Uhr

Hab für WhatsApp noch nie bezahlt und wertd das sicher auch in Zukunft nicht tun.

hab es auch noch nie vermißt.

:o)

Lange 20. Januar 2016 um 10:02 Uhr

Ich nutze WhatsApp seit beginn an und habe nie etwas bezahlt. Jedes Jahr, ein bis zwei monate vor ende wurde der immer wieder verlängert um ein jahr. Versteh dieses heckmeck nicht. Ausserdem nichts ist umsonst, nicht mal der tot ^^

jo 20. Januar 2016 um 10:08 Uhr

ich bin mir ziemlich sicher, dass all das nur „wichtigtuerei“ ist.. ich meine: schau mal, auch/sogar ich beschäftige mich grad damit, obschon wichtigeres anliegt, sowohl hier für jeden einzelnen, als auch global…— für jeden einzelnen… damn, grad selbst gemerkt ^^ cya’ll

Lange 20. Januar 2016 um 10:21 Uhr

AndiFFM Das ist gerade das gefährliche du bekommst es nicht mit, fast alel in deinem umfeld zahlen dafür, ob es der Supermarkt, Amazon im Web, Shell wo du tankst etc etc. Alle zahlen für deine daten und der indirekten Manipulation deiner Person. Setz dich mal etwas mit Marketing auseinander 😉 Der baut nicht mehr auf visuelle Werbung auf, sondern auf personalisierte daten. Du siehst zwar visuelle Werbung suggeriert wird dir dadurch nicht einfach der KAuf des Produktes, sonderen die identifizierung des Produkts mit dir!

z.B. http://onlinemarketing.de/news.....len-ebenen

besucherpete 20. Januar 2016 um 10:27 Uhr

@Fragwürdige Entscheidung: Fragwürdig ist schon die Entscheidung derjenigen gewesen, die bereit waren, für eine App zu bezahlen, nur um Nachrichten von A nach B zu schicken. Klar, ich verstehe schon, dass das ärgerlich ist, ich hab das auch schon mit anderen (teureren) Apps erlebt. Aber gut, das ist nun mal die Entscheidung des Anbieters. Und letztlich wird wohl niemand ernsthaft meinen, was einmal so war, muss immer so bleiben … 🙂

besucherpete 20. Januar 2016 um 10:29 Uhr

@David: Was genau kann man denn daraus ablesen?

paradoxus 20. Januar 2016 um 11:24 Uhr

Kreditkartenfirmen, Scoringfirmen (Schufa!), Krankenassen, Versicherungen … alle ganz heiß auf diese Daten. In den USA gibt es Firmen, die für Arbeitgeber pot. Arbeitnehmer auf Grundlage „frei“ verfügbarer (zu kaufender) Daten durchleuchten und bspw. Wahrscheinlichkeiten für langfristige Krankheiten, Sozialverhalten, Arbeitsperformance etc. erstellen.

Jan 20. Januar 2016 um 12:42 Uhr

Steht jetzt bei mir auch. Hat sich irgendwann heute Nacht umgestellt auf LEBENSLANG 🙂

Kalle 20. Januar 2016 um 12:48 Uhr

@AndiFFM
Wie du sicher weißt wurde WhatsApp von Facebook übernommen. Rein rechnerisch hat Facebook für jeden einzelnen WhatsApp-Nutzer $40 ausgegeben. Die erwarten natürlich nicht die $40 über Gebühren wieder reinzuholen. Es geht nur um Daten. Facebook hat noch andere Dienste gekauft (Instagram, Moves, Onavo, etc) und kauft auch Nutzerdaten aus anderen dritten Quellen (Datalogix zBsp).

Nach anfänglichem Dementi wurden dann im Februar 2015 die Facebook TOS geändert. Facebook kann nun auf Nutzerdaten von WhatsApp, Instagram etc zugreifen. Bei WhatsApp ist das „nur“ die Kontaktliste. Aber genaue Informationen über dein Freundeskreis und wann du mit wem kommunizierst sind viel wert. Teile dieser Daten sind über andere Nutzer auch schon bei Facebook. Aber nicht alle.

sinus23 20. Januar 2016 um 13:04 Uhr

Kall, Kontaktliste inkl aller erfassbaren daten, Standort, und du verlierst jegliche Persönlichkeitsrechte an versendetet Daten, darunter Audio, Video und Bild 😉

Kalle 20. Januar 2016 um 13:34 Uhr

@sinus23
Das mit den Persönlichkeitsrechten ist übertrieben. Erstens ginge das gesetzlich nicht (TOS können keine Rechte einräumen die über dem Gesetz stehen). Zweitens geht es nur darum daß Facebook Inhalte, die von Nutzern erstellt wurden, auf ihrer Platform anzeigen darf. Wenn also einer ein Photo macht und hochlädt, braucht Facebook das Einverständnis des Uploaders, es auf facebook.com anzuzeigen. So ziemlich jeder Dienst hat ähnliche in typischem Juristenenglisch verfasste TOS.

Arno Nym 20. Januar 2016 um 13:45 Uhr

Zitat:
„namyn 20. Januar 2016 um 08:21 Uhr
Mein Status hat sich aktualisiert ohne das ich ne entsprechende Nachricht bekommen habe. Find ich trotzdem schön.
(Nutze Windows Phone, vllt. ist WA da einfach zu schüchtern gewesen eine Nachricht zu schicken) “

Für die 3 Nutzer wollte man wohl nicht extra einen Server aufsetzen 😉

B2T: Ich habs getan und WA seit dem Verkauf gekickt….

Bart 20. Januar 2016 um 15:10 Uhr

Wenn man hier so einigen zuhört, dürfte es personalisierte Werbung, Schufa & Co. vor Whatsapp nicht gegeben haben. Dummerweise verkaufen die meisten (alle?) Städte schon eure Daten… und wenn Angst habt das ihr negativ eingestuft werdet, weil eure Freunde so einen negativen Einfluss auf euch haben, solltet ihr vielleicht gerade deswegen paar Information von euch preisgeben. Da gab es mal was, das die Schufa nur dann auf’s Umfeld schaut, wenn die keine Daten von der Person haben. 😉

Und wieso habt ihr solche Angst vor personalisierter Werbung? Lieber Werbung die mich interessiert als irgendwelcher Bockmist und dazu noch in viel größerer Menge, da sie hoffen müssen wenigstens etwas für einen dabei zu haben. Oder wieso überhaupt auf Werbung achten? Wieso nicht selbst recherchieren und sich eine Meinung bilden?

Das Krankenkassen und Arbeitgeber sich ein Bild von einem über die Daten verschaffen…. falls dem so ist, muss die Regierung das regeln, den wir können das nicht. Jeder der hier liest, wird ein Computer und Handy besitzen. Selbst wenn es ein Dumbphone ist, kann über die Funkzellen ein Standortprofil erzeugt werden und man weiß wo sich wer befindet und so wie häufig einer beim Arzt ist.
Hier sollten die Datenschützer vielleicht mal tätig werden und nicht ihr Zeit mit harmlosen Projekten wie Google Streetview verbraten.

John 20. Januar 2016 um 15:23 Uhr

Ehrlich angeblich wird ja überall gesammelt. Wenn ich aber sehe wie mies die Werbung Personalisiert wird. Ist das echt erstaunlich.

Ok, liegt vielleicht daran was man über solch Dienste von sich gibt.

Viele überschätzen Personalisierte Werbung auch sehr stark.

Barney 20. Januar 2016 um 15:43 Uhr

Bei mir wurde das bisher auch immer automatisch verlängert, ich hab aber schon für Freunde ohne Paypal Konto bezahlt. Ich hätte den einen Euro gerne ausgeben, wenn ich dafür weiß, dass meine Daten sicher sind. Facebook weiß wohl selbst nicht genau, wie sie die Kohle dafür jemals wieder reinholen sollen. Mark war wohl in erster Linie in seinem Ego gekränkt, weil er nicht mehr so hip ist wie früher. Als Snapchat nicht verkaufen wollte, ist er ja wohl ziemlich ausgetickt. Ich finde es immer toll, wenn ein Unternehmen nicht schwach wird, obwohl ich selbst bei so einem Batzen Geld wohl kaum widerstehen könnte.

XYZ1 20. Januar 2016 um 16:27 Uhr

Bei mir steht jetzt auch lebenslang. Die paarmal die ich bezahlt habe tun mir auch nicht weh, da ich immer nur für ein Jahr gemacht habe 🙂

Kalle 20. Januar 2016 um 17:59 Uhr

@Bart

Das typische „Wer nichts zu verbergen hat“ Argument. Ich habe nichts zu verbergen ausser meiner Privatsphäre. Das reicht um die Datensammelei von Facebook, Google und Co abzulehnen.

Auf gut deutsch, selbst wenn damit nur Werbung betrieben würde (und das wird es nicht), diese genauen Daten über mich gehen US-Konzerne einen Scheissdreck an.

Hier geht’s nicht nur um Werbung sondern um extrem komplexe Profile. Wenn einer Selfies auf Facebook postet wird dabei sogar der Gesichtsausdruck protokolliert und landet im unsichtbaren Profil. Ich denke die Funktion ist aus gutem Grund in Europa nicht live geschaltet.

Und ja, mit der Schufa hast du Recht, mit dem Verkauf von Daten des Einwohnermeldeamts ebenso. Dazu kommt nich Vorratsdatenspeicherung, Flugdatenspeicherung, usw.

Dominik 20. Januar 2016 um 20:27 Uhr

Hoffentlich kommt jetzt nicht ein in-App-Murks für Smilies etc. wie beim BBM.

Fritz Pinguin 21. Januar 2016 um 04:35 Uhr

Whatsapp hatte ich vor Jahren mal fuer einen Nachmittag drauf, dann war das Ding gestorben. Bin mittlerweile seit laengerer Zeit auf LINE, das funktioniert und die Sprachqualitaet beim Telefonieren ist ungefaehr wie ein Ortsgespraech, interkontinental wohlgemerkt.


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