Spotify Familienplan: Jetzt wird der Standort per GPS abgefragt

Nun zieht Spotify die Daumenschrauben der Überprüfung härter an. Früher war es so, dass der Großteil der Nutzer im Spotify-Familienplan lediglich seine Postleitzahl angeben musste. Dann, im Juni 2017, mussten die Abonnenten sich mit einer Adresse verifizieren.

Als Reinholer: Alleine als Nutzer zahlt man für Spotify mit Offline-Möglichkeit knapp 10 Euro. Für nur 15 Euro im Monat können ganze sechs Personen Musik hören. Man spart satt Geld und mal ehrlich: Wer will das nicht? Da ist dann halt der Kumpel ein Familienmitglied oder man teilt sich den Spaß mit Bekannten aus anderen Orten. Widerspricht aber den AGB von Spotify.

Vereinzelt wurden früher schon Nutzer mittels GPS überprüft, am Abend des 17. September haben wir eine große Menge Leserzuschriften zum Thema bekommen. Spotify will kurzfristig via GPS den Standort seiner Nutzer abfragen, um sicherzustellen, dass diese – den AGB entsprechend – unter einem Dach wohnen. Und wenn man diese Überprüfung nicht zulässt? Dann könnte man seinen Premium-Plan verlieren, so Spotify.

Bedeutet, dass Spotify es nun ganz klar nicht mehr möchte, dass man eine „versprengte“ Familie ist. Eine Familie muss in einem Haushalt wohnen, die an einem anderen Ort gemeldete und studierende Tochter wäre dann wohl raus, wenn sie nicht einen falschen Wohnort angibt. Alle Mitglieder sollten also die identische Adresse angeben und dies daheim – via temporärer GPS-Freigabe – nachweisen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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83 Kommentare

  1. Soweit ich weiß, darf man bei Netflix beliebigen Personen Zugang verschaffen, darf aber nicht sein Passwort weitergeben; man muss also das Gerät selbst einrichten. Und man darf es nicht gegen Geld machen.

  2. Ich konnte zwischen GPS und PLZ wählen. Hab also einfach meine Postleitzahl eingegeben.

  3. Spotify hat unter Android keine Berechtigung GPS zu nutzen.. steht auch nicht in den App Einstellung.. daher seh ich das erstmal locker..

    • die Berechtigung hat Spotify unter iOS genauso wenig aber fraglich bleibt vielmehr ob Spotify die Nutzung einfach unterbindet wenn die Berechtigung nicht gewährt wird

  4. Alle „Familienmitglieder“ schicken diese GPS Mails an den Hauptnutzer, der dann je Mail dieses vom gleichen Rechner prüfen lässt. Wo ist das Problem?

  5. Na dadurch wird Spotify aber mächtig zulegen. Wenn sie mich nicht mehr wollen, wechsle ich halt zu Apple Music…

  6. ich frage mich wie das funktionieren soll wenn man zwischenzeitlich zb mit einigen familienmitgliedern im urlaub ist während andere nicht dabei sind etc.

  7. Unter iOS gibt es keine Möglichkeit die Standortfreigabe für Spotify separat freizugeben, oder sperren. Heißt das die App fragt nicht ab?
    Kommt die Abfrage echt per Mail?

  8. Wäre schade, aber auch verschmerzbar.
    Außer Navigationsapps braucht keiner meine Standortinfos.

  9. Wenn diese Dienste mal genau so gewissenhaft nur in den Ländern die Steuern zahlen würden, wo sie wirklich fällig wären, dann wäre allen geholfen.

    • Spotify wäre damit in Anbetracht der immer noch grenzwertigen Gewinnsituation eben nicht geholfen, aber das soll auch nicht heißen dass mir ein wirtschaftliches Unternehmen leid tut 😉

    • Peter Brülls says:

      Steuern werden da fällig wo die Steuergesetzgebung es sagt.

    • Jemand anderes says:

      Klar, alle Konzerne sollten möglichst viel Steuer bezahlen. Am besten 100% in allen Ländern. Gleichzeitig diskutieren aber hier die Leute, wie sie die Kosten für Spotify durch teilen möglichst umgehen können. Ist irgendwie eine sehr gestörte Wahrnehmung.
      PS: Wenn man die Steuern senkt, werden auch die Dienste günstiger.

  10. Das sollen sie mal bei uns machen, dann sind wir weg.

    Erst werden alle angelockt: Hier ist alles cool, legal, super, kommt alle zusammen rein und wir haben Spaß an Musik! Und jetzt Schritte wieder in die falsche Richtung? Wir sind eine Familie und nutzen den Plan als Geschwister, Eltern, Partner gut aus, aber sind natürlich nicht mehr alle unter einem Dach!

    So ein Unfug, und das für geliehene (!) Musik!

    • Du beschwerst dich echt, dass du ganze 3€ für „geliehene Musik“ zahlst? Wahrscheinlich auch noch getippt als du an deinem 5€ Starbuck Kaffee genippt hast. Manche Leute…

      • Wieso 3 €? Klar, im Idealfall sind es nur 2,50 Euro pro Konto pro Monat.

        Aber diejenigen, die dann nicht im gleichen Haushalt leben, zahlen dann direkt 9,99 € pro Monat. Ich kann verstehen, dass nicht jeder bereit ist, das zu bezahlen.

        • Das ist halt die Geiz-ist-Geil Mentalität. Früher kauften die Leute Alben für weit über 10€, heute beschweren sie sich, dass 10€ zu viel ist um nahezu alles hören zu können. Überleg dir mal, wofür du sonst 10€ Geld im Monat ausgibst und vergleich das mal.

          • Nein, das hat absolut nichts mit Geiz ist geil zu tun, sondern ist einfach eine individuelle Kosten- Nutzen Betrachtung.

          • Tobias Wozniak says:

            Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Bei einer gekauftem, physischen Album habe ich ein uneingeschränktes privates Nutzungrecht zur Widergabe auf herstellerunabhängigen Geräten (bis in die 80er zurück) für die Lebzeit des Datenträgers. Dieses Nutzungsrecht kann ich sogar auf Dritte durch den Verkauf übertragen.
            Hier zahlt man 10 Euro im Monat Miete, um auf einem eingeschränktem Kreis von Geräten, die nur soweit reichen wie die aktuelle App (versuchs mal auf WindowsPhone oder BB OS. Da wirds auch schon per Browser schwierig. Und die sind erst ein paar Jahre alt), die zwecks Lizenzprüfung am Internet angeschlossen sein müssen um auf einen eingeschränkten sich ständig wechselnden Katalog (Spotify ist riesig, aber nicht komplett) zugreifen zu können.

            Ich sage nicht, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis hier nicht stimmen mag, aber dein Vergleich ist keiner.

        • Peter Brülls says:

          Dann sollte es auch kein Problem sein zu verstehen, warum jemand zu solchen Konditionen nicht vermieten möchte.

      • Es ist doch immer eine sehr individuelle Preis- Leistungsfrage was einem ein Produkt oder eine Dienstleistung wert ist. Wir nutzen aktuell auch einen Familien Account bei Spotify, die 3 Euro sind ok für das reine streamen und leihen von Musik. Mehr würde aber weder ich, noch die anderen Nutzer dafür ausgeben, und ganz sicher keine 120 Euro pro Jahr nur für temporär nutzbare geliehene Musik.

        Jemand der sowieso keine eigene umfangreiche Musiksammlung hat, und Lieder eh nur ein paar Wochen und dann nie wieder hört mag das durchaus anders sehen.

    • Anlocken indem man gegen AGBs verstösst? Was läuft bei dir nur falsch.

  11. Spotify hat die technischen wie rechtlichen Möglichkeiten, das durchzusetzen. Das sollte allen klar sein. Wem die Regeln nicht passen, der kann ja wechseln. Unschön ist, dass man die Familienfreigabe lange Zeit zweckentfremden durfte (wurde halt toleriert) und nun auf einmal alles anders sein soll. Vertrauen schafft das nicht,

    Andererseits waren die Preise schlicht ruinös. Wer glaubt, dass man wirklich sechs User kostendeckend Musik streamen lassen kann, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Bei Apple und Google ist das weniger ein Problem, denn dort sitzen zahlungskräftige Unternehmen dahinter und nicht zuletzt muss man seinen Hauptaccount mit geteilter Kreditkarte einbringen. Das macht man selbst unter Freunden ungern.

    Spotify verdient schlicht zu wenig Geld mit seinen Abos. Deshalb der Schritt. Mir war klar, dass das irgendwann kommt. Auch bei Netflix wird diese Keule kommen, so viel ist sicher. Denn auch die können die enormen Wachstumsraten irgendwann nicht mehr durch Neuabos stemmen, sondern müssen die bestehenden User auf mehr Kohle trimmen.

    • Hach ja, das gute Vertrauen. Wie man es verspielen kann, nur weil man unterbindet, dass Leute das eigene Vertrauen ausnutzen.

      • Die User sind halt noch kapitalistischer als das Unternehmen selbst. Da wird das Entfernen eines Features als ungebührlich empfunden, obwohl man selbst die Regeln deutlich überschritten hat. Ich sage auch nicht, dass das ungerecht ist, sondern eher, dass die Userschaft das als ungerecht bewertet.

        • Es wird ja noch nicht mal ein Feature entfernt, sondern lediglich verhindert, dass das Feature anders genutzt wird, als erlaubt.

          Jetzt versteh ich auch, warum die ganzen Unternehmen Zeter und Mordio schreien, wenn ein sowieso illegales Steuerschlupfloch gestopft wird. Die sehen das genauso als legitimes Feature an.

          • Peter Brülls says:

            Wären diese Löcher wirklich „illegal“, könnte man die Firmen entsprechend sanktionieren. Was dann auch geschieht.

            In den meisten Fällen sind sie es nicht nicht. Nur haben große Firmen eine Menge sehr gut bezahlter Spezialisten, teilweise Leute, die aus den Finanzbehörden abwandern, weil sie die Materie aus dem Effeff beherrschen, aber eben nicht vergleichbar bezahlt werden. Sondern halt im wesentlichen ebensogut wie die Kollegen, die seit 30 Jahren stumpf alles abstempeln.

  12. Die Abfrage per GPS erfolgt über den Browser. Widerspricht man bspw. im Chrome Browser den Zugriff auf den Standort kann man die PLZ eintragen.

  13. Wenn Spotify das durchzieht werden sie auf einen Schlag damit sehr viele ihrer Premium Nutzer verlieren, wahrscheinlich sogar die Mehrzahl. Ob das so ein cleverer Schachzug ist bezweifele ich.

  14. Frederik Kunze says:

    Fragt Spotify das an jedem Gerät an oder nur pro Account? Wenn sie es nur per Account machen wie wollen sie das dann checken bei reinen PC Nutzern oder FireTV z. B.

  15. Ich bin gerade dabei mich zu trennen. Noch hat Sohn gemeinsamen Standort.

    Also noch mal mehr. Neben Single Packungen dann Single accounts

  16. Wenn das erfolgreich ist, wird man wohl bald auch das Erstellen des Accounts per VPN und Umziehen nach Deutschland unterbinden.

  17. Wäre es nicht effektiver die öffentlichen IPs zu prüfen, von denen die jeweiligen Mitglieder Spotify nutzen? Oder die WLAN-SSID sammeln, wenn die App genutzt wird?

    Klar, müssen nicht alle zur selben Zeit zu Hause sein und es könnten auch mehrere WLANs in einem Haus sein (2.4ghz und 5ghz bspw), aber es würde einen Hinweis geben…

    • Nette Idee, aber wir haben hier in Deutschland so etwas, das nennt sich Datenschutz. Die können nicht einfach irgendwelche Daten aus den Smartphones abgreifen um zu checken, ob die AGB auch nicht verletzt werden. Und klar IPs können sie gegenchecken aber auch da hat man das Thema mit WLAN, LTE, unterschiedliche Anbieter etc.

    • Das ist viel zu unzuverlässig, man will ja nicht nur zu Hause Musik hören. Wenn ich bei Freunden im WLAN bin habe ich eine andere IP, im Mobilnetz sowieso. Wenn ich in der Firma bin kann ich da das Gästenetzwerk nutzen, die IP wird dann wahrscheinlich in Baden Würtemberg angezeigt, obwohl ich in NRW arbeite und in Niedersachsen wohne.

  18. Es ist doch so: Jede dieser Überprüfungs-Aktionen eliminiert zumindest einen Teil der „Familien“ und erhöht im besten Fall (beim Wechsel zu Einzelaccounts) den Umsatz. An einem rigorosen Ende aller falschen Family-Accounts durch umfassende technische Maßnahmen hat Spotify glaube ich kein Interesse, jede Börsenstory baut auf stetig wachsende Nutzerzahlen, auch wenn sie teuer erkauft sind. Und wer Schlupflöcher sucht, der findet sie auch weiterhin, nur der Aufwand erhöht sich.

    • Peter Brülls says:

      Stetig wachsende Nutzerzahlen sind interessant, aber nicht alles.

      In einigen Fällen ergibt sich eine Art natürliches Monopol, wie bei Facebook oder eBay, wo möglichst jeder diesen Dienst nutzen soll, da sich ja sogar der nutzen genau daraus ergibt. (WhatsApp)

      Bei Streaming Diensten und auch dem Onlinehandel ist das anders. Letztlich ist es egal, ob man Apple Music, Spotify oder Amazon Music nutzt. Die Produkte sind direkt vergleichbar und prinzipiell austauschbar.

  19. Die Diskussionen bez. des Themas sind schon sehr spannend. Ganz ehrlich: Ich finde das richtig so und hoffe, dass sämtliche Anbieter mitziehen. Und zwar deshalb, weil ich nicht einsehe, als ehrlicher Nutzer steigende Beiträge hinzunehmen, weil andere das ausnutzen. Sich dann hier darüber zu beschweren ist echt nen schlechter Witz. Das hat ja auch – ähnlich wie die Krankenversicherung – eine soziale Komponente. Gleiche Beiträge für gleiche Leistung. Wenn dann einige sich herausnehmen, das „billiger“ zu bekommen und sich für „ach so clever“ halten, ist das nicht nur Betrug sondern aus sozialer Sicht eben nicht sozial – oder schlicht: asozial.

    • Es geht hier aber auch ein wenig um die Methodik… Familien leben nun einmal nicht unbedingt dauerhaft unter einem Dach. Wenn sie also ein Familienangebot für 5 weitere Familienmitglieder bringen, dann sollen sie es auch so realisieren, dass wirklich 5 weitere Familienmitglieder es auch praktisch nutzen können. Können oder wollen sie das nicht, sollen sie das Ding eben einstellen oder ein „GPS-Koordinaten-Gruppenpaket“ anbieten. Positionsbestimmung ist nun wirklich keine geeignete Methode, um eine Verwandtschaft nachzuweisen (Postleitzahlen übrigens auch nicht, aber da könnte man wenigstens noch argumentieren, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass eine typische Familie wenigstens die gleiche Postleitzahl hat, als gleiche oder nah beieinander liegende GPS-Ortungsdaten). Was den Rest angeht, stimme ich dir zu: natürlich sollte Spotify gegen Missbrauch solcher Angebote vorgehen, weil letztlich entweder sonst solche Angebote verschwinden müssen oder alle anderen sie quersubventionieren.

      • Du verstehst Familie als Familie die auch getrennt leben kann. Weil Studium, weil Kinder ausgezogen oder weil man eben keinen Mehrgenerationen-Haushalt führt. Haushalt ist hier aber das Stichwort. Spotify versteht den Family-Account als Haushalt-Account. Das steht in den AGB auch so beschrieben und deswegen ja die diversen Abfragen. Wenn die Leute dabei nicht so rigoros bescheissen würden müsste man nicht mit Standortabfragen um die Ecke kommen…
        Das Angebot war nie dazu gedacht um mit fremden Haushalten zu teilen. Egal ob der Fremde auch Familienmitglied oder nur Freund ist…

        • Auch ein Haushalt (steuerrechtlich zB) muss sich nicht auf eine Wohnung beschränken. Getrennt lebende Ehepaare bilden bspw. einen gemeinsamen Haushalt … . Was Spotify macht, ist verständlich, aber der Begriff Haushalt (falls er so in der AGB ist, habe nicht geschaut), taugt nicht als Begründung.

          • Peter Brülls says:

            Und dass es dann „doppelte Haushaltsführung“ heißt ist ein ziemlich guter Hinweis darauf, dass der Normalfall „Haushalt ist eine Wohnung“ ist und Leute, die zwei nutzen müssen, einfach nur durch eine rechtliche Fiktion (okay, letztlich sind sie das alle) entlastet werden.

    • Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es keine Preiserhöhung mehr geben wird, wenn alle Leute die Dienste entsprechend der Bestimmung nutzen, oder?

  20. Wir nutzen das alle nur mäßig, also gerade so, dass man die 2.50€ vertreten kann, hatten aber außer der Adresse bei der Einrichtung nie eine weitere Anfrage. Vielleicht werden also vorrangig die „Familien“ geprüft, wo die Gewinnmarge eher klein ist.

  21. Hmm. Ich selber nutze ein Einzelabo, aber hier mal ein Gedankengang. Was bei Flirtapps funktioniert, sollte auch mit Spotify klappen: Im Handy falsche Standorte zulassen einstellen, Standortzugriff „nur GPS“ wählen, GPS Faker installieren und das Problem sollte gelöst sein.

    • Das denke ich nicht. Vielleicht eine Zeit lang, aber definitiv nicht auf Dauer. Bei Flirt Apps sind gefälschte Standorte kein wirklich großes Problem, weil dadurch keine Einnahmen verloren gehen.

      Es muss sogar nur mit isFromMockProvider() geprüft werden, ob der Standort verändert wurde und wenn das der Fall ist, wird der Start der App verweigert.

      Wenn das immer noch nicht zum Erfolg führt, werden eben noch safety net checks eingeführt, die einen Start bei gerootetem Gerät verhindern. Und spätestens dann ist man an dem Punkt angelangt, wo wahrscheinlich über 90 Prozent der „nicht unter einem Dach lebenden“ Familienadmins keine Lust mehr haben jedes Handy der Familienmitglieder zu rooten, magisk zu installieren und die safety net checks zu umgehen.

      (Gilt natürlich nur für Android Geräte)

      • Die Frage ist, ob man den Aufwand betreiben wird und dann ist da noch die Geschichte mit Datenschutz. Ich denke, dass das klappen wird. Bisher ging es bei jeder App ;p. Ansonsten sollte man einfach 1x weniger zum King oder zum Dönermann um die Ecke. Komisch, dass dafür immer Geld da ist xD

  22. Das geht doch total an der Lebenswirklichkeit vorbei. Wir sind beide Unternehemensberster und daher unter der Woche nur unterwegs. Menschen die aus dem Koffer leben wie Flugbegleiter, Piloten, Fernfahrer, aber auch viele Geschäftsleute sind einfach nicht jeden Abend zuhause.

    • Hans Guenther says:

      Mein Mitleid hast du.

    • Vermutlich müsst ihr aufstocken, ansonsten ist nicht erklärbar, warum bei 2 arbeitenden Menschen keine 10€ übrig sind für ein 2. Abo.

    • Peter Brülls says:

      Und die haben ein Problem damit, 10 € im Monat oder was das kostet zu bezahlen?

      • Sven Focken-Kremer says:

        An dieser Stelle verstehe ich die Kommentare nicht. Wenn es ein Angebot für eine Familie gibt, dann nimmt man das als Familie doch? Ich kann das von Schndrs nachvollziehen. Auf den Kommentar von Peter Brülls und Esh: Er/Sie hat es dich exemplarisch genannt und auch direkt mehrere Berufe genannt. Oft genug bleibt, leider, bei zwei Arbeitenden Personen nicht genug über. Jeder nach Wohnort und Lebenssituation. Und ob Flugbegleiter, Fernfahrer und einfache Geschäftsleute alle gigantisch verdienen, bezweifle ich halt. Somit stimme ich Schndrs zu: Das Prüfverfahren ist an einigen Lebenswelten vorbei gedacht und dort sollte es Alternativen geben. Schreibe ich aus Bochum mit Wohnsitz in Köln 🙂

    • PeterchenHansen says:

      Jaja, die armen Unternehemensberster 😉

  23. Da geht den Leuten, die ihr Abo über die Türkei oder die Philippinen abgeschlossen haben, wohl gerade der Ar&€# mächtig auf Grundeis.

    Ich finde es legitim, wenn zumindest überprüft würde, ob die Familienmitglieder sich auf dem gleichen Kontinent oder auf dem Kontinent befinden, auf dem das Abo abgeschlossen wurde.

    • Warum? Hier geht es ja nur um Familienpläne… wer einen Einzelaccount über die Türkei hat ist ja hiervon nicht betroffen 😉

    • Gerade gegen die wird ja nix unternommen! Und das sind meiner Meinung nach die „schlimmeren“. Gegen die Familien vorzugehen ist echt lächerlich…. Macht von mir aus das Familienabo auf 20€ oder 30€ teurer (Bei 6 Personen). Das ist immernoch absolut vertretbar. Und geht lieber gegen die Türkei & Philipinen Abos vor.

  24. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Mit der Geolokalisierung wird Spotify das Problem nicht in Griff bekommen. Wenn man als Unternehmen des Netzzeitalters noch die Vorstellung von Familie = immer gleicher Wohnort hat, dann ist man irgendwo im letzten Jahrhundert stehen geblieben. Ich kenne viele Familien, die nicht die ganze Woche zusammen leben, weil der Partner eine Job woanders hat. Oder deren Kinder unter der Woche ihren freiwilligen Sozialdienst woanders ableisten. Dann gibt es viele, die während der Elternzeit unterwegs sind etc.
    Wenn Spotify nicht all diese Nutzer verlieren will, müssen sie sich etwas schlaueres ausdenken, als eine primitive GPS oder PLZ Abfrage. Wir nutzen in der Familie Spotify nicht mehr so oft. Wenn solche Gängeleien kommen, lohnt es sich nicht mehr für uns.

  25. Thomas Anderson says:

    Ich bin Admin eines Familien-Accounts und bei mir ist keine Adresse hinterlegt… mal sehen wie das so weiter geht.

  26. Die eMail, die ich dazu vermeintlich von Spotify erhalten habe, sieht irgendwie nicht vertrauenserweckend/seriös/echt aus.

    Sie ist in sehr schlechtem Deutsch formuliert und die Formatierung des Textes sieht komisch aus. Klingt wie durch nen Übersetzer gejagt. War das bei euch auch so?

    Unter Anderem sowas:
    „Deine Anschriftbestätigen“
    „Wenn du nicht bestätigst, könntest du Zugang zu deinem Plan verlieren.“

    Grüße
    Seb

  27. Benjamin Schneider says:

    Kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.

    Heutzutage nutzen viele ja auch unterwegs die App. wenn ich also mit dem Auto unterwegs bin und meine Frau zuhause Spotify benutzt haben wir nicht die gleichen Geodaten. Und das passiert täglich.
    Und dann gibt es noch die Kinder die in Bus und Bahn, auf dem Schulhof oder im Schwimmbad Spotify anhaben.

    Das kann beim besten Willen nicht funktionieren. Würde nämlich bedeuten das der Account auf eine Wohnung beschränkt wird und das ich schlichtweg nicht erfassbar (ja, doch erfassbar schon, aber nicht praktikabel einsetzbar).

  28. Wurde denn jemand mal seitens Spotify aus dem Familientarif gekickt und was passiert mit dem entsprechenden Account im Anschluss? Ich vermute ein Downgrade auf Free, wenn aber alles Playlists gelöscht werden etc. wäre das schon sehr ärgerlich..

  29. Also ich denke mal das „Ausnutzen“ solcher Familienaccounts („schmarotzen“) ist für viele weniger die Frage „Oh, wie kann ich wohl ein wenig bescheißen und mir ein paar Euros sparen“, sondern es geht eher darum dass sich viele Abseits dessen gar keinen legalen (und bequemen) Zugang zu Musikstreaming leisten können. Es hat einfach nicht jeder 120 € im Jahr für Musik übrig. Zudem gibt es denke ich durchaus viele Nutzer, die Musik eher sporadisch hören und denen es im Prinzip egal ist, ob die paar Lieder die sie hören nun aus Spotify oder über Youtube laufen und die nur über einen Familienaccount sozusagen „mitlaufen“.

    Klar kann Spotify sagen, dass Sie das so nicht mehr wollen, schließlich muss das arme Unternehmen ja auch über die Runden kommen. Mich würde es allerdings nicht überraschen, wenn der Schuss dann gehörig nach hinten los geht. Wohl möglich wird dann aus einem Familienaccount entweder nur ein einzelner Einzelaccount oder einfach gar keiner.

    Wenn beispielsweise bei einer 4/5-köpfigen Familie die Kinder alle aus dem Haus sind und sich zwecks Ausbildung in anderen Städten aufhalten: Bei den Kindern dürfte die Kohle häufig nicht so locker sitzen als dass sie sich einen 120 €/J Account leisten können. Wenn von den Eltern nun hauptsächlich nur ein Elternteil Spotify überhaupt regelmäßig nutzt und ein Bezahlen von weiteren 240/360 € für die Kinder nicht drin ist, dann wir aus dem 180 € Familien Account eventuell doch ein 120 € Einzelaccount?

    Wie gesagt ich bin skeptisch, ob Spotify so mehr Umsatz generieren kann
    (zudem finde einige Ansichten zu dem Thema ziemlich erschreckend bzw. typisch deutsch)

    • Peter Brülls says:

      Dir ist aber schon klar, dass Spotify und Co nach Abspielen ausschütten und nicht einfach „flat“?

    • So lang es noch für den Handyvertrag mit High-End-Smartphone langt, fühlt man sich zurecht unrecht behandelt von Spotify.

    • Genauso ist es, typisch deutsch!
      Hier ein 10€ Abo, da ein 15€ Vertrag, dann noch Netflix und Prime und Youtube Premium und schon zahlt man sich dumm und dämlich und wundert sich, warum man kein Geld hat.

      10€ für einen Musik-Streamingdienst ist viel zu hoch. Die Leistung, die ich bekomme, ist Musik temporär hören zu können und bei guten Diensten die Musikvorschläge. Während es das Erste wie Sand am Meer kostenlos gibt, bin ich für letzteres tatsächlich bereit zu bezahlen, weil es einen Mehrwert für mich bietet. Ist der Preis gerechtfertigt? Nein! Genauso gut kann man einen guten, kostenlosen Internet Radiosender hören und sich seine eigene, legale Playlist aus den guten Songs zusammenstellen. Diese besitzt man dann selbst und kann sie auf allen Geräten, ohne sein Datenvolumen zu belasten, unbegrenzt hören. Zumindest in meinem Fall kommen zu viele durchschnittliche Songs, bis mir mal einer richtig gut gefällt und dafür brauche ich weder ein ganzes Album kaufen, noch den Rest mitbezahlen. Dann ist da noch die Bequemlichkeit einen Song zu liken und so direkt seine Playlist ohne externe Downloads zusammen zu stellen. Ein Mehrwert, ja, aber Preis/Leistung sind immer noch nicht gegeben.

      Ich habe aktuell nur Testabos, es gab aber eine Zeit, wo ich für Deezer und Play Music bezahlt habe, weil die mir gute neue Songs liefern konnten. Was ist es wert? 5€ maximal für die Bequemlichkeit und neue Vorschläge, das war es auch schon. Wenn es ein Abo Modell gibt, wie eben das Familienabo, was ich aktuell bei Netflix nutze, dann bezahle ich die 2-3€ im Monat. Wenn nicht, auch gut, dann brauche ich diese Dienste auch nicht, weil sie zu wenig Mehrwert für den Preis bieten. Lieber mal ins Kino gehen oder sich einen Film leihen, einzelne Musik und Filme kaufen oder aufnehmen lassen (OTR) und richtig gute selbst besitzen.

      Fazit: Ein Familienabo ist nichts anderes, als ein Preis, den ich gerechtfertigt finde. Wenn diese abgeschafft werden, ist das für mich das selbe, wie eine Preiserhöhung und dann wird gekündigt oder gewechseltt, so einfach ist das.

  30. Die müssen langsam auch mal daran denken irgendwann mal Gewinne zu machen.

    Bin aber derzeit bei Deezer Hifi für 17€ im Jahr 😀

  31. Wie lange hält die GPS Verifizierung?
    Meine (außerhalb studierende) Schwester kann das ja auch freischalten, wenn die bei mir zu besuch ist.
    Wäre zwar noch immer gegen die AGB, aber wohl nicht zu verhindern?!

    • Peterchenhansen says:

      Da die Verifizierung per Mail angestossen wird, warte doch einfach mal, ob du überhaupt eine Mail bekommst (ich habe keine bekommen), Wenn ja, loggst du dich einfach zuhause mit den Logindaten deiner Schwester ein und verifizierst den Standort, wo ist da das Problem?

  32. Was leider weder aus dem Text, noch aus den Kommentaren eindeutig hervorgeht: Gilt das nur für neu hinzugefügte Familienmitglieder oder müssen sich auch bestehende nochmals verifizieren? Und was konkret passiert dann mit meinem Account, den ich meiner Familie zur Verfügung stelle, wenn Spotify nun sagt, dass die anderen aber gar nicht in meinem Haus wohnen? Wird dann nur deren Account gelöscht/degradiert oder auch meiner?

  33. Ist mir ein Rätsel, wie man sich über knapp 10 Euro für die komplette Nutzung eines riesigen Katalogs an Musik echauffieren kann. So ziemlich jedes aktuelle smarte Geräte kann Spotify, dazu das Spotify Connect Feature, eine Funktion die die meisten anderen Anbieter nicht bieten. Wenn ich meinen Bedarf an Musik im Monat mit Käufen abdecken müsste, dann müsste ich das x-fache im Monat ausgeben. Und wäre dabei in der Handhabung weitaus weniger flexibel. Das Einzige was mir bei Spotify aktuell noch fehlt, ist eine „Hifi-Option“. Ansonsten ist Spotify der einzige Streaming-Anbieter, den ich ununterbrochen gebucht habe bis jetzt. Während Netflix z.B. immer wieder pausiert, weil zwischenzeitlich kein interessanter Content für mich dabei ist.

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