WhatsApp: Gebühren werden in den kommenden Wochen abgeschafft

18. Januar 2016 Kategorie: Mobile, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Artikel-WhatsApp-LogoGute Nachrichten für Nutzer von WhatsApp, dem am weitesten verbreiteten Smartphone-Messenger. War ursprünglich nur das erste Jahr der Nutzung kostenlos (ganz früher nicht einmal das), fiel WhatsApp immer wieder durch „Kulanzverlängerungen“ auf, Nutzer müssen also auch im zweiten Jahr der WhatsApp-Nutzung nichts bezahlen. Selbst wenn der eine Euro pro Jahr für die Nutzung von WhatsApp im Vergleich zu früheren Kommuniaktionsformen wie SMS und MMS lächerlich gering ist, funktioniert dieses Geschäftsmodell nicht für alle Nutzer. Hier darf man nicht unbedingt Deutschland als Maßstab nehmen, in vielen Ländern ist diese Hürde so groß, dass es einfach nicht funktioniert.

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Seit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook, war nie so recht klar, was Facebook mit WhatsApp eigentlich vorhat. Wie sieht das Geschäftsmodell aus, wird man den Nutzern Werbung aufdrücken, will Facebook nur an die Daten der Nutzer? Auch hier gibt es eine Antwort, die sehr Facebook-like ist. WhatsApp soll zu einer Plattform werden. Das hörten wir doch schon vom Facebook Messenger? Richtig, und sehr ähnlich zu dem, was Facebook für den Messenger vorhat, soll es wohl auch bei WhatsApp laufen.

Man möchte Nutzer und Firmen verbinden, allerdings gibt es noch keine konkreten Pläne. Das kann Kundensupport von großen Firmen sein oder auch die Information über Transaktionen, die über WhatsApp vorgenommen werden können. Wie genau das aussehen wird, ist aber nicht bekannt. Aktuell sieht es so aus als würden Facebook Messenger und WhatsApp noch näher zusammenrücken, was die Funktionalität angeht. Ist ja auch nicht verkehrt, der Facebook Messenger ist ebenfalls sehr beliebt und auch die Ausgliederung aus der Haupt-App hat diesem in Sachen Nutzerzahlen überhaupt nicht geschadet.

Werbung durch Drittanbieter oder Spam soll es auch zukünftig nicht bei WhatsApp geben, auch das betont WhatsApp bei der Ankündigung der Änderung. Sollte Euer WhatsApp-Abo also demnächst auslaufen, könntet Ihr eventuell schon Glück haben und werdet nicht mehr zur Kasse gebeten, abgeschafft werden soll die Zahlung laut WhatsApp Blogpost „in den kommenden Wochen“. Ich musste am Wochenende übrigens noch für die Verlängerung eines Abos bezahlen, von Kulanzverlängerung oder Abschaffung der Gebühren war da noch nichts zu sehen.

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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