Nuki: Smartes Türschloss hat jetzt eigenen Alexa-Skill

20. April 2017 Kategorie: Android, iOS, Smart Home, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Der smarte Türschlossaufsatz Nuki begleitet mich nun schon seit fast einem Jahr, nach wie vor bin ich begeistert und habe seither keinen Haustürschlüssel mehr dabei, wenn ich unterwegs bin. Nuki hat im Laufe der Zeit zahlreiche Änderungen erhalten, die Einführung von Nuki Web machte den Weg für weitere Vernetzungsmöglichkeiten frei. Ich richtete beispielsweise einen IFTTT-Trigger ein, der mir die Nuki-Steuerung via Amazon Echo ermöglicht. Ist nun nicht mehr nötig, denn Yuki hat einen eigenen Still erhalten.

Der Nuki-Skill ist einer derjenigen, die man noch extra aktivieren muss, es muss nämlich eine Accountverknüpfung mit Nuki Web erfolgen, damit das Schloss auch angesprochen werden kann. Ist die Verknüpfung erstellt, kann es auch direkt losgehen – es sei denn, man möchte Nuki auch per Sprache aufschließen.

Es gibt ja immer die Sicherheitsdiskussionen, obwohl das individuelle Setup beim einzelnen sehr unterschiedlich aussehen dürfte. Ich brauche mir bei mir zum Beispiel keine Gedanken darüber machen, dass man von außen via Echo meine Tür aufbekommt, ist einfach so. Aber das ist nicht bei jedem so, das weiß natürlich auch Nuki und hat sich eine recht simple Lösung einfallen lassen.

So ist bei normaler Verknüpfung des Nuki Web-Accounts lediglich das Zusperren per Alexa möglich, außerdem kann man sich ansagen lassen, wer die Tür zuletzt gesperrt hat. Möchte man Nuki auch per Sprache aufsperren lassen, muss man bei der Account-Verknüpfung eine PIN festlegen. Diese wird dann bei Befehlen, die das Aufsperren der Tür enthalten, abgefragt.

Hier muss man allerdings aufpassen, wie man die PIN ansagt. Besteht diese aus vier Ziffern, kann man nicht einfach die vier Ziffern nacheinander sagen, sondern muss diese in „Zweiergruppen“ ansagen. Zum Beispiel wird die PIN 1234 dann zu Zwölfvierunddreißig. Fiel mir nur so am Rande auf, bisher sicherte ich nichts per PIN.

Die Nutzung des Nuki-Skills ist allerdings nicht so toll, wie man es sich vergleicht erhofft hätte. Da nicht direkt integriert, muss man erst den Nuki-Skill selbst ansprechen und kann dann erst den Befehl ausführen. Zum Beispiel: „Alexa, öffne Nuki und schließe die Haustür ab.“ Das ist nicht viel komfortabler wie das von mir bisher genutzte „Alexa, Trigger Haustür zuschließen.“ via IFTTT.

Auch die PIN-Abfrage sollte meines Erachtens optional sein. Bis ich Alexa angequatscht habe, den Befehl zum Öffnen gegeben habe und dann noch die PIN angesagt habe, habe ich die Tür schon dreimal mit Apple Watch oder Smartphone aufgesperrt. Allerdings verstehe ich auch, dass dies tatsächlich der Sicherheit dient, selbst wenn dies bei mir nicht der Fall ist. 😛

Aber der Skill ist ein Anfang und Amazon kündigte ja bereits an, dass auch smarte Schlösser bald direkt integriert werden können. Ich hoffe sehr, dass Nuki da dabei ist, bei der Ankündigung selbst war dies ja nicht der Fall. Den Nuki-Skill findet Ihr bei Amazon an dieser Stelle.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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