„Star Trek: Discovery“: Neuer Comic-Con-Trailer zeigt mehr von der Serie

Der neue Trailer zu „Star Trek: Discovery“ ist da. Netflix hat anlässlich der San Diego Comic Con 2017 einen weiteren Zusammenschnitt veröffentlicht, welcher in rund 3 Minuten in die kommende Science-Fiction-Serie einführt. Wer allerdings bisher wenig Gefallen an der Neuausrichtung des Franchises gefunden hat, wird sicherlich auch durch den neuen Clip nicht überzeugt. Für alle anderen gibt es weiteres, visuelles Futter.

Ich selbst hatte große Hoffnungen für „Star Trek: Discovery“ bin durch das bisher gesehene Material aktuell aber sehr skeptisch geworden. Wenn mir beim Ansehen eines Trailers als erstes Adjektive wie „steril“, „leblos“ oder „austauschbar“ in den Kopf schießen, dann ist das für mich persönlich nicht das, was ich mit Star Trek verbinde. Aber seht selbst, denn vielleicht kommt ihr zu einem ganz anderen Urteil:

In Deutschland läuft „Star Trek: Discovery“ am 25. September an. Viele Fans haben sich daran gestört, dass die Klingonen aussehen wie in der neuen Zeitlinie der Abrams-Filme, obwohl „Star Trek: Discovery“ in der alten Timeline spielt – also der selben wie bisherige Fernsehserien. Das könnte ich persönlich verknusen. Mich stört mehr die generell irgendwie austauschbare Optik, die hölzern wirkende Hauptdarstellerin Sonequa Martin-Green und das Gefühl, dass hier eine x-beliebige, düstere Science-Fiction-Serie mit einem dezenten, optischem Star-Trek-Überzug wartet.

Für endgültige Urteile ist es aber noch zu früh: Die Effekte an sich sehen für eine Serie erstklassig aus. Und man kann nie ausschließen, dass die Trailer einen falschen Eindruck vermitteln. Somit werde ich „Star Trek: Discovery“ definitiv eine Chance geben. Den ersten Trailer findet ihr bei uns im Blog übrigens hier.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. … oder übellaunige Schaben…

  2. Wolfgang D. says:

    Hauptsache, die Bösen sehen fies aus, nicht wie der typische nette Banker der dich um Haus und Hof bringt, und es gibt Explosionsgeräusche im luftleeren Raum. Damit lassen sich die galaxiengroßen Logik-Löcher der Geschichten gut überbrücken. Und ich will Lichtschwertkämpfe!

  3. @Oliver K.: Enterprise spielte ab 2151, TOS ab 2265 (die deutsche Synchro im Vorspann ist völlig falsch) Discovery wird somit um 2255 spielen.

    @Legomio & Grainger: Sollten die Borg tatsächlich auftauchen, wird das Internet vermutlich explodieren und die Autoren werden Morddrohungen von fanatischen (traumatisierten) Trekkies bekommen. Offizieller Erstkontakt zu den Borg war 2365. Später wurde das zwar etwas aufgeweicht aber ein prominentes Auftauchen in Discovery würde überhaupt nicht in die Zeit passen.

    Ansonsten möchte ich mich dem Rest hier anschließen. Es sieht kein bisschen aus wie Star Trek. Es klingt nicht wie Star Trek und es fühlt sich auch nicht so an. Die JJ Filme mag ich eigentlich ganz gerne, obwohl ich grundsätzlich Anhänger des Oldschool Trek bin… aber das hier…
    Die einzige Gute Nachricht bisher, war die Verpflichtung von Jason Isaacs. Er könnte einen wahrlich epochalen Captain abgeben, sollten sie ihn nicht als Bösewicht verschwenden, was nach Sichtung des Trailers, durchaus möglich ist.

  4. >>André Westphal:
    „Viele Fans haben sich daran gestört, dass die Klingonen aussehen wie in der neuen Zeitlinie der Abrams-Filme, obwohl „Star Trek: Discovery“ in der alten Timeline spielt – also der selben wie bisherige Fernsehserien.“<> St 23. Juli 2017 um 19:04 Uhr
    „zumindest muss ich nicht meine Zeitreihenordner neu anlegen.“<<

    Also nach allem, was ich bisher so mitbekommen habe, wird Discovery zwar in der "Prime" Zeitlinie angesiedelt sein, jedoch soll auch dort ein einschneidendes Ereignis passiert sein, wie jenes das zur Kelvin-Zeitlinie führte. Also praktisch ein eigener Reboot.

    CBS möchte offenbar den Stil der Abrahms Filme mitnehmen, aber sein eigenes Süppchen kochen. Was wohl einfach mit der Rechtesituation zu tun hat: http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Star_Trek_corporate_history
    Vereinfacht: CBS hat die Rechte für die Serien, Paramount jene für die Filme

    Die "Hauptinspirationen" für Discovery liegen allem Anschein nach leider darin, das Star Trek Universum (und die Gewinne daraus) nicht allein Paramount zu überlassen und gleich auch noch den eigenen Bezahldienst zu pushen. Denn CBS hat die exklusiven Rechte für die Verbreitung innerhalb der USA, Netflix für den Rest.

    Von all dem abgesehen, werde ich mir Discovery sicherlich ankucken. Aber meine Hoffnungen sind nicht allzu hoch. Es mag eine brauchbare bis gute Serie werden. Aber der Bezug zu Star Trek ist optisch jedenfalls mehr (oder eher weniger) als dünn. In jeder Szene denke ich: Könnte auch irgendwas Neues sein. Und genau das hätte CBS, fürchte ich, auch tun sollen: etwas eigenes kreieren, anstatt auf ein weitgehend generisches Setting Star Trek Logos zu pappen und zu hoffen, DAMIT dann die Star Trek Fans anzulocken. Das Anlocken funktioniert, sicher. Aber wieviele dann auch bleiben? Vermutlich soviele wie es Redshirts gibt, die länger als eine Folge leben. Ach, stimm ja: Es gibt keine Redshirts mehr! Sieht eher aus wie die "Blue Man Group in Space" …

  5. Oliver K. says:

    Stephan: Die normale Zeitlinie wird ja in den Büchern grandios fortgesetzt mündet dort im großen Borg-Angriff und der politischen und militärischen Neugestaltung des Quadranten und der Föderation, konsistent weiter geführt in _allen_ Buchserien. DAS wäre eine ideale Serienvorlage gewesen. Oder Filmvorlage. Die ganzen Reboots hätte es nicht gebraucht. Es gibt genug grandioses Material dort draußen.

    http://memory-beta.wikia.com/wiki/Borg_history#Final_battle_.282381.29
    http://memory-beta.wikia.com/wiki/Star_Trek:_Destiny
    http://memory-beta.wikia.com/wiki/Typhon_Pact

  6. Man hätte auch Axanar nicht so zusammenklagen müssen. Das wäre sicherlich ein guter Fan-Film geworden. Aber nein: Erfolgreiche Fanfilme, an denen man nicht verdient? Wo kämen wir denn da hin? -.-

  7. Eine Frage: Am Ende des Trailers stand was von „weekly“. Wird es auch bei Netflix nur eine Folge pro Woche geben?

  8. Ja, aber das ist auch kein Unterschied zu anderen Fremdproduktionen, die bei Netflix laufen. Zitat Cinemablend: „CBS and Netflix announced today that the streaming service will make the series available within 24 hours of its airing on CBS All Access in 188 countries around the world, including the U.K.“ -> http://www.cinemablend.com/television/1539370/where-star-trek-discovery-will-air

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