Gastartikel: PC Analyse, Check & Clean + alles portable

24. August 2009 Kategorie: Internet, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Let me introduce myself: Mein Name ist Hannes, ich bin der Betreiber des IT-Blogs “IMA-Informationen Mal Anders” und einer der Stammleser von Caschy. Als ein Mitglied des Caschy-Urlaubsvertretungs-Teams geht es heute, jetzt und hier um folgendes Thema:

PC Analyse, Check & Clean + alles portable

Windows kann bei längerer Nutzung ziemlich einstauben und das nicht nur wörtlich gesehen sondern das System wird immer langsamer.

Warum also nicht immer ein Rettungskit mit dabei haben, große USB-Sticks sind ja mittlerweile gängig.

Mit diesen 14 portablen Programmen könnt ihr jedem PC wieder auf die Beine helfen:

Analyse:

Zuerst sollte man wissen, womit man es zu tun hat. Wirf mit folgenden Programm einen Blick unter die Haube des Systems.

System Info for Windows: Kein spannender Programmname aber mehr Infos ohne Installation kriegt man selten. .exe Datei ausführen und ihr erfahrt praktisch ALLES.

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System Explorer: Laufende Prozesse, geladene DLLs, Informationen zu der Systemauslastung und Mehr erfahrt ihr vom System Explorer. Die .exe Datei bietet viele viele Zusatzdetails, die es von SIW – das auch laufende Prozesse und DLLs anzeigen kann – genug abheben, um es einzeln zu erwähnen.

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Process Explorer: Als Alternative dazu kann man auch den bekannten Process Explorer von Microsoft nutzen, ebenfalls wunderbar viele Informationen in einer ausführbaren Datei.

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WinDirStat: Das Tool analysiert die Festplattennutzung und hilft beim manuellen Aufräumen des Datenträgers. Auch Netzlaufwerke und UNC Pfade werden erst gescannt und deren Nutzung dann in hübschen Diagrammen aufgeschlüsselt.

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Xinorbis: Etwas komplexer und unübersichtlicher wirkt die Alternative Xinorbis. Nach dem Scan kann man sich in verschiedensten Diagrammen umsehen.

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Check:

Viren und Schädlinge verlangsamen nicht nur den PC sondern spionieren oft genug den Anwender aus. So könnt ihr ihnen die Hölle heiß machen.

ClamWin Portable: Das Programm ist schnell auf dem Stick installiert (30MB) und nach einem Update kann es den PC nach Viren durchsuchen. Einstellungsmöglichkeiten lassen die Suche gut anpassen.

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Norton Security Scan: Die Meinungen zu Norton sind verschieden, ich weiß. Diesen freien Scanner könnt ihr laden, installieren und dann einfach den Programmordner auf den Stick ziehen -> portable ;)

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Clean:

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ lehrte uns einst Einstein. Beim PC kann man über den Spruch streiten, etwas Ordnung muss schon sein.

CCleaner: Die Elite unter den freien Cleanup Tools, da braucht man nicht mehr viel zu sagen. Räumt Dreck von Windows, bekannten Programmen und der Registry auf und ist zudem portable und Freeware.

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JkDefrag: Festplatte defragmentieren ist umstritten aber für alle, die es vorhaben: JkDefrag ist mit 1MB ein Leichtgewicht auf dem USB-Stick und sortiert die Datenfragmente eurer Partitionen wieder schön übersichtlich zusammen.

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Revo Uninstaller: Weg mit allen lästigen Nutzlosprogrammen, dann läuft Windows auch wieder rund. Revo Uninstaller ist mit 588KB das wohl kleinste Programm mit dem größten Nutzen. Deinstalliert sicher Anwendungen und kann auch den Autostart aufräumen, das ganze mit einer übersichtlichen Programmoberfläche.

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FileRecovery: Falls mal was daneben geht, mit FileRecovery könnt ihr versehentlich gelöscht Daten wiederherstellen – oder es zumindest probieren.

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Als Alternative ist noch Recuva (Download) oder DataRecovery (Download) zu gebrauchen. Beide sind nicht groß und portable, die 3 Tools sollten vermisste Dateien ausfindig machen.

Eraser: Wollt ihr verhindern, dass Programme wie die 3 oben eure gelöschten Dateien wiederherstellen dann könnte Eraser helfen. Die einfache Oberfläche macht es leicht, Dateien sicher zu löschen. Dabei können verschiedene Löschalgorithmen helfen.

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28 Kommentare

RK 24. August 2009 um 19:03 Uhr

echt toll thx werd ein paar gleich mal testen.

Didi 24. August 2009 um 19:05 Uhr

Du betreibst eine interessante Site. Ich habe mal Deinen Feed abonniert. Ansonsten ein schönes hier vorgestelltes Toolpaket, um mal schnell das Passende zu finden und runterzuladen.

Max 24. August 2009 um 19:22 Uhr

Siehe Didi. :-) Schön, wenn man Papier sparen kann…

Dirk Paehl 24. August 2009 um 19:32 Uhr

Norton Security Scan: Die Meinungen zu Norton sind verschieden, ich weiß. Diesen freien Scanner könnt ihr laden, installieren und dann einfach den Programmordner auf den Stick ziehen -> portable

Das möchte ich wirklich bezweifeln. Denn Norton installiert seine kompletten Updates überall auf dem PC verteilt. Ich kenne jedenfalls keine portable Version von Norton. Und eine Software die im zwei oder dreistelligen MB Bereich irgendetwas auf dem PC installiert ist niemals portable

David Müller 24. August 2009 um 19:38 Uhr

Vielen Dank für deinen Beitrag, “System Info for Windows” ist ja wirklich ein super Programm! Das kann selbst in puncto Hardwareanalyse fast mit Everest / Sandra und anderen teils kostenpflichtigen Tools mithalten. Klasse!

lg

Fjoddel 24. August 2009 um 20:37 Uhr

Jau, sehr nützlich das Paket.

Guter Beitrag, vielen Dank

Urgixgax 24. August 2009 um 21:16 Uhr

Gute Tipps danke. Ich empfehle zum regelmäßigen “Putzen” ClearProg. Ist Freeware und sehr anpassungsfähig.

Urgixgax

pete^ 24. August 2009 um 21:43 Uhr

Ein Gstartikel?! ;)

Paul 25. August 2009 um 01:09 Uhr

Ich finde die Einleitung sehr gelungen. =)

TrackBack 25. August 2009 um 03:11 Uhr

Windows 7

Eraser 5.8.8-beta 1 läuft einwandfrei unter Windows 7, Tests seit einer Stunde mit etlichen Löschvorgänge, etwas langsamer als XP SP3.

Eraser 6.0.511 gibt eine Fehlermerldung bei Installation aus. Vermutlich Konflikte mit Eraser 5.8.8.1 – Bericht später.

;;;;;

TrueCrypt 6.2a Test seit wenigen Minuten. Läuft nach meiner Methode bis jetzt erstklassig. Einrichtung von Pre-Boot Authentifikation erfolgreich beendet. Also ist WIN7 eben doch nur ein Update von Vista.

TC gibt eine Warnmeldung aus, dass einige Features nicht gehen – bisher nichts Negatives entdeckt. Volume-Container sind kein Problem.

Macht ein paar Vorbereitungen. Folgende Dienste ausschalten.: Indexing, Superfetch, alle Caches, Windows Defender, Windows Firewall, Fehlermeldung, Telnet, Volume Shadow Copy, Telephony usw. Dateiausführungsschutz kann bleiben. Die Vollverschlüsselung dauert noch an.:

http://www.postimg.com/image/6000/5855.jpg

In 24 Minuten ist die Festplatte (Systempartiton C) unter WIN7 vollverschlüsselt. Ich mach dann noch eine andere Anmeldeabfrage für den TC Bootloader und dann sollte alles normal gehen. Wenn ich mich nicht melde gabs eine Fehlfunktion und ich muss WIN7 neu installieren. Rofl :)

;;;;;

Das Volume (logisches Laufwerk) auf Partitiosnbasis, den ich unter XP SP3 eingerichtet habe mit Passwort und Keyfiles läuft überragend in WIN7. Keine Probleme bei der Einbindung.

Erinnert euch an das oft wiederholte HOW2.:

1 x kleine Systempartition C: mit Pre-Boot und Passwort (16 Zeichen).

Danach 1 x restliche Platte (RAW) als logisches NTFS Laufwerk mit TC Volume (Partition) mit Passwort + Keyfiles. Als Hashfunktion hier Whirlpool angeben.

;;;;;

Nur noch 9 Minuten. Dann heisst es: Hurra! – WIN7 versteht sich blendend mit TC oder MIST! nix geht mehr.

TrackBack 25. August 2009 um 03:42 Uhr

Geschafft! Wa-a-a-ahnsinn!

Windows 7 ist vollverschlüsselt mit TrueCrypt 6.2a + Pre-Boot.

http://www.postimg.com/image/6000/5856.jpg

Ist sowas nicht sahnegeil? :)

Hurra! Yippi!

;;;;;

Dienstag, 25. August 2009 – XP Professional geht nach 8 Jahren in Rente. 3:35 Uhr – ich bin WIN7 User. :)

Jetzt fehlen nur noch Trägheitsdämpfer und WARP. Am 22. Oktober kaufe ich im Handel die deutsche Vollversion. Wenn es geht die Windows 7 Home Basic 64-Bit.

Mann – ich bin echt superglücklich. Freu …

Mo 25. August 2009 um 06:30 Uhr

Irgendwie kommt mir alles bekannt vor. Von einem Gastartikel hätte ich mir etwas mehr vorgestellt als eine Sammlung alter Caschy-Artikel.

Peter 25. August 2009 um 09:41 Uhr

Man könnte auch ein bootbares mini windows auf den stick machen. Falls der Rechner gar nicht mehr starten will.

Max 25. August 2009 um 10:14 Uhr

Sehr gut ist c’t Helper

Die Software lädt 21 Hilfsprogramme aus dem Internet, insgesamt knapp 70 MByte. Die herunterzuladenden Programme lassen sich auch individuell auswählen. Auf Wunsch kopiert c’t Helper die Dateien für den mobilen Einsatz zum Schluss auf einen USB-Stick. Zip-Archive werden dabei gleich entpackt. Bei späteren Aufrufen lädt c’t Helper nur noch die Anwendungen herunter, von denen neuere Versionen bereitstehen. c’t Helper ist als Windows-Assistent aufgebaut, der der Reihe nach durch die einzelnen Programmkategorien führt. Unter “Analysieren” finden sich Werkzeuge, um die Rechnerkonfiguration zu überprüfen und Prozessen auf die Finger zu sehen. Unter “Säubern” finden sich einfache Virenscanner, Malware-Sucher und Rootkit-Spürhunde. “Aufräumen” enthält Hilfen, um leere Ordner zu entfernen, die Registry zu entrümpeln und temporäre Dateien zu löschen

Datenmann 25. August 2009 um 11:02 Uhr

Es sind wohl doch nur 13 Programme. :)

Datenmann 25. August 2009 um 11:06 Uhr

Verzählt. Sind doch 14. In einem Absatz wurde zwei Programme erwähnt. Sorry, nehme es zurück.

Hannes Schurig 25. August 2009 um 12:00 Uhr

Ich freue mich über das Feedback von euch, danke :)

@Dirk Paehl: Es kann sein, dass die neueren Versionen sich da anders verhalten. Früher hat es mal funktioniert gehabt, steht auch so im Netz, wenn ich mich nicht irre. Aber ich hab das mit der aktuellen Version noch nicht getestet.

@Urgixgax: ClearProg, aha. Das werd ich mir mal anschauen, sagt mir bisher noch nichts. Danke für den Tipp.

@pete^: Joo, Gstartikel rocken ;) Mit ‘a’ wär halt die Überschrift “umgebrochen”.

@Mo: Die Kritik ist schon berechtigt. Allerdings habe ich mir erst die Programme rausgesucht, jeweils mit Download und HP Link. Später habe ich die Links zu Caschy Posts ergänzt, weil ich interne Verlinkung in Blogs schon als wichtig empfinde. Also ich habe nicht aufbauend auf Caschys Vorarbeit dieses Paket geschnürt sondern andersherum.

Komische Trackbacks ^^ Sind die neu hier im Blog?

bttr 25. August 2009 um 13:25 Uhr

Wozu braucht man denn bitte JkDefrag von der PortableApps.com-Seite? JkDefrag ist doch von sich aus schon portabel. Einfach die jkdefrag.exe nehmen, fertig!

Der Nachfolger von JkDefrag heißt übrigens MyDefrag und liegt aktuell in der Version 4.1.2 vor. Größte Veränderung gegenüber JkDefrag ist die integrierte Skriptsprache.

Ich verstehe den ganzen Hype um portable Programme sowieso nicht. Damals in den 1980-1990er Jahren unter DOS war das der Standard. Aber ich bin Caschy natürlich für sein Blog sowie Portable FF & TB dankbar. :-)

Hannes Schurig 25. August 2009 um 14:30 Uhr

@bttr: Portable hat schon seine starken Momente, kein Zweifel. Als IT-Administrator bei jedem Mitarbeiter ein Set aus 10 Programmen erst installieren zu müssen um seinen PC zu prüfen ist alles andere als effektiv. Statt dessen haben wir u.A. auch einen ‘Cleanup-Stick’ auf dem auch solche Programmen schon installiert sind. Meckert ein Kollege über die Geschwindigkeit des Rechnern wird mit dem Stick gleich rübergeguckt.
Ist doch nen sinnvoller Vorteil, oder?

JürgenHugo 25. August 2009 um 15:52 Uhr

Lieber Gastschreiber:

Ich bin ja arg großzügig bei Schreibfehlern, weil ich mich selbst oft vertippe – aber die Überschrift bei einem Blogartikel sollte zumindest stimmen!

Das heißt nich “Gst…”, sondern “Gast…”. Bei meinem “nich” fehlt übrigens nix, das schreib ich extra so.

Du kennst doch die “JürgenHugo-Strafe” – erbarmungsloses pieken mit dem Finger… :-P

CptSplint 25. August 2009 um 17:17 Uhr

Hi,

eine umfangreiche Toolssammlung mit Updateabfrage und sortierter Oberfläche findet man auch in der Freeware “Windows System Control Center”. Dabei werden die erstklassigen Seiten von Sysinternal und Nirsoft auf Updates abgefragt und dann lädt das Programm alles herunter.

Ist ähnlich dem CT Helper nur stört mich bei diesem daß der immer wieder für die unterschiedlichen Versionen entsprechend neue Verzeichnisse anlegt statt das alte zu überschreiben.

Ist wirklich nett und zu bekommen auf: http://www.kls-soft.com/freeware/wscc.php

Hannes Schurig 25. August 2009 um 17:37 Uhr

JürgenHugo: Darfst Pascal oder Caschy pieksen ;)
Außerdem war das mit Caschy abgesprochen! Ist alles eine Initiative zur Auskristallisierung von aufmerksamen Lesern mit gesunder Tendenz zu perfekter Rechtschreibung.
Solche Leser erkennen dann auch übertriebene Substantivierungen :)

ClearProg, c’t Helper und Windows System Control Center, ich bin gespannt.

Aahh die Überschrift wurde korrigiert, der Titel ist nicht mehr einzeilig, sieht das doof aus! :D
Standardschriftgröße bei Überschriften ist 18px, wenn nur “Gastartikel” in 17px geschrieben ist, passt der Titel auf eine Zeile und man sieht es praktisch gar nicht.
Aber so viel Arbeit verlang ich nicht, sieht schon gut aus so wie es ist :P

Marcus 25. August 2009 um 18:03 Uhr

Danke fuer die kleine Vorstellung der Programme.

bttr 26. August 2009 um 09:28 Uhr

@Hannes Schurig

Ist es möglich, daß wir uns falsch verstanden haben? Ich finde portable Programme toll. Mich nervt nur, daß das als “superneue Idee” hingestellt wird, obwohl es das bereits unter DOS, also vor langer Zeit, gab.

Hannes Schurig 26. August 2009 um 10:25 Uhr

@bttr: Kann sein ^^ Jetzt steig ich auch hinter den “Damals in den 1980-1990er Jahren unter DOS war das der Standard.” Satz :)

SMS Star 11. April 2012 um 19:50 Uhr

Funktioniert bei mir nicht :/


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