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Twitter erweitert Funktionalität der API v2

Twitter hat vor nicht allzu langer Zeit für Unmut gesorgt, indem man die Clients von Drittanbietern derart beschnitt, dass diese nur noch über Geld auf sinnvolle Funktionen zugreifen konnten. Im Sommer dieses Jahres folgte dann die Vorstellung der zweiten Version der API, mit der man für etwas Wiedergutmachung sorgen möchte. Nun erweitert man erstmals die Funktionalität der API, die aktuell noch im Beta-Test ist, für die man als Entwickler aber Zugriff beantragen kann.

Unter anderem wird die Erweiterung neue Endpoints mitbringen, mit denen man unter anderem wieder auf Funktionen von Twitter zugreifen können wird. Dazu gehört beispielsweise, dass der Nutzer festlegen kann, wer auf die Tweets antworten kann. Außerdem wird auch der Filter für Tweets von bestimmten Nutzern oder für Tweets, die bestimmte Accounts erwähnen freigeschaltet. Angeblich handelt es sich dabei um die zwei meist angefragten Endpoints.

Es gibt natürlich auch ein paar Limits. So können Entwickler mit einem Request nur maximal 100 Tweets abfragen, die aus den letzten 3200 Tweets kommen. Die Timeline mit Tweets, die Accounts erwähnen ist auf die letzten 800 Tweets begrenzt. Die neue API soll im nächsten Jahr komplett öffentlich gemacht werden. Man kann davon ausgehen, dass weitere Erweiterungen folgen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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5 Kommentare

  1. Zu spät, meine ganzen Freunde sind nun bei Mastodon und wechseln auch nicht mehr zurück. Zug, abgefahren.

    • Mastodon interessiert halt in Summe leider niemanden.

      • Twitter mich auch nicht mehr.
        Die offizielle App ist total übersät mit Werbung.
        Mag ich nicht

        • Ja, ist beides wahr. Twitter wollte mal weltumspannender Puls der Gesellschaft sein, mittlerweile langsames Wachstum, grade mal 330 Millionen aktive Nutzer und die Hälfte davon sind Assi-Polit-Karrikaturen die sich je nach Team an immergleichen Meines reproduzieren. Da entsteht keine Kultur mehr.

          Mastodon steht nicht besser da, die haben immerhin noch viel weniger Nutzer.

          Privat würde ich wohl eher Mastodon nutzen, einfach weil man seinen eigenen Server kontrollieren kann, man also nicht aufpassen müsste, was man schreibt. …und man dementsprechend auch keine dreisten timeouts von unterbezahlten bildungsfernen Contestmoderatoren tolerieren braucht.

  2. Hand hoch.
    Wer kennt noch Tweetdeck für Android? API V1 – ach träume grade von besseren Zeiten.

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