Telefonieren und mobil surfen in den USA

Kleiner Tipp für USA-Urlauber, die sich die Frage stellen, wie man in den USA telefonieren und mobil surfen kann, ohne den heimischen Mobilfunkbetreiber und dessen Auslandskosten zu übernehmen. Nennt sich AT&T Pay as you go. Prepaid eben. Ihr bekommt für 15 Dollar nicht nur 15 Dollar Gesprächsguthaben, sondern auch ein Handy. Für umme.

Innerhalb der USA gibt es dann noch einen neuen Tarif: für 2 Dollar könnt ihr SMS schreiben und telefonieren bis der Arzt kommt. Fairer Deal. Ihr braucht euch nur das Gerät besorgen, freigeschaltet und aufgeladen wird online. Dort könnt ihr auch die Tarife switchen, falls ihr einen Datentarif benötigt. Übrigens: bei der Online-Registrierung könnt ihr tatsächlich einen falschen Namen und so angeben. Kein Zwang, sich irgendwie zu authentifizieren, wie es meiner Meinung nach in Deutschland verpflichtend ist.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Coole Info, danke 🙂

  2. Wenn ich das schon wieder Lese, was du hier verfasst hast, da bekomme ich gleich wieder einen Hals, und sehe wieder das Deutschland echt das letzte ist (sondern nur Dreck) echt, und das uns alle Firmen nur verarschen, beziehungsweise die Firmen für Internet und Telefon. Kann ja nicht sein das man bei uns ab 15€ aufwärts nur so ne Flat bekommt (und das nicht mal in alle Netze) und in der USA für 1,60€ grob gesagt.

    Wie schon gesagt wir werden alle ega nur Verarscht in Drecks Deutschland, müssen immer alles machen, sprich Öko zeugs und alternative Energien, und was machen andere Länder, die lachen uns aus, weil wir es bezahlen und mit machen müssen.

    p.s. und ich glaube mal gehört zu haben in TV, das es in USA oder wo es war sogar ne Flat gibt für Strom (20Dollar), aber naja.

  3. Welcome the land of the land of unlimited opportunities 🙂

  4. Andreas Kasche says:

    Das ist in Schweden genau so. Man holt sich bei MediaMarkt, die gibt es mittlerweile auch dort oben, einfach einen Surfstick. Bezahlt bar und bekommt gleich x Tage Internet Flatrate ohne dass man sich in irgendeiner Form per ID ausweisen muss. Danach kann man dann einfach per Prepaidkarten aus dem Supermarkt das Guthaben wieder aufladen, braucht also nicht ein mal einen Fakenamen auszuwählen, wenn man nicht möchte. Und das UMTS Netz ist ja auch noch bombastisch ausgebaut. Haben letzten Sommer im hintersten Winkel des Landes Netzverbindung gehabt und konnten per Stream von der ARDMediathek den Tatort schauen… Das hatte schon was 😉

  5. Zuagroaster says:

    Langsam reiten Freunde!
    Der Tarif, von dem cashy da spricht, kostet meines Wissens nach nicht 2$ pro Monat sondern pro Tag an dem Du dein Telefon benutzt. D.h. sendet man eine sms oder macht einen Anruf kostet das 2$ und den Rest des Tages kann man dann kostenlos drauflossabbeln, also was für echte Plaudertaschen!
    Richtige Handynummern gibt es da auch nicht, man erhält immer eine ortsbezogene Rufnummer – idR von dem Ort, wo man sein Telefon erwirbt. Daher ist auch keine Unterscheidung Festnetz – Mobilfunknetz möglich sondern eher Orts- (oft kostenlos) oder Ferngespräch.

  6. Amerikanische Doppelmoral:

    Von den Europäern die Bankdaten haben wollen, aber selber Handys ohne richtige Namesregestrierung verlangen!!!!

  7. Zuagroaster says:

    Und von wegen mobil surfen:
    Ist erstens viel teurer als in good old Germany und zweitens nur in Großstädten vernünftig möglich. Die haben Löcher in der Netzabdeckung, da passt wahrscheinlich ganz Hessen rein.
    Einen einzigen Anbieter für die gesamte USA zu finden ist sowieso ein Ding der Unmöglichkeit und wenn man Pech hat, reicht nicht einfach Sim-Karte wechseln sondern man braucht ein anderes Handy (Stichwort: Netzstandards).
    Also kurzum: Es ist nicht alles Gold, was glänzt oder: das hat alles seine Eier!

  8. Mein Kumpel war letztes Jahr ein paar Wochen in den Staaten.
    Hat sein T-iphone wegen der hohen Roamingkosten ausgemacht.

    In den Fastfoot-Buden hatte er fürs iPhone kostenloses WLAN und darüber alles geregelt, auch per Skype nach Hause telefoniert.

  9. „Übrigens: bei der Online-Registrierung könnt ihr tatsächlich einen falschen Namen und so angeben. Kein Zwang, sich irgendwie zu authentifizieren, wie es meiner Meinung nach in Deutschland verpflichtend ist.“

    Hoffentlich haben die WLAN für Dich in Guantanamo…

    Den Zwang sich zu authentifizieren gibt es hier in der BRD tatsächlich, allerdings werden die Angaben bei den meisten Prepaid-Anbietern wie Aldi, Penny, Fonic usw. nicht richtig überprüft; es reicht wenn die Straße zur PLZ paßt. Einer Registrierung auf den Namen des örtlichen NPD-Gauleiters vor den nächsten Mai-Demo steht also nichts im Wege…

  10. Ich habe AT&T auch schon genutzt. Muss aber sagen, dass es teuer wird, sobald man nach D telefonieren möchte. Da ist Virgin Mobile – die das Netzt von Sprint nutzen – erheblich besser. Auch da bekommt man günstige Handys (für 30$ incl. 30$ Guthaben) – aber die Minute nach D bekommt man für 40 Cent – man kann auch Tarife wählen, bei denen die Minuten nur 30 Cent oder gar nur 20 Cent kostet. Und bei solchen Preisen muss man sich dann keine Gedanken ums telefonieren machen. AT&T ist nicht schlecht – aber meine Empfehlung ist eindeutig Virgin Mobile USA … http://www.virginmobileusa.com/

    Und was 3G Internet (Prepaid) in den Staaten betrifft: auch hier kann ich nur Virgin empfehlen … super gut… super schnell – und ich habe nichts günstigeres gefunden – wenn man viel surfen möchte und sich nicht auf Hotel Hotspots und ähnliches verlassen will.

  11. Das nenne ich „faire Preise“!! da können die Anbieter in Deutschland eine Scheibe davon abschneiden.

  12. Daten muss man in Tschechien auch nicht angeben. Man sagt man brauch ne Sim Karte … zahlte 300 czk und bekommt 300 czk Guthaben mit Simkarte. Dann sagt man noch dass man ne Internet Flat brauch die kostet 40czk/woche (1,60€) bei O2. Dann kann man sein Macbook schön per bluetooth verbinden und tada man ist online …
    Wusste net, dass das sooo einfach ist. Glaub Limit ist 500 mb/ Woche. ab dann isses gedrosselt. Skypen kannste aufm Handy alles erlaubt nix verboten. so muss das sein.

  13. Warum so umständlich? Ich habe bisher schon immer ein freies WLAN gefunden, in praktisch allen Hotels und auch sonst wenn man etwas sucht.

  14. @Axel: Dann fahr mal nach Las Vergas 🙂
    Aber Du hast recht – meist klappt das – ich muss aber sagen, dass ich ab und an auf langen Fahrten schon recht froh war, dass meine Freundin im Netz surfen konnte … Hat die Rundreise erheblich vereinfacht. Und es ist schon cool, wenn man mit 70 Sachen über den Alligator Alley braust und nebenbei die Beifahrerin mit Deutschland chattet …

  15. Ich hab mir immer eine SIM bei Cellion.de gekauft. Damit kann man recht preiswert nach Deutschland telefonieren, hat aber keine Datenoption. Liefern auch kurzfristig und die SIM schaltet sich nach dem Aufenthalt automatisch ab, Rechnung kommt nach der Reise inkl. Einzelverbindungsnachweis, bezahlen kann man per Lastschrift. Als Netz wird AT&T genutzt.

  16. $2/Tag macht ca. $60 im Monat. Dafür kriegt man in Deutschland ebenfalls ein SMS/Internetpaket dass keine Wünsche offen lässt, bei __WESENTLICH__ besserer Netzabdeckung.
    Wir wollen mal realistisch bleiben!

  17. @fabian: mir ging es um Urlauber, die vielleicht 1-2 Wochen hier sind, ausserdem MUSS man ja nicht jeden Tag 2$ zahlen, wenn man es nicht nutzt 😉

  18. @fabian: aber so schlimm ist es mit der Netzabdeckung auch nicht … Ich kann sagen, dass AT&T in Florida nicht schlecht ist – jedenfalls als vor 23 Jahren AT&T genutzt habe. Und letztes Jahr war die Netzabdeckung von Sprint in Florida, Washington bis New York und Kalifornien sehr gut. Incl. Nationalparks …
    Auch in Deutschland gibt es teilweise Löcher (z. B. Harz oder in einigen Bereichen der neuen Bundesländer)

  19. Wie sieht es mit den Datentarifen aus? Möchte das Ganze von New York und Florida benutzen, vermutlich während den ganzen 3 Wochen jeden 2ten Tag ins Internet

    Viele Grüsse
    patrick

  20. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit den Telefonkarten-zwischen 10 und 20 Dollar gemacht.Bin bei meinen USA Touren alle 2-3 Tage wo anders und sie funktionieren auch aus den Hotels heraus, auch öffentliche Telefone. Nachteil… die lange Zahlenfolge+ Telnummer.

  21. Also ganz ehrlich, nichts besonderes. 2$ bezieht sich wie schon gesagt auf den Tag, in deinem Artikel kommt es so rüber als wäre das pro Monat oder pro sonst was…

    Die Daten werden in D auch oft nicht nachgeprüft, wie schon gesagt. Netzabdeckung ist auch nicht das wahre in den usa –> insgesamt recht schwacher artikel, sorry 🙂

  22. @all
    weiß jemand, ob man in den Fastfoodbuden in Las Vegas speziell auch WLAN hat bzw. in welchen Hotels?
    Meines Wiessens ist das in Las Vegas nicht so einfach zu bekommen (kostenlos)…zumindest war es vor 2Jahren noch so.
    Folge Caschy im März…..aber nur für Urlaub 🙂 (10 Tage)!!

  23. Thomas-D: ich wohne gerade in Michigan und ich kann sagen – hör auf zu meckern! Für no-contract Pläne bezahlste 15/25/50$ aber was am Ende des Monats nicht abtelefoniert ist verfällt.
    Zum anderen: Internet kostet bei comcast 70$ für ne 12mb „flaterate“ (die wird ab xxGB aber dichtgemacht, also nicht wirklich flatrate). Es gibt zwar ab und zu angebote für 6 monate für 30$ aber danach musste mehr bezahlen. Und die Triple-Play-Bundles mit Hometelefon und Fernsehen – da biste erst ab >100$ dabei. Pro Monat. Ohne HBO und die guten Sender.
    Der andere Anbieter ATT ist nicht besser und mehr auswahl hast du nicht.

    Außerdem: Werd mal krank hier – dann liegst du im Dreck.
    Krankenversicherung? Vergiss es. Preservative, genmanipulierte Nahrung, Pestizide, die in Europa schon lange verboten sind undundund. Amerika steckt noch immer in der Pubertät.
    Also: Beklag dich nicht, was du nicht hast. Bedankt dich dafür was du hast, es aber als normal hinnimmst.

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