Facebook F8: Mit dem Hirn tippen und der Haut hören

Facebook hielt die letzten beiden Tage die F8-Konferenz ab, ein Ausblick auf die Zukunft des Social Networks, die es ganz schön in sich hat. Großes Thema ist Virtual und Augmented Reality, die Facebook Kamera wird zur AR-Plattform. Aber auch am zweiten Tag gab es noch einmal eine Keynote, die noch einen weiteren Ausblick gibt. Nämlich in die Tätigkeiten von Building 8, dem Entwicklungs- und Forschungsteam von Facebook, das neue Produkte schaffen soll, die breit ausgeliefert werden können.

Zwei der Ideen wurden vorgestellt, beide klingen erst einmal sehr futuristisch. Zum einen möchte Facebook nicht-invasive Sensoren entwickeln, die das wiedergeben, was der Nutzer gerade denkt. Nicht alle Gedanken, sondern nur die, die das Sprachzentrum verlassen wollen, also so als würde man sprechen wollen. 100 Wörter pro Minute sollen sich so „tippen“ lassen. Lautloses Sprachsystem nennt Facebook das. Bei Southpark wurde es seinerzeit Shittr genannt. Auf jeden Fall super spannend, gerade auch im Hinblick auf Menschen, die nicht einfach so tippen können.

Nicht minder spannend ist das zweite vorgestellte Projekt. Es hat nichts weiter zum Ziel als die Haut zum Hörorgan zu machen. Gearbeitet wird an Hard- und Software, um die dies zu ermöglichen, weitere Details gibt es aber noch nicht. Über Knochen ist eine solche Methode heute schon möglich, Google Glass hatte beispielsweise von der Knochenleitung Gebrauch gemacht. Ebenfalls spannendes Thema, wenngleich das Tippen per Gehirn schon eine krassere Nummer ist, finde ich.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Gehirn auslesen ist KEIN Feature, sondern eine illegale Tätigkeit!

  2. „nicht-ivasive Sensoren“ am Kopf,da laufen doch dann Hirnströmanalysen zu Produkten parallel. Dann wird noch die Körperwärme von Google Nest erfasst und die Stimme von Amazon analysiert. Was da noch fehlt sind dann natürlich „invasive Systeme“ Butpluggs, die automatisch Hormonspiegel und Hirnbotenstoffe optimieren.

  3. Facebook direkt an mein Hirn angeschlossen? Ist heute der 1. April? Wer um Himmels Willen würde sowas machen?

  4. Der Qualität von Beiträgen wird es nicht weiter schaden. Nur zu Facebook

  5. Oh mann Leute, denkt doch mal etwas weiter und nicht immer mit so beschränktem Horizont. Klar, dass Facebook meine Gedanken auslesen können soll ist natürlich erst mal nicht so prall. Aber wenn die Technik tatsächlich kommen sollte, wäre das doch ein krasser Meilenstein und würde sicherlich einige Anwendungsgebiete ermöglichen. Also ich find die Meldung erstmal genial.

  6. Facebook wäre das letzte, was ich an meine Gehirnströme lassen würde.

  7. Wie denke ich dass es nicht gelesen werden kann? Ab wann nimmt mein Körper es als ausgesprochen wahr? Wenn ich meine Lippen dazu mitbewege aber die stimme nicht verwende? Oder wie soll ich das verstehn…

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